Der Umsonstladen wird wieder eröffnet

Der neue Umsonstladen

Der neue Umsonstladen

Großes Ereignis für einen kleinen Laden – nach drei Monaten der Ungewissheit öffnet der Umsonstladen am 1. April wieder seine Türen.

Als der Dachstuhl des bisherigen Ladengeschäftes in der Nähe der Europakreuzung am ersten Weihnachtsfeiertag des letzten Jahres unerwartet abbrannte, war dies ein herber Schlag für den Umsonstladen und seine Mitglieder. Die Räumlichkeiten blieben für Wochen gesperrt. Als sie endlich diese wieder betreten werden durften, waren die Waren unbrauchbar, das Haus in katastrophalem Zustand. Monatelang suchten die Mitglieder des Umsonstladen e.V. nach neuen Räumlichkeiten für ihr Projekt.

Erst vor Kurzem wurden sie fündig. Nach Aufrufen in Zeitungen, im Internet und sogar im Radio fand der Verein eine passende Ladenfläche – gleich bei Netto und Joey’s Pizza in der Wolgaster Straße 85. Das Geschäft ist heller und wirkt freundlicher als die bisherigen Räumlichkeiten, die Miete ist aber auch teurer. Aus diesem Grund ist der Verein, der ausschließlich von ehrenamtlichen Mitgliedern besteht, auf Spenden angewiesen. Neben Geldspenden für die Ladenmiete werden auch noch andere Artikel und besonders Regale für das Geschäft gesucht. Wer möchte, kann am Mittwoch von 15.00 bis 18.00 Uhr und am Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr noch Waren abgeben.

Die große Neueröffnung wird am Freitag, den 1. April, gefeiert. Ab 15.00 Uhr lädt der werden Gäste und Interessierte mit einem Sektempfang begrüßt und sind herzlich zum Stöbern eingeladen.

Das Prinzip des Umsonstladen

Im Umsonstladen wird keine Ware verkauft. Die Ware stammt aus Spenden der „Kunden“. Jeder kann nicht mehr benötigte Gegenstände, sofern sie funktionstüchtig sind, vorbeibringen und sie so anderen Kunden zur Verfügung stellen. Jeder Kunde darf pro Tag drei Gegenstände mitnehmen. Es wird nicht getauscht, Bringen und Holen sind kostenlos und unabhängig von einander. Lediglich um eine kleine Spende für die Ladenmiete von etwa 800 Euro wird gebeten.

Foto: Jakob Pallus

Castor-Proteste im Februar

Am frühen Morgen des 17. Februar lief der angeblich letzte Castor-Transport ins Zwischenlager Lubmin Nord ein. Am Wochenende davor protestierten über 1500 Demonstranten in der Greifswalder Innenstadt gegen die weitere Nutzung von Atom-Energie; in der Nacht vom 16. zum 17. Februar wurden anlässlich des anrollenden Castors außerdem mehrere Mahnwachen zwischen Greifswald und Lubmin abgehalten, sowie ein halbes Dutzend kleinerer Sitzblockaden auf dieser Strecke durchgeführt.

PoritzTV – Die studentische Sitcom

Folge 3 – Ein Traumspiel
Die beliebteste Sitcom Greifswalds ist wieder um eine Folge reicher. Schaut dieses Mal in die Träume der Redakteure: ihre Hoffnungen, ihre Wünsche, eure Zeit. Keine Angst, dauert nur ein paar Minuten.

Performance-Vortrag: Studentenverbindungen

Was weißt Du eigentlich darüber…? Diese Frage wurde am 27. Januar in einem Performance-Vortrag thematisiert, der über Studentenverbindungen allgemein und in Greifswald aufklären wollte. Im Rahmen des Seminars ‚Performative Recherche‘, geleitet von Frau Golpon aus dem IPK, setzten sich vier Studentinnen mit dem Thema auseinander und präsentierten ihre Ergebnisse anschaulich dem Publikum.