von moritz.tv | 22.06.2014
1994 traten die ersten 100 Psychologiestudierenden ihr Studium am frisch gegründeten Psychologieinstitut an der Universität Greifswald an.
Seitdem hat sich einiges getan. Zum Beispiel gibt es seit letztem Jahr wieder einen „Ersten Jahrgang“ am Institut, da der beliebte Diplomstudiengang zum Wintersemester 2013 dem Bachelor of Science weichen musste.
Wir haben uns mit ehemaligen und aktuellen Studierenden getroffen und mit ihnen über ihre Erinnerungen und Erfahrungen gesprochen.
Auch für die nächsten zwanzig Jahre wünschen wir dem Psychologie Institut alles Gute!
von Simon Voigt | 15.09.2012
Hannelore Weber möchte im Oktober zur Rektorwahl an der Universität Greifswald antreten. Die Professorin für Psychologie ist überdies Mitglied im akademischen Senat und Ombudsfrau für Fragen wissenschaftlichen Fehlverhaltens an der Universität Greifswald. Für ihre mögliche Zukunft als Rektorin hat sie schon konkrete Ziele, auch was die Zusammenstellung des Rektorats betrifft. Der webMoritz befragte sie außerdem zu ihrer Einstellung zu Studiengebühren und anderen studentischen Interessen. (mehr …)
von Alexander Kendzia | 24.05.2010
Das Institut für Psychologie der Universität Greifswald erhält 500.000€ für die Durchführung einer weiteren Studie zum Thema Panikattacken, die erste fand in den vergangenen 3 Jahren statt. Dazu sprach webMoritz.de mit Prof. Dr. Alfons Hamm, der Leiter des Projekts in Greifswald ist.
Angst kann eine sinnvolle Sache sein. Sie schützt uns davor, Situationen aufzusuchen, die eine Gefahr für Leib und Leben sein können. Manchmal ist Angst hinderlich, zum Beispiel wenn man vor einer großen Menschenmenge sprechen möchte und Lampenfieber bekommt. In seltenen Fällen ist Angst aber auch etwas, was das Leben stark beeinträchtigen kann.
Wenn Angst das Leben bestimmt

Panikattacken kommen häufig äußerst plötzlich.
Das ist dann der Fall, wenn ein Mensch an sogenannten Panikattacken leidet. Panikattacken sind plötzlich auftretende Angstanfälle, bei denen der Betroffene körperliche Symptome wahrnimmt. Zu den häufigsten zählen Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Benommenheit, Hitzewallungen, sowie Schmerzen oder Engegefühle in der Brust. Begleitet werden diese körperlichen Symptome von schrecklichen Gedanken wie beispielsweise, dass man sterben müsse oder verrückt werden könne. (mehr …)
von moritz.magazin | 23.11.2009
Aus dem moritz-Magazin November 2009 (80)

„Wir verhandeln nicht“
Einer nach dem anderen strömen sie in den Saal, ein unruhiges Murmeln liegt in der Luft. In getrennten Blöcken nehmen sie Platz. In einem Teil des Raumes sitzen überwiegend Männer mit Anzügen und grau melierten Haaren, man kann ihnen den Wissenschaftler ansehen. Ihnen gegenüber sitzen gut gekleidete junge Menschen, überwiegend Frauen, sie unterhalten sich angespannt. In der ersten Reihe: Professorin Hannelore Weber, die geschäftsführende Direktorin des Instituts für Psychologie. Unter den Blicken der alten Preußenkönige auf den Gemälden an den Wänden entwickelt sich ein Bild, das die Vorgänge um das Psychologische Institut in den letzten Wochen und Monaten gar nicht besser beschreiben könnte.
Es ist der 27. Oktober, Konferenzsaal des Universitätshauptgebäudes, Fakultätsratssitzung der Philosophischen Fakultät. An diesem Tag berät das Gremium über die Zukunft des eigenen Hauses. Es berät darüber, wie es zu der Absicht der Psychologie steht, die Fakultät in Richtung des Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Nachbarn zu verlassen. Sie werden ein Papier verabschieden, welches den Wechsel strikt ablehnt, natürlich ohne die Stimmen der Psychologen. Es ist eine Abrechnung mit dem Institut für Psychologie. Es zeigt, in welcher verzweifelten Lage sich die Fakultät seit Jahren befindet und wie abhängig ihr Fortbestand von dem wechselwilligen Fach ist. Eins wurde schon während der Sitzung klar – egal wie der Streit ausgeht, danach wird nichts mehr so sein, wie es vorher war. (mehr …)
von Jabbusch | 19.04.2008
Die Meldung ist eigentlich kurz und wurde doch vom Institut für Psychologie mit Spannung erwartet. Die aus ihrer Perspektive „drohende“ Fusion mit dem Institut für Erziehungswissenschaften konnte quasi „in letzter Minute“ im Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät zunächst bis Mai aufgeschoben und auf der letzten Sitzung endgültig abgewendet werden.
Das Institut für Psychologie hatte um seinen guten Ruf und seine bundesweite Anerkennung gesorgt, wenn die Fusion stattgefunden hätte. Der FSR Psychologie hatte eigens dazu eine Vollversammlung einberufen. Die Professoren fürchtete zudem die zusätzliche Arbeitsbelastung durch die Lehramtsstudenten.
Deren Zukunft bleibt nun an ihrem sich mehr und mehr in Auflösung befindlichen Institut auch weiter ungewiss und soll erst auf einer der nächsten Fakultätsratssitzung entschieden werden. Nachhaltige Lösungen sind jedoch nicht vom Fakultätsrat, sondern vom Senat abhängig.