von Christine Fratzke | 13.01.2010
Der Fachschaftsrat des Instituts für Politik- und Kommunikationswissenschaft (IPK) lädt zur „Pokowitry-Party“ am Donnerstag, dem 14. Januar, in den Mira-Club ein.

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Hinter dieser Wortneuschöpfung verbirgt sich neben der Institutsfeier auch ein Poetryslam. Für den poetischen Wettbewerb können sich Interessierte noch anmelden unter fsr-ipk@uni-greifswald.de anmelden. Ab 21 Uhr beginnt der Poetryslam. Danach darf auf zwei Floors getanzt werden: Zu Britpop, Indie und Musik aus den 60ern von DJ Norman oder zu Minimal, Elektro und House, aufgelegt von einem Überraschungs-DJ aus der Grimmer Straße. Im Laufe des Abends wird weiterhin der Sieger des Logowettbewerbs des Fachschaftsrats präsentiert.
Ab 20 Uhr ist Einlass, der Eintritt beträgt zwei Euro. Doch Beeilung ist angesagt: Nur die ersten 200 Gäste bekommen einen Getränkegutschein.
Die Party des Instituts für Politik- und Kommunikationswissenschaft findet im Mira in der Johann-Stelling-Straße 30 statt.
Bild: Veranstalter
von Laura Brehme | 12.11.2009
Am Dienstag Abend sprach Dr. Frank Lobigs, Professor für Journalistik an der TU Dortmund, zum Thema „Täter oder Opfer? Medien und die Wirtschaftskrise“. Der Fachschaftsrat des Instituts für Kommunikations- und Politikwissenschaft lädt diese Woche zu Expertenvorträgen über die Wirtschaftskrise ein.
„Die Medien haben geflüstert, wo sie sonst eigentlich geschrien hätten“, sagt Lobigs. Er lehnt es jedoch ab, den Medien eine Täterrolle während der Wirtschaftskrise zuzuschreiben und entwickelt eine Verkettung des medialen Verhaltens: Am Anfang der Krise trugen die Medien zur Krise bei, indem sie positiv berichteten um ihr gutes Verhältnis zu den Führungsriegen in den Unternehmen aufrechtzuerhalten. Danach erfolgte eine Aufarbeitung der Wirtschaftskrise mit komplexen Erklärungen gefolgt von einer Kritik, die die Medien an sich selbst gegenseitig ausübten.

Professor Frank Lobigs
Lobigs sieht ein positives Merkmal des medialen Verhaltens darin, dass sie keine Angst geschürt haben, indem Schockmeldungen vermieden wurden. Die Bild-Zeitung erhielt für dieses Verhalten sogar den Journalismuspreis „Prometheus“. Eben dafür, dass sie nicht die Schlagzeile brachten: „Finanzkrise: Die Ersten holen ihr Geld ab“. Andernfalls hätten nach Aussagen der Jury zu viele Deutsche reagiert und ihr Geld von der Bank geholt. Das hätte den Zusammenbruch des deutschen Finanzsystems zur Folge gehabt.
Ein wichtiger Kritikpunkt sei gewesen, erklärt Lobigs weiter, dass die Medien die Wirtschaftskrise nicht früher vorhergesehen hätten. Doch auch hier argumentiert Lobigs für die Medien: Selbst viele Experten konnten das Ausmaß der Krise nicht voraussagen.
Im zweiten Teil stellte Lobigs die Medien als Opfer der Krise dar: Die Werbeeinnahmen und Auflagen gingen zurück, es mussten massive Einsparungen erfolgen.
Im Anschluss kam es zu einer regen Diskussion, an der sich ein kleiner Teil der etwa 60 Zuhörer beteiligte. Hier kamen die Medien als vierte Macht im Staat zur Sprache, sowie die Frage, ob sie Informationen den Konsumenten bewusst vorenthalten können. Natürlich rief vor allem der Preis für die Bild-Zeitung im Publikum Erstaunen hervor.
Insgesamt waren die Reaktionen recht positiv, was am kräftigen Klopfen auf die Tische zu bemerken war. Lobigs konnte seine Argumente gut darlegen und schaffte es seinen Vortrag durch kleine Anekdoten interessant zu gestalten. Zu Beginn sprach er sich lobend über den Fachschaftsrat aus, der den Vortrag organisiert hatte: „So etwas gibt es bei uns an der Uni nicht“.
Und was waren die Medien in der Wirtschaftskrise nun? Täter oder Opfer? Auch wenn diese Auffassung im Anschluss des Vortrages kritisch diskutiert wurde – Lobigs sagt: „Wenn ich mich entscheiden müsste, hieße die Antwort – zumindest für die deutschen Medien – eindeutig Opfer. Leider!“
Bilder:
Laura Brehme
von Gabriel Kords | 25.05.2009
Der Fachschaftsrat des Instituts für Politik- und Kommunikationswissenschaft wird neu gewählt: Zwischen dem 8. Und 12. Juli 2009 können die Studierenden des Instituts für Politik- und Kommunikationswissenschaft (IPK) ihre studentischen Vertreter neu bestimmen.

Der aktuelle FSR
Dafür sucht der aktuelle Fachschaftsrat allerdings noch nach weiteren Kandidaten. Laut Fachschaftsordnung soll der FSR IPK aus vier PoWi-Studendten und drei KoWi-Studenten bestehen. Nach derzeitigem Bewerbungsstand gibt es jedoch – wie so oft – noch weniger Kandidaturen als Plätze. Wer sich bewerben möchte, findet alle notwendigen Informationen auf der Website des FSR. Dort gibt es auch ein Bewerbungsformular, das ausgefüllt bis zum 31. Mai 2009 beim Wahlleiter oder innerhalb der Sprechzeiten in den Sekretariaten des Instituts eingereicht werden muss. Wahlleiter ist David Stoffel.
Bewerben können sich alle Studierenden der Politik- und/oder Kommunikationswissenschaft. Dabei ist es egal, welcher Abschluss angestrebt wird (Magister, B.A. oder M.A.) und welche weiteren Fächer oder Studiengänge gewählt worden sind.
Wer weitere Fragen hat, kann sich über die Homepage an den Fachschaftsrat wenden oder eine E-Mail an fsr.ipk@web.de schreiben.
Foto: FSR
von Jabbusch | 10.12.2008
Der Fachschaftsrat (FSR) des Instituts für Politik- und Kommunikationswissenschaft (IPK) läd zum Ausklang des US-Wahljahres 2008 und mit Blick auf das „Superwahljahr“ 2009 in Deutschland zu den folgenden Vorträgen einladen:
Barack Obama as
President: Political Transformation in American Politics?
- Prof. Frank Fischer (Politikwissenschaftler, Rutgers University/New Jersey, USA)
- Moderation: Prof. Hubertus Buchstein (Greifswald)
- Donnerstag, 11. Dezember 2008, 19.30 Uhr, Hörsaal 4 (Audimax)
sowie: (mehr …)