Das medien.café ruft euch!

Das medien.café ruft euch!

Nach all dem Trubel der Erstiwoche findet unser medien.café zu einem gemütlichen Ausklingen der Woche statt! Dort könnt ihr von unseren Redaktionen alles rund um die studentischen Medien erfahren, aber natürlich auch eure Fragen stellen und mit uns ins Gespräch kommen.

Diesen Samstag (12.10.24) um 15 Uhr laden wir euch in alter Tradition zum medien.café in unsere Redaktion ein. Ihr habt die Chance uns, die moritz.medien, kennenzulernen! Dabei ist es egal, ob ihr Erstsemester oder schon länger an der Uni Greifswald seid.

Wir starten mit einer kleinen Vorstellung im Hörsaal 4 der Rubenowstraße 1, bei der wir euch unsere verschiedenen Redaktionen sowie unsere Arbeit, ein wenig vorstellen. Danach geht es unters Dach der Rubenowstraße 2b in unsere Redaktion, für Kaffee und Kuchen. Dort habt ihr die Chance die Chefredakteur*innen, die Geschäftsführung und natürlich auch andere Redakteur*innen näher kennenzulernen und all eure Fragen loszuwerden.

Bei uns habt ihr die Chance erste journalistische Erfahrungen zusammeln, dazu müsst ihr keine Vorerfahrungen mitbringen. Wir bringen euch u.a. das Schreiben, Recherchieren, Filmen, Schneiden und Layouten näher und hoffen, das ihr genauso viel Spaß dabei haben werdet wie wir auch.

Wenn ihr es am Samstag nicht schafft, dann freuen wir uns wenn ihr zu einer unserer Redaktionssitzungen vorbei schaut. Falls ihr schon einmal ein paar Eindrücke vorweg haben möchtet, dann schaut euch gerne die neue Ausgabe des moritz.magazins an, schaut bei moritz.tv, dem webmoritz. oder auf Instagram bei moritz.socials vorbei.

Wir freuen uns!

Das Wichtigste auf einen Blick:
Was? medien.café der moritz.medien
Wann? Samstag, 12. Oktober 2024 um 15 Uhr (s.t.)
Wo? Rubenowstraße 1; Hörsaal 4 – später Rubenowstraße 2b; Redaktion unterm Dach

Was kommt nach dem moritz?

Was kommt nach dem moritz?

Jede Woche findet die Redaktionssitzung des webmoritz. statt. Für sechs Wochen ging ich ihm sozusagen fremd – als Praktikantin bei der Greifswalder Lokalredaktion der Ostsee-Zeitung. Dort sammelte ich viele Erfahrungen bei den Lokaljournalist*innen und konnte neues Wissen erlangen. Wie das Praktikum meinen Blick auf den Journalismus verändert hat, erfahrt ihr in diesem Artikel!

Mein Weg zum Journalismus

Viele von euch studieren vermutlich die Fächer, die sie am meisten interessieren. Was danach kommt, wissen sie nicht. So geht es mir auch. Die Hälfte meines Studiums ist inzwischen vorbei. Ich sollte also langsam anfangen, mir Gedanken zu machen, was danach kommen könnte. Dafür möchte ich in den Bereichen Journalismus, Politik und Bildung Praktika absolvieren. Seit meinem Studienbeginn bin ich beim webmoritz. und fast so lange bereits Ressortleiterin für Region & Politik. Ein wenig journalistische Erfahrung hatte ich also schon vor meinem ersten Praktikum.

Und so wurde ich also Praktikantin bei der Ostsee-Zeitung. Eine Zeitung, die bei den „Jüngeren“ nicht die beste Bewertung bekommt. Ich ging damals trotzdem sehr unbefangen dorthin. Und ich wurde nicht enttäuscht. Aber dazu später mehr. Wenn ich Entscheidungen treffe, tue ich das oft sehr intuitiv und denke nicht lange darüber nach. Zum Beispiel: die Wahl meines Studienortes Greifswald – hört sich gut an, nehme ich. So erging es mir auch bei meinem Praktikum. Ich habe mir nicht allzu viele Gedanken darüber gemacht.

Studentin + Arbeit = ?

Ich muss es leider zugeben: Richtig zu arbeiten, war etwas anderes als zu studieren. Ungefähr sieben Stunden zu arbeiten, hat mich ganz schön erledigt. Ich wollte danach einfach nur liegen, essen und schlafen. So manchen Morgen und Abend wünschte ich mir mein Studentinnenleben zurück. Gleichzeitig war die Arbeit aber auch erfüllend: Ich wurde gebraucht. Das war ein schönes Gefühl. Irgendwie paradox. Es war das allererste Mal in meinem Leben, dass ich verstanden habe, wenn „Erwachsene“ sagen: „Genieß die Zeit während deines Studiums. Arbeiten wirst du lange genug.“ Auch zu studieren ist anspruchsvoll, das wissen wir alle. Aber auf der Arbeit jeden Tag volle 100 % zu geben, war sehr ungewohnt für mich.

Lokaljournalismus – underrated?

Während des Praktikums habe ich mit allen Menschen, die ich interviewt habe, nur gute Erfahrungen gemacht. Sie waren alle nett und freundlich. Im Nachhinein, bedeutet mir das am meisten. Ich hätte nie gedacht, nach jedem Interview mit einem Lächeln zurück zur Redaktion zu gehen. Das lag wohl an meiner bisherigen Menschenskepsis.

Dadurch, dass alle Interviewpartner*innen aus Greifswald kamen, lernte ich die Stadt mehr zu schätzen und zu lieben. Meine bisherige Haltung zur Stadt könnt ihr in diesem Artikel nachlesen. Diese neu erkannte Liebe ließ mich den größten Vorteil von Lokaljournalismus erkennen. Natürlich sind auch andere journalistische Berufszweige wichtig. Aber im Lokaljournalismus werden sehr viel persönlichere und kleinere Geschichten erzählt. Diese Geschichten waren immer einzigartig, berührend und wundervoll.

Studentische Medien oder Lokaljournalismus – wofür schlägt mein Herz?

Die Menschen vom moritz.magazin kennen das besser als die vom web: Eine Zeichenvorgabe. Man kann nur bestimmt viele Zeichen für einen Artikel verwenden. Das ist natürlich auch bei der Lokalzeitung so. Da sind digitale Medien einfach freier. Bilder, Überschriften, Titel oder Themen, das ist bei uns fast egal. Außerdem sind die moritz.medien nicht kommerziell. Es ist für die meisten ein schönes Hobby neben dem Studium. Diese Freiheit genieße ich. Und lernte ich durch mein Praktikum noch mehr zu schätzen.

Wenn ich an meinen ersten „richtigen“ Artikel beim webmoritz. zurückdenke, war ich damals sehr, sehr stolz. Ich habe den Artikel an alle Freund*innen weitergeleitet. Dieser Enthusiasmus verlief bei der Ostsee-Zeitung „professioneller“. Ich war einfach nicht mehr ganz so doll aufgeregt. Zumindest kam mir das so vor. Beim webmoritz. bin ich „aufgewachsen“ und diese Loyalität hält an. Bei der Ostsee-Zeitung bin ich aber hoffentlich noch etwas erwachsener geworden.

Ist Journalismus mein neuer (alter) Traum?

Während des Praktikums habe ich sehr viel gelernt. Nicht nur über den Beruf, sondern auch über mich. Ich kann über mich hinauswachsen, wenn ich es zulasse. Zum Beispiel ist es ganz einfach, mit wildfremden Menschen zu reden, ohne Angst haben zu müssen, dass sie mich auffressen könnten.

Wenn ich tatsächlich Journalistin werden sollte, auf jeden Fall auf der lokalen Ebene. Natürlich berichten Lokalzeitungen nicht nur über schöne Ereignisse. Die „schönen“ Geschichten machen aber alles wett. Wenn man sich das vielleicht bewusst macht, kann der Beruf einen auf Dauer erfüllen. Was „nach moritz“ kommt, weiß ich noch nicht wirklich. Ich werde mich aber weiter ausprobieren und schauen, was mich in meiner Zukunft ausfüllen wird.

