Bereits gestern berichtete der webMoritz über den Gremienkandidaten Alexander Wilhelm Schmidt, dessen Senatsbewerbung, aus bisher noch ungeklärten Gründen nicht in der Wahlbroschüre auftauchte. Zudem hatte die Liberale Hochschulgruppe (LHG) angegeben, Schmidt sei zwar Mitglied, trete aber nicht offiziell für sie an.

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Alexander Wilhelm Schmidt

Im Internet finden sich zudem diverse Hinweise auf Schmidts politische Vergangenheit in der Partei “Die Republikaner”. Demnach war Schmidt direkt beteiligt an der Gründung des Kreisverbandes Leipzig, dort Schriftführer und ebenso Landesjugendbeauftragter der Republikaner.

Die Republikaner wurden 1983 von ehemaligen CSU-Ministern in München gegründet und bezeichnen sich selbst als rechtskonservativ. Von 1992 bis 2006 tauchte die Partei immer wieder in verschiedenen Berichten des Verfassungsschutzes auf. Die Republikaner gelten zwar gemeinhin als die moderateste Partei im äußeren rechten Spektrum, machte aber dennoch immer wieder mit fragwürdigen Werbekampagnen und Slogans auf sich aufmerksam. („Arbeit für Olek – Hartz IV für Deutsche?“, “Das Boot ist voll” – Quelle: Wikipedia).

Alexander Schmidt hatte diesen Teil seiner politischen Vergangenheit in seiner StuPa-Kandidatenvorstellung (die in der Wahlzeitung zu finden ist) nicht aufgeführt. Im Gespräch mit dem webMoritz erklärte er jedoch, er wolle “offen mit seiner Vergangenheit umgehen”. Er bezeichne sich selbst als freiheitlich-mitte-rechts und habe mit dieser Einstellung durchaus Anknüpfungspunkte bei den Republikanern gefunden. Er habe jedoch im Laufe der Zeit festgestellt, dass es in der Partei verfassungsfeindliche Tendenzen gebe, die seiner eigenen, freiheitlich-demokratischen Einstellung zuwider liefen. Darum sei er Anfang 2008 ausgetreten und habe sich im Anschluss bei den Liberalen engagiert.

Ob Schmidts Vergangenheit der Grund dafür sein könnte, dass die Liberale Hochschulgruppe betont ,er sei keiner ihrer offiziellen Kandidaten, ist derzeit unklar. Er selbst hatte sich von diesem Schritt der LHG überrascht gezeigt.

Auch der Fleischervorstadtblog berichtete heute über Alexander Schmidt, und sprach, zunächst mit dem Verweis auf dessen Ziele im Studierendenparlament, eine “Nichtwahlempfehlung” aus. Kurze Zeit darauf erfolgte ein Update, das auch auf Schmidts Zeit bei den Republikanern einging.

Update – 9. Januar, 3:30 Uhr

Auf seinem Internetblog schmidt-spricht.de nimmt Alexander Schmidt in einem längeren Statement Stellung zu den Vorwürfen. Dort heißt es unter anderem:

Richtig ist, dass ich Mitglied der Partei „Die Republikaner“ war. Falsch jedoch ist die Annahme, dass ich jemals radikale Positionen vertreten habe. (…)

Dafür stehe ich – dafür stehen meine Leitlinien, die ich kurz mit „Einfach menschlich“ plakativ darstellen möchte. Dazu gehört auch, dass eine Fehlentscheidung, die ich mit meinem Gewissen vereinbaren muss und die keinem anderen Menschen jemals Schaden zugefügt hat nicht mit einer Hetzjagd beantwortet wird. In diesem Sinne bin ich gern bereit jede offene Frage zu mir und meiner Person zu beantworten – ich würde mich freuen, wenn ihr mit mir Kontakt aufnehmt(…)

Neben seiner Vergangenheit bei den Republikanern erläutert er auch seine Wahlziele, die auf dem Fleischervorstadtblog ebenfalls kritisiert worden waren. In seiner StuPa-Bewerbung erklärt er unter anderem er wolle künftig “keine gesonderten Veranstaltungen für Frauen” und fordert “die Abschaffung des Gleichstellungsreferats”. Dazu schreibt er:

Dabei müssen wir erkennen, dass jahrelang ein falscher Weg beschritten wurde. Man meinte durch die Sonderstellung bestimmter Gruppen, wie den Homosexuellen oder auch Frauen, indem man ihnen aufgrund eines menschlichen Merkmals die Orientierung zu einer Gruppenidentität vorschrieb, eine Gleichbehandlung gegenüber scheinbar stärkeren Mehrheitsgruppen garantieren zu können. –  Das Gegenteil ist die Konsequenz aus diesem Handeln. Durch die Sonderstellung erreicht man keine Gleichstellung, da „gleich“ schlicht eine identische Behandlung und Wertung zu garantieren vermag. Das Gleichtstellungsreferat und seine dahinterstehende Denkstruktur definieren leider Menschen aus der Gemeinschaft aller heraus.

