Mittwoch ist Senatssitzung: Planungsstopp für Sanierung des Historischen Instituts

Mittwoch ist Senatssitzung: Planungsstopp für Sanierung des Historischen Instituts

Eine lange Themenliste umfasst am Mittwoch die vorläufige Tagesordnung des Senats, der sich ab 14 Uhr im Konferenzsaal im Uni-Hauptgebäude trifft. Neben der Zukunft der Biologischen Station auf der Insel Hiddensee soll die Einsetzung einer Kommission zur Überarbeitung des Leitbilds beschlossen werden. Hierüber hatte der Senat bereits im April diskutiert, dort wurde ein Antrag zu einer Präambel der Grundordnung zurückgezogen. Es geht am 18. Mai auch um den aktuellen Rektoratsbericht, der einige Neuigkeiten unter anderem zum Historischen Institut enthält. So hat das Finanzministerium einen Planungsstopp verhängt. (mehr …)

Masterangebote in M-V werden ausgebaut

Mecklenburg-Vorpommerns Hochschulen bauen ihre Studienangebote aus. Die Universität Greifswald plant beispielsweise die Einführung von zwei neuen Master-Studiengängen.

Ein Beitrag von Annegret Adam

Protest der Jusos im November 2009 gegen Zulassungsbeschränkungen beim Master. Zumindest in Greifswald kommen die Beschränkungen aber ohnehin nicht zum Tragen.

Die Universität Greifswald plant für das kommende Wintersemester zwei Neuerungen im Masterprogramm: Am Institut für Geographie soll der Masterstudiengang „Nachhaltigkeitsgeographie und Regionalentwicklung“ eingeführt werden. Zudem soll es den gebührenpflichten Master „Clinical Dental“ geben, der weiterbildend auf das Studium der Zahnmedizin aufbaut.

Weitere Angebote sollen in den nächsten Jahren folgen, berichtet Dr. Monika Hädelt, Leiterin des Studierendenservice. Dazu gehört unter anderem ein Master in Biochemie und ein Master in Humanbiologie. Nahezu jedes Institut in Greifswald würde damit ein weiterführendes Studium anbieten. Ob diese Angebote für alle künftigen Bachelor-Absolventen ausreichen werden, ist jedoch fraglich. „Weitere Angebote eines Institutes sind jedoch eine Frage der Kapazität“, erklärt Hädelt. So müsse zunächst gewährleistet sein, dass ein Institut genügend Personal zur Verfügung hat, um verschiedene Master-Studiengänge bedienen zu können.

Nachfrage gering: 65 Immatrikulationen in 14 Master-Studiengängen

Die meisten Master-Studiengänge sind durch sogenannte „Numeri Clausi“ (kurz NC) zulassungsbeschränkt. Diese seien jedoch keine Kapazitätsbeschränkung, sondern „vielmehr ein Qualitätsmerkmal“, so Hädelt. Bislang würden auf Antrag auch Bewerber mit schlechteren Bachelor-Zeugnissen angenommen. (mehr …)