von David Vössing | 24.05.2013
Auf der Verwaltungsratssitzung des Studentenwerks in der vergangenen Woche wurde der Vorsitzende Erik von Malottki wiedergewählt. Außerdem ging es um das Wohnheim Makarenkostraße und den Club 9, allerdings wurden keine Beschlüsse gefasst. (mehr …)
von Mounir Zahran | 30.04.2013
Nachdem die SPD-Direktkandidatin Sonja Steffen mit ihrem Überraschungsgast Peer Steinbrück und auch Claudia Müller, Kandidatin der Grünen, dem Wohnheim an der Makarenkostraße 47 einen Besuch abstatteten, kamen heute von der Linkspartei Kerstin Kassner mit ihrer Kollegin Heidrun Bluhm der Einladung vom Studentenwerk nach. Im Gespräch zeigte sich, dass das Wohnheim ohne öffentliche Förderung vielleicht verkauft wird. (mehr …)
von David Vössing | 30.11.2010

Sozialreferent Philipp Helberg wurde zum kommissarischen stellvertretenden AStA-Vorsitzenden gewählt.
Die Vorbereitungen für die Vollversammlung der Studierendenschaft laufen beim Allgemeinen Studierendenausschuss zur Zeit auf Hochtouren. Und so wird jede freie Minute hierfür verwendet, sodass es auch wenig überraschend war, dass die AStA-Referenten während der Sitzung Werbewürfel bastelten, um auf die Vollversammlung und offene Stellen beim AStA aufmerksam zu machen. So sind zur Zeit die Referate der stellvertretenden AStA-Vorsitzenden, der Referentin für Hochschulpolitik sowie der Referentin für Ökologie vakant. Zumindest letzteres Referat dürfte nicht mehr lange unbesetzt bleiben. So stellt sich die 22-jährige Fennistik- und Politikwissenschaftsstudentin Stefanie Pfeiffer auf der kommenden StuPa-Sitzung für das Ökologiereferat zur Wahl. Das Referat der stellvertretenden AStA-Vorsitzenden ist jedoch nach wie vor unbesetzt. Bewerbungen sind bislang nicht eingegangen. Und somit wurde Philipp Helberg zum neuen kommissarischen stellvertretenden AStA-Vorsitzenden mit acht Ja-Stimmen bei drei Gegenstimmen und einer Enthaltung gewählt. Die bevorstehenden Castor-Transporte, die Moritz-Medien und das Wohnheim Makarenkostraße waren weitere Themen der vergangenen AStA-Sitzung.
Runder Tisch für Wohnheim Makarenkostraße

Stefanie Pfeiffer bewirbt sich um das Referat für Ökologie.
Tommy Kube, Referent für Wohnangelegenheiten, berichtete von einem Treffen mit dem Studentenwerk. Ein Antrag des Studentenwerks auf einen Quartiersmanager für das Wohnheim wurde abgelehnt. Nun ist eine Halbtagsstelle mit einem Sozialpädagogen vorgesehen, der sich um die vorwiegend ausländischen Bewohner kümmern soll. Den Studenten mit Migrationshintergrund soll sich auch ein Runder Tisch widmen, der von Tommy mitorganisiert wird. „An dem Tisch sind auch studentische Vertreter beteiligt“, ergänzte die AStA-Vorsitzende Daniela Gleich.
AStA stellt sich gegen Kürzungen bei Moritz-Medien
Den kommenden Castor-Transport betreffend, beschloss der AStA, sich dafür einzusetzen, dass alle Studenten, die sich gegen die Castor-Transporte stellen, unterstützt werden. So sollen die Studierenden, die ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen wollen, von universitären Veranstaltungen freigestellt werden.
