von David Vössing | 21.05.2013
Es sind inzwischen über sechs Monate vergangen, seitdem Unbekannte, vermutlich aus der rechtsextremen Szene, in der Nacht zum 9. November 2012 elf Stolpersteine in Greifswald aus dem Boden gerissen haben. Die im Boden vor Wohnhäusern eingelassenen Gedenksteine erinnerten an jüdische Einwohner, die dem NS-Regime im Dritten Reich zum Opfer fielen. Am kommenden Donnerstag werden diese elf und zwei weitere neu verlegt. (mehr …)
von David Vössing | 06.02.2013
Schock, Entsetzen, Wut und Trauer herrschten in Greifswald, als in der Nacht zum 9. November von unbekannten Tätern alle elf Stolpersteine vor den Häusern ehemaliger jüdischer Mitbürger herausgerissen wurden. Aus Spenden wurden inzwischen 13 neue Stolpersteine beschafft, die am 23. Mai verlegt werden sollen. Bis dahin sind sie im Bürgerschaftssaal ausgestellt. (mehr …)
von Christin Brennenstuhl | 04.07.2008
„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“
Am nächsten Donnerstag, dem 10.Juli, verlegen Studenten die ersten „Stolpersteine“ in Greifswald. Die elf Steine mit Messingplatten repräsentieren elf Einzelschicksale des Greifswalder Nazi-Terrors zwischen 1933 und 1945: Elf mal Verfolgung und Mord. Zwei der elf Steine werde auf dem Gelände der Universität verlegt, um an ermordete Universitätsangehörige zu erinnern.
- Von circa 10 bis 10.30 Uhr vor dem Historisches Institut (Domstraße 9a)
- Und von circa 10.30 bis 11.00 Uhr vor dem Pharmakologischen Institut (Friedrich‐Löffler‐Straße 23d)
- Alle anderen Orte hier als Liste
Die meisten der Greifswalder Opfer des sind bisher weitgehend vergessen. Studierende der Universität Greifswald haben daher begonnen, die persönlichen Lebensgeschichten der Ermordeten zu recherchieren. Weitere Steine sollen im Jahr 2009 folgen.
Ihren Platz finden die Stolpersteine im Straßenpflaster vor den ehemaligen Wohn- und Arbeitsstätten der Ermordeten. Die Stolpersteine bestehen aus einem kubischen Betonstein, der in die Erde eingelassen wird und einer darauf befestigten Messingplatte. Die Oberseite der Messingplatte ist individuell mit Namen, Geburtsjahr und dem Todesdatum des Menschen beschriftet. (mehr …)