Mit ihren über 10.000 Wohnungen gibt die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (WVG) fast 20.000 Greifswalder Bürgern ein zu Hause. Darunter sind auch viele Studenten.

Am 8. Juli verkaufte die Stadt die Hälfte der Gesellschaft für 60 Millionen Euro an eine Aktiengesellschaft – die wichtigste Entscheidung der Stadt in diesem Jahr, wenn nicht sogar für länger. Grund für den Verk

auf sei die hohe Verschuldung der Stadt gewesen.

Doch war das celebrex without prescription eine gute Idee? Der Webmoritz hat lange recherchiert und versucht nun einen kritische Blick auf den Vorgang zu werfen.

Der Artikel ist zu lang für den Webmoritz, deshalb haben wir ihn Euch als PDF online gestellt.

Lies jetzt den WVG Report

Eure Meinung zum WVG Verkauf könnt ihr gerne in unsere Kommentare posten.

[Das Datum der Veröffentlichung wurde verändert um den Artikel nach vorne zu stellen. Ursprünglicher Veröffentlichungstag: 24. Juli 08]

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Kommentare

  1. Christoph    

    Klasse Beitrag ! Das erwarte ich von einem WEBMoritz Chef!!!

  2. jabbusch    

    Liebe Kerstin,

    Ich verstehe Deine Kritik, möchte die Debatte aber “in” der Redaktion führen. Habe deshalb Deinen Kommentar vorübergehend bis zur Klärung gesperrt. Alles weitere per E-Mail…

  3. Erik    

    Sehr guter Artikel!

  4. klaus    

    das BESTE was hier je zu lesen war. weiter so!!!!!!

  5. jabbusch    

    Hey danke – ich würde gerne wissen, was ‘ihr’ vom WVG Verkauf haltet und wie ihr den bewertet…

  6. wvg mieter    

    Komisch, der mit Deinem Namen versehene Artikel in der heutigen OZ spricht aber eine ganz andere Sprache oder kann man sich da nicht durchsetzen? Warum erscheint dieser Bericht in Auszügen nicht auch dort? Dann brauchste Dein Signum auch nicht druntersetzen…

  7. wvg mieterin    

    Warum spricht der von Dir verfasst Bericht in der heutigen OZ eine andere Sprache? Warum erscheint nicht jener in Auzügen in der OZ ? Dann kannste Dein Signum gleich weg lassen im Regionalteil, passt irgendwie nich….

  8. Manfred Peters    

    Die Recherchen zum wirtschaftlichen Aspekt des Verkaufs decken sich, soweit man diese überhaupt aufgrund der geheimen Vertragsgestaltung anstellen kann, mit meinen im Leserbrief in der OZ verkürzt wiedergegebenen Daten. Man fragt sich natürlich warum sind unsere hochbezahlten Verwaltungsbeamten nicht in der Lage die Dinge, wie sie in Eurem Beitrag dargestellt werden, zu erkennen/begreifen.
    Hier noch einmal mein ungekürzter Leserbrief mit dem Wissensstand zum damaligen Zeitpunkt (25.0608):

    Geldsegen oder Verschleuderung von Vermögen?

    “Auf nichtöffentlichen Sitzungen wird transparent über den Anteilsverkauf von WVG-Anteilen entschieden”, sagt unser Oberbürgermeister. Man muss seine Bürger schon als unmündige und dumme Untertanen betrachten, um unter den bekannten Umständen solche Aussagen zu machen. Denn wonach sollen wir fragen, wenn die Bestandteile der Vertragsangebote als Geheimpapier gehandelt werden, sieht man von der gerade veröffentlichten Angebotssumme ab?
    Warum werden die Bieter nicht genannt? Wenn es so honorige Unternehmen sind, könnten sie doch nichts gegen die Veröffentlichung der Namen haben. Wer für so einen attraktiven Standort wie Greifswald bietet, kann damit doch nur werben. Doch da gibt es einen gravierenden Widerspruch: In Dresden wurden die Wohnungen der WOBA zu ca. 36.000,- € pro Einheit verkauft, während in Greifswald der Preis für eine Wohneinheit bei einem Anteilsverkauf von 49,9 % bei 12.000,- € liegt. Es geht hier um eine Differenz von bis zu 120 Mio €. Wer könnte von dieser Verschleuderung des Vermögens der Stadt profitieren? Hr. Dr. König und Hr. Hochheim werden die Abwertung des Greifswalder Wohnungsbestands sicher erklären können. Wenn man im Zuge einer weltweiten Immobilienkrise, die seit Mitte 2007 diesen Markt überschattet, Wohnungen verkaufen will, so ist das falsches antizyklisches Handeln. Man soll bei niedrigen Preisen kaufen und nicht verkaufen. Die kurze Entscheidungsfrist, die die potentiellen Käufer der Bürgerschaft eingeräumt hat, könnte doch bei deren Mitgliedern die Alarmglocken läuten lassen. Der Appell an das Gewissen der Bürgerschaftsmiglieder ist gut, ein wenig Wissen über solche Geschäfte besser. Der Eindruck, dass hier im Stil eines Haustürgeschäfts mit zweiwöchigem Widerrufsrecht jemand überrumpelt werden soll, drängt sich zwangsläufig auf.
    Der Nutzen des Verkaufs ist grundsätzlich und besonders unter den heute in der OZ veröffentlichten, leider äußerst spärlichen Informationen anzuzweifeln.

  9. tomasz    

    Sehr guter Artikel, der sicher viel Zeit gekostet hat.
    Sehr informativ fand ich persönlich auch den Teil über die OZ-Berichterstattung über den WVG-Verkauf im Lokalteil, denn mir ist dies auch schon häufig aufegfallen, wie stark den Regierenden nach dem Mund geredet wird. Personell mag die OZ-Lokalredaktion für kritischen Journalismus unterbesetzt sein, aber möchte man auch gerne unkritisch sein. Denn die Geschichte der Regionalzeitungen (nicht nur OZ, sondern auch MOZ, SVZ, etc.) ist durch die lange Zeit der SED geprägt (Auftragsjournalismus).
    Und dort gab es auch nur eine Meinung! Dies merkt man besonders den Lokalredaktionen (nicht nur hier) immer noch an. Nur das jetzt die jeweils regierende Partei ziemlich einseitig protegiert wird. So empfinde ICH es zumindest bei meiner regelmäßigen OZ-Lektüre.

    Ein anderes Beispiel ist die Berichterstattung über die Arge Greifswald bzw. deren “Kunden”. Die Artikel sind meistens nach einem Schema gefertigt (es gab aber auch mal einen etwas kritischen Kommentar). Zuerst wird über den Betroffenen berichtet und welchen Problemen er sich konfrontiert sieht bzw. seine Kritik an der Arge. Im zweiten Teil des Artikels wird dann die Meinung bzw. die Rechtsauffassung des Geschäftsführer in wörtlicher Rede dargestellt, die natürlich der Auffassung des Betroffenen widerspricht. Und plötzlich ist der Artikel vorbei. Ob der Geschäftsführer der Arge sich irren könnte oder vielleicht noch nicht auf den neuesten juristischen Stand ist, wird gar nicht in betracht gezogen. Vielleicht kann man soviel nicht auch nicht von Lokalseiten erwarten, aber ein schaler Beigeschmack bleibt doch.

  10. Jabbusch    

    Der Eindruck, dass hier im Stil eines Haustürgeschäfts mit zweiwöchigem Widerrufsrecht jemand überrumpelt werden soll, drängt sich zwangsläufig auf.

    << nur in diesem Fall ohne Widerrufsrecht…

  11. X-Ray-Spex    

    Hi Sebastian,

    Geiler Artikel. Hebt sich auch schön von den gefühlten zwanzig Beiträgen davor ab, die sehr wenig Informationsgehalt hatten (Hörspiel, Sellering-Besuch, *gähn*).

    Ich weiß, dass es blöd ist, Dich immer nur mit Vorschlägen einzudecken, was Du und die Redktion so alles machen könnten, aber ich tue es trotzdem mal. Ich fände so eine Art Zusammenfassung super, in denen einfach nur die dicksten Böcke aufgezählt werden, die die lokale CDU so geschossen hat in den letzten Jahren (Spenden-Krams, WVG-Verauf, Stadion-Ausbau, Lubmin-Positionierung, lex Hochschild, Versammlungssprengung (*hi, hi*)). Dazu vielleicht noch ein bisschen die Akteure kritisch einführen und deren Verflechtungen transparent machen. Fände ich toll. Auf diese Vollpfosten kann gar nicht genug aufmerksam gemacht werden, finde ich.

    Liebe Grüße!

  12. Erik    

    Obwohl ich deine Meinung im Bezug auf den WVG Verkauf teile und auch den Artikel wichtig und richtig fand, solltest du im Sinne der Transparenz mit gutem Beispiel vorangehen und die Kritik der stellv. Chefredakteurin zumindest teilweise veröffentlichen.

    Gerade weil diese falsch verstandenen Unparteilichkeit gutem Journalismus im Wege steht, muss eine öffentliche Diskussion darüber möglich sein.

  13. jabbusch    

    @ Erik:

    Es ging nicht darum Ihre Meinung o.ä. nicht zuzulassen. Nur manche Aspekte Ihrer Kritik gehörten eher in unsere interne Abstimmung. Daher haben Kerstin und ich uns heute nochmal zusammengesetzt und uns abgesprochen. Ich glaube wir konnten einige Differenzen aus dem Weg räumen.

    So weit beste Grüße, Seb

  14. jabbusch    

    @ WVG Mieter: Nach Ansicht der OZ ist das meiste meines Artikels bereits von der OZ berichtet worden. Das ich das anders sehe, geht aus meinem Artikel hervor. Ich schreibe trotzdem weiter für die OZ, da ich glaube, dass dies der konstruktivere Weg ist.

    Den ganzen Artikel in der OZ abzudrucken, geht generell nicht, da die OZ schon grundsätzlich keine so langen Artikel abdruckt.

  15. Daniel    

    Warum wird der Artikel denn künstlich nach oben gepuscht?

    Wenn es Dir so wichtig ist, dass jeder ihn lesen kann, mach doch ein Feature draus, aber einfach das VÖ-Datum zu verändern ist schlechter Stil. Deine Lieblingszeitung veröffentlicht ja auch nicht Artikel doppelt, nur um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen.

  16. Jabbusch    

    @ Daniel: Schlechter Stil stimmt, ist aber in diesem Design leider notwenidg. Auf Ryck-Blick hätte ich den Artikel einfach zum Topthema gemacht. Geht hier aber nicht.

    Um hier “Manipulationsvorwürfe” entgegen zuwirken, habe ich aber extra einen Hinweis unter der News plaziert.

    Demnächst soll ja das Ryck-Blick Design hier online gehen. Dann können solche Artikel ohne Manipulation in den Focus der Aufmerksamkeit gerückt werden…

  17. Jan Peter    

    Aus der .pdf-Datei: “Die Stadt Bremenhafen” – meinst du vielleicht Bremerhaven?
    Ansonsten – top.
    Außer vielleicht noch “Lies jetzt den WVG Report” statt “Lese…” – von einem Studentenprodukt sollten echte Imperative zu erwarten sein.
    Ansonsten – top. 😉

    MfG

  18. jabbusch    

    ja Bremerhaven – danke

  19. hrispm    

    @15:
    “Deine Lieblingszeitung veröffentlicht ja auch nicht Artikel doppelt, nur um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen.”

    doch, das tut sie. ich lese seit jahren oz und es passiert immer wieder, dass artikel zweimal pro woche auftauchen.

    🙂

  20. klaus    

    aus der lieblingszeitung, wie immer etwas tendenziös..

    WVG-Deal: Geld noch nicht gezahlt

    Wegen der Klage von vier Mitgliedern der Bürgerschaft hat die KWG die Zah- lung des Kaufpreises für die WVG-Anteile ausgesetzt.
    Greifswald Bis vergangene Nacht 0 Uhr sollte die KWG Kommunale Wohnen AG Bremerhaven als Käufer der 49,9 Prozent der Anteile am städtischen Wohnungsunternehmen WVG den Kaufpreisvon 60,1 Millionen Euro an die Universitäts- und Hansestadt Greifswald zahlen. Das Geld ist nach OZ-Informationen nicht geflossen! Zu „verdanken“ ist die Nichtzahlung….

    http://www.ostsee-zeitung.de/gr/lokales_grw_33333639393236.phtml

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