von David Vössing | 16.05.2011
Eine lange Themenliste umfasst am Mittwoch die vorläufige Tagesordnung des Senats, der sich ab 14 Uhr im Konferenzsaal im Uni-Hauptgebäude trifft. Neben der Zukunft der Biologischen Station auf der Insel Hiddensee soll die Einsetzung einer Kommission zur Überarbeitung des Leitbilds beschlossen werden. Hierüber hatte der Senat bereits im April diskutiert, dort wurde ein Antrag zu einer Präambel der Grundordnung zurückgezogen. Es geht am 18. Mai auch um den aktuellen Rektoratsbericht, der einige Neuigkeiten unter anderem zum Historischen Institut enthält. So hat das Finanzministerium einen Planungsstopp verhängt. (mehr …)
von radio 98eins | 15.05.2011

Dr. Sebastian Pflugbeil
Lena hat nur Platz 10, Dr. Sebastian Pflugbeil aber Platz 1. Nicht bei einem Singe-Contest, aber zumindest was die mediale Präsenz in Sachen Atomkraftnutzung angeht. Seit dem Super-GAU in Fukushima ist der Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz ein gefragter Gesprächspartner in allen Medien: Print, Internet, Radio oder Fernsehen – alle zitieren und befragen ihn. Wie er das findet? „Das nervt!“ gibt er im Interview zu Protokoll. Aber er freut sich, dass das Gespräch bei “Nacht am Meer – der Talk im Strandkorb” länger als 45 Sekunden dauert.
Dadurch besteht die Möglichkeit von einem ausgewiesenen Experten in aller Ruhe und Gründlichkeit über Fukushima, Tschernobyl und Atomkraftnutzung zu sprechen. Die Gelegenheit zu erfahren, welche Atompolitik die ehemalige DDR tatsächlich hatte und wie er sich damals Informationen über Atomkraftnutzung geholt hat. Auch warum und wie Atomstrahlung überhaupt gefährdend ist und warum er den zweiten Sarkophag in Tschernobyl kritisch betrachtet. Letzteres kann er als einer der wenigen Menschen, die den ersten Sarkophag von innen gesehen haben, mit Nachdruck und guten Argumenten darlegen. Dass er neben allem wissenschaftlichen Know-how auch ein Faible für klassische Musik hat, beweisen seine „Gastsongs“ von J.S. Bach.
Grund genug also am 17.05.2011, von 22-23.00 Uhr radio 98eins auf der Frequenz MHz 98,1 oder im Livestream zu hören. Stephan Dreytza wird moderieren. Sollte man die Sendung leider doch verpasst haben, kann man alles am 22.05.11 um 23.00 in der Wiederholung oder sonst einfach im Podcast anhören. Visuell interessiert? Dann vorher bei Youtube ein Bild machen, wie es im Radio hinter den Kulissen aussieht.
Foto: David Vössing, webmoritz.de
von Christine Fratzke | 15.05.2011
Sportlich ging es am 14. Mai zu: Mehr als 540 Läufer nahmen in den verschiedenen Kategorien des fünften Citylaufs teil, das waren deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. Den Auftakt machte um 11 Uhr der Lauf um den Pokal der Sparkasse, an dem etwa 140 Schüler teilnahmen. Über 30 Teams starteten dann kurz nach 11.30 Uhr bei der Staffel, fünf Minuten später folgte Nordic Walking. Gegen 13 Uhr begann der eigentliche Citylauf.
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von Tjorven Hinzke | 15.05.2011
Wie es dazu kam, dass der sonst Hallen mit mehreren tausend Gästen füllende Rainald Grebe nun ausgerechnet im tiefsten Osten vor etwa 150 Gästen in die Tasten griff, darüber kursieren unter den Mitgliedern des Studentenclubs Kiste bereits jetzt verschiedene Versionen. Hier spielte der Künstler am 13. Mai. Als gesichert gilt, dass Grebe für seine, wie er es in einem Interview mit Spiegel Online am 14. April 2011 bezeichnete, „Idiotentour“ nach den wirklich besonderen, kleineren Orten suchte.
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von Felix Kremser | 14.05.2011
Verkatert, im Halbschlaf und von den Geschehnissen der letzten Nacht durch Wunden an Kopf und Schienbein sichtlich gezeichnet, greift Dorfrichter Adam (Jan Bernhardt) zielsicher nach der Weinflasche und stellt erstaunt fest: „Zum Straucheln braucht’s doch nichts, als Füße. Auf diesem glatten Boden, ist ein Strauch hier? Gestrauchelt bin ich hier; denn jeder trägt den leidgen Stein zum Anstoß in sich selbst.“ Einmal ins Rollen gebracht, nimmt dieser in Heinrich von Kleists bekanntester Komödie Der zerbrochne Krug unaufhaltsam seinen Lauf.
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