Welche Möglichkeiten es für einen Auslandsaufenthalt in Polen gibt, stellen am Donnerstag MitarbeiterInnen der akademischen Auslandsämter der Universität Greifswald und Szczecin in einem Vortrag dar. Die Veranstaltung findet im Rahmen des polenmARkT statt.
Das akademische Auslandsamt informiert.
Im Mittelpunkt stehen dabei mögliche Studien- und Stipendienmöglichkeiten. Partneruniversitäten gibt es in Kraków, Wroclaw, Poznan und Szczecin. Abschließend werden deutsche und polnische Studierende über ihre Auslandserfahrungen berichten.
Wer ein Auslandsstudium in Polen in Erwägung zieht, sollte die Faustregel beachten, mindestens ein Jahr vorher mit der Planung zu beginnen, um rechtzeitig alle Fragen klären zu können und alle Anträge auf Zuschüsse fristgemäß stellen zu können. Allgemeine Infos für die ersten Planungen hält das akademische Auslandsamt auf seinen Internetseiten bereit. Wer mit der Planung des Auslandsaufenthalts beginnt, sollte zudem eine persönliche Beratung im Auslandsamt in Anspruch nehmen.
Der Vortrag beginnt am Donnerstag, dem 26.11., um 16 Uhr im Internationalen Kultur- und Wohnprojekt IKuWo, Goethestraße 1. Der Eintritt ist frei.
Unser Redakteur Jakob Rüger ist live vor Ort bei der Gedenkveranstaltung des Obdachlosen Eckhard Rütz. Heute Abend hört ein Interview dazu. In unserer Kinorubrik stellt unser Kinoexperte den Film „Die Tür“ vor. Dafür gibt es natürlich auch Karten für kommenden Sonntag zu gewinnen. Was ihr dafür tun müsst? einfach ab 19.00 Uhr „Das Magazin“ hören auf 98,1 oder über Livestreamunter www.98eins.de. Falls ihr heute abend noch nicht wisst, was ihr unternehmen sollt,dann werden die Veranstaltungstipps bestimmt Abhilfe schaffen.
Im Rahmen des Polenmarktes gibt es am 25. November im IKuWo polnische Musik auf die Ohren. Zunächst spielt die Warschauer Band Cukunft – das jiddische Wort für Zukunft. Ihre Musik lässt sich am ehesten als Klezmer mit zeitgenössischen Elementen bezeichnen. Einige Lieder sind ruhig, jazzig und mitunter melancholisch. Andere laden mit schnell gespielten Klarinetten zum Tanzen ein.
Die Band "Cukunft" - Foto: Pressematerial Polenmarkt
Die Idee hinter dem Projekt ist es nach eigenen Angaben, die lange Tradition der jüdischen Musik in all ihren Facetten darzustellen. Dabei bedienen sich die Künstler unter anderem bei Stücken aus der Vorkriegszeit. Das Repertoire wird dann meist spontan erstellt, oft improvisieren die Musiker.
Im Anschluss zeigt DJ Lenar sein Können. Wie Cukunft hat er eine Vorliebe für Musik jüdisch-polnischer Herkunft, die er experimentell mischt. Freie Improvisation schreibt der Warschauer ebenfalls groß.
Wer also Klezmer Jazz und Turntablism lauschen und dazu tanzen möchte: Ab 21 Uhr im IKuWo, Goethestraße 1, der Eintritt beträgt 5 Euro.
Am Dienstag, dem 24. November, verhüllten Studenten des Instituts für Anglistik und Amerikanistik ihr Institut mit selbstgemachtem großflächigem Patchwork, um gegen Missstände in der finanziellen und personellen Austattung des Insituts zu präsentieren. moritzTV war für euch vor Ort und informiert über die Hintergründe:
Am Mittwoch, dem 25. November um 17 Uhr lädt das Greifswalder Bündnis „Schon vergessen“ zum Gedenken an den Obdachlosen Eckard Rütz auf den Vorplatz der Mensa am Schießwall. Rütz war vor neun Jahren, in der Nacht vom 24. auf den 25. November von drei jugendlichen Neonazis zu Tode geprügelt worden. Im Verfahren gab einer der Täter als Begründung für den Mord an, dass Rütz „dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche“ gelegen habe.
Der Gedenkstein für Eckard Rütz vor der Mensa
Vor mittlerweile drei Jahren gründete sich das Bündnis „Schon vergessen“, um des Toten zu gedenken. Die Stadt hatte sich des Themas bis dahin nicht angenommen. Auch in den darauffolgenden Jahren hatte das Bündnis kritisiert, dass Vertreter der Stadt nur selten an der Gedenkfeier teilgenommen hatten. Zudem hatte man sich in der Verwaltung zunächst gegen einen 2007 gesetzten Gedenkstein gesträubt. Im letzten Jahr hatten knapp 50 Personen an der Veranstaltung teilgenommen.
Weitere Hintergrundinformationen findet ihr auf der Internetpräsenz von „Schon vergessen“, die allerdinge keine aktuellen Beiträge oder Termine enthält.