Beitragsbild: Maret Becker

In eigener Sache: Besucht uns beim moritz-Mediencafé! *Update*

In eigener Sache: Besucht uns beim moritz-Mediencafé! *Update*

Ihr wisst noch nicht so ganz genau, wohin euch euer Abschluss führen soll, habt euch aber immer schon mal gefragt, wie Medien eigentlich arbeiten und funktionieren? Wie das Layout eines Magazins gestaltet wird, professionelle TV-Beiträge entstehen, oder wie man eine tagesaktuelle Homepage am Laufen hält und den Möglichkeiten des Internets anpasst? Oder habt ihr euch viel mehr gefragt, wie man ein Medienunternehmen leitet? Wie man Werbepartner überzeugt, Workshops organisiert, Vermarktungsstrategien entwickelt, Finanzmittel beschafft und optimal verteilt? Dann kommt am Samstag, den 8. Oktober, ab 15 Uhr zum Mediencafé der moritz-Medien in unsere Redaktionsräume in der Alten Augenklinik (Rubenowstraße 2) auf dem Gelände des Alten Campus. (mehr …)

Workshop in der Projektwoche

In der Projektwoche der Greifswalder Universität, vom 25. – 28. Mai, bietet der webMoritz für alle Interessierten einen Journalismus-Workshop an. Im Laufe der Woche wollen wir euch theoretisch und vor allem praktisch zeigen, wie journalistisches Arbeiten funktioniert.

Ideen und Inhalte

Wo finde ich überhaupt ein spannendes Thema? Wie schreibe ich einen Artikel dazu? Und wo bekomme ich jetzt die Bilder dazu her? Diese und viele weitere grundlegende Fragen werden wir im Eröffnungsworkshop am Dienstagvormittag beantworten. Hier wird für jeden etwas dabei sein – ob ihr schon ein alter Hase seid oder eure ersten Gehversuche im Journalismus machen wollt.

Im Anschluss wollen wir in einer simulierten Redaktionskonferenz unsere Themen für die Woche finden und überlegen, wie man sie aufarbeiten kann. Dann startet ihr einzeln oder in Gruppen in den Praxisteil, bei dem ihr von erfahrenen Redakteuren unterstützt werdet.

Am Mittwoch starten wir wieder in einer Redaktionskonferenz. Wie steht es um die einzelnen Themen, was haben wir bis jetzt rausgefunden? Wo lohnt es sich noch mal nachzufragen, was für einen Beitrag wollt ihr überhaupt schreiben? Im Anschluss geben wir euch ein Training in Sachen Recherche und Interview – dem Grundrüstzeug jedes Journalisten. So vorbereitet geht es in die zweite Praxisrunde in der ihr eure Themen weiter vorbereitet und bearbeitet.

Nach einer kurzen Themenbesprechung zeigen wir euch am Donnerstag, wie ihr eure Artikel vervollständigt: Bildbearbeitung, Erstellen von Grafiken, Audioschnitt  – jetzt kommt der Feinschliff. Exemplarisch am webMoritz zeigen wir euch, wie moderne Content-Management-Systeme funktionieren und wie ihr sie bedient. Am Nachmittag könnt ihr eure Artikel fertigstellen, wir geben euch letzte Tipps und Hinweise und bringen eure Beiträge online.

Am Freitagvormittag treffen wir uns zu einer Auswertungsrunde und gemütlichem Ausklang der Woche. Das Projekt wird am frühen Mittag zu Ende sein.

Zahlen und Fakten

Der Workshop ist auf vier Tage angelegt und startet am Dienstag um 9:30 Uhr in den Räumen der moritz-Redaktion in der Wollweberstraße 4. Nach Absprache mit der Leitung ist es möglich, nur an einzelnen Terminen teilzunehmen. Grundsätzlich geht es uns aber um die enge Verknüpfung von theoretischer und praktischer Arbeit. Das Angebot ist kostenlos, wir bitten um Anmeldungen an web[ät]moritz-medien.de. Dorthin können auch alle Fragen zum Workshop gesendet werden. Um ein produktives Arbeiten zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl auf zwölf Personen begrenzt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir können eine begrenzte Zahl an Computer-Arbeitsplätzen, Aufnahmegeräten und Kameras zur Verfügung stellen. Wer sein eigenes Equipment, z.B. Notebook oder (Spiegelreflex-)Kamera, mitbringen kann – umso besser!

Flyer: Daniel Focke