Das Magazin – Partytime

Es ist wieder Freitag.
Allerdings nicht nur irgendeiner, sondern heute feiern wir den 6. Geburtstag von radio 98eins im Klex.
Seid dabei an diesem legendären Abend und erlebt die Band Stoy aus Stralsund und Phono One aus Berlin.
Bis spät in die Nacht werden außerdem unsere radio 98eins-DJs die Plattenteller drehen.
Ab 21 Uhr ist Einlass und um 22 Uhr geht’s los.
Bis dahin kostet der Eintritt 2 € und danach dann 3 €.

Aber vorher solltet ihr natürlich unsere heutige Ausgabe von „Das Magazin-Am Puls der Stadt“ nicht verpassen.
Bei uns erfahrt ihr heute, wie es weitergeht im zweiten Teil unseres historischen Hörspiels.
Außerdem hört ihr ein Interview mit Charlotte Krieger vom Gristuf-Organisatonsteam 2012.
Sie wird etwas über das Gristuf allgemein berichten und euch erzählen, wie ihr selbst Helfer beim Gristuf 2012 werden könnt.
Natürlich haben wir die Spotlights, mit den wichtigsten Ereignissen des Tages aus Greifswald und Umgebung für euch.
Die Veranstaltungstipps verraten euch, was es am Wochenende zu erleben gibt und im Wetterbericht erfahrt ihr, was der Wetterfrosch für die nächsten Tage angesagt hat.
Durch den Abend führt euch wie jeden Freitag unsere charmante Moderatorin Stefanie Holke.

Also, schaltet rein auf 98,1 MHz oder hört unseren Livestream.

Und wenn ihr Lust habt das radio 98eins-Team mal in ihrer vollen Pracht zu erleben, dann vergesst nicht die Party heute Abend im Klex.

StuPa-Wahl: Live-Ticker von der Stimmenauszählung

von Marco Wagner

Die Wahllokale für die Wahlen zum 21. Studierendenparlament sind seit 14 Uhr geschlossen. Seit 15 Uhr erfolgt die Stimmenauszählung. Der webMoritz berichtet nun live über die ersten Auszählungsergebnisse. Zur Wahl haben sich insgesamt 36 Kandidierende gestellt. In das Gremium können 27 Mitglieder einziehen. Aufgrund der geringen Bewerberzahl ist die Wahrscheinlichkeit, dass jeder einziehen wird, sehr hoch. Die meisten Bewerbenden kandidieren unter Listen von Hochschulgruppen. Unabhängige Kandidatinnen und Kandidaten gibt es sehr wenige. Insgesamt sind rund 1.231 Studierende wählen gegangen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 9,8 Prozent.

Die Wahlauszählung findet dieses Jahr wieder im Mensakeller statt. (GK)

15:28 Das erste Drittel aller abgegebenen Stimmen wurde nun ausgezählt. Folgende StuPisten sind nach ersten Hochrechnungen im neuen Parlament vertreten: Paula Oppermann, Erik von Malottki, Paula Zill, Sergej Prokopkin, Michael Seifert, Peter Madjarov, Daniela Gleich, Marian Wurm, Erik Sintara, Ronja Thabea Thiede, Martin Hackbarth, Stefanie Pfeiffer, Sophie Augustin, Franz Küntzel, Marvin Hopf, Cindy Schneider, Christopher Bilz, Hendrik Hauschild, Johannes Radtke, Sebastian Blatzheim, Maximilian Wolf, Erik Makswitat, Julien Radloff, Alexander Schmidt, Juliane Hille, Greta Öhler und Christoph Böhm.Paula Oppermann und Erik von Malottki liefern sich ein Kopf-an-Kopf-rennen um den Wahlsieger.

15:45 Es sind mehr als die Hälfte aller Stimmen ausgezählt. Zwei Stimmenblock müssen noch ausgezählt werden. Ein Stimmenblock entspricht etwa 100 Stimmen. Nach derzeitigem Stand sind Juliane Hille und Hauke Schröder ins Parlament eingezogen. Auf Platz 28 steht zur Zeit Linn Görnig. Oliver Gladrow und Eric Makswitat sind nach derzeitigem Stand nicht im Parlament vertreten.

