Seit einigen Monaten benutzt der webMoritz den Internetdienst „twitter“ um Kurznachrichten in die Welt hinauszusenden. Wer noch nicht weiß was das ist, dem empfehlen wir das folgende Video.
Dass Twitter längst nicht mehr eine Internetplattform für Kellerkinder und Computer-Nerds ist, beweisen nicht nur die zahlreichen Berichte auf ARD oder ZDF, in denen über „tweets“ gesprochen wird. Ende Mai wurden sogar über Twitter die Ergebnisse der Bundespräsidentenwahl bekannt, bevor sie veröffentlicht worden war.en. Heute hat der einhundertste Benutzer den webMoritz-Twitter abonniert. Aus diesem Anlass – und weil immer mehr unserer Leser selber „twittern“ – stellen wir euch heute die zehn besten Tools rund um den derzeit größten Internettrend vor.
Um den gar nicht mal so grauen Twitteralltag noch etwas bunter zu gestalten gibt es mitlerweile eine ganze Reihe von Diensten, die die Möglichkeiten des Zwitscherns um ein Vielfaches erweitern.
Unter dem Titel „Das hat’s bei uns nicht gegeben“ – Antisemitismus in der DDR wird am heutigen Donnerstag um 18 Uhr im Ikuwo eine viel diskutierte Wanderausstellung der Berliner Amadeu-Antonio-Stiftung eröffnet. Für den Aufenthalt der Ausstellung in Greifswald wurde mit örtlichen Studenten zusammengearbeitet.
Motiv aus der Ausstellung
Die Veranstalter schreiben:
Erklärungen für heutigen Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern suchen Politik und Wissenschaft meist in sozialen Kontexten. Außer Acht gelassen wird jedoch häufig ein anderer Aspekt: Auch der Osten Deutschlands war Teil des nationalsozialistischen Täterlandes. Somit hatte auch die DDR sich mit diesem Erbe auseinander zu setzen. Der Staat aber erklärte die Bevölkerung zu einem Volk von Antifaschisten. So blieb der Bodensatz des Antisemitismus unangetastet. Noch bis heute hält sich der Mythos, es hätte in der DDR keinen Antisemitismus gegeben.
Die Ausstellung ist Ergebnis eines Rechercheprojekts, bei dem Jugendliche in acht ostdeutschen Städten der Frage nachgegangen sind, wie sich Antisemitismus in ihrer Heimatstadt geäußert hat. Hierfür haben sie mit Zeitzeugen gesprochen, in Archiven recherchiert und in ihren Familien nachgefragt. Wo befindet sich der jüdische Friedhof und wo sind nach 1950 seine Grabsteine geblieben? Was wurde in der Regionalzeitung über Israel geschrieben? Wie wurde öffentlich an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert? Ihre Ergebnisse werden in dieser Ausstellung präsentiert.
Eröffnet werden wird die Ausstellung durch Heike Radvan, Mitarbeiterin der Amadeu-Antonio-Stiftung und Initiatorin der Ausstellung.
Anschließend wird die Ausstellung, die vom 09. bis 30. Juli im „IKuWo“, Goethestraße 1, in Greifswald zu besichtigen sein. Geöffnet ist sie mittwochs und donnerstags von 12 – 18 Uhr sowie freitags und samstags von 17 – 20 Uhr.
„Dein war mein ganzes Herz“ – singt der Hauptdarsteller am Ende des 2. Aktes und damit auch am Ende einer Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen unterschiedlichster Herkunft. Die Liebe, die sonst grenzenüberwindend Menschen miteinander verbindet, bleibt chancenlos im „Land des Lächelns“, der Operette von Franz Lehár. Derzeit ist das Stück aus den 20er Jahren im Rahmen der Ostseefestspiele auf der Stralsunder Seebühne in einer Inszenierung von Intendant Anton Nekovar zu sehen.
v.l.n.r. Bernhard Leube und Michael Renier
Die Kulturen, in der Lisa, die Tochter von Graf Ferdinand Lichtenfels aus Wien, und Prinz Sou-Chong aus Peking im Jahre 1912 verwurzelt sind, ließen sich nur unter Aufgabe der eigenen Wurzeln verbinden. Lisa begleitet ihren Prinzen aus Peking, nach seinem Besuch in Wien, zurück in sein Land. Doch muß dieser erkennen, dass auch er als Staatsminister sich der Tradition vier Frauen heiraten zu müssen nicht, ohne sein Heimatland verlassen zu müssen, entziehen kann. In Erkenntnis seiner Ohnmacht macht er Lisa klar, dass sie in seinem Land nur ein Sache ist – eine Sklavin. Ein verzweifelter Versuch zu sagen – nimm mich so wie ich bin. Dieses Opfer ist Lisa nicht bereit zu bringen. Auf der Flucht wird sie und ihr aus Wien nach gereister Verehrer vom Prinzen gestellt. Jedoch läßt er beide frei, da er erkennt, daß die Sehnsucht Lisas nach ihrer Heimat auf Dauer die Liebe zwischen beiden zum Erlöschen bringen würde.
Eine große Herausforderung für den Intendanten ist es, Wien und Peking auf einem Schiff im „preußischen“ Stralsund zu erschaffen. Der moderne Nicht-Wiener tut sich hin und wieder schwer, Verständnis zu haben, für Schmalz und Klischees, die dem etwas in die Jahre gekommenen Stück innewohnen? (mehr …)
„Im Magazin – Am Puls der Stadt“ haben wir heute ein Interview mit Stupapräsident Korbinian Geiger und Solvejg Jenssen vom AStA über die Vorkommnisse der letzten Tage im Programm. In unserer internationalen Rubrik Fernweh dreht sich heute alles um China. Eine chinesische Jurastudentin berichtet über ihre Erfahrungen in Deutschland und gibt uns Einblicke in das Leben in ihrem Heimatland. Die Spotlights, unsere Nachrichten für Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern, informieren euch über die Geschehnisse in unserer Region, damit ihr auch im lokalen Bereich immer auf dem neusten Stand seid. Wer jetzt noch nicht weiß, was er am Wochenende machen soll, kann sich in unseren Veranstaltungstipps Anregungen holen. Tobias Lasch freut sich darauf, euch durch das Programm zu führen.