von Laura Brehme | 22.11.2009
„Mit der Kamera in die Welt“ begab sich Richard Fleischhut Anfang des 20.Jahrhunderts auf Reisen und dokumentierte damit nicht nur das gesellschaftliche Leben zwischen Amerika und Europa. Ein Bestand seiner Arbeit wird noch bis Januar in der Sonderausstellung des Pommerschen Landesmuseums ausgestellt – und zeigt eine beeindruckende Momentaufnahme der damaligen Zeit.

Neben den Fotos sind auch viele Gegenstände aus Fleischhuts Nachlass zu bewundern.
Richard Fleischhut, der 1905 als Konditor zu seiner ersten Seefahrt aufbricht, ist bis 1939 Bordfotograf der Reederei Norddeutscher Lloyd. An Bord der Schiffe hat er sein eigenes Atelier und Labor. Die Überfahrten zwischen Bremen und New York gelten damals als gesellschaftliches Ereignis, die luxuriösen Kreuzfahrtschiffe waren nicht nur Verkehrsmittel: Prominente wie berühmte Musiker, Politiker und Schauspieler treffen sich hier.
Die Kreuzfahrten wurden zu einem beliebten gesellschaftlichen Ereignis von Europäern und Amerikanern und diese werden auch zu einem wichtigen Motiv von Fleischhut. Von Schauspielern, wie Marlene Dietrich bis hin zu Politikern, wie Franklin D. Roosevelt: Fleischhut porträtiert die Schönen und Reichen der damaligen Zeit.
Auffallend ist die große Anzahl an Musikerporträts in Fleischhuts Bestand. Der Fotograf ist selbst Teil einer begabten Musikerfamilie. So war beispielsweise seine Frau Florentine Fleischhut eine erfolgreiche Komponistin und Pianistin und wirkte als Musiklehrerin. Florentines Vater war Oboist und Kapellmeister. Unter den Porträtaufnahmen finden sich Bilder von dem russischen Dirigenten Sergej Rachmaninoff, dem österreichischen Tenor Richard Tauber und anderen bekannten Musikern. (mehr …)
von radio 98eins | 22.11.2009
Gewinnspiel
Samavayo:
„Unsere zentrale Aufgabe besteht darin, die Erwartungen an uns selbst zu steigern“.
Rock. Schnörkellos, frei von technischem Firlefanz. Die Berliner Rockband „Samavayo“ spielt am Donnerstag, den 26. November 2009 im Café Caspar.
Das Magazin verlost dazu am Montag, den 23. November 2009 1×1 Karte für das Konzert. Einfach 19 Uhr einschalten, Frage beantworten und gewinnen.
Das Magazin – am Puls der Stadt wünscht euch viel Glück und gute Unterhaltung mit „Samavayo“.
von Oliver Wunder | 22.11.2009
Die Eröffnung der neuen Mensa am Campus Beitz-Platz verschiebt sich vorraussichtlich auf das Jahr 2011. Eigentlich war der Baubeginn schon für Anfang 2009 und die Eröffnung für 2010 angedacht. Doch wo nach dem ursprünglichen Zeitplan längst Bagger und Betonmischer rollen müssten, stehen aktuell nur ein kleines Wäldchen und Baracken.

Noch stehen hier Bäume, bald (?) die neue Mensa.
Dass es zu erheblichen Verzögerungen beim Bau kommt, weil das Land als Eigentümerin des Grundstücks bürokratische Hürden aufgebaut hatte, war bereits im September bekannt geworden – wie es konkret weitergehen soll, wusste aber niemand so recht. Inzwischen gibt es aber zumindest Hoffnung, dass es bald losgeht: „Die Ausschreibungen für den Bau sind in Vorbereitung“, sagt Andreas Haaren von der Stabsstelle Klinikumsbau des Universitätsklinikums Greifswald. In diesem Jahr könne dann noch gerodet und eventuell der Grundstein gelegt werden. Bauherr der neuen Mensa ist nicht das Studentenwerk, sondern das Klinikum, dass auch die Baukosten aufbringt .
Im November 2008 setzte sich das Architekturbüro MGF aus Stuttgart mit seinem Entwurf gegen die internationalen Mitbewerber erfolgreich durch. 17 Millionen Euro soll der Neubau kosten. Die neue Mensa soll einen 1.200 Quadratmeter großen Speisesaal bekommen. Außerdem soll es eine Cafeteria mit 150 Sitzplätzen und ein öffentliches Restaurant mit 50 Plätzen geben. Nicht nur die Studierenden, sondern auch die Mitarbeiter und Patienten des Uniklinukums sollen von der Mensa versorgt werden. Dazu ist ein Tunnel geplant, auf dem automatisch Essen und Geschirr zum und vom Klinikum transportiert werden sollen.

