Der große Greifswalder Fischbrötchentest (Teil 2)

Der große Greifswalder Fischbrötchentest (Teil 2)

Ein Testbericht von Martin Hackbarth, Felix Kremser und Simon Voigt

In der letzten Woche hatten die Freibeuter vom webMoritz im ersten Teil vom großen Fischbrötchentest zwei grundsolide Fischbuden und ein schwarzes Schaf aus der maritimen Fast-Food-Szene von Greifswald gefischt. Dieser dunkle Bock, die Fischereigenossenschaft Greifswalder Bodden e.G., hat es trotz mehrfacher Präsenz in der Hansestadt glücklicherweise nur kurz geschafft, die Brötchen-Prüfer in wirre (Fisch-)Alpträume zu jagen.

Gesättigt und zufrieden durchkreuzten wir also weiter die Greifswalder Fischbrötchengründe, weiter auf der Suche nach den drei wirklich guten Fischbuden in der Hansestadt. Für einen kurzen Landgang setzten wir unseren Anker schließlich im Museumshafen, wo sich hungrige Studenten gleich bei zwei Kombüsen eine Stärkung für lange Vorlesungspausen gönnen können. (mehr …)

Sind wir nicht zur Spießigkeit geboren?

Sind wir nicht zur Spießigkeit geboren?

Liebe Leser, nach den Vorfällen der vergangenen Woche hat sich Torsten Heil auf eigenen Wunsch aus dem Kolumnenprojekt zurückgezogen. Wir bedauern diese Entscheidung, wenngleich wir Verständnis dafür haben. An diesem und den nächsten zwei Dienstagen erwarten euch nun Kolumnen von Gastautoren.

Carsten Schönebeck (26) studiert Politikwissenschaft. Von 2009 bis 2010 war er webMoritz-Chefredakteur.

Samstagabend auf einem Dorffest in der mecklenburgischen Provinz: Es schüttet aus allen Schleusen des Himmels, die Menschen drängeln sich unter die wenigen Zelte. Während ich noch überlege ob ich unter der winzigen Überdachung des Getränkeausschanks stehenbleibeoder ob ich durch den strömenden Regen zum Zelt laufen soll, gesellt sich ein Mann mittleren Alters zu mir. „Drei Whiskey-Cola, aber ordentliche!“ bestellt er.

An der Artikulation glaube ich wahrzunehmen, dass das nicht die ersten drei heute Abend sind. Der Mann ist vielleicht Anfang vierzig, nicht muskulös aber drahtig. Sein Gesicht ist kantig und trägt die Art von Bräune die nicht vom letzten Teneriffa-Urlaub stammt. Er sieht aus wie ich mir jemanden vorstelle, der sein Geld mit eigener Hände Arbeit verdient.

Dann dreht er sich zu mir: „Scheißwetter“, raunt er. Und da ich auf dem ganzen Fest nur zwei Leute kenne, ergreife ich die Gelegenheit beim Schopf und versuche Konversation zu machen. „Das hört bestimmt gleich auf“, antworte ich freundlich. Der Mann schaut mich verkniffen an: „Biste’n Bauer?“ – „Nein“ – „Dann haste auch keine Ahnung.“ Er greift die drei Pappbecher vom Tresen und verschwindet in den Regen Richtung Zelt. Das war’s. Der Versuch des Smalltalks zwischen angehendem Akademiker und der vermeintlich einfachen Bevölkerung ist geplatzt. (mehr …)

AStA per Meinungsbild gegen StuPa-Beschluss

AStA per Meinungsbild gegen StuPa-Beschluss

Ganz im Zeichen vergangener und kommender Veranstaltungen stand die Sitzung des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) am Montagabend. Für das Referat für Öffentlichkeitsarbeit gibt es zwei Interessentinnen, weiterhin wurde die Vollversammlung ausgewertet und anstehende Veranstaltungen besprochen. Außerdem wurde die Klausurtagung der Referenten, die am letzten Juliwochenende stattfindet, besprochen. (mehr …)

Bürgerschaft rügt König – Präsident Liskow bleibt im Amt

Bürgerschaft rügt König – Präsident Liskow bleibt im Amt

Ein Bericht von David Vössing und Susanne Große

Mit zwei blauen Augen davon gekommen ist Bürgerschaftspräsident Egbert Liskow (CDU) in der Bürgerschaftssitzung am Montagabend. Ein Abwahlantrag von SPD, Linken und Grünen gegen ihn ergab nach geheimer Abstimmung ein Patt von 20 Ja- zu 20 Nein-Stimmen. Notwendig für eine Abwahl wäre die Mehrheit der 43 Bürgerschaftsmitglieder gewesen. Hingegen wurde Oberbürgermeister Dr. Arthur König bei einer knappen Mehrheit von 21 zu 19 Stimmen von der Bürgerschaft nach einem SPD-Antrag gerügt. Ein Antrag von Linken und Grünen auf die Einleitung eines Bürgerentscheides zur Abwahl Königs verfehlte mit 28 Gegenstimmen und 11 Ja-Stimmen die erforderliche Zweidrittelmehrheit deutlich. Beiden wird vorgeworfen, die Bürgerschaft zu spät über Kostensteigerungen beim „Technischen Rathaus“ informiert zu haben. Liskow wird zudem beschuldigt, die Unwahrheit zu sagen. (mehr …)

Trotz Teilnehmerrekord weniger Spenden beim dritten Afrikalauf

Trotz Teilnehmerrekord weniger Spenden beim dritten Afrikalauf

Markenübergabe während des Afrikalaufes 2011

Das Ziel der 118  Teilnehmern am Afrikalauf war nicht, mit einer möglichst guten Zeit oder Rundenzahl abzuschließen. Vielmehr wollten die Läufer Spenden für vielfältige Aufbauprojekte im Kongo sammeln. Der Benefizlauf fand zum dritten Mal am 26. Juni auf dem Marktplatz statt und wurde vom Verein Afrikas Renaissance und Wiederaufbau e.V. organisiert. Dabei lief jeder Teilnehmer unter dem Motto „Für eine gerechte Welt aufeinander zulaufen“ für einen Sponsor, der für jede Runde um den Marktplatz, die 200 Meter betrug, einen vorher festgelegten Betrag spendete. Insgesamt konnten so über 4.000 Euro gesammelt werden. (mehr …)