AStA stellt Planungen zur Ersti-Woche vor

Begrüßung, Partys, Vorträge, Ausflüge:  Reichhaltig ist die Palette der Veranstaltungen der kommenden Erstsemesterwoche im Sommersemester 2011, die am Mittwoch, 30. März beginnen wird. Die aktuellen Planungen stellten die beiden Referenten für Erstsemesterwoche, Ekatatrina Kurakova und Maximilian Willmann auf der AStA-Sitzung am Montag Abend vor.

Erstiwoche: Sporttuniere, Partys, AStA-Vorträge, Ausflüge und mehr

Ekatarina Kurakova und Max Willmann stellten die Planungen für die Erstiwoche vor.

Los geht es am Mittwoch mit der Begrüßung in der Mensa am Wall. Tutoren führen die Erstis durch die Stadt und Kneipen. Am Abend soll eine Warm-up-Feier in der Kiste den ersten Tag abrunden. Der Donnerstag und Freitag startet jeweils mit einem Fachschaftsfrühstück und im Tagesverlauf gibt es verschiedene AStA-Vorträge. Für den Donnerstag gibt es wieder einen Markt der Möglichkeiten, der im Mensafoyer stattfindet: „Bisher haben wir 36 Anmeldungen vorliegen“, berichtete Ekatarina stolz. Abends gibt es ebenfalls in der Mensa die Ersti-Welcome-Party. Am Freitag wird es sportlich mit einem internationalen Volleyballturnier. Parallel läuft ein Flohmarkt in der Mensa. Abends können die Erstis zwischen einer Party im Geokeller oder einem Mutabor-Konzert im Mensaclub wählen.

Sportlich geht es am Samstag mit einem Futsal-Turnier weiter. Mit bisher acht angemeldeten Teams kann Ekatharina auf eine gute Beteiligung verweisen. Samstag Vormittag laden die moritz-Medien schon zu ihrem traditionellen Mediencafe. Am Sonntag endet die Erstsemesterwoche mit Ausflügen nach Hiddensee, Usedom oder eventuell nach Stralsund samt Ozeaneum. „Ich versuche auch noch zwei Karzer-Führungen zu bekommen“, will Maximilian das Programm noch ergänzen.

Streit über Zusammenarbeit mit der Bahn Initiative

Ökologiereferentin Stefanie Pfeiffer will mit der Bahn Initiative zusammenarbeiten.

Neben der Erstsemesterwoche ging es auch um die Bahn- Initiative Greifswald. Ökologie-Referentin Stefanie Pfeiffer und Sabine Wirth, Referentin für regionale Vernetzung hatten zur AStA-Sitzung einen Antrag eingebracht, in dem der AStA zur Zusammenarbeit mit der  Bahn Inititiative aufgefordert wird. Stefanie stellte die Bahninitiative kurz vor und hob hervor: „Die Bahnverbindung nach Berlin und Stralsund ist wichtig für die Studenten, weil sie viel von Studenten genutzt werden.“ Franz Küntzel, Referent für Hochschulpolitik, findet, dass die Bahninitiative eine gute Sache sei, wandte jedoch ein: „Es ist nicht Sache des AStA, sondern eine kommunalpolitische.“ Der Referent für politische Bildung, Kilian Dorner widersprach: „Es ist unsere Aufgabe“. StuPa-Präsident Erik von Malottki ergänzte: „Die Bahninitiative ist eine soziale Angelegenheit, die unser hochschulpolitisches Mandat nicht überschreitet.“ In der Debatte war nicht ganz klar, was mit „Zusammenarbeit“ gemeint ist. Sozialreferent Philipp Helberg sprach sich für eine Positionierung aus, jedoch nicht unbedingt für eine Zusammenarbeit. Der Antrag wurde auf die Sitzung in zwei Wochen verschoben.

Kooperationsvertrag mit Studentenwerk zum Wohnheim Makarenkostraße

Referent für Wohnen Tommy Kube.

Neben der Erstsemesterwoche und der Bahn- Initiative ging es in der AStA-Sitzung auch um die Berichte der Referenten. „Es waren unglaublich viele Studenten dort“, freute sich Susann Schultz, Referentin für Studienfinanzierung über den Stiftungstag am letzten Mittwoch, dem eine Wiederauflage im nächsten Semester bevorsteht. Tommy Kube, Referent für Wohnen berichtete von einem geplanten langfristigen Kooperationsvertrag zwischen AStA und Studentenwerk. Dabei geht es um das Studentenwohnheim in der Makarenkostraße. Auf jedem Flur soll ein Flursprecher gewählt werden. Unter Einbeziehung der Wohnheimtutoren soll sichergestellt werden, dass Probleme weitergeleitet werden.

AStA will Nummierung der Hörsäle nicht hinnehmen

Franz Küntzel sieht Studenten unter Generalverdacht gestellt.

Von der Nummerierung der Hörsäle berichte Anne Lorentzen, Referentin für Studium und Lehre. Dadurch solle bei den Prüfungen vermieden werden, dass sich bestimmte Studenten zusammensetzen, um voneinander abschreiben können. Dies betreffe aber nur BWL-Studenten. Vor Klausuren sollten Studenten bestimmte Plätze durch die Nummervergabe zugewiesen werden. Susann ergänzte, dass dies auch für die Jura-Studenten für das Staatsexamen gelte. „Dadurch werden Studenten unter Generalverdacht gestellt“, kritisierte Franz. Kilian sprach von „Vertrauensbruch“. Ein einstimmiges Meinungsbild bei fünf Enthaltungen ergab deutlich, dass man dagegen vorgehen will. Anne will sich zeitnah mit den betroffenen Fachschaftsräten treffen.

Fotos: David Vössing, Annegret Adam (Tommy Kube), Christine Fratzke (Franz Küntzel), Stefanie Pfeiffer privat

Liberale Hochschulgruppe HGW gegen Studiengebühren

Ein Post in diesem Blog über die Wahlplakate der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) lößte eine Diskussion über die Position der LHG zum Thema Studiengebühren aus. Jetzt zieht die LHG klar Stellung:

„Die LHG Greifswald spricht sich gegen die momentane Praxis der Studiengebührenerhebung und -verwendung in Deutschland aus und damit für ein gebührenfreies 1. und 2. Studium in Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern.“

Ebenfalls beschloss man sich im StuPa für einen neuen Kooperationsvertrag mit Radios 98.eins einzusetzen. Folgender Antrag sollte gestern ins StuPa eingebracht werden*

„Das StuPa der Ernst-Moritz-Arndt-Universität spricht sich für einen neuen Kooperationsvertrag mit dem Radio 98eins e.V. aus. […]“

* Ob der Antrag erfolgreich eingebracht werden konnte und Erfolg hatte, kann ich nicht bewerten, da ich nur teilweise anwesend war.

Streit zwischen Radio 98eins und StuPa eskaliert

Wie ich bereits berichtet hatte, kürzte das noch amtierende StuPa die finanzielle Unterstützung für Radio 98eins von 5000 auf 3000 Euro. Daraufhin kritisierte das Radio in einer Aussprache die Art des StuPa offen:

„Wir haben bei unseren Anträgen wiederholt feststellen müssen, dass wir misstrauisch bis unfair behandelt und in jedem Fall als wenig kompetent dargestellt wurden. […]“

„Wir, die studentischen Kulturschaffenden von Greifswald, fühlen nicht, dass die von uns gewählten Vertreter ausreichende Nähe zur Studierendenschaft haben. Wie kann es sein, dass die Kooperation mit anderen studentischen Initiativen und sogar mit Behörden weitaus einfacher und sogar konstruktiver verlaufen als mit unserem Studierendenparlament? Anstatt Interesse und Respekt vor den Leistungen der Studierenden zu haben, müssen diese sich rechtfertigen für das, was sie tun. Die Antragsteller engagieren sich ehrenamtlich für andere wie ihr.“

Es blieb bei der verringerten Förderung. Daraufhin – und hier beginnt die neue Eskalation – kündigte Radio 98eins offenbar am 11.1. den Kooperationsvertrag mit der Studierendenschaft, was der AStA jedoch erst gestern bekannt gab.

Wie es jetzt im kommenden Semester mit der Förderung des Radios durch das StuPa weitergeht ist noch völlig offen. Die Nerven liegen nun zunächstmal blank.