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Im neuesten Polit-Podcast behandeln wir ein globales Thema; nämlich den UN-Migrationspakt. Worum geht es eigentlich genau in diesem Pakt und wer unterschreibt ihn?

Wir lassen natürlich auch die Kritiker des Pakts nicht zu kurz kommen und werden ihre Haltungen kurz zusammenfassen und bewerten.

Für Euer Feedback sind wir sehr dankbar. Fragen und Anmerkungen könnt Ihr uns unter podcast@moritz-medien.de zukommen lassen.

Kommentare

  1. Max    

    Der Migrationspakt pflegt eine geschwollene, verhüllende und extrem redundante Behörden- und Diplomatensprache. Im englischen Originaltext wirkt das noch unangenehmer als in der deutschen Übersetzung. Internationale Dokumente dieser Art zeichnen sich allerdings nur selten durch Klarheit, Prägnanz und sprachliche Schönheit aus.

    Das ist bei solch einem Thema wohl unvermeidlich. Schuldige dürfen ja nicht klar benannt werden, um die Unterschrift aller zu bekommen. Sachliche Kausalitäten und Zusammenhänge müssen im Text dort unterdrückt werden, wo sie den Interessen von Beteiligten in die Quere kommen, die die Sünden und Verfehlungen ihrer Länder möglichst unerwähnt lassen wollen.

    So fehlt im Migrationspakt jede klare kausale Zurechnung der Migrationsursachen und jede Aussage dazu, dass die Gründe für Auswanderungswünsche bis hin zur Fluchtmigration in den Herkunftsländern liegen und auch nur dort bekämpft werden können. Wer sich also mit den Ursachen von Migration beschäftigen will, braucht den Text des Migrationspaktes gar nicht erst aufzuschlagen, er hätte dort einen Erkenntnisgewinn von null.

    Dabei wäre es die wichtigste Aufgabe eines sinnvollen Migrationspaktes, genau hier anzusetzen und eine internationale Übereinstimmung darüber herzustellen, was in den Auswanderungsländern geschehen muss, um den Migrationsdruck zu vermindern und die Bevölkerung im Land zu halten.
    Eine fundamentale Lüge am Anfang

    Hier versagt der vorliegende Text nahezu vollständig. Im Ziel 2 wird nur sehr verdruckst von „nachteiligen Triebkräften und strukturellen Faktoren“ gesprochen, die „Menschen dazu veranlassen, ihre Herkunftsländer zu verlassen“. Von Unterdrückung, Diktatur, Korruption, kleptokratischen Führungsschichten, Bildungsversagen ist allenfalls andeutungsweise in positiv besetzten Begriffen die Rede.

    Völlig ausgeklammert – und das ist eines der größten Defizite des Migrationspaktes – wird die wichtigste Ursache des Auswanderungsdrucks, nämlich die seit Jahrzehnten anhaltende Bevölkerungsexplosion in den meisten Auswanderungsländern in Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten. Völlig ausgeklammert wird zudem, dass auch die gutwilligste Einwanderungspolitik der Industrieländer nur einen winzigen Bruchteil des gewaltigen Menschenüberschusses aufnehmen kann, den der Geburtenreichtum der Auswanderungsländer in Afrika und im Nahen und Mittleren Osten Jahr für Jahr produziert.

    Nichts davon wird im Text des Migrationsapakts auch nur angedeutet. Stattdessen ist der Kern des Migrationspaktes – die am Anfang des Textes stehende „Vision“ – die Formulierung einer groben Unwahrheit, die den historischen Tatsachen der gesamten Menschheitsgeschichte geradezu ins Gesicht schlägt. Da die „Vision“ nicht von ungebildeten Idioten formuliert wurde, ist es angesichts der Dreistigkeit der dort niedergelegten Unwahrheit durchaus gerechtfertigt, hier von einer Lüge zu sprechen. So baut der gesamte Migrationspakt strategisch auf einer an den Anfang gesetzten fundamentalen Lüge auf, und der ganze Text entwickelt sich folgerichtig daraus.
    Migration grundsätzlich positiv?

    Der Kernsatz der „Vision“ lautet wie folgt: „Migration war schon immer Teil der Menschheitsgeschichte, und wir erkennen an, dass sie in unserer globalisierten Welt eine Quelle des Wohlstands, der Innovation und der nachhaltigen Entwicklung darstellt und dass diese positiven Auswirkungen durch eine besser gesteuerte Migrationspolitik optimiert werden können.“

    Es wird nicht direkt behauptet, aber durch den Wortlaut wird insinuiert, dass Migration in der Menschheitsgeschichte weit überwiegend positiv zu sehen war. Das gilt aber allenfalls für die Einwanderung in bislang unbesiedelte Räume. In allen anderen Fällen ging Einwanderung in der weit überwiegenden Zahl der Fälle zu Lasten der autochthonen Bevölkerung des Einwanderungslandes.

    So war es,

    als die Stämme Israels nach dem Auszug aus Ägypten das Land Kanaan besiedelten;
    als die germanischen Völker das weströmische Reich zerstörten
    als die Angeln und Sachsen über die Nordsee nach England zogen;
    als die islamisch gewordenen Araber sich von Spanien bis nach Persien ausbreiteten;
    als die Mongolen nach Europa aufbrachen;
    als die Türken Kleinasien und den Balkan eroberten;
    als die muslimischen Mogulen Indien unter ihre Herrschaft brachten.

    Auch in der Neuzeit hörte das nicht auf:

    Die „Einwanderung“ von Spaniern und Portugiesen nach Mittel- und Südamerika hatte den Tod der meisten Indianer zur Folge.

    Die „Einwanderung“ der Briten und anderer Europäer nach Nordamerika bedeutete das Ende der überkommenen indianischen Lebensweise und die weitgehende Ausrottung der dort lebenden indianischen Stämme.

    Die „Einwanderung“ von zwei Millionen Franzosen nach Algerien während der Kolonialzeit war den Arabern überhaupt nicht willkommen. Nach der Unabhängigkeit mussten sie allesamt das Land verlassen…………….(vgl. https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/sarrazin-alles-was-sie-ueber-den-migrationspakt-wissen-sollten-a2726829.html).

  2. Mels    

    Ach lieber Max,

    ich wüsste nicht, wo ich anfangen sollte; Also lass ich es. Ich befürchte ohnehin, dass eine Diskussion für uns beide nicht sehr fruchtbar wäre. Dafür leben wir beide offensichtlich in zu unterschiedlichen Welten.

    Dennoch möchte ich dich bitten, dich auch mit Quellen zu beschäftigen, die
    a.) seriös sind und nicht eine stark meinungsgefärbte Wirklichkeit widerspiegeln (so schwer das auch zu finden ist bei dem Thema)
    b.) vielleicht auch einmal die andere Seite beleuchten

    Grundsätzlich danke ich dir aber für das Hören des Podcasts (auch wenn wir durch Technische-Probleme während dieser Aufnahme nicht wirklich gute Ton-Qualität liefern konnten) und für dein Interesse am Thema.

    PS: Das nächste mal darfst du uns auch gerne deine eigene Meinung mit eigenen Worten schreiben. Einfach nur copy&paste ist nicht besonders gehaltvoll.

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