Kindliches Staunen beim Auspacken
Bei der internationalen „Mail Art“ – Ausstellung konnten die Besucher im April diverse postalisch versandte Kunstwerke bestaunen, welche die Grafikerin Cindy Schmid im Rahmen ihres Aufrufs zum Thema „Who I am“ erhalten hat.
Tagtäglich enttäuscht der Briefkasten seine Besitzer. Entweder ist er leer oder es liegen unangenehme Botschaften darin. Manchmal, ja manchmal kramen wir unsere Kiste mit alten Briefen hervor. Durchstöbern sie, gedenken Momenten der Vergangenheit und appellieren an das Kind im Innern. Wäre es nicht schön, wieder Briefe zu bekommen? Die Kunstform der „Mail Art“ macht es möglich.
Dabei handelt es sich nicht nur um Briefe, der Kreativität sind in jener unkommerziellen Kunstrichtung keine Grenzen gesetzt. Das Prinzip von „Mail Art“ ist mit drei Worten erklärt: Freiheit, Individualität, Briefmarke! Die Idee von IUOMA, International Union of Mail-Artists, lässt sich auf das Jahr 1988 datieren, dennoch bekamen die Künstler erst 20 Jahre später eine eigene Plattform für ihren jeweiligen kreativen Austausch. Bei „Mail Art“ geht es um das Senden von künstlerischen Werken, um kreative Kommunikation, um das Gestalten von Projekten und Shows, um globale Kultur und um Freiheit, Spaß und Humor. (mehr …)




