Kino: „13 Semester“ dauert das wahre Studentenleben

„Ich will hier weg!“, ist der einzige Gedanke von Momo (Max Riemelt), der sich mit seinem Kumpel Dirk (Robert Gwisdek) aus der brandenburgischen Provinz zum Studium aufmacht. Die Dorfkneipe der Eltern liegt hinter ihm, das ungewisse Studentenleben vor ihm. Und Momo, der eigentlich lieber „Moritz“ heißt, probiert das Leben, zwischen WG und Massenvorlesung, zwischen alten Kumpels und neuen Freunden, zwischen Frauenschwärmen und Mathe-Nerds, zwischen der ersten Beziehung und der letzten Klausur.

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Der geniale Inder Aswin, der skeptische Momo und der fleißige Dirk müssen ihren Platz im Studium noch finden. (v.l.; Amit Shah, Max Riemelt, Robert Gwisdek)

Mit Vollgas im dritten Gang rauschen Momo und Dirk nach Darmstadt und beginnen gemeinsam Wirtschaftsmathematik zu studieren, ein Fach für Liebhaber von abstrakten Formeln und kryptischen Buchstaben. Während Dirk durchstartet, quält sich Momo, geht eigene Wege und beginnt lieber das Leben zu entdecken.

Da wäre sein neuer WG-Mitbewohner Bernd (Alexander Fehling). Was als Zwangsgemeinschaft startet, entpuppt sich als wertvolle Freundschaft. Der taxifahrende Frauenschwarm mit Hang zu fernöstlicher Selbstfindung studiert Architektur im x-ten Semester. Bernd ist das sympathische Klischee des lebensweisen Studenten, weder um Beziehungsratschläge noch um BH-Größen verlegen. (mehr …)