von Christine Fratzke | 22.06.2011
Die Insomnale 2011 geht in die letzte Runde: Nur noch bis zum Wochenende wird die größte Kunstausstellung von jungen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern geöffnet sein. Über 1.600 Interessierte besuchten bislang die Hallen in der Bahnhofstraße 44. Bis zum 26. Juni stehen aber noch einige Highlights auf dem Programm. Zuvor sei ein kleiner Rückblick gewagt.
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von Christine Fratzke | 09.06.2010
Gleich zwei Fachschaftsräte, die der Deutschen Philologie und der Rechtswissenschaften, laden zum Hoffest am kommenden Sonnabend, dem 12. Juni, ein. Gleichsam Motto und Aufforderung könnte sich hinter „Tanz in den Sommer“ – damit wirbt der Flyer- verbergen. Dafür ist mit drei großartigen Bands und drei DJs gesorgt.

Der ziemlich minimalistische Flyer zur Veranstaltung
Die Band „Beat!Beat!Beat!“ hat eine weite Anfahrt hinter sich: Die vier Mitglieder kommen aus Viersen in Nordrhein-Westfalen und spielen laut ihrem MySpace-Profil tropischen Pop und Shoegaze – absolut hörenswert und tanzbar!
Einen weniger weiten Fahrtweg haben „Naked Neighbours on TV“. Die Greifswalder sind dem einen oder anderen vielleicht sogar ein Begriff, haben sie doch auch einen Song zum Hansestadt-Sampler „klein stadt GROSS“ beigetragen. Schön ist ihre Musik, zwischen Indie und Postpunk.
Hoffest-Erfahrung bringen die Hamburger von Juri Gagarin mit. Vor zwei Jahren zündete die Elektro-Punk-Rakete schon einmal beim Fest des Historischen Instituts, dazu gab es damals noch Wodka mit Gewürzgurken. Hoffentlich gibt es dieses Jahr eine überzeugende Neuauflage. Auch Steffen Kirchhoff aus Rostock klingt mit seiner Mischung aus Techno, Elektro und House viel versprechend.
Dazu gibt es Gegrilltes (auch vegetarisch), Bier, Brause und Wein und später versorgen die DJs Solkatten und Frida Friday alle Tanzwütigen mit Musik. Das Hoffest beginnt um 19 Uhr und findet in der Rubenowstraße 3 (Hof des Fakultätsgebäudes) statt. Tanz in den Sommer? Bei dem Programm gerne!
Links
Bilder: Veranstalter
von Sandra Kutz | 28.10.2008
Das Studententheater Greifswald präsentiert am 31. Oktober um 20 Uhr in der Mensa am Schießwall das Theaterstück „Die Nacht der Puppen“, ein Gastspiel der Freien Bühne Düsseldorf.
Lars Krückeberg, Gründer und Leiter der Freien Bühne Düsseldorf ist verantwortlicher Regisseur des Stücks. Sowohl die Romanvorlage des Spaniers Fernando Arrabal, als auch die szenische Umsetzung des vielgelobten Krückebergs lassen auf schwer verdaulichen, aber mitreißenden Theaterabend schließen.
Ein kurzer Auszug aus der Story:
Protagonist Cavanosa lernt im Park ein junges Mädchen kennen: Ihr gesteht er den Mord an seiner Mutter. Ängstlich und fasziniert zugleich bleibt sie bei ihm. Es entsteht eine Abhängigkeitsbeziehung. Auch seine durch Grausamkeiten geprägte Beziehung zur Mutter enthüllt sich dem Zuschauer nach und nach.

Theaterplakat
Die schockierende Inszenierung wird im heimischen Rheinland nach Angaben der Künstler mit positiven Kritiken überhäuft und auch vom Theaterpublikum gefeiert. Das Ensemble klingt vielversprechend: Das Land Nordrhein-Westfalen prämierte zwei Schauspieler als beste Nachwuchsdarsteller 2007.
Sollte jedoch am Reformationstag keine Zeit für einen Theaterbesuch sein, wird es eine weitere Aufführung der „Nacht der Puppen“ am Samstag, den 1. November, um 20 Uhr im IKuWo geben.

Ankündigung
Allerdings kann man nur am Freitagabend in der Mensa nach der Aufführung die musikalischen Lokalhelden „Naked Neighbours on TV“ und „Pazifika“ live erleben. Die Naked Neighbours werden – wie bereits von vergangenen Konzerten bekannt – ihre Musik, die sowohl aus Indie- als auch aus Post-Rock-Elementen besteht, mit Visuals untermalen. Es wird also sowohl akustisch als auch optisch einiges geboten.
Sollte dann noch immer nicht genug sein, findet nach den Konzerten eine Party statt.
Kosten: regulär 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Links zu den Bands:
Link zur Theaterinszenierung: