von moritz.magazin | 18.06.2013
Zukunft! Jeder von uns erwartet etwas anderes. Heute etwas anderes als morgen. Greifswald ist genau die Stadt, die man sich ansehen muss, um die Zukunft abschätzen zu können. Hier studieren die Menschen der Zukunft. Wir sind die Zukunft. Aber was bedeutet das eigentlich? Sollten wir nicht große Angst haben vor dem Ungewissen? Nein, denn Angst lähmt uns und lässt uns an Bestehendem festhalten. Man kann nicht immer alles planen. Einige Dinge ergeben sich einfach. Ich finde, wir sollten leben, wie wir es für richtig halten. Wir sollten tun, was uns Spaß macht. Der Rest ergibt sich von selbst. Ich wurde einmal gefragt: „Wo siehst du dich in zehn Jahren?“ Ich konnte diese Frage nicht beantworten. Gerade jetzt in diesem Abschnitt unseres Lebens kann so viel passieren. Alles kann sich ändern. Wir können uns noch einmal verändern. Zehn Jahre wirkt eigentlich nicht viel aus der Sicht unserer Eltern oder Großeltern. Aber für uns. Was mache ich nun in zehn Jahren? Vielleicht studiere ich immer noch, was ich nicht hoffe. Vielleicht arbeite ich in meinem Traumjob, aber vielleicht bin ich auch Taxifahrer, was bei meinem Studium ganz normal scheint. Das Wichtigste ist doch, dass wir bei dem, was wir tun, glücklich sind und es gern machen.
Die Welt wird sich ohnehin drastisch verändern. Denkt doch mal zurück. Vor zehn Jahren hatten wir noch keine Smartphones oder Tablets, wir hatten zwar schon den Euro, aber der steckte damals noch nicht in der Krise. Wenn wir einmal ganz krass zurückgehen: Vor 30 Jahren war hier noch keine Demokratie. Warum sollte ich also wissen wollen, wie die Zukunft aussieht?
Willy Brandt sagte einmal: „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“ Diese Meinung teile ich. Wir haben das nötige Werkzeug in unserer Hand oder besser gesagt in unseren Köpfen. Wir können aus dem Leben das Beste machen. Meinetwegen müssen wir nicht gleich die ganze Welt retten, aber wenn jeder so lebt, dass er ein kleines Stück der Welt verbessert, können wir zufrieden sein.
In diesem Heft seht ihr, wie sich Fachpersonal die Zukunft der Universität, der Wirtschaft und der Kultur vorstellt. Ihr seht aber auch, wie sich unsere Redaktion Gedanken über die Zukunft macht. Ob das alles ernst gemeint ist, sei dahingestellt. Also viel Spaß beim Lesen und schreibt uns doch einfach einmal eine Mail oder bei facebook, was ihr von der Zukunft erwartet!
Anne Sammler
Das neue Magazin findet ihr überall in der Uni oder hier zum Download.
von moritz.magazin | 21.07.2009
Liebe Leser,
wieder einmal stelle ich fest, wie schnell doch die Zeit vergeht! Allein der Besuch der Bundeskanzlerin Anfang Juni liegt nun schon einige Wochen zurück. Was für ein aufregender Tag und welch ein Glück, dass sie ausgerechnet zu uns in die kleine Hansestadt kam. Doch schließlich war wieder einmal Wahlkampf angesagt und da geben sich unsere Politiker bekanntlich ganz besonders bürgernah. Während Angela Merkel in ihrer Rede die gegenwärtige Finanzkrise thematisierte, setzen wir unsmit dem Konsum in Krisenzeiten auseinander. Ein Interview mit „Angie“ sucht ihr im moritz allerdings vergeblich. Dafür stand uns Erwin Sellering, der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Rede und Antwort.
Während sich nun die Bundeskanzlerin für die vergangene Europawahl vom 7. Juni stark machte und Präsenz für ihre Partei demonstrierte, bekam die moritz-Chefredaktion kurz zuvor ein neues Gesicht. Die beiden Kandidaten, die sich freiwillig für den Posten meldeten und gut vorbereitet in der StuPa-Sitzung antraten, wurden nach stundenlangem Warten tief in der Nacht schließlich gewählt. Letztendlich gehören Geduld und Ausdauer ebenso zu den Aufgaben der Redaktion, wie das Recherchieren und das Texte schreiben. Doch nun geht für die beiden die Arbeit erst richtig los und es gibt viel zu tun. Ständig gibt es Veränderungen in unserem Städtchen Greifswald, über die wir euch berichten. Wissenswertes über den Deichbau in Eldena oder die Ergebnisse der Kommunalwahl könnt ihr ebenso im Heft nachlesen. (mehr …)
von moritz.magazin | 18.12.2008
Liebe Leser!
