Alle Artikel von Christin Brennenstuhl

Professor Matschke kämpft in zweiter Instanz

Geschrieben von | Veröffentlicht am 26. Juli 2008 um 16:02 Uhr

Matschke (links) auf seinem Empfang zum 65. Geburtstag. Student Mathias Krüger überreicht über 700 Unterschirften.Nachdem die Dienstzeitverlängerung des Wirtschaftswissenschaftlers Prof Dr. Manfred Jürgen Matschke sowohl vom Rektorat, als auch vom Ministerium abgelehnt wurde, wendet sich der Professor nun an das Oberverwaltungsgericht (OVG), berichtet die Ostseezeitung.

Der Antrag auf einstweilige Anordnung wurde vom Verwaltungsgericht aus formellen Gründe abgelehnt, ohne auf Sachfragen einzugehen. Matschke hofft nun, dass das OVG der Sachentscheidung nicht ausweicht, da das Landesbeamtengesetz von anderen Bundesländer entscheidend von dem in M/V abweiche.

Der Grund sich an das OVG zu wenden ist, dass das Bildungsministerium Matschkes Widerspruch bislang noch nicht beantwortet hat. Das Ministerium teilte am 23. Juni lediglich den zwei Studenten, die sich mit einer Unterschriftenaktion für den Professor stark machten, mit, dass es keine Verlängerung geben würde. Dies sieht er als Verstoß gegen Rechtsstaatsprinzipien. Ebenfalls blieb sein Schreiben vom 8. Juli unbeantwortet. Prof. Matschke legt dies als „Rechtsverweigerung” aus, da ab dem 30. September eine Verlängerung unmöglich wird.

…Weiterlesen »

Zuwachs für die Universität

Geschrieben von | Veröffentlicht am 24. Juli 2008 um 17:51 Uhr

Ab Herbst wird es für angehende Masterstudierende den neuen Studiengang Baltische Regionalstudien / Baltijos regiono studijos geben. Es ist der einzige Masterstudiengang für Baltistik in Deutschland. Das zweijährige Studium wird sowohl in Greifswald, als auch in Vilnius (Litauen) absolviert. Die Voraussetzung für dieses Studium ist ein abgeschlossener Bachelor mit einem kulturwissenschaftlichen oder philologischen Teilfach, sowie Kenntnisse der litauischen Sprache auf dem Niveau B2.

Das Studium wird sich vor allem mit Bilingualismus, ethnographische Besonderheiten, Entwicklung der politischen Systeme der Region und der Gegenwartsliteratur in der posttotalitären Gesellschaft befassen.

Im ersten Studienjahr wird ein methodisch-theoretisches Grundgerüst vermittelt und die Sprachkenntnisse werden weiter ausgebaut. Im zweiten Ausbildungsjahr in Litauen müssen die Studierenden die Sprache beherrschen und über interkulturelle Kommunikation praktisch anwenden. Zu dem werden den Studierenden die Kultur, Wirtschaft und Politik vor Ort näher gebracht.

Für Interessierte geht es hier weiter.

Fotoquelle: In Your Pocket

Hörspielinsel in der Fußgängerzone

Geschrieben von | Veröffentlicht am 23. Juli 2008 um 11:36 Uhr

Noch bis zum 8. August können Interessierte sich in den Schneewinter 1978/79 hineinversetzen. Während der Öffnungszeiten der Stadtinformation können Besucher im Strandkorb Platz nehmen und die Hörinstallation auf sich wirken lassen. Im Mittelpunkt stehen die Erlebnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kernkraftwerks „Bruno Leuschner”.

Durch die Kopfhörer im Strandkorb sind künstlerisch bearbeitete Ausschnitte von Interviews mit Zeitzeugen, historische Zeitungsartikel, Auszüge von Betriebstagebüchern und private Erinnerungen zu hören.

Der Strandkorb ist Teil der Veranstaltungsreihe KlubReaktor und bildet den Auftakt zur Inszenierung „Schicht C – Eine Stadt und die Energie” , die am 2. Oktober im Theater Vorpommern Premiere hat. Das Projekt ist eine Koproduktion des Theaters Vorpommern und lunatiks produktion, sowie in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald.