Bild: privat

Kommentare

  1. Z_wie_Zorro    

    Ach na wenn sich solche symphathischen chauvinistisch-reaktionären Ex- REPler für den Erhalt des Uni- Namens aussprechen, überdenke ich vielleicht nochmal meine Wahlentscheidung. Dufter Typ, der Alex, solchen Menschen vertraut man gern hochschulpolitische Belange an. *kotz*

  2. Alani_Prinz    

    Ich möchte mal darum bitten, dass sich alle nachfolgenden Kommentatoren etwas entspannen. Der damals 17-jährige Schmidt hat warum auch immer einen "Fehler" gemacht, d.h. ist eine zweifelhafte Parteimitgliedschaft eingegangen. Und er hat diese Angelegenheit _freiwillig_ und vor geraumer Zeit, nämlich nach seiner Angabe vor bereits zwei Jahren revidiert. Dass die meisten Menschen mit 17 Jahren weder immer im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sind, noch sich so mal eben von ihrer Sozialisation lösen können, beweist euch vielleicht der Alltag oder die eigene Erfahrung. Und eine ursprüngliche falsche parteipolitische Entscheidung zügig und ohne weitere Zerwürfnisse rückgängig machen zu können ist auch schon eine Leistung, der sich nicht viele rühmen können.

    Und als sog. liberaler Rechtskonservativer ist er wohl beileibe nicht der einzige Kandidat bei dieser Wahl.

    1. Alani_Prinz    

      Naja, nach dem Update muss man sagen…er hat seine parteipolitische Entscheidung revidiert, aber ob sich sonst noch was entwickelt hat, will ich bezweifeln. Auf jeden Fall ist er kein Aushängeschild für die LHG und ich würde ihn mal ernsthaft ins Gebet nehmen bei solchen Erklärungen.

  3. MarkusD    

    Aber das wird niemals verziehen. Ein guter Freund von Herrn Guttenberg war dessen Mitarbeiter als dieser noch Generalsekretär war der CSU. Dann tauchte ein Foto von diesem aus, wo er den Hitler Gruß zeigte mit 15 Jahren. Daraufhin wurde er sofort gefeuert.

    Joschka Fischer hat als Erwachsener Molotow Cocktails auf Polizisten geworfen. Damit hat er deren Tod in Kauf genommen.

    Natürlich wird hier mit zweierlei Maß gemessen.

  4. Alani_Prinz    

    Entspannung. Weder Hitler-Grüße noch Molotowcocktails werden Schmidt bisher vorgeworfen.

    1. Sebastian Jabbusch    

      Es ist also ok Mitglied bei REP oder NPD zu sein, solange man nur keinen Hitlergruß zeigt?

      @ MarkusD: Ich will nicht Herr Fischer verteidigen, aber gibts ne Quelle für Deine Behauptung? Er war ein linker und hat sich an Demos gegen Atomkraftwerke beteiligt, ja. Aber von Gewalttätigkeiten ist mir nix bekannt… (Würde übrigens trotzdem auch dann nicht andere Gewalt oder extremistische Parteien rechtfertigen!)

  5. ret_marut    

    Viel spannender finde ich die Frage, ob die LHG von dem biographischen Hintergrund wußte oder nicht.
    Falls sie davon wußte, hätte ich eine kurze gemeinsame Stellungnahme vom Vorstand und Alexander Schmidt nicht schlecht gefunden.
    Falls die LHG davon genauso überrascht wurde, wie wir alle, finde ich das schon einen dreisten Vorfall, weil so ein Kandidatenskandal ja nicht nur Schmidt, sondern auch den anderen (nicht-REP-belasteten) LHG-KandidatInnen im Wahlkampf schadet.

    Dank jedenfalls an Jockel, der sich auf seinem Blog intensiver mit diesem Kandidaten auseinandergesetzt hat.

    Vielleicht mag Alexander ja selber mal ein Statement abgeben, schließlich ist es ja besser, mit jemandem statt nur über jemanden zu diskutieren.

  6. Hurtz    

    Wie ist denn "Jockel" an diese Information gekommen? Werden pro forma alle Kandidaten auf ihre Vergangenheit bzw. gegenwart durchleuchtet oder haben die politischen Ziele des Kandidaten den Ausschlag gegeben?

    1. _LsD_    

      Aber alles was linksextremen Hintergrund hat ist offensichtlich nicht schlimm…
      Antifanten dürfen uns ruhig unterwandern… 😉

  7. ret_marut    

    Jockel hat ja seine Quelle angegeben. Eine Suche im Internet läßt sich ja auf diversen Wegen durchführen, auch bei Namen wie Meyer, Müller oder eben Schmidt.

    Wenn Alexander 2008 sowieso mit seinem Hobby "Neue Rechte" und den REP gebrochen hat, dann könnte er damit ruhig etwas souveränder umgehen. Daher mein Appell, er möge sich doch bitte auch mit einem Statement zu der Sache äußern, damit hier nicht nur ÜBER, sondern MIT ihm gesprochen werden kann.

    1. _LsD_    

      Auch Namen wie Steyer kann man gut googlen 😉

      1. Sebastian Jabbusch    

        @ webMoritz Team: Könntet ihr mal bitte diese Hexenjagd hier unterbinden? Mein Namen kann man auch googlen. Und LsD ist auch nicht unpolitisch…

      2. ret_marut    

        und hier gleich der Googlelink: http://www.google.de/search?q=jan+steyer&ie=u

        LSD – nomen est omen?

