web.weekly vom 13. Januar bis zum 19. Januar

web.weekly vom 13. Januar bis zum 19. Januar

Was geht eigentlich ab in Greifswald? Ihr wollt etwas unternehmen, wisst aber nicht was? Wir haben da was für euch! Ob kreative Work-Shops, spannende Vorträge oder faszinierende Ausstellungen – hier stellen wir euch jede Woche unsere Veranstaltungstipps rund um die Themen Uni und Wissenschaft, Politik und Region, sowie Kultur und Sport vor.

Mit Empfehlungen von Vanessa Finsel, Simon Fortmann und Luise Markwort

Kennt ihr den Film „Anatomie eines Falls“? Dann ist vielleicht dieser Vortrag etwas für euch. Zwei Psychanalytikerinnen besprechen Vortrag in der Reihe Psychanalyse & Kunst und freuen sich auf interessante Gespräche mit dem Publikum. 

Wann? Freitag, 17. Januar, 19 Uhr
Wo? Koeppenhaus
Eintritt? 7 Euro, ermäßigt 5 Euro
Mehr Infos findet ihr hier


Anlässlich seines 100. Todestages dieses Jahr, ehrt das Theater Franz Kafka unter anderem mit einer szenischen Lesung seiner Texte mit dem Titel Ein Käfig ging einen Vogel suchen.

Wann? Samstag, 18. Januar, 20 Uhr
Wo? Stadthalle
Eintritt? 20 Euro, ermäßigt 14 Euro
Mehr Infos findet ihr hier

Zu einer Podiumsdiskussion rund um das Thema Gesundheitsversorgung lädt die FDP Greifswald ein. Um 20 Uhr geht es in der FDP Zentrale mit dem örtlichen Abgeordneten Christian Bartelt los.

Wo? Steinbeckerstraße 37
Wann? Montag, 13. Januar, 20 Uhr


Erst am letzten Wochenende musste das Sperrwerk in Wieck tätig werden, um die Stadt vor erhöhten Pegelständen zu schütze. Aber wie funktioniert die Technik dahinter eigentlich? Und wie sieht der Ryck von unten aus? Diese Antworten sind Teil der Wieck-Führung einmal im Monat angeboten wird. Schaut doch mal vorbei!

Wo? Treffpunkt an der Klappbrücke in Wieck
Wann? Mittwoch, 15. Januar, 10:30 Uhr
Preis? 8€, 6€ ermäßigt


Sexismus ist (leider) noch immer ein präsentes Thema in der Gesellschaft. Neue Blickwinkel auf das Thema gibt es jetzt in der neuen Ausstellung in der Straze. Statistiken, Handlungsempfehlungen und vieles mehr zum Thema gibt es in den nächsten zwei Wochen dodrt zu sehen.

Wo? Straze
Wann? Im Januar von Mittwochs bis Sonntags, 14 bis 18 Uhr

Bei dem Vortrag „Nach und vor dem Vergessen. Geteiltes Erbe im Comic“ von Professorin Dr. Gudrun Heidemann geht es um Erzähltes und Verschwiegenes, familiäre Gedächtnisstrategien und staatlich gesteuerte Geschichtspolitik.

Wo? Alfried Krupp Wissenschaftskolleg
Wann? Montag, 13. Januar, 18 Uhr


(Ver)zweifelt ihr an eurem Studium? Ihr seid nicht alleine, und bei dem Workshop „Studienwechsel? Studienabbruch?“ könnt ihr über die Zweifel sprechen und Perspektiven auf Studium und Beruf erarbeiten.
Um Anmeldung unter infothek@stw-greifswald.de bis Montag, 13. Januar, wird gebeten.