In Bezug auf die Moritz-Medien fasste der AtSA den Beschluss, folgenden Antrag in das Studierendenparlament einzubringen: „Der AStA bittet das Studierendenparlament, Änderungen und Kürzungen in den Strukturen der Moritz-Medien nicht vorzunehmen“ . Damit stellt sich der AStA klar gegen den RCDS-Antrag, der heute Abend ebenfalls im StuPa behandelt wird. Wie der webmoritz bereits berichtete, will der RCDS die Aufwandsentschädigungen der webmoritz-Chefredakteure kürzen, nachdem die Zahl der stellvertretenden Chefredakteure von einem auf drei erweitert wurde. Gleichzeitig soll die Aufwandsentschädigung der Geschäftsführung von 210 Euro auf 240 Euro angehoben werden.
Allgemeine Studierendenausschüsse in MV treffen sich am Samstag

Mit Würfeln will der AStA auf die Vollversammlung am 8. Dezember und offene AStA-Referat aufmerksam machen.
Während auf der letzten AStA-Sitzung am 22. November noch nicht klar war, ob sich die Allgemeinen Studierendenausschüsse zu einem Netzwerktreffen (Landesastentreffen) zusammenfinden, trifft man sich nun in abgespeckter Form. Daniela sagte, dass dies nun am kommenden Samstag stattfinden werde. Ursprünglich sollte das Landesastentreffen von Freitag bis Sonntag stattfinden.
Kilian Dorner, Referent für politische Bildung, berichtete, dass er zusammen mit Wahlleiter Stefan Damm am Dienstag, 14. Dezember ab 18 oder 19 Uhr eine Infoveranstaltung im Konferenzssaal der Universität plant, wozu er alle Kandidaten zum Studierendenparlament einlädt. Kilian und Stefan wollen die Kandidaten aufklären, was auf sie als künftige Stupisten zukommt.
Fotos: Archiv, David Vössing
von Marco Wagner | 27.08.2010
In der Sitzung des Verwaltungsrates des Studentenwerks am 9. September soll über eine Erhöhung des Semesterbeitrages für das Studentenwerk abgestimmt werden. Die Beschlussvorlage sieht eine gestaffelte Steigerung der Abgaben vor. So sollen die Studierenden im kommenden Semester 46 Euro statt bisher 32,50 Euro zahlen. Für das Sommersemester 2012 werden dann 50 Euro fällig, sofern der Verwaltungsrat der Beschlussvorlage zustimmt.
Für Studierende der Universität würde sich damit der Semesterbeitrag von derzeit 46,50 Euro auf 60 Euro im kommenden Sommersemester erhöhen. Sofern keine weiteren Erhöhungen der sonstigen Bestandteile des Beitrags (Verwaltungsgebühr, Beitrag für Studierendenschaft) beschlossen werden, würde der Semesterbeitrag ab 2012 für alle Studierenden 64 Euro betragen – vorausgesetzt, der Verwaltungsrat erteilt der Beschlussvorlage seine Zustimmung.
Damit würde der Beitrag ab 2011 um 29 Prozent steigen, ab 2012 sogar insgesamt um 38 Prozent. Der Anteil des Studentenwerks stiege insgesamt sogar um mehr als die Hälfte, nämlich rund 53 Prozent. Dieselben Beiträge gelten auch für Studierende in Neubrandenburg und Stralsund.
Studentenwerk droht Defizit in Höhe von 500.000 Euro
Begründet wird die Kostenerhöhung mit drohenden Defiziten des Studentenwerkes in den Jahren 2011 und 2012. Diese würden für das Jahr 2011 rund 200.000 Euro und für das darauffolgende Jahr eine halbe Million Euro betragen. Mit der höheren Abgabe für Studierende sollen anfallende Mehrkosten bzw. Defizite im Bereich Soziales und Öffentlichkeitsarbeit, den Mensen und dem Wohnheim Makarenkostraße 47 gedeckt werden.
Im Bereich Soziales und Öffentlichkeitsarbeit kommt es unter anderem durch die Erhöhung des Zeitbudgets in der psychologischen Beratung, Ablösung der externen psychologischen Beratung durch Einstellung eines Psychologen sowie durch die Übernahme der psychologischen Beratungsstunden durch die Hochschule Neubrandenburg zu Steigerungen der Personal- und Einrichtungskosten um insgesamt 275.000 Euro.