  8. Moby_Dick    

    da blog17vier ein Blog ist, also auch privaten Charakter hat, ist das doch vollkommen hinfällig. Ihn hat es interessiert, er hat kurz gegooglet und auf der ersten Seite bereits auf die Republikaner gestoßen. (vermutung)

  9. 17vier    

    also für "jockel" waren in erster linie seine ansichten zum thema gleichstellung thema, denn so einer ist unwählbar. und ja, potentielle grauzonen-kandidaten kann man schon mal genauer untersuchen.

    jugendsünden eines 17jährigen kann man vielleicht verzeihen, aber so großmütig, wie er in der broschüre daherkam, da sollte er vielleicht selbst so klug sein und offen mit seiner vergangenheit umgehen. das beispiel böhm hat doch gezeigt, dass verdunklung ans licht gezerrt wird.

    und landesjugendbeauftragter und schriftführer der REPs wird man auch nicht so nebenbei. man gerät da nicht zufällig rein und wer ämter bekleidete, soll gefälligst dazu stehen.

    schmidt ist raus!

    1. MatthiasHuehr    

      "Matthias" findet es äußerst merkwürdig, wenn hier jemand in seinen Kommentaren über sich in der dritten Person spricht … B)

      1. Z_wie_Zorro    

        Dann sollte "Matthias" sich mal angewöhnen, ganze Kommentar-Threads zu lesen – dann würde er vielleicht merken, dass es einen Rückbezug gibt – ach was solls, vergebene Liebesmüh'!

        1. MatthiasHuehr    

          Keine Angst, das mache ich schon. Pech nur daß die von mir beanstandete Passage kein Zitat ist … aber nicht für mich. 😀

  10. Alani_Prinz    

    Meinst Du? Wenn ich das Verfahren gem. §30 Wahlordnung (http://www.uni-greifswald.de/fileadmin/mp/3_organ… zur Auszählung der Stimmen richtig verstanden habe, müsste er aufgrund der eigenen Liste einen Platz bekommen, sofern er eine Stimme erhält…bin aber nicht 100 Prozent sicher bei meiner Interpretation 😉

    Schau selber nach…

  11. ret_marut    

    Finde ich jetzt zwar einen ziemlich abwegigen Strang, aber um das kurz aufzuklären:
    Die Stimmen werden (nach Statusgruppen getrennt) auf die einzelnen Listen verteilt, gemäß d'Hondtsches Auszählverfahren. D.h. dann, daß jede Liste X Mandate erhält. Diese Mandate erhalten dann diejenigen Listenmitglieder, die listenintern die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten. "EinzelbewerberInnen" (sprich: Ein-Personen-Listen) haben wenig Aussicht auf ein Mandat, dafür müßten sie schon überdurchschnittlich hohe Stimmergebnisse erhalten, denn sie treten ja in direkten Vergleich zu anderen Listen, auf denen die Stimmen für einzelne KandidatInnen zusammengezählt werden in Form eines Gesamtlistenergebnisses.

  12. Alani_Prinz    

    Gut, danke 🙂 Ein Test mit http://www421.ws17.inname.net/dhondt/ half mir auch beim letzten Stück zum Verständnis.

    Wenn ich nun so einen Blick auf Kandidatenliste werfe, hatte er doch ohnehin keine Chance…oder?

  13. Alani_Prinz    

    Gut, danke 🙂 Ein Test mit http://www421.ws17.inname.net/dhondt/ half mir auch beim letzten Stück zum Verständnis.

    Wenn ich nun so einen Blick auf Kandidatenliste werfe, hatte er doch ohnehin keine Chance…oder?

  14. Alexander_Hanse    

    Auf schmidt-spricht.de findet man eine Stellungnahme Alexanders.

  15. Alani_Prinz    

    Er wäre zwar kein Philosoph geblieben, wenn er geschwiegen hätte. Aber er hätte sich nicht als das #!#($9&%"&!! demaskiert, dass er mit seinen 20 Jahren wirklich noch zu sein scheint. Na dann, Sport frei…

    1. Alexander_Hanse    

      Was möchtest du damit sagen?

      1. Alani_Prinz    

        ret_marut hat weiter unten alles Notwendige gesagt.

    2. Alexander_Hanse    

      Was möchtest du damit sagen?

  16. Alani_Prinz    

    Es ist nicht ok, jemanden mit Molotowcocktailwerfern oder Hitlergruß-Erbietern zu vergleichen, solange er nichts vergleichbares getan hat. Eine Parteimitgliedschaft ist nichts vergleichbares, aber ich habe nun auch keine Lust mehr, ihn zu verteidigen.

    Natürlich habt ihr schon vorher alle gewußt, dass er ein abgrundtief schlechter Mensch ist. Tut mir leid, dass ich auch nicht gleich die Axt herausgeholt habe…

  17. Sebastian Jabbusch    

    Davon hat keiner gesprochen. Aber seine eigenen Wahlziele sprachen schon vorher nicht unbedingt für ihn…

    Naja – ich klinke mich hier aus…

    1. David Noack    

      Fischer hat nur Steine geworfen. Das wurde ihm auch mal im Bundestag vorgeworfen.