Geplanter Mensa-Neubau am Beitz-Platz. Entwurf der MGF Architekten
Neben rechtlichen Problemen bei Grund und Boden und den Dimensionen des geplanten Neubaus bei der Ausschreibung erklärt Andreas Haaren die Verzögerung beim Baubeginn auch so: „Es mussten viele Bodenmessungen durchgeführt werden, da auf dem Gelände alte Leitungen verlegt sind, diese aber in keiner Karte eingezeichnet sind“.
Der Abriss der Baracken solle im Februar beginnen. Dort wird Asbest vermutet, weswegen die Abrissarbeiten länger dauern werden. Im Sommer 2010 kann dann nach aktuellem Planungsstand mit dem eigentlichen Bau der neuen Mensa begonnen werden. Mit der Fertigstellung wird 2011 gerechnet – auf ein genaueres Datum will sich lieber niemand festlegen.
Foto: Oliver Wunder (Bauort), Luisa Wetzel (Entwurf, abfotografiert)
von Gabriel Kords | 21.11.2009
Neu ist das Thema eigentlich nicht, doch der linke Flügel im StuPa (Mitglieder der Jusos und von Die Linke.SDS sowie freie Stupisten) haben es vor einigen Wochen erneut auf die hochschulpolitische Tagesordnung gebracht. In einem Antrag an das StuPa, der bisher nicht behandelt wurde, fordern sie, die zuständigen Gremien sollten die Zulassungsbeschränkung für Master-Studiengänge abschaffen und so „Durchlässigkeit zwischen Bachelor und Master herstellen“.
An der Greifswalder Universität kann sich in den meisten Fällen nur immatrikulieren, wer zuvor einen Bachelor mit einer Abschlussnote von mindestens 2,5 gemacht hat – in wenigen Studiengängen gelten Sonderkonditionen. So ist zum Beispiel für den „Master of Laws in Tax and Economic Law“ ein „befriedigend“ in der ersten juristischen Prüfung erforderlich – erfahrungsgemäß aber ebenfalls eine hohe Hürde.

Die Jusos präsentierten diese Woche öffentlichkeitswirksam die "Master-Hürde".
Praktisch gibt es keine Beschränkungen
Die Prüfungsausschüsse können jedoch auch Ausnahmen beschließen. Wer eine schlechtere Abschlussnote als die geforderte hat, kann den Antrag stellen, trotzdem zum Master-Studium zugelassen zu werden. Informationen des webMoritz zufolge sind in den vergangenen Jahren stets sämtliche dieser Anträge akzeptiert worden, auch wenn sich die Anträge vor diesem Wintersemester im Vergleich zur letzten Bewerbungsfrist von circa 50 auf circa 100 etwa verdoppelt haben. Eine offizielle Bestätigung dieser Zahlen steht aber noch aus, da der zuständige Mitarbeiter derzeit krankheitsbedingt nicht erreichbar ist. (mehr …)
von Eric Schümann | 21.11.2009
Die Kiste, sie ist schon etwas ganz besonderes. Direkt neben dem Hörsaal, der vielen wohl eher ein Graus ist, findet jeden Mittwoch eine Party statt. Diesmal sogar eine ganz besondere: Die Feier zum 31. Geburtstag des Studentenclubs. Doch wie fing alles an?
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Symbolfoto Startseite: Matthias Hofner via jugendfotos.de