Manipulation von Materie im atomaren Maßstab

Geschrieben von | Veröffentlicht am 22. Juli 2008 um 23:30 Uhr

Am Mittwoch, dem 6. August ist von 10.30 Uhr bis 18 Uhr der Nanokosmos in Form einer doppelstöckigen Erlebniswelt auf dem Marktplatz zu Gast. Das Roadshow-Fahrzeug ,der sogenannte nanoTruck, ist die neue Informationskampagne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Nanotechnologie.

Der nanoTruck bietet ein vielfältiges Angebot mit einer interaktiven Exponatenschau, Labormodul für Workshops und Praktika, Infoterminals und multifunktionalem Veranstaltungsraum, zu dem ist der Zugang kostenfrei. Wer sich auf einen Rundgang begibt erlebt in elf Stationen das Reich der winzigen Materienstrukturen, die millionenfach kleiner sind als ein Stecknadelkopf.

Die Informationskampagne ist eingebunden in die „Nano-Initiative-Aktionsplan 2010″ des BMBF, einschließlich sieben weiteren Bundesministerien und soll die Öffentlichkeit über die Fortschritte und das große Entwicklungspotential der Nanotechnologie informieren. Der nanoTruck soll Wissen über fachspezifische Studiengänge und Ausbildungsmöglichkeiten, die verschiedenen Anwendungsfelder und die begleitende Risikoforschung vermitteln. Die Querschnittstechnologie wird weltweit als die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts angesehen.

Mehr Informationen findet Ihr hier

Politics.People.Party – Ajuca 2008

Geschrieben von | Veröffentlicht am 22. Juli 2008 um 19:38 Uhr

Das alternative Jugendcamp Ajuca findet dieses Jahr zum fünften Mal vom 5. bis 10. August auf dem ehemaligen Militärflughafen Lärz statt. Das Camp wird wie jedes Jahr durch Jugendliche eigenverantwortlich organisiert und stellt eine Veranstaltung zum politischen und gesellschaftlichen Engagement gegen Rechtsextremismus in unserem Land dar. Dieses Jahr steht das Camp unter dem Motto „Politics.People.Party”.

…Weiterlesen »

eWiG-rocken – das Festival von Studenten für Studenten

Geschrieben von | Veröffentlicht am 21. Juli 2008 um 17:19 Uhr

Vom 15. bis 17. August findet in Prora auf Rügen ein Musikfestival direkt am Ostseestrand statt. Am Start werden Bands sein wie 4Lyn, Ohrbooten, Jennifer Rostock oder Mission to Mars.

Zum Open Air am Meer wird eine Zuschauerzahl von 5000 Menschen erwartet und für die Menge wird einiges geboten. Das Campinggelände, mit eigenen Duschen ausgestattet, grenzt direkt an das Festivalgelände. Auf dem Gelände des Festival selbst, das nur der Küstenschutzwaldstreifen von der Ostsee trennt, gibt es, neben Musik, auch Beachvolleyball- und Beachsoccerturniere und einen Hochseilgarten. Neben Rockmusik wird auch in einem Festzelt Minimal und Techno aufgelegt. Es stehen Djs zur Verfügung wie Martin Menzel, Maxweedhard oder Peter & Der Wolf.

Wer jetzt Blut geleckt hat für den sind Tickets im VVK für nur 21,50 Euro, inklusive Zeltplatz, zu erwerben.

Info: Zur Ticketbestellung findet hier Links auf der Seite www.ewig-rocken.de und natürlich auch den Anfahrtsweg.

Fotoquelle: Schwammmkopf

Theater lockt mit Preisnachlässen

Geschrieben von | Veröffentlicht am 18. Juli 2008 um 12:03 Uhr

Das Theater hat uns mal wieder eine Pressemitteilung zugeschickt, um ein wenig Werbung für ihr aufwendiges Theaterspekakel “Was ihr wollt” im Museumshafen zu machen. Das machen wir doch gerne:

Kurzum: Wer die Antwort auf die Frage “Aus welchem Land stammt William Shakespeare?” kennt, bekommt vom 21. bis 26. Juli 20 % Rabatt auf den Normalpreis.