Wo? Rubenowstraße 2, SR 1.23
Wann? Mittwoch, 15. Januar, 13 bis 18 Uhr



Ihr findet Litauen lit? 🇱🇹 Dann ist das die Woche für euch, mit dem litauischen Kulturzirkel am Mittwoch und dem Vortrag „Litauen erinnert. Die Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts im nationalen Gedächtnis“ im Rahmen der Vorlesungsreihe „Exhibiting Transformative Years: Interdisciplinary Approaches to the Baltic Sea Region“ (jeden Donnerstag).

Litauischer Kulturzirkel
Wo? Ernst-Lohmeyer-Platz 3, SR E.18
Wann? Mittwoch, 15. Januar, ab 18 Uhr

Vortrag „Litauen erinnert“
Wo? Rubenowstraße 1, HS 1
Wann? Donnerstag, 16. Januar, ab 18 Uhr (s.t.)

Weitere Veranstaltungen könnt ihr im Veranstaltungskalender der Uni (hier) finden.

Was sind eure Veranstaltungstipps? Kommentiert sie!

Beitragsbild: Vanessa Finsel

Akademie-Bericht und Rattenjagd – Suche nach einem Ausweg

Jörg F. Krüger als Rotpeter

Das Theater Vorpommern führte am Wochenende erneut das Stück „Ein Bericht für eine Akademie/ Rattenjagd“ im Rubenowsaal der Stadthalle auf. Bei dem Stücken handelt es sich faktisch um zwei Stücke, die in gemeinsamer Kulisse hintereinander gegeben werden. Auf ein Monodrama, den „Bericht für eine Akademie“ – ursprünglich eine Erzählugn von Franz Kafka, folgt ein Einakter von Peter Torrini, die „Rattenjagd“. Beide Werke wurden zu einem neuen Ganzen verschmolzen.

„Ein Bericht für eine Akademie“ handelt von dem Affen Rotpeter, der innerhalb von fünf Jahren den Prozess der Menschwerdung durchlaufen hat. In seinem Aufsatz teilt der Menschenaffe (oder Affenmensch?) seinem Auditorium mit, wie und warum er zum Menschen geworden ist. Rotpeter wählt eine Müllhalde als den Ort aus, von dem aus er seine Rede hält.

So erzählt er, dass er vom Menschen gefangen genommen wurde und wie er, als er an Bord eines Schiffes in einer Kiste eingesperrt war, nach einem Ausweg suchte. Diesen meint er in der Menschwerdung zu finden: (mehr …)

Franz Kafkas „Bericht für eine Akademie“ im Rubenowsaal

Am Freitag, dem 21. Mai ,wird um 20 Uhr im Rubenowsaal "Ein Bericht für eine Akademie/ Rattenjagd" aufgeführt.

„Wir alle kennen den Rotpeter, so wie ihn die halbe Welt kennt.“ – Wer hingegen zu dem Teil der halben Welt gehört, der den Rotpeter nicht kennt, der kann ihn am Freitag den 21. Mai um 20 Uhr im Rubenowsaal der Stadthalle in Greifswald kennen lernen. Rotpeter ist jene Person, die einen „Bericht für eine Akademie“ schreibt.

„Ein Bericht für eine Akademie“ ist eine Erzählung des aus Prag stammenden Schriftstellers Franz Kafka. Sie wurde erstmals 1917 in der Zeitschrift Der Jude veröffentlicht. Des weiteren fand sie dann in Kafkas Band Ein Landarzt seinen Platz und seit einiger Zeit auch auf dem Greifswalder Theater. Bereits am 18. März wurde „Ein Bericht für eine Akademie/ Rattenjagd“ uraufgeführt. Es handelt sich hierbei um zwei Stücke. Die Erzählung „Ein Bericht für eine Akademie“ hat der Dramaturg Peter Turini in ein Monodrama umgeschrieben, wohingegen „Rattenjagd“ gänzlich aus seiner Feder stammt. Die „Rattenjagd“ wurde erstmalig 1971 in österreichischer Dialektfassung unter dem Titel „Rozznjogd“ am Wiener Volkstheater aufgeführt. (mehr …)