von David Vössing | 06.02.2013
Die Fertigstellung des Technischen Rathauses wird sich um drei Monate verzögern. Die Gründe sind hauptsächlich Verzögerungen bei der Auftragsvergabe für die Fenster. Der Kostenrahmen von 12 Millionen Euro wird indessen wahrscheinlich eingehalten. Ursprünglich sollte das Technische Rathaus im Herbst bezugsfertig sein, jetzt wird damit erst zum Jahresende gerechnet. Die Mitarbeiter sollen dann zwischen Januar und März 2014 umziehen. (mehr …)
von Simon Voigt | 05.12.2012
Am Dienstag hat der Fachschaftsrat der Anglistik/Amerikanistik mit einer kleinen Feier die neue Fassade am Institutsgebäude in der Steinbeckerstraße eingeweiht. Schon seit Jahren gab es nur das Versprechen, dass eine Sanierung kommt. Im Sommer wurde diese endlich ausgeführt. Allerdings auch nur an der Oberfläche, im Inneren des Gebäudes gibt es noch immer unzählige Mängel. (mehr …)
von Simon Voigt | 07.10.2010
Ende September wurde, wie der webMoritz berichtete, das Historische Institut in der Domstraße geschlossen. Wo die Vorlesungen und Seminare und der umfangreiche Bücherbestand im kommenden Semester untergebracht werden sollen, war bisher unklar. Nun scheint eine Notlösung gefunden worden sein: Aller Voraussicht nach sind Ausweichquartiere für die kommenden Veranstaltungen vorhanden.
Wie Professor Jens E. Olesen, Lehrstuhlinhaber für Nordische Geschichte am Institut, auf Anfrage des webMoritz mitteilte, werden alle Büros und Arbeitsräume, sowie die Arbeitsstelle „Inschriften“ nun in die Räume der alten Kinderklinik ausgelagert. Diese befinden sich in der Soldmannstraße, am alten medizinischen Campus der Universität, unweit vom Bahnhof. Dabei werden beispielsweise alte Patientenzimmer zu Büros umfunktioniert und ein Vortragssaal im Gebäude genutzt.

Der Weg vom Institut zum Ausweichstandort
Bezüglich der Lehrveranstaltungen berichtete Professor Olesen, dass Ausweichräume „unter Dach und Fach“ seien. Der Umzug wurde am 6. Oktober abgehandelt und die neuen Räume laufend den Studenten auf der Institutsseite und auch auf Aushängen in der Bahnhofstraße 51 bekannt gegeben. „Die Verwaltung hat mit viel Mühe rund 250 Stunden umgeplant“, teilte Jan Meßerschmidt, Pressesprecher der Universität, mit.
Auch für die mit dem Institut ebenfalls geschlossene Fachbibliothek Geschichte wurde eine Notlösung vereinbart. Der Semesterapparat und die Kopierordner der Professoren befinden sich jetzt bis auf weiteres in der Bahnhofstraße 51. Die von den betroffenen Studenten dringend benötigte Literatur kann per kostenloser Fernleihe in der Zentralen Universitätsbibliothek geordert werden. Hierzu muss eine Bestellung mit der gewünschten Literatur bei Susanne Friebe in der UB abgegeben werden. Die Bücher werden dann schnellstmöglich aus der Fachbibliothek in die Universitätsbibliothek gebracht, um sie dort abzuholen.
Über die Zukunft des Instituts sagte Professor Olesen, dass er hoffe, dass die Lage sich schnellstmöglich den Umständen entsprechend normalisiere. Die aktuellen Berichte der Statiker ließen auf eine gute und schnelle Lösung hoffen. „Ich erwarte die volle Unterstützung vom Rektorat und Dekanat, da es für die Arbeit des größten Institutes der Philosophischen Fakultät langfristig wichtig ist, dass die Räume zusammenbleiben“, erklärte er. In diesem Zusammenhang sprach er auch seinen Dank für das schnelle Entgegenkommen gegenüber Professor Alexander Wöll, Dekan der Philosophischen Fakultät, aus.
Foto: Simon Voigt, Karte: Google Maps
von Gabriel Kords | 24.09.2010

Betreten verboten: Die Mitarbeiter des Historischen Instituts wurden heute Vormittag in ein langes Wochenende entlassen.
Das Historische Institut auf dem alten Campus in der Domstraße ist heute gesperrt worden, nachdem ein Statiker des Landesbetriebs Bau- und Liegenschaften (BBL) Zweifel an der Belastbarkeit einzelner Deckenteile geäußert hat. Bereits vor zwei Wochen waren Teile des Gebäudes dicht gemacht worden, weil sich dort große Mengen Putz aus der Decke gelöst hatten. Zum Vorschein kamen poröses Mauerwerk und verrostete Stahlträger.
Heute empfahl der Statiker, das ganze erste Obergeschoss zu sperren. Der stellvertretende Kanzler Dr. Peter Rief habe dann entschieden, sicherheitshalber das komplette Gebäude zu sperren, sagte Uni-Pressesprecher Jan Meßerschmidt, denn: „die Decken sind ja überall gleich gebaut.“ (mehr …)
von Gabriel Kords | 09.09.2010

Das Historische Institut auf dem alten Campus
Es wird wohl etwas dramatischer dargestellt als es ist: „Die Fachbibliothek Geschichte bleibt bis auf weiteres wegen eines Deckeneinsturzes im Eingangsbereich geschlossen“, heißt es auf der Homepage der Uni-Bibliothek.
Ganz so schlimm ist es aber offenbar doch nicht: Wie Uni-Pressesprecher Jan Meßerschmidt dem webMoritz auf Nachfrage mitteilte, habe sich in einem Raum der Bibliothek ein größerer Abbruch von Putz aus der Decke ereignet. Die Bibliothek sei daraufhin vorsichtshalber gesperrt worden.
Vorerst keine Gefährdung der übrigen Mitarbeiter vermutet
Eine Schadensbegutachtung werde in den nächsten Tagen erfolgen, sagte Meßerschmidt. (mehr …)