Downtimes am Wochenende

Liebe Leser,

technik_computer_wartung-250x188-julian_beger_jugendfotos_deam Wochenende wird unser Webmaster einige technische Veränderungen an unserer Seite vornehmen. Daher wird die Seite zwischenzeitlich nicht erreichbar sein. Um die Unannhemlichkeiten für euch möglichst gering zu halten, werden wir diese Arbeiten jeweils zwischen Mitternacht und 6 Uhr durchführen.

Die technischen Veränderungen haben wir bereits auf einem seperaten Server getestet. Im Regelfall sollten die Arbeiten nicht länger als eine Stunde benötigen, ganz sicher kann man da aber nie sein. Wir bitten daher um euer Verständnis, sollte die Seite am Wochenende zwischenzeitlich nicht erreichbar sein.

Im Wesentlichen geht es um einige Änderungen in unserer Sidebar (also der rechten Spalte der Seite). Dort werden wir die einzelnen Elemente künftig anders generiert, was für euch die Ladezeiten verkürzen sollte und für uns die Verwaltung etwas vereinfachen sollte. Zudem wird der aktuelle flying-moritz (inklusive Mensa-Plan) in der Sidebar eingebunden. Als dritte wesentliche Änderung werden wir es durch ein Plugin künftig einfacher machen, einzelne Artikel des webMoritz auszudrucken oder per Email zu verschicken.

Wir hoffen, dass alle technischen Änderungen ohne Probleme funktionieren. Solltet ihr selber Ideen haben, an welchen Stellen wir den webMoritz verbessern können, schreibt eure Vorschläge an web[ät]moritz-medien.de.

Foto: Julian Beger via jugendfotos.de

Und sie bewegt sich doch – Regierungsparteien reagieren auf Studentenproteste

Nachdem sich bereits vor einer Woche die Fraktion „Die Linke“ mit den Studentenprotesten in Greifswald und anderswo solidarisiert hatte, haben nun auch die beiden größten Landtagsfraktionen, SPD und CDU, angekündigt, in eine Diskussion über die Studienbedingungen in M-V einzutreten. Zuvor war gestern ein Dringlichkeitsantrag der Linken zum Thema im Landtag abgelehnt worden. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Matthias Brodkorb, begründete das in einer Pressemitteilung damit, dass solche Anträge im Landtag nur dann gestellt würden, „wenn politische Themen auf andere Weise nicht sachgerecht erörtert werden können“. Neben weiteren parteipolitischen Schüssen in Richtung der Linken heißt es in der Meldung auch:

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Matthias Brodkorb

„Selbstverständlich nehmen wir die Studentenproteste rund um die Auswirkungen des Bologna-Prozesses ernst. Und deshalb wird die SPD-Landtagsfraktion im Bildungsausschuss eine Anhörung zur Studienqualität an unseren Hochschulen beantragen. Auf diese Weise wollen wir dem Anliegen der Studierenden fachlich gerecht werden. Es ist der richtige Weg, erst mit den Betroffenen über die bestehenden Probleme zu sprechen.“

Auch die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Landtag, Ilka Lochner-Borst, meldete sich erneut zu Wort – und klang dabei plötzlich ganz anders als noch vor einer Woche, als sie die Proteste in Greifswald abgekanzelt hatte und betont hatte: „Die Studienbedingungen in Greifswald sind hervorragend“. Jetzt ließ sie die Presse wissen, sie wolle eine „aktive Diskussion um die Verbesserung der Studienqualität in Mecklenburg-Vorpommern führen.“ (mehr …)

14. polenmARkT: Polen und seine Nachbarn

Dass Tradition durchaus überraschen kann, beweist das diesjährige polnische Kulturfestival polenmARkT in Greifswald. Denn obwohl es bereits zum 14. Mal stattfindet, ist den vielen ehrenamtlichen Organisatoren eine Menge eingefallen.

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Diesjähriges Logo

Ein Blick in das diesjährige Programm zeigt, dass zahlreiche und vor allem neue Veranstaltungen zwischen dem 20. November und dem 1. Dezember in Greifswald stattfinden werden. Unter anderem wartet der Verein mit Lesungen, polnische Kindertrickfilmen und zahlreichren Konzerten auf. Musikalisch werden dabei diverse Genres bedient: Von Punk über Klezmer bis Jazz und Klassik. Das Akademische Auslandsamt informiert weiterhin über das Studieren in Polen. Tradition hat außerdem das Programm, das polnische Erasmus-Studierende vorbereiten und am Ende des Festivals darbieten.

„Polen und seine Nachbarn“

Doch zurück zum Beginn. Ab dem 20. November heißt es nämlich wieder: „Serdecznie witamy – Herzlich willkommen“. Eröffnet wird das Festival am Freitagabend ab 20 Uhr im Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4, mit einem literarischen Experiment. Aus ihren Werken werden zwei namhafte Vertreter der polnischen und ukrainischen Literatur, Piotr Lachmann und Natalia Sniadanko, lesen. Passend zum Motto des diesjährigen polenmARkTs „Polen und seine Nachbarn“ geht es in der Lesung unter anderem um literarische, aber auch um sehr persönliche Erfahrungen mit Grenzen. (mehr …)

Das Magazin – am Donnerstag

Am morgigen Freitag beginnt er wieder, der alljährliche Polenmarkt. Zum 14. Mal gibt es 12 Tage lang kulturelle Veranstaltungen rund um unser Nachbarland und den Osten Europas. Wir haben die Organisatoren kurz vor der Eröffnungsveranstaltung morgen um 20 Uhr im Koeppenhaus heute Nachmittag zu einem Gespräch gebeten.

Außerdem hört ihr in der Sendung „Das Magazin – am Puls der Stadt“ wie immer unsere Veranstaltungstipps und die Spotlights unsere Nachrichten aus Greifswald und Mecklenburg Vorpommern, sowie das Wetter für den Abend und die Nacht. In unserer Donnerstagsrubrik „Ich hab da mal ne Frage“ gehen wir heute dem Sprichwort „Laus über die Leber gelaufen“ auf den Grund. Die CD der Woche kommt von „The Young Republic“ und ist wie immer zu gewinnen. Durch die Sendung führt euch Jakob Rüger.

Die Crew vom Magazin wünscht euch ab 19 Uhr viel Spaß mit „Das Magazin – am Puls der Stadt“ nur auf radio 98eins.

Mehr Aufmerksamkeit für Greifswalder Fusionstechnologie

Im neuen Koalitionsvertrag wird Fusionsenergie eindeutig als Zukunftstechnologie festgelegt – und damit auch der „Wendelstein 7-X“, der weltweit größte Reaktor vom Stellarator-Typ. Dieser wird derzeit im Greifswalder Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) aufgebaut.

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Detailaufnahme aus dem Projekt

Im Gegensatz zu Kernkraftwerken wird bei der Fusion Energie nicht aus der Spaltung, sondern aus dem Verschmelzen von Atomkernen gewonnen. Dabei wird der als Plasma bezeichnete Brennstoff, ein Wasserstoffgas, in einem durch supraleitende Spulen erzeugten Magnetfeld eingeschlossen und für die Zündung auf Temperaturen von über 100 Millionen Grad Celsius gebracht.

Der Stellarator soll in einem 30-minütigen Dauerbetrieb gefahren werden können, anders als bisherige Reaktoren vom Tokamak-Typ, die nur pulsweise arbeiten. Hierbei ist der Wendelstein 7-X ein Schlüsselexperiment, denn er soll die tatsächliche Kraftwerkstauglichkeit der Stellaratoren unter Beweis stellen. (mehr …)