Nachhaltigkeitspreis zu gewinnen!

Nachhaltigkeitspreis zu gewinnen!

Bis zum 15. April 2023 können wieder Abschluss- und Promotionsarbeiten für den Nachhaltigkeitspreis eingereicht werden. Der Begriff Nachhaltigkeit wird hierbei in seiner vollen Dimension betrachtet, weswegen Arbeiten aller fünf Fakultäten beurteilt werden.

Es können Abschluss- und Promotionsarbeiten, die in den Jahren 2022 und 2023 eingereicht wurden, für den Preis ausgewählt werden – sofern dies nicht bereits im vergangenen Jahr geschehen ist. Die Arbeiten werden an den Nachhaltigkeitsbeauftragten der Universität, Dr. Tiemo Timmermann, geschickt. Es wird darum gebeten, die Arbeit als PDF sowie Kopien der Originalgutachten ebenfalls als PDF per E-Mail einzusenden. Das Preisgeld beträgt 500 €. Die E-Mail Adresse findet ihr im Kasten am Ende des Beitrags.

Bisherige Preisträger*innen

2019 wurde der Preis an zwei Masterarbeiten aus den Fächern Nachhaltigkeitsgeographie und Landschaftsökologie verliehen. Julia Merkelbach erhielt den Preis für ihre Abschlussarbeit mit dem Titel „Erstellung, Umsetzung und Hemmnisse einer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie am Beispiel der Stadt Ratingen“ und Alexander Seliger für seine Masterarbeit zu „Management options for the conversion of non-native coniferous forest patches towards more natural species composition in the Western Pomerania Lagoon Area National Park (Germany)“.
Im darauffolgenden Jahr gewann Johanna Braun den Preis für ihre Masterarbeit im Fach Umweltwissenschaften, tituliert mit „Sustaining Global Food Supply within the Planetary Boundary for Freshwater Use – A quantitative Analysis on the Potentials of Dietary Changes“.
Auch 2021 ging der Nachhaltigkeitspreis an zwei Abschlussarbeiten. Durch ihre Bachelorarbeit „How does the individual’s responsibility compare with those of industry, government, and the media in the effort to mitigate the climate crisis?“ überzeugte Johanna Czichowski aus dem Fach Umweltnaturwissenschaften. Die Landschaftsökologie studierende Katharina Pickl reichte ebenfalls erfolgreich ihre Bachelorarbeit ein. Der Titel dieser lautete „Die Biodiversität in Privatgärten und das handlungsbasierte Wissen der Gartenbesitzer: Eine Studie zur Gartenkultur in Ingolstadt“.
Im letzten Jahr gewann Sabine Wichmann mit ihrer Promotion zum Thema „The economics of paludiculture: Costs & benefits of wet land use options for degraded peatlands – with a focus on Reed and Sphagnum moss“ den Nachhaltigkeitspreis. In dieser beschäftigte sie sich mit nachhaltiger Bewirtschaftung von Paludikultur.

Das Wichtigste auf einen Blick:
Was? Nachhaltigkeitspreis der Universität Greifswald
Bis wann? 15. April 2023
Wie? Einreichen der Abschluss- oder Promotionsarbeit sowie Kopien der Originalgutachten als PDF per Mail an Dr. Tiemo Timmermann (E-Mail Adresse: tiemo@uni-greifswald.de)
Was kann man gewinnen? 500 € Preisgeld

Beitragsbild: Laura Schirrmeister

„Ich habe fertig“ – Und dann?

„Ich habe fertig“ – Und dann?

Christine Fratzke (22) schreibt gerne und viel - klar, sie studiert ja auch Germanistik. Zum Beispiel: To-do-Listen, Artikel, Postkarten (zuletzt aus Kopenhagen), facebook-Nachrichten und ihre Bachelorarbeit. Seit 2007 ist sie bei den moritz-Medien und gehört mittlerweile zum Inventar.

Meine Bachelorarbeit liegt in den letzten Zügen: Nicht einmal mehr zwei Wochen bis zur Abgabe. Und während ich gerade die Wahl meines Themas verfluche, schweifen meine Gedanken allmählich ab. Was passiert eigentlich danach?

Ein Freund von mir, Sascha, erzählte mir, dass er sein Uni-Zeugnis im Prüfungsamt vor kurzem abholte. Keine sonderlich freundlichen Worte gab es dort, sondern die Aushändigung war eher nüchtern-formell. Mir graut es davor, bald mein Zeugnis in dem kargen Prüfungsamtsflur zwischen: „Ich brauche neue Tans“ und „Wie war das noch mal mit der Praktikumsordnung?“ zu begutachten. Das ist nicht sonderlich feierlich. Dann erinnere ich mich zurück, wie das beim Abitur war: Es wurde ausgiebig gefeiert und gratuliert, es gab Rosen und ernst gemeinte Fragen des Chemielehrers, mit dem ich nie richtig warm wurde, was man denn mit seiner Zukunft vorhabe. Euphorisch und stolz war ich damals.

Letztes Jahr lernte ich in meinem Erasmussemester viele amerikanische Studenten kennen, die mittlerweile das Studium abgeschlossen haben. Von ihren Abschlussfeiern gibt es gefühlte einhundert digitale Fotoalben. Darauf sind meine Freunde zu sehen: Mit Talar und Barett. Vor den Universitätsgebäuden. Zufriedene Gesichter. Verwandte, die stolz lächeln. Und ich lächele stolz zurück. (mehr …)

TITEL Mein Haus, mein Pferd, mein Auto? – Das Leben nach dem Studium

Aufbruch in ein neues Leben

Ich habe ihn immer noch. Etwas abgegriffen und geknickt steckt er in meinem Portemonnaie zwischen Bahn- und Girokarte: mein Studentenausweis. Ich drehe und wende die unscheinbare Karte, die zu einer anderen Zeit gehört. Wegwerfen könnte ich sie, denn das Gültigkeitsdatum ist schon lang überschritten. Doch ich stecke sie wieder zurück. Zurück zu anderen Karten, Fotos und Erinnerungen.

„Ihre Studienzeit ist hiermit offiziell abgeschlossen.“ Die Worte des Studiendekans gehen mir nicht aus dem Kopf. Die Rede von Professor Schneider hallte auf der Absolventen-Feier Ende des letzten Jahres durch die historische Aula in Greifswald und brachte das auf den Punkt, was ich nicht wahrhaben wollte. Über fünf Jahre Studentenleben mit unzähligen Partys, tollen Menschen, prägenden Erfahrungen und unvergesslichen Stunden sind vorbei. Aus, Schluss, Ende. Die Erinnerungen an die schönen Momente in Greifswald können mir noch immer die Tränen in die Augen treiben. (mehr …)