…Weiterlesen »

Jan Meßerschmidt ist neuer Universitätssprecher

Geschrieben von | Veröffentlicht am 16. Juli 2008 um 17:09 Uhr

Seit dem 1. Juli 2008 bekleidet der 44-jährige Jan Meßerschmidt das Amt des Pressesprechers der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Der NDR-Journalist hat sich aus mehr als 100 Bewerbern qualifiziert.

Jan Meßerschmidt studierte Politikwissenschaft an der Universität Leipzig. Nach seinem Diplomabschluss gehörte er von 1989 bis 1993 zu den ersten Redakteuren beim neuen privaten Rundfunksender Antenne Mecklenburg-Vorpommern. Der gebürtige Thüringer Meßerschmidt ist seit zehn Jahren als freiberuflicher Journalist tätig, vor allem in der Region Vorpommern. Er berichtete hauptsächlich für NDR 1 Radio MV, aber auch für NDRInfo, Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk.

…Weiterlesen »

24-Stunden-Vorlesung vom AStA geplant

Geschrieben von | Veröffentlicht am 16. Juli 2008 um 13:42 Uhr

Am 24. und 25. Oktober findet nun zum siebten mal eine 24-Stunden-Vorlesung statt. Eingeladen sind jetztige und auch zukünftige Studenten.

Interessierte können sich im Audimax in der Rubenowstraße Vortragsthemen wie „Ich habe dich zum Fressen gern – sexueller Kannibalismus im Wandel der Zeiten” oder „Warum psychischer Stress krank macht. Der Unterschied zwischen dir und mir” anhören. Großen Andrang gab es im letzten Jahr auch bei der Vorlesung der Apfelfront. Diese hat sich auch dieses Jahr wieder angekündigt.

Die 24-Stunden-Vorlesung, die vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) veranstaltet wird, ist aus einer Protestaktion gegen die Stellenkürzung 2002 entstanden. Die Veranstaltung erfreut sich immer größerer Beliebtheit, jedoch sind noch einige Stunden nicht belegt.

„Wir freuen uns deswegen über jeden neuen Teilnehmer, der zu einem Thema referieren möchte”, so Solvejg Jenssen, die verantwortliche AStA-Referentin.

Wichtig: Interessierte Referenten sollen sich jetzt unter studium@asta-greifswald.de melden.

Fotoquelle: Stadtphilosoph via Flickr (CC by nc)

Förderung für Brandopfer wieder fraglich

Geschrieben von | Veröffentlicht am 16. Juli 2008 um 12:57 Uhr

Nach dem Wohnheimbrand in der Geschwister-Scholl-Straße am 20.5.2008 wurde nach einer StuPa-Abstimmung eine finanzielle Einmal-Hilfe in Höhe von 300 Euro für die Hauptgeschädigte Petra* zugesagt (Webmoritz berichtete). Petra* muss neben dem persönlichen Schicksal und dem verlängertem Studium mangels Versicherung Kosten in Höhe von mehreren 10.000 Euro tragen.

Inzwischen wurde dem Webmoritz eine interne StuPa-E-Mail zugespielt. Darin berichtet der Präsident des Studierendenparlaments, Frederic Beeskow, dass die gewährte Nothilfe nun doch abgelehnt werden könnte. So soll nach Rücksprache mit dem Kanzler und der Rechtsabteilung eventuell der Rektor der Universität Greifswald den Beschluss wieder aufheben.

Mehr Informationen werden im August erwartet.

* Name von der Redaktion geändert

*Update 14.14 Uhr*

Wie wir gerade vom StuPa-Präsidenten Frederic Beeskow erfahren haben, war er es selbst, der den StuPa-Beschluss der Rechtsabteilung zur Prüfung vorlegte: “Wir werden zur Zeit vom Landesrechnungshof geprüft. Wir dürfen uns keine Beschlüsse leisten, die nicht satzungskonform sind. Wir dürfen auch nicht den AStA-Finanzreferenten zwingen Beschlüsse umzusetzen, für die er später persönlich haften muss.” Der Präsident hatte sich während der StuPa-Sitzung engagiert gegen die Brandförderung ausgesprochen. Es kam zum Streit mit dem (damaligen) AStA-Vorsitzenen Thomas Schattschneider, der sich ebenso engagiert für eine Auszahlung an die Brandopfer eingesetzt hatte.

(Update by Sebastian Jabbusch)

Seite 1 von 3123