Studierende sollen für neue Mensakosten aufkommen.
Aufgrund gesteigerter Material- und Energiekosten, die unter anderem durch den Neubau der Mensa am Campus Beitz-Platz entstehen werden, wird sich das bestehende Defizit in den Mensen um voraussichtlich 50.000 Euro im kommenden Jahr erhöhen. Die Personalkosten werden von Seiten des Studentenwerks im kommenden Jahr hingegen um voraussichtlich etwa 112.000 Euro gesenkt. Grund hierfür ist die Gründung der „Küchen GmbH“, in welche die Personalkosten gelenkt werden. Eine Ertragssteigerung bei gleichbleibenden Kosten kann in den bereits bestehenden Mensen gegenwärtig nicht erzielt werden, da diese bereits voll ausgelastet seien.
Durch eine annähernde Verdopplung der Portionenzahlen in den Mensen wird mit einer Erhöhung des Defizits um 390.000 Euro gerechnet. Da ein Teil der Speisen künftig von der Küchen GmbH bezogen wird, entsteht das Defizit nicht zuletzt durch die Abgabe der Umsatzsteuer an den vom Studentenwerk neugegründeten Eigenbetrieb.
Wohnheim Makarenkostraße verursacht Mehrkosten
Aufgrund relativ schlechter Auslastung (87%), hohen Verbrauchskosten und dringend erforderlichen Instandhaltungsmaßnahmen fallen in den kommenden Jahren im weitgehend unsanierten Wohnheim Makarenkostraße weitere Mehrkosten an. Von einer Mieterhöhung in diesem Wohnheim hat das Studentenwerk Abstand genommen, da dies eine weitere Verschlechterung der Auslastung dieses Wohnheimes zur Folge hätte.
Ab ersten Oktober wird die Miete in Folge der ersten Mieterhöhung zwischen 162 und 175 Euro für Einzelzimmer, 125 Euro für Doppelzimmer und 311 Euro für die Familienwohnung betragen. Dieses Wohnheim war in der Vergangenheit bereits öfter in die Kritik geraten, weil dem Studentenwerk dort eine Konzentration von ausländischen Studierenden vorgeworfen wurde. Das Studentenwerk hatte damals entschieden dementiert.
Durch die Erhöhung der Semesterbeiträge wird mit einer Einnahmenerhöhung von rund 871.000 Euro gerechnet. Dem stehen voraussichtliche Mehrausgaben in Höhe von 930.000 Euro gegenüber.
Kritik von Studierendenvertretern
„Aus der Begründung geht keine Rechtfertigung für die enorme Gebührenerhöhung hervor“, meint Konrad Ulbrich, Mitglied im Verwaltungsrat des Studentenwerks gegenüber dem webMoritz. Eine Beitragserhöhung dürfe nur letztes Mittel sein. Darüber hinaus müsse man prüfen, inwiefern das Studentenwerk noch Kosten reduzieren kann, bevor man die Beiträge für die Studierendenschaft erhöht.
Auch für Erik von Malottki, Präsident des Studierendenparlaments, reicht die gegenwärtige Informationslage nicht aus, um die Gebührenerhöhung in der Form rechtfertigen zu können. „Wir werden der Geschäftsführerin des Studentenwerks die Möglichkeit geben, dazu Stellung zu beziehen“ so von Malottki weiter. Darüber hinaus wolle man sich mit den anderen Studierendenvertretern zusammensetzen, um die gemeinsame Vorgehensweise in dieser Frage zu besprechen.
Hinweis: In einer früheren Version des Artikels wurde in den ersten Absätzen die derzeitige Höhe der Rückmeldegebühr falsch genannt, weshalb auch einige der angegebenen Prozentwerte nicht stimmten. Der Fehler wurde korrigiert.
Bilder: Studentenwerk Greifswald (Logo Studentenwerk), Luisa Wetzel (Entwurf neue Mensa, abfotografiert).