Kaum sind die Gänsekeulen des letzten Weihnachtsfestes verdaut und die Nebelschwaden der Silvesterraketen verschwunden, geht der Trubel erneut los. Deutschland sucht mal wieder. Nicht den Superstar, sondern das beste Geschenk, den größten Weihnachtsbaum, die fetteste Gans und die tollste Silvesterfeier. Auch wir haben uns für Euch auf die Suche gemacht. Gefunden haben wir interessante Themen – fern ab von Weihnachtskitsch, Lebkuchenherzen und Räuchermännchen.
Kein Plastikbaum mit bunten Kugeln, keine Kerzen und kein Schwippbogen haben den Weg in unsere Redaktionsräume gefunden. Auch im Heft haben wir über das Thema den Mantel des Schweigens gedeckt. Zu einfach wäre das Lästern über den schrecklich-bunten Greifswalder Futterbudenmarkt oder die Lebkuchentüten, die schon seit September in den Läden stehen. Stattdessen haben wir uns mit Menschen getroffen, die keine roten Mützen und weißen Bärte tragen. (mehr …)
von moritz.magazin | 11.11.2008
Editorial von Matthias Jügler
Liebe Leser,
sind Eure Hände noch halb gefroren, an der Nase schmelzen so langsam die Eiszapfen dahin und Eure Zehen sind taub?
Ja, richtig. Der November ist da. Und der neue moritz. Viele unserer Kommilitonen haben im letzten Monat schon mal ein arktisches Trainingscamp der etwas anderen Art geprobt: Wir berichten über die Demonstration vom 16. Oktober gegen den geplanten Verwaltungskostenbeitrag von 50 Euro. Studenten aus ganz M-V zogen in den frühen und bitterkalten Morgenstunden vor das Schweriner Schloss, um dafür zu sorgen, dass diese Pläne möglichst noch vor Winterbeginn wieder eingefroren werden. Informationen hierzu liefert Euch auch das Interview mit Hochschulpolitik-Referent Fabian Freiberger.
Da gehen sie hin! Dass herbstliche Laubbäume und der Physik-Bachelor an unserer Uni mehr miteinander zu tun haben, als man zunächst glaubt, erfahrt Ihr ebenso, wie die Kuriosität des Masterstudienganges Niederdeutsch. Ein einziger Student möchte seinen Master auf Platt abschließen. Wenn nun schon so oft von Unzulänglichkeiten die Rede ist, der Einblick in die städtischen Flashmobs, unser Kneipencheck und die Diskussion mit vier Greifswalder Erstis zeigt, dass von Mangelwirtschaft in unserer Hansestadt keine Rede sein kann. Das m.trifft-Interview stellt einen Meister der Ornamentik und Strichführung vor. Der Tätowierer von Dirty Deeds gibt auf unsere Fragen messerscharfe Antworten.
Leicht kommt man in diesen Tagen auf den Gedanken, der Herbst sei hierzulande ausschließlich dazu da, uns in Windeseile aus Vorpommern zu verjagen. Davon, ob sich die momentanen Regeneskapaden und das herbstliche Blätterwirrwarr von anderen, positiven Seiten unsere Hansestadt relativieren lassen, kann sich jeder in der Rubrik „Greifswald ist schön, weil…“ seine eigene Meinung bilden. Wer lieber vor dem Monitor sitzt, der stattet uns auf www.moritz-magazin.de einen Besuch ab. Hier könnt Ihr nicht nur schauen, welches Foto sich hinter welchem Kürzel verbirgt, sondern Kommentare zu den einzelnen Artikeln schreiben oder einfach das komplette Heft herunterladen. Na bitte!
Den kompletten moritz als pdf gibt es hier zum runterladen, zusätzlich könnt ihr ausgewählte Artikel auch online lesen.