Heute wird’s schwedisch bei Saitensprung – „Kjul Hemresa“ zu Gast

Das Magazin – Am Puls der Stadt – ab 19 Uhr

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Heute hört Ihr im Magazin die CD der Woche, die Veranstaltungstipps und die Spotlights, die Nachrichten rund um Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern, mit den Wettervorraussichten. Dazu gibt es unsere internationale Rubrik „Fernweh“, bei der sich heute das Akademische Auslandsamt vorstellt. Am Wochenende findet der Benefizlauf des Afrika Renaissance und Wiederaufbau e. V. statt. Dazu haben wir die Redakteurin des Vereins Darina Pellowska als Interviewgast bei uns im Studio. Also, ab 19 Uhr radio 98eins einschalten und entspannt in’s Wochenende starten!

Saitensprung – radio 98eins unplugged – ab 20 Uhr

Heute Abend wird es schwedisch bei Saitensprung: Denn unsere Gäste formen eine Band mit dem schönen Namen „Kjul Hemresa“. Wer jetzt denkt, so kann nur eine waschechte schwedische Band heißen, der irrt, denn die jungen Herren kommen aus Güstrow. Und wie ihr Name in Schwedisch verlauten lässt, treten die vier eine wahre Heimreise zum Rock für ihre Hörer an. Schon seit sieben „verflixten“ Jahren machen Kjul Hemresa Musik und trotzdem  gewinnen die Songs nach eigener Aussage Jahr für Jahr an „frischbunter Kreativität“. Diese wird mit „publikumfangenden“ Auftritten, die auch schon mal einen „Sitzstreik“ beinhalten können, kombiniert. Unsere Moderatoren Katja und Mathias setzen sich schon mal und freuen sich auf „Indierocksounds mit karlifornischen Punkeinflüssen“.

4 to the floor – Electronic Experience – ab 22 Uhr4-to-the-floor

Ihr hört heute eine Sendung, die sich nicht nur mitdem Hier und Jetzt des House und Techno auseinandersetzt, sondern auch die mittlerweile fast 30-jährige Geschichte aufarbeitet. Nicht zuletzt, weil auch deutsche Einflüsse dieses Musikgenre entscheidend geprägt haben. Außerdem hört Ihr neben Sets aus der ganzen Welt auch Newcomer, DJ-Portraits, Trends und alles Wissenswerte aus der Partywelt.

Von Bettvorlegern und Hetzern: Ein Abgesang auf den Wahlkampf

Ein Kommentar von Gabriel Kords

Ach, was hatten wir uns alle doch auf die Zeit nach den Wahlen gefreut! Da würden die CDU-Politiker endlich wieder tun und lassen können, was sie wollten, ohne dass es jemand interessiert, könnte die OZ endlich wieder in Ruhe über Großmutters Gemüsebeet berichten, anstatt an investigativem Polit-Journalismus zu scheitern und die Grünen hätten sich in Ruhe dem Natur- und Umweltschutz widmen können, anstatt mit haarsträubender Wahlkampf-Rhetorik ihre  politische Umwelt zu be- und verschmutzen. Auch der webMoritz, hatten wir naiv gehofft, könne sich endlich wieder der Hochschulpolitik zuwenden. O, welch trügerischer Irrtum!

Denn es kam anders: Der Wahlkampf ging zu Wochenbeginn einfach weiter. Da ätzten die Grünen in Person von Michael Steiger Ulrich Rose am Montag in altbekannter Weise über die Ostsee-Zeitung, deren Wahlberichterstattung vom selben Tag in der Tat nicht gerade ein Glanzstück war. Das Lokalblättchen hatte nämlich eine äußerst unpräzise Hochrechnung von 22:17 Uhr unter dem Titel „So hat Greifswald gewählt“ veröffentlicht und überdies eine reichlich unrefklektierte Analyse des CDU-Ergebnisses produziert.

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Redaktionsgebäude der Ostseezeitung in der Joh.-Seb.-Bach-Straße

So weit, so normal. Was aber nicht normal war, war die Reaktion des OZ-Lokalchefs Reinhard Amler, der postwendend am Dienstag in der Kolummne „Guten Tag, liebe Leser!“ zurückschoss. Die Grünen könnten wohl nicht verlieren, spöttelte er, und bezichtigte sie gleich zwei Mal der „Hetze“ gegen CDU und Ostsee-Zeitung. Amlers Kommentar war gleich mehrfach verwerflich – warum, erläutert (wenn auch parteiisch) der Fleischervorstadtblog. Hinzu kommt noch: Der Terminus der „Hetze“ zählt nicht unbedingt zu dem Vokabular, dass man unbedarft verwenden sollte. Für den medieninteressierten Greifswalder dürfte Amlers Reaktion jedenfalls ein Novum gