Online-Umfrage über Universitätsnamen kommt
Voraussichtlich vom 27. November bis zum 8. Dezember wird es ein Meinungsbild über den Universitätsnamen geben. (mehr …)
Voraussichtlich vom 27. November bis zum 8. Dezember wird es ein Meinungsbild über den Universitätsnamen geben. (mehr …)
Fühlst du dich sicher in deinem Stadtteil, in deiner Straße, in deinem Haus, in deiner Wohnung?
Professor Dr. Manfred Bornewasser vom Institut für Psychologie der Universität Greifswald möchte dieses Thema mit Unterstützung der Stadt wissenschaftlich untersuchen und bittet um die freundliche Mitarbeit aller Bürger, die diese Frage als wichtig empfinden. Dabei soll in Erfahrung gebracht werden, ob sich die Bürger unserer Stadt sicher fühlen, wenn sie auf unseren Straßen unterwegs sind. Erfasst werden sollen spezifische Befindlichkeiten der Menschen, die sich auf ihr Sicherheitsgefühl auswirken.
„Wir hoffen durch die Befragung Anhaltspunkte dafür zu bekommen, welche Anstrengungen unternommen werden können, um die Stadt Greifswald für Sie noch ein bisschen sicherer zu machen“, sagte Dr. Anne Köhn, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Psychologie.
Die Befragung zum Sicherheitsgefühl richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt die über 16 Jahre alt sind und erfolgt völlig anonym. „Eine rege Teilnahme ist Voraussetzung dafür, ein genaues Bild der Lage in Greifswald zu zeichnen. Wenn Sie teilnehmen möchten, dann nutzen Sie bitte den folgenden Link für eine elektronische Befragung“, erklärt Köhn weiter.
http://ww2.unipark.de/uc/GR_UniGreifswald_Koehn_LS/f02b/
Fragebögen liegen auch in verschiedenen Einrichtungen der Stadt aus, so im Ordnungsamt, der ARGE, der WVG und der Stadtbibliothek. Oder man kann die Nummer 03834/863774 anrufen und sich einen Fragebogen zusenden lassen.
Fotos: Archiv webMoritz, Kai Hagelauer via jugendfotos.de
Elektroautos haben in Vorpommern eine Riesenzukunft. Das ist die These, die der Greifswalder Geografie-Student Oliver Reif in seiner Diplomarbeit vertritt. Viele Experten sähen in Elektroautos die Zukunft des motorisierten Individualverkehrs, da diese zahlreichen Umweltvorteile hätten und zudem die Importabhängigkeit von teurem Rohöl verminderten.
Die gängigen Einsatzszenarien würden dabei meist für die großen Metropolen entworfen. Reif will nun erkunden, wie es in den eher ländlich geprägten Räumen ausschaut. „In Großstädten gibt es ÖPNV und andere Konkurrenzen. Im ländlichen Raum hingegen ist man auf das Auto angewiesen.
Greifswalds Umland bietet vielleicht das typische Elektroauto-Klientel. Einkommensstark, Einfamilienhaus und möglicherweise umweltbewusster“, sagte Reif. „Einfamilienhaus ist wichtig, um sein Elektroauto jederzeit aufladen zu können. Deshalb möchte ich die Potenziale der automobilen Elektromobilität in der Region untersuchen“, so er weiter. Auch die Stadt könne Beiträge leisten: Aufklärung, Aufladestationen und kostenlose Parkplätze etwa.
Bis zum 11. Juli hat Reif deshalb eine Onlinebefragung geschaltet. Im Fokus seiner Untersuchung stehen dabei der Kfz-Bestand, derzeitige Nutzung und die gefahrenen Kilometer, sowie die Einstellung der lokalen Bevölkerung zu Elektroautos. Teilnehmen können alle Haushalte mit Pkw aus Greifswald sowie aus den Ämtern Landhagen und Lubmin.
Internet: www.egreifswald.de
Foto: Torsten Heil
Sehr geehrte Leser: Der Artikel entstand im Auftrag der OZ und erschien dort am 23.06.2010. Herr Reif bat mich, den Artikel auch hier online zu stellen, da er dringend noch Teilnehmer für die Umfrage sucht.Auf der Internetseite der Hanse- und Universitätsstadt Greifswald wird derzeit eine Onlinestudie durch die Firma „Market Information Korkala“ durchgeführt. webMoritz hat nachgefragt was es damit auf sich hat.
Wer dieser Tage die Internetseite der Stadt Greifswald besucht, wird mit einem Dialogfenster begrüßt, dass den Benutzer darum bittet, an einer Onlinestudie teilzunehmen. Stimmt der Nutzer zu, erhält er eine Reihe von Fragen zu seinen Nutzungsgewohnheiten der Internetseite der Stadt und auch einige persönliche Fragen zu Alter, Geschlecht und Schulabschluss gestellt. (Screenshot der Fragen)
Die Firma „Market Information Korkala“ führt derzeit eine deutschlandweite Studie zur Benutzerzufriedenheit der Besucher von kommunalen Internet-Seiten durch. In einem kurzen telefonischen Interview hob Petteri Korkala, Inhaber der Firma, die Vorteile der Studie hervor. „Unsere Studie gibt der Stadt ein Feedback zu ihrer Internetseite.“, so Korkala. Die teilnehmenden Städte erhalten nach der Auswertung einer bestimmten Anzahl von Fragebögen (500 Besucher werden in Greifswald befragt) einen Bericht, der die Mittelwerte der Antworten aller teilnehmenden Kommunen darstellt. Die Teilnahme an der Studie und die Auswertung kosten inklusive Mehrwertsteuer 1178,10 €. (Siehe Anmeldeformular) Auf Nachfrage bestätigte Korkola, dass in dem Bericht keine konkreten Hinweise darauf enthalten sind, wie die Internetseite optimiert werden kann. Dies muss von der jeweiligen Stadt selbst erarbeitet werden.
Auch in Rostock gab es Bestrebungen an der Studie teilzunehmen. Da in Rostock bekannt war, dass die Stadt Greifswald ebenfalls an der Studie teilnehmen will, wurde der Antrag gestellt sich an der Studie zu beteiligen. Man hoffte durch einen Vergleich der beiden Städte Informationen für eine Verbesserung des eigenen Internetauftritts zu erhalten. Laut Aussage der Pressestelle der Hansestadt Rostock ist man jedoch von der Teilnahme an der Studie abgerückt. Gründe dafür waren, dass die Berichte der Firma Korkala einen Vergleich von zwei Städten miteinander nicht direkt zulassen. Im Bericht sind lediglich die Mittelwerte der Antworten aus den anderen Städten zusammengefasst. Ein direkter Vergleich ist somit nur möglich wenn die Stadt, mit der ein direkter Vergleich gemacht werden soll, ihren Bericht zur Verfügung stellt. Ebenfalls sei man in Rostock zu dem Schluss gekommen, dass die eigenen Abteilungen zu geringeren Kosten eine eigene Umfrage durchführen können. (Siehe dazu die Beschlußvorlagen aus dem Bürgerinformationssystem der Stadt Rostock Dok1 Dok2 )
Die Firma „Market Information Korkala“ führte bereits in den Jahren 2007 und 2008 Onlinestudien mit dem gleichen Thema durch. Die Ergebnisse der Studien bleiben den Städten, die daran teilgenommen haben, vorbehalten. Offen bleibt, welcher Nutzen aus den Daten der Untersuchung für die Verbesserung der Internetseiten wirklich gezogen werden kann und ob eine eigene Erhebung der Daten nicht günstiger gewesen wäre. Auch wäre es denkbar, dass die Universität, die Sozialwissenschaftler und Politologen ausbildet, sicherlich ein geeigneter Ansprechpartner gewesen wäre, um eine kostengünstige Umfrage zur Benutzerzufriedenheit der Nutzer des städtischen Internetauftritts zu erstellen. Die Firma „haus neuer medien GmbH„, die den Webauftritt der Stadt erstellt hat, wollte sich nicht dazu äußern, was eine vergleichbare Nutzerumfrage kosten würde.
Die Pressestelle der Stadt Greifswald konnte dem webMoritz nicht beantworten wieso keine kostengünstigere Alternative für eine Nutzerumfrage genutzt wurde, da die zuständige Mitarbeiterin nicht erreichbar war. Zu den Kosten wollte die Pressestelle keinen Kommentar abgeben.
Links:
Fotos:
Stadtverwaltung Greifswald (Stadtwappen, ohne CC-Lizenz), Alexander Kendzia (Screenshot Online-Umfrage)