15:52 Linn Görnig ist nun auf Platz 27 vorgerückt. Hendrik Hauschild ist nicht mehr vertreten.

Der Wahlleiter musste eine Neuauszählung der Stimmen veranlassen.

Der Wahlleiter musste eine Neuauszählung der Stimmen veranlassen. (GK)

15:55 Wie dem webMoritz soeben mitgeteilt wurde, muss nun eine Neuauszählung erfolgen, da ungültige Stimmen mitgezählt wurden.

ab hier von Gabriel Kords

15:59 Weiterhin großes Chaos unter den Auszählenden. Es wird immer noch beraten, ob wirklich neu asugezählt werden muss.

16:02 Derweil hat sich die hocherfreute mutmaßliche StuPa-Wahlsiegerin Paula Oppermann im Auszählungsraum eingefunden. Die Neuaszählung ist derweil angelaufen.

16:06 Der webMoritz nutzt die durch die Wahl-Neuauszählung bedingte Zeitpause für die Vorbereitung einiger Fotos zur Veröffentlichung.

Wahlsiegerin Paula Oppermann ist inzwischen eingetroffen.

Wahlsiegerin Paula Oppermann ist inzwischen eingetroffen. (GK)

16:20 Es wird eifrig ausgezählt. Indes veröffentlicht der Wahlleiter keine Zwischenstände mehr, weil er Angst hat, dass das die Wahlhelfer verwirrt. Ahja.

16:29 Bald müsste es (wieder) ein Endergebnis geben. Warten wir’s gelassen ab…

16:34 Die anwesenden webMoritz-Redakteure machen sich derweil Gedanken darüber, wie sie sich adäquat über das Missgeschick der Wahlhelfer lustig machen können. Aber es gibt noch keine zündenden Ideen.

16:38 Die Addition der Einzel-Auszählungsergebnisse läuft jetzt an. Insofern ist mit einem endgültigen Ergebnis in den nächsten Minuten zu rechnen. Falls nicht wieder irgendwer die ungültigen Stimmen mitgezählt hat.

16:40 Paula Oppermann zeigte sich im webMoritz-Gespräch sehr überrascht über das voraussichtliche Ergebnis. Sie geht davon aus, dass das mit ihrer Wahlwerbung zusammenhänge, auf die sie sehr viel Feedback erhalten habe – positives wie negatives. Ihr ist daran gelegen, dass im kommenden StuPa in einer konstruktiven Atmosphäre gearbeitet wird und sagt, sie wisse, dass sie allein wenig bewegen kann und viel mit den anderen Parlamentariern kommunizieren muss. Besonders wichtig ist ihr die Reform der Bachelor-Studiengänge, zu der sie beitragen will.

16:45 Jetzt berät die Wahlleitung über einige zweifelhafte Wahlzettel. Die unzweifelhaften Stimmen sind nach unserem derzeitigen Kenntnisstand komplett ausgezählt.

16:49 Folgende Zahlen gibt es schon: 1231 Wähler, 12446 Wahlberechtigte – also 9,89 Prozent der Stimmen.

16:51 Alles dauert endlos lange. Aber sonst würde es ja auch keinen Spaß machen…

16:52 Sechs Wahlzettel sind zweifelhaft. Über diese wird der Wahlausschuss erst in den nächsten Tagen entscheiden. Das heißt, dass diese im vorläufigen Endergebnis nicht enthalten sein werden. Alle anderen Wahlzettel sind inzwischen ausgezählt, aber die Addition ist noch nicht abgeschlossen.

17:01 Das Endergebnis liegt vor und ist veröffentlicht. Es erscheint hier in Kürze.