  18. Z_wie_Zorro    

    Wie kann man denn Schriftführer bei den REPs gewesen sein, gleichzeitig aber behaupten, niemals radikale politische Positionen vertreten zu haben. Ok, mit 17 ist der Bewusstwerdungsprozess sicherlich noch nicht vollständig abgeschlossen, dass ist nachvollziehbar. Aber erstma ist Schriftführer ja was anderes als einfach nur Wähler und außerdem kommt man doch zwangsläufig mit den radikalen Positionen der Nadelstreifen-Nazis in Berührung. Find ich etwas schwammig, die Stellungnahme.

  19. ret_marut    

    Jaja, die "linksextreme Unterwanderung" … Ich hab mir auch schon Unterwanderungsstiefel angezogen, huihui, auf zur Gespensterjagd. 😉

  20. Ebeneezer    

    Der tiefgründige Witz hinter dieser Aussage wird Dir wohl noch lange verborgen bleiben lieber Ret… 😉

  21. ret_marut    

    Alexander Schmidt schreibt in seiner Stellungnahme:
    "Richtig ist, dass ich Mitglied der Partei 'Die Republikaner' war. Falsch jedoch ist die Annahme, dass ich jemals radikale Positionen vertreten habe."
    – Hm, wie er Landesschriftführer der REPs in Sachsen (also Landesvorstandsmitglied!) sein konnte, OHNE die rechtsextremen Positionen der REP zu vertreten, würde mich mal interessieren – das wäre ja schon etwas schizophren. Und wer als aktives REP-Mitglied "Neue Rechte" als Hobby angibt, macht das bestimmt auch nur aus jugendlicher Provokation heraus, nicht wahr? – Wer soll Dir den Schmarrn abkaufen, Alexander?

    Und seine Positionen zu Feminismus (oder überhaupt auch nur Gleichstellung von Frauen) sowie zu Homosexuellen sind ja offensichtlich auch ein Mix aus Unkenntnis gepaart mit plattem patriarchal-chauvinistischen Denken. – Und so jemand macht bei der LHG mit? Das hat ja mit Liberalismus nun rein gar nichts mehr zu tun, selbst bei weitestgehender Auslegung des Liberalismusbegriffes.

    Unter http://www.rep-sachsen.de/cms_client/cms_image_vi… findet sich übrigens ein (leider nicht datiertes) Foto von der Parteigruppengründung in Chemnitz, wo auch Alexander Schmidt als Mitglied des Landesvorstandes Sachsen zu sehen ist.

  22. ret_marut    

    Welche Aussage meinst Du denn?

  23. Ebeneezer    

    Ich werds Dir nicht verraten, weil es mir nicht zu stehen, da wirst Du wohl noch etwas besser recherchieren bzw. die beschuldigte Person mal persönlich kennen lernen müssen.

  24. Sebastian Jabbusch    

    Der Link ganz am Ende funktioniert nicht. Vielleicht noch mal den Link neu posen?

  25. CptSubtext    

    Na wer hätte das gedacht!

  26. _LsD_    

    http://www.google.de/search?hl=de&client=fire

    Ist wirklich "Arbeitskreis Konfrontation " erster Treffer..?

    wenn denn richtig 🙂 Liebe statt Drogen

  27. Herruin    

    Gibt es mittlerweile schon eine Stellungnahme der LHG?

    Verschweigen bringt einfach nichts, merkt es euch doch endlich!

  28. Gabriel Kords    

    Na, du scheinst mir ja ein echter Vollblutpolitiker zu sein, Patrick…

  29. Nein_zu_Arndt    

    Und das soll man dir glauben?
    Du siehst dich ja auch nich berufen für das StuPa, weil es dir zu "unwichtig" ist.

  30. Alexander_Hanse    

    Ja, die LHG wusste von der Vergangenheit Alexander Schmidts, schon seit seinem Eintritt.

    1. Buerger    

      Schön und gut. Trotzdem würde es mich mal interessieren woher du die Info haben willst.

      1. ret_marut    

        Weil "Alexander Hanse" der Account von Alexander Schmidt ist, wie er an anderer Stelle hier im Webmoritz ja schon klargestellt hat.

  31. Z_wie_Zorro    

    “Gleichbehandlung aller studentischen Vereine an der Universität, insbesondere keine Benachteiligung einzelner Vereine aus ideologischen Gründen”
    Sportvereine werden damit ja sicher nicht gemeint sein, oder?! Auf der anderen Seite dann aber z.B. gegen die Rote Hilfe vorgehen wollen (die auch mal so mir nichts dir nichts mit der NPD gleichgesetzt wird)
    Wer so einen Chauvinisten und unreflektierten Möchtegern wählt, lebt mindestens 100 Jahre zu spät.
    Schmidt ist raus!!!

    1. _LsD_    

      *ehem* Rote Hilfe und NPD sind beide demokratisch legitimierte "Haufen" welche vom Verfassungsschutz beobachtet werden…
      Und ich persönlich halte mich von beiden fern…
      “Gleichbehandlung aller studentischen Vereine an der Universität, insbesondere keine Benachteiligung einzelner Vereine aus ideologischen Gründen” das Gleichheitsprinzip ist wohl die Kernaussage…

      1. Z_wie_Zorro    

        Gleichheitsprinzip – dieser Programmpunkt zielt doch ganz klar auf studentische Verbindungen ab, zu denen auch Burschenschaften gehören. Die könnte man ja mal fragen, was sie vom Gleichheitsprinzip halten. Z.B. gegenüber Menschen, die nicht in Deutschland geboren wurden und trotzdem hier leben/ jungen Männern, die Ersatz- statt Wehrdienst geleistet haben/Frauen und ihrer gesellschaftlichen Stellung/ Homosexuellen – ooooh, na sowas, mit beiden letztgenannten scheint der liebe dicke Alex ja sowieso ein Problem zu haben.
        Schmidt abwatschen! solch chauvinistische rückwärtsgewandte Hochschulpolitiker braucht keine Sau!!!

        1. Ferdefried    

          Das wurde doch schon tausendmal durchgekaut. Die Markommanen haben dazu in diversen anderen Artikeln Stellung genommen. Und gewöhn dir mal einen vernüftigen Umgangston an. Das ist ja teilweise ätzend, was du so von dir gibst. Da wunderst du dich noch, dass deine Beiträge (zum Teil) gelöscht werden?

        2. Z_wie_Zorro    

          Wozu haben die Markomannen Stellung genommen? Habe ich die Markomannen überhaupt erwähnt?? Gewöhn dir doch mal an, nur auf Sachverhalte zu antworten, die auch gerad zur Debatte stehen! Aber anderen Beißreflexe vorwerfen.
          Im übrigen lasse ich mich nicht von dir in Sachen Umgangston belehren. Die Moderation auf dem webmoritz übernehmen andere und machen das auch ganz gut. Und nein, ich wundere mich nicht, dass meine Beiträge zum Teil gelöscht werden…

        3. Ferdefried    

          Du hast doch weiter oben von Burschenschaften geredet. Das kann doch nur auf Markomannia oder Rugia bezogen sein. Ist ja auch völlig egal, weil an dieser Stelle ist das wirklich off-topic ist.
          Nö, belehren wollte ich dich nicht. Ich wollte dir nur mitteilen, was ich von deiner Umgangsart mit anderen Teilnehmern hier auf dieser Plattform des öfteren so halte. Nämlich nicht viel! Dass dir das ziemliche banane sein wird, habe ich mir schon fast gedacht 🙂

        4. mens_sana    

          Zorro fragte: "Wozu haben die Markomannen Stellung genommen?"

          *atomlol* Zu eigentlich Allem ausser Klimawandel und Abtreibung, auf dem Feld konnte Jabbusch sie noch nicht stellen.

        5. Z_wie_Zorro    

          atomlol – nicht schlecht! das nehm ich gleich ma in mein blog- wörterbuch auf 🙂

          Ich bezog mich ja nur auf die Aussage vom Pferdefried, der hier schon wieder die Markomannia ins Spiel brachte – da wollt ich nur ma nachfragen, was er genau meint.
          Ansonsten Lob zur transparenten Stellungsnahm- Politik!

        6. ret_marut    

          Bitte nicht wieder eine off-topic-Diskussion zur Markomannia!!!

          Fakt ist: Die Markomannen haben sich um eine klare Stellungnahme stets gedrückt und waren auch nicht bestrebt, sich mit der dargelegten Kritik inhaltlich auseinanderzusetzen. Im Markomannenhaus wird halt die Kritik lieber ausgesessen.

          Hier geht es aber um Alexander Schmidt, die LHG und bestenfalls noch seine studentische Verbindung, die Cimbria!

        7. Klaus_Mm    

          > Bitte nicht wieder eine off-topic-Diskussion zur Markomannia!!!

          Meinetwegen gerne. Aber warum stellst Du dann im Anschluss direkt wieder (falsche) Fakten off-topic in den Raum?

          > Fakt ist: Die Markomannen haben sich um eine klare Stellungnahme stets gedrückt
          > und waren auch nicht bestrebt, sich mit der dargelegten Kritik wirklich inhaltlich
          > auseinanderzusetzen. Im Markomannenhaus wird halt die Kritik lieber ausgesessen.

          Das ist eben nicht Fakt, aber ich mache es kurz: Wir haben uns immer wieder geäußert und auch klar Stellung bezogen. Das läßt sich, Stichwort Webmoritzsuche, von jedem nachvollziehen anhand der früheren Artikeln und Diskussionen zu Markomannia oder einzelnen Markomannen.

          Gruß, Klaus

        8. Z_wie_Zorro    

          Dann frag ich mich, warum ihr mit horrenden Geldstrafen droht, sollte euch eine journalistische Berichterstattung nicht in den Kram passen. Oder warum ihr beispielsweise dem damaligen Referenten für politische Bildung kein Interview gegeben habt, als es um den Flyer zu Burschenschaften im rechtsextremen Spektrum ging. Wenn ihr immer so klar Stellung bezieht, würdet ihr angeblichen Falschdarstellungen doch von Anfang an den Wind aus den Segeln nehmen….
          Naja, aber wie gesagt, darum gehts ja hier grad nicht

        9. Ferdefried    

          "Naja, aber wie gesagt, darum gehts ja hier grad nicht"

          Genau und somit hättest du dir diesen Kommentar auch schenken können 🙂

        10. Klaus_Mm    

          Die horrenden Geldstrafen sind Unsinn und für Interviews gilt, dass wir uns unsere Gesprächspartner aussuchen – eine generell Ablehnung unsererseits gibt es hier nicht.

          Und meines Erachtens haben wir hier anderen nun schon mehrfach den Wind aus den Segeln genommen – aber Jabbusch und Konsorten beweisen in Sachen alter Kamellen durchaus Nehmer-Qualitäten.

          Gruß, Klaus

        11. Z_wie_Zorro    

          Geldstrafen sind Unsinn? Da hab ich von Moritz- Redakteuren aber ganz andere Sache gehört…. naja

        12. Klaus_Mm    

          Durchaus möglich – es hat schon Moritz-(Chef-)Redakteure gegeben, die – nicht nur aus meiner Sicht – viel Falsches erzählt haben.

          Wenn wir ein Interview mit der Presse führen, dann machen wir das normalerweise nur mit einem Vertrag, der uns garantiert, dass unsere Aussagen nicht verzerrt oder aus dem Zusammenhang gerissen wiedergegeben werden. Vermutlich gehört zu diesem Vertrag auch sowas wie eine Konventionalstrafe – damit verhindert man aber leider nichts, was einem nicht in den Kram passt. Man sorgt so maximal für das Einhalten von Absprachen.
          Wir drohen aber keineswegs mit diesen Konventionalstrafen – ob sie horrend sind entzieht sich meiner Kenntnis. Wer das Interview unter diesen Bedingungen nicht will – der läßt es einfach.

          Gruß, Klaus

        13. MatthiasHuehr    

          Solch homophile Fragestellungen grad von dir zu hören hätte ich im Leben nicht erwartet. 😉

        14. Edel_Herb    

          Ich finds unglaublich menschenverachtend, dass sie hier Äußerlichkeiten wie "dick" als Scheinargument darbringen… sehr bedenklich!

        15. Z_wie_Zorro    

          Ich find es unglaublich menschenverachtend, in Parteien wie den REPs Ämter zu bekleiden und sich damit zum Werkzeug von Intoleranz und Rassismus zu machen. Ich finde es unglaublich menschenverachtend, das Gleichstellungsreferat auflösen zu wollen. Ich finde es unglaublich menschenverachtend, fair-trade niederzumachen und damit die Ausbeutung von Entwicklungsländern gutzuheißen.
          Aber so ein wohlgenährter Möchtegern-Liberaler darf das alles natürlich… sehr bedenklich!

        16. Edel_Herb    

          Der Unterschied ist, dass Sie hier versuchen Ihre politische Weltanschauung durch Äußerlichkeiten des Gegenüber zu rechtfertigen bzw. zu beschönigen. Das hat nicht ansatzweise etwas mit Argumentation zu tun.

        17. Z_wie_Zorro    

          Ich rechtfertige meine politische Weltanschauung keineswegs durch die Äußerlichkeiten von Schmidt! Meine Argumentation bezieht sich auf was ganz anderes. Alles andere sind allerhöchstens Seitenhiebe.

        18. Edel_Herb    

          Und worauf bezieht sich "dick" und "wohlgenährt" ?

        19. mens_sana    

          Ich will Agela Merkel auch nicht strippen sehen, aber Poltik beherrscht sie.
          Kann ja nicht jeder so schick aussehen wie Julia Bonk oder Wowereit ^_^
          Wenn man sich die Kandidaten nach seinen ästhetischen Ansprüchen aussuchen würde wäre das doch ziemlich Autobahn.

          Ich bin zum Beispiel auch gegen "fairtrade" in der Mensa, weil ich selbst entscheiden will, was ich fördere. Sonst fehlt mir am Jahresende das Geld für die Aktion-Mensch-Spende.

  32. 17vier    

    ist das hier die lange stellungnahme?

    "Zu Alexander Schmidt gibt es von unserer Seite drei Dinge zu sagen:

    1. Alexander Schmidt ist Mitglied der LHG Greifswald.

    2. Er tritt als freier Kandidat mit eigenen Themen an, die nicht Beschlusslage der LHG sind.

    3. Zum Zeitpunkt seines Beitrittes war bekannt, dass er ehemaliges Mitglied der Republikaner war."

    kein wunder, dass du dafür solange gebraucht hast…

    http://lhg.rapidrabbit.de/?p=470

    1. ret_marut    

      "Letztendlich beantworten diese drei Sätze aber alle hier gestellten Fragen. Es wurde doch nicht ernsthaft eine Rechtfertigung erwartet?"
      Naja, ich weiß nicht, was Jockel erwartet hatte, aber ich jedenfalls verstehe unter einer Stellungnahme mehr als lediglich die schlichte Aufzählung der schon bekannten Fakten. An Stelle der LHG würde ich da noch einmal in mich gehen und etwas Ausführlicheres schreiben.

      1. Alexander_Hanse    

        Ja, was soll man denn dazu schreiben, ret_marut? Die Fakten liegen doch alle auf dem Tisch.

        1. ret_marut    

          Fragen wären doch z.B.:
          * Warum kann ein ehemaliges Landesvorstandsmitglied der Republikaner Mitglied der LHG werden?
          * Wie geht die LHG mit der politischen Vergangenheit ihres Mitglieds Alexander Schmidt um?
          * Wie steht die LHG zu den von Schmidt formulierten Wahlkampfzielen, u.a. in Bezug auf Frauenförderung, Geschlechtergleichstellung, Homosexualität?
          * Warum wird Alexander Schmidt auf der LHG-Internetseite nicht präsentiert (wie auch Solvejg nicht) bzw. andersherum gefragt: Wie steht die LHG dazu, daß einige ihrer Mitglieder entgegen den gemeinsamen LHG-Positionen einen eigenen Wahlkampf führen?
          * Warum hat die LHG, wenn sie schon vor der Kandidatur von Alexander Schmidt von seiner rechtsextremen Vergangenheit wußte, dazu nicht einfach vorher Stellung bezogen? Warum muß da erst die Bloggerszene (Dank an 17vier-Blog) nachhaken, damit sich die LHG überhaupt irgendwie äußert?
          * Hat die LHG Greifswald schon mal die FDP Leipzig und die Julis Leipzig gefragt, was die davon halten, daß Alexander Schmidt jetzt in der hiesigen LHG organisiert ist? Schließlich waren es auch Liberale, die in Leipzig dafür eingetreten sind, daß Alexander Schmidt (wegen seiner REP-Funktionen) aus der Leipziger SchülerInnenvertretung geworfen wird. (Er ist dann meines Wissen aufgrund des öffentlichen Druckes selbst zurückgetreten.)
          * …

        2. ret_marut    

          Darf ich noch einmal zusammenfassen:

          1. Der LHG ist es egal, was ihre Mitglieder politisch zuvor gemacht haben und wo sie organisiert waren.

          2. Der LHG ist es egal, ob ihre Mitglieder sich hinter eine gemeinsame LHG-Programmatik stellen oder nicht.

          3. Der LHG ist es egal, wenn LHG-Mitglieder mit Positionen, die nicht die der LHG sind, öffentlich auftreten.

          4. Der LHG ist es egal, ob Teile ihrer Mitglieder als unabhängige StuPa-KandidatInnen (und damit gegen die offiziellen LHG-KandidatInnen, siehe LHG-Homepage) antreten.

          5. Die LHG hält es nicht für erforderlich oder notwendig, das Wirken von LHG-Mitgliedern in der Öffentlichkeit zu bewerten, selbst wenn deren Politik der Außenwirkung der LHG schaden könnte oder objektiv schadet.

          6. Die LHG sieht in der Causa Schmidt auch keinen Anlaß, eine eigene Bewertung, eine Kritik, eine Rüge oder gar verbandsinterne Sanktionsmaßnahmen (bis hin zum Ausschluß) vorzunehmen.

          Patrick, ist das so korrekt wiedergegeben und zusammengefaßt?

        3. ret_marut    

          Darf ich das jetzt als ein Ja oder ein Nein auf meine obige Frage werten??!
          Falls nein, bitte ich um Richtigstellung der entsprechenden Aussagen Deinerseits.
          Danke!

        4. 17vier    

          "Ich bin erstaunt, mit welcher Inbrunst hier die Lebensläufe Fremder durchsucht und gefiltert werden. "

          Wer sich zur Wahl stellt, wird zur öffentlichen Person. Wer sogar noch eine eigene Liste (schmidt-spricht.de) dafür aufmacht, sollte einen Blick hinter die eigene Fassade nicht scheuen.
          Ich bin erstaunt, dass die vorgetragenen Ziele nicht mit den Ideen liberaler Studierender kollidieren!

        5. 17vier    

          "Wer öffentliche Person wird, verwirkt seine Persönlichkeitsrechte. Sehr interessantes Menschenrechtsbild."

          entschuldige bitte, wer so detailliert seine ersten politischen gehversuche aus schulzeiten rekapituliert und als referenz verkauft, aber gleichzeitig seine bekleideten ämter bei einer rechten partei verschweigt, dem darf man durchaus auf die sprünge helfen.

          hier hat jemand ganz bewusst versucht, zu täuschen!

        6. 17vier    

          Du wirst es mir vermutlich nicht glauben, aber ich hätte vermutlich nicht gegraben, wenn er von frühreren Aktivitäten bei den REPs und einer entsprechenden Distanzierung geschrieben hätte. Meine Nichtwahlempfehlung hätte er aufgrund seiner formulierten Ziele gekriegt.
          Dass er das verschwiegen hat, weil er meint, nichts gelernt zu haben, glaubst du hoffentlich nicht. Bei seinen Aktivitäten im Schülerrat war er ja auch nicht so penibel.

          Seine eigene und nur von ihm besetzte Liste "schmidt-spricht" und sein angegebenes Interesse "bloggen auf schmidt-spricht.de" deuteten ja auf einen zweiten Jabbusch hin, der mit einem eigenen Portal potenitelle Wähler und Wählerinnen zu informieren versucht. Leider gibt es auf diesem Blog kaum Beiträge. Wäre nicht hier Platz gewesen für ein Aufräumen mit seiner Vergangenheit und eine deutliche Distanzierung?

        7. mens_sana    

          Ich möchte nur auf einen Satz von ret eingehen:
          "Warum muß da erst die Bloggerszene (Dank an 17vier-Blog) nachhaken, damit sich die LHG überhaupt irgendwie äußert? "

          Die "Bloggerszene" hakt nach? Ich will mir gar nicht vorstellen, mit welcher voyeuristischen Geilheit einige Kommentarschreiber die Personensuchmaschinen* anwerfen um "finde den Nazi" zu spielen, wenn Nichtlinke kandidieren! 17vier war nicht der Erste, der Schmidt gegooglet hat, er hat es nur publiziert.

          Ausserderm ist es unsinnig, ständig Distanzierungen zu fordern, wenn regelmäßige Leser längst wissen, das diese dann eh nicht für ausreichend/ehrlich/deutlich genug befunden werden.

        8. MatthiasHuehr    

          "Bloggerszene" … *hüstel* … wenn ich das schon lese, bekomm ich nen Lachkrampf.

        9. ret_marut    

          Bevor Du Dich zu Tode lachst, ließ vielleicht mal diesen Beitrag aus der Greifswalder Bloggosphäre über die Greifswalder Bloggosphäre: http://blog.17vier.de/?p=5065

        10. MatthiasHuehr    

          Ich lese prinzipell keine Denunzianten-Blogs. Also unterlass bitteschön das Spamming, oder bekommst du dafür Provision?

  33. Z_wie_Zorro    

    Wozu haben die Markomannen Stellung genommen? Habe ich die Markomannen überhaupt erwähnt?? Gewöhn dir doch mal an, nur auf Sachverhalte zu antworten, die auch gerad zur Debatte stehen! Aber anderen Beißreflexe vorwerfen.
    Im übrigen lasse ich mich nicht von dir in Sachen Umgangston belehren. Die Moderation auf dem webmoritz übernehmen andere und machen das auch ganz gut. Und nein, ich wundere mich nicht, dass meine Beiträge zum Teil gelöscht werden…

  34. Thomas_G    

    Nach dem Lesen dieser Diskussion, stelle ich mir immer mehr die Frage, was es eigentlich heißt links zu sein. Ich habe mich zwar immer als radikal gesehen, aber niemals als moralische Inquisition.

    Bisher dachte ich, links sein bedeutet auf der Seite des Schwachen zu stehen, gern auch mal mit unkonventionellen Miteln nach der Art eines Robin Hood, aber links sein bedeutet auch tolerant zu sein, wie es Rosa Luxemburg einst schrieb. Links sein bedeutet zu denken und zu hinterfragen, um den Problemen auf den Grund zu gehen. Wenn ich gewußt hätte, dass die die islamische Steinigung probates Mittel der Linken ist, dass ständiges Wiederholen und Rezitieren bei ausgeschaltetem Gehirn die Diskussionskultur linker Rudel ist, hätte ich mich wohl längst von der Linken distanziert.

    Wenn ich mir die Äußerungen des Delinquenten anschaue, so sind sie unter dem Hintergrund einer nationalsozialistischen Motivation sicher verwerflich, was den Verfasser mir auch nicht gerade sympathisch macht, aber es finden sich bei näherer Betrachtung durchaus Begründungen, die in keiner Weise rechtslastig sind. Natürlich kann man Gegner von Fair Trade sein, weil man ausländerfeindlich ist und deshalb die Ausbeutung fremder Völker billigend in Kauf nimmt. Genauso gut kann man aber auch mit Marx argumentieren und zu dem Schluß kommen, dass Fair Trade sich auf dem Boden der kapitalistischen Akkumalation bewegt und deshalb nichts an dem systembedingten Zuständen ändert …

    Ihr solltet einfach etwas entspannen und ich denke in der Zwischenzeit darüber nach, ob ich mich weiter als links bezeichne oder lieber eine neue Bezeichnung erfinde…

  35. ret_marut    

    Hier noch ein Nachtrag zur Nichtwahlempfehlung von 17vierBlog bzgl. Alexander Schmidt: http://blog.17vier.de/?p=5085

    Die identische Gestaltung von Flyerlayout und inhaltlichen Aussagen zwischen dem sächsischen REP-Landesvorsitzenden Toralf Grau und seinem Freund dem LHG-Mitglied (und sächsischem ex-REP-Landesvorstandmitglied) Alexander Schmidt ist schon frappierend.

    Als LHG würde mir das jedenfalls zu denken geben, wer da alles im Fahrwasser der LHG mitschwimmt.

    1. Alexander_Hanse    

      Soll man sich jetzt noch für Freundes-/Bekanntenkreise rechtfertigen? Fakt ist: Ich stehe für demokratische Inhalte, die eine moderne Umgestaltung in der Gleichstellungspolitik u.a. als Schwerpunkt beinhalten.

      Scheinbar im Gegensatz zu Dir, ret_marut, pflege ich Freundschaften über Parteigrenzen hinweg, obwohl mir gerade auffällt, dass ich bei "Linken"(Mitglieder der sog. Partei) und rechtsextremen Parteien (Definition nach VS) keine habe.

      1. ret_marut    

        Nach Ausstieg aus der rechtsextremen Szene sieht mir das aber nicht aus, wenn Du weiterhin freundschaftlichen Kontakt zu den alten Kadern hälst.

    2. ret_marut    

      <img http://blog.17vier.de/wp-content/werbung.jpg&gt;

      Oben: Landesvorsitzender der Republikaner bei den diesjährigen studentischen Wahlen in Leipzig (übrigens erwähnt auch er nichts von seiner Republikanermitgliedschaft)
      Unten: Alexander Schmidt zu den studentischen Wahlen 2010 in Greifswald

        1. Z_wie_Zorro    

          Wie kommst du auf die rote Hilfe?
          Aber wenn das jetzt jedem freisteht, benenn ich dich nach Heimatschutzbund Pommern, ja?!

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