17:02: Das vorläufige Endergebnis

  • Paula Oppermann: 238
  • Erik von Malottki (Jusos): 205
  • Paula Zill (Jusos): 181
  • Michael Seifert (Jusos): 176
  • Sergej Prokopkin (Grüne): 172
  • Peter Madjarov (Grüne): 153
  • Daniela Gleich: 144
  • Marian Wurm (SDS): 140
  • Erik Sintara: 127
  • Ronja Tabea Thiede (Grüne): 113
  • Stephanie Pfeiffer (Grüne): 108
  • Martin Hackbarth (Jusos): 97
  • Maximilian Wolff (JU): 92
  • Cindy Schneider (RCDS): 87
  • Hendrik Hauschild (JU): 86
  • Sophie Augustin (Jusos): 83
  • Marvin Hopf (SDS): 79
  • Franz Küntzel (JU): 79 (Platzierung wird ausgelost)
  • Johannes Radtke (RCDS): 76
  • Alexander W. Schmidt (LHG): 75
  • Christopher Biltz: 73
  • Juliane Hille (LHG): 73
  • Sebastian Blatzheim: 71
  • Hauke Schröder (Piraten): 70
  • Christoph Böhm (JU): 69
  • Erik Makswitat (Jusos): 65
  • Julien Radloff (Jusos): 64
  • AB HIER NICHT EINGEZOGEN
  • Linn Görnig (JU): 62
  • Oliver Gladrow: 57
  • Greta Inga Öhler (LHG): 48
  • Lucia Höfer (RCDS): 46
  • David Schäfer (RCDS): 44
  • Matthias Bahner (Piraten): 42
  • Paul Wild (Piraten): 38
  • Patrick Kaatz (LHG): 30
  • Tilo Janzen (RCDS): 23

Alle Angaben ohne Gewähr.

17:09 Es ist durchaus möglich, dass wir beim Übertragen der Wahlergebnisse Tippfehler gemacht haben. Fünf Stimmzettel, über deren Gültigkeit noch nicht abschließend entschieden ist, sind in diesem Ergebnis noch nicht enthalten. Es könnte daher sein, dass sich einzelne Platzierungen noch verschieben.

17:10 Wegen eines anhaltenden Personal-Engpasses wird der Live-Ticker an dieser Stelle beendet. Eine ausführliche Wahl-Analyse lest ihr dann in absehbarer Zeit auf dem webMoritz. (Hofft der Autor dieser Zeilen zumindest.)

Fotos: siehe Bildunterschriften, Foto Startseite: Carsten Schönebeck, Grafik: Jakob Pallus

Körnert warnt vor zunehmender Staatsverschuldung

Vor etwa 90 Gästen im Konferenzsaal des Unihauptgebäudes warnte Professor Jan Körnert vor der ausufernden Staatsverschuldung, die die Politik mit der Bankenrettung rechtfertigen wolle. Sein Vortrag zur Finanzmarktkrise, die 2007 begann, steht in der Reihe „Universität im Rathaus“. Körnert, der an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät tätig ist, ging auf die Notwendigkeit von Banken und die Bankenrettung ein.

Professor Jan Körnert warnte vor einer zunehmenden Staatsverschuldung

Zu Beginn seines Vortrages erklärte der gelernte Bankkaufmann den Sinn von Banken: „Kapitalgeber wollen kleine Beträge für kurze Zeit ohne Risiken anlegen, Kapitalnehmer hingegen wollen große Beträge, lange Fristen und gehen Risiken ein. Hier übernehmen die Banken eine Zwischenfunktion. Sie bringen die unterschiedlichen Wünsche unter einen Hut. Dies können nur Banken sicherstellen“, sagte Körnert und schränkte aber gleich ein: „Wir brauchen nur das Gesamtsystem der Banken, einzelne Banken sind entbehrlich.“ Bevor einer Bank aber das Aus droht, haftet sie mit ihrem Eigenkapital, was sich aus dem Vermögen abzüglich Schulden ergibt. „Kreditausfälle sind nicht schlimm, solange das Eigenkapital zur Haftung ausreicht. Problematisch wird es erst, wenn dies nicht mehr ausreicht. Dann droht Insolvenz wegen Überschuldung.“ Oder anders gesagt: „Die Bank bricht zusammen.“

Wann droht ein Dominoeffekt?

Bleiben die Kreditausfälle denn auf eine Bank beschränkt oder kommt es zu einem Dominoeffekt? Denn Ausfälle einer Bank führten zu Ausfällen bei anderen Banken. Hinzu können zusätzliche Effekte kommen: „Es treffen sich in der Wolgaster Straße zwei Personen und sprechen miteinander. ‚Wohin gehst du?‘, fragt einer den anderen. Der antwortet: ‚Ich gehe in die Stadt und hebe mein Geld von Bank XY ab.‘ ‚Dann prüfe ich das bei meiner Bank AB auch einmal‘, erwidert der erste“, illustrierte Körnert einen Dominoeffekt, wenn eine Bank von Ausfällen betroffen ist. Es spricht sich die Krise herum, sodass Banken betroffen sind, die ursprünglich gar nichts mit den Ausfällen zu tun hatten. Folgeinsolvenzen bei anderen Banken sind möglich.

Das Verhalten der Banken kritisiert Körnert als katastrophal.

Wenn nun doch ein Bankenzusammenbruch droht, kann der Staat durch das Finanzmarktstabilisierungsgesetz für eine staatliche Bankenrettung sorgen: Körnert kritisierte aber das Gesetz, das in der Rekordgeschwindigkeit von nur einer Woche im Herbst 2008 in Kraft gesetzt wurde: „Es hat immense Fehler. So führt die Aufwertung von Fortführungsprozessen in der Insolvenzordnung zu einer Abwertung der vertrauensbildenden Rolle des Eigenkapitals.“ Von Fortführungsprozessen in der Insolvenzordnung spricht man, wenn zahlungsunfähige Unternehmen auf eine Fortführung hoffen können. In Banken wurde dies teilweise auch als Vollkaskoschutz vor jedem Risiko verstanden.

„Es kam zu Kreditklemmen, die zu Arbeitslosigkeit führen“, führte Körnert fort. Erhalten Unternehmen keine Kredite mehr von den Banken (Kreditklemme), können sie keine Investitionen mehr tätigen und Arbeitsplätze gehen verloren. Um gerade eine Kreditklemme und Arbeitsplatzverluste zu vermeiden, mache „die Bankenaufsicht eine Gratwanderung: Eine einzelne Bank soll ausfallen dürfen, allerdings darf die Stabilität des Gesamtsystems durch Dominoeffekte nicht gefährdet werden.“ Problematisch sei nur, dass „jede Bank zum System gehört.“ Weiterhin kritisierte Körnert die Too-big-to-fail-Problematik: „Einzelne Banken sind zu groß, um sie ausfallen zu lassen.“ Mit Blick auf Länder wie die Schweiz, Island oder Irland, wo das Vermögen der Banken ein Vielfaches über der jährlichen Wirtschaftsleistung liegt, warnte Körnert vor einer „großen Gefahr: Diese kleinen Länder sind größenwahnsinnig mit ihren großen Banken.“ Als Gegenmaßnahme forderte Körnert, der schon bei Banken von Frankfurt bis New York beschäftigt war: „Wenn Banken zu groß sind, müssen wir sie kleiner machen.“

Körnert: „Staatsverschuldung ist Politik- und Parteienversagen.“

Etwa 90 interessierte Zuhörer waren zum Vortrag zur Finanzmarktkrise gekommen.

Verbunden mit der staatliche Bankenrettung ist auch eine Verschuldung der öffentlichen Haushalte. „Die öffentlichen Finanzen werden aber nur zahlungswirksam belastet durch Eigenkapitalkredite, aber nicht durch Garantien oder Bürgschaften“, schränkte der Diplom-Kaufmann Körnert ein und warf der Politik vor: „Die höhere Verschuldung will die Politik durch die Bankenrettung rechtfertigen. Die Verschuldung ist aber ein politisches Problem und kein Bankenproblem.“ Körnert sieht den Generationenfrieden durch die Verschuldung gefährdet und kritisierte in diesem Zusammenhang auch das Aufweichen des Maastricht-Vertrages. Dieser Stabilitäts- und Wachstumspakt sieht eine Begrenzung der öffentlichen Verschuldung in der EU vor. „Die Staatsverschuldung in Europa steigt durch skrupellose Tabubrüche beim Maastricht-Vertrag.“ So dürfe der Haftungsgrundsatz, wonach jedes Land für seine eigenen Schulden verantwortlich ist, „nicht außer Kraft gesetzt werden“.

In seinem Fazit machte Körnert deutlich, dass das  Bankensystem gesamtwirtschaftlich unerlässliche Funktionen erfülle, was im Ausnahmefall staatliche Hilfe erzwinge. Jedoch werde durch schlechte Konzeptionen an Gesetzen Arbeitsplätze gefährdet. „Die Staatsverschuldung sei politisch gewollt, aber sachlich problematisch“, warf er Politik und Parteien Versagen vor. In der anschließenden Diskussionsrunde stellte Körnert aber auch klar: „Das Verhalten der  Banken war katastrophal. Viele haben gar nicht verstanden, was sie getan haben.“

Veranstaltung-Organisator Professor Karl-Heinz Spieß will die Vortragsreihe im nächsten Sommersemester fortsetzen: „Ich hoffe neue Themen und Referenten dafür zu gewinnen.“

Fotos: David Vössing

Parkende Autos behindern Busverkehr

Räumung der Straßen geplant.

Die Verkehrsbetriebe können derzeit mit Ihren Bussen nicht mehr über die Kapaunenstraße und die Wollweberstraße fahren. Grund dafür sind parkende Autos, die sich wegen des Schnees zur Fahrbahnmitte aufstellen und damit die Straße blockieren.

Das Tiefbau- und Grünflächenamt hat deshalb am 10. Januar Halteverbote für die rechte Seite der Kapaunenstraße und beidseitig der Wollweberstraße jeweils zwischen der Langen Straße und Loefflerstraße aufgestellt. Diese gelten ab 14. Januar, 7 Uhr. Sollten parkende Fahrzeuge dann noch die Durchfahrt behindern, werden sie abgeschleppt.

Die Stadt bittet für die Einschränkungen und die Maßnahmen um Verständnis, aber sonst können die beiden Straßen nicht ordnungsgemäß beräumt werden. Dafür stehen dann ab Freitag früh zwei Mobilbagger sowie drei LKW bereit, die das übernehmen. Auch in der Innenstadt versuchte die Stadtverwaltung, mittels Baggern, schon den Schneebergen Herr zu werden.

Beitz-Biograph liest im Krupp-Kolleg

Berthold Beitz gehört zu den wichtigsten Persönlichkeiten für die Entwicklung der Uni Greifswald nach 1990. Doch obwohl der zentrale Platz des neuen Campus nach ihm benannt ist und mehrere Tafeln an Uni-Gebäuden von seinem Engagement zeugen, wissen die allermeisten Studenten nicht, um wen es sich handelt.

Buch-Cover

Buch-Cover

Beitz stand ab Mitte der 50er Jahre dem Krupp-Konzern vor und war in dieser Funktion prägend für die Wirtschaft in der jungen Bundesrepublik. Später wurde er Vorsitzender des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die 25 Prozent der Anteile am Thyssen-Krupp-Konzern hält und die gemeinnützige Ziele hat. Beitz, der seine Jugend in Greifswald verbrachte, sorgte mehrfach für große Spenden an die Stadt und die Universität aus Mitteln der Krupp-Stiftung. So kamen unter anderem die Sanierung des Audimax oder die Ansiedlung des Krupp-Kollegs, dessen Kuratoriums-Vorsitzender Beitz ist, zu Stande. Beitz, der selbst nie studiert hat, ist zu Ehrung seiner Verdienste zum Stifter der Universität Greifswald ernannt worden und unter anderem Ehrensenator der Universität. Auch für den Neubau der Geisteswissenschaften an der Loefflerstraße hat Beitz eine finanzielle Förderung „fest in Aussicht gestellt„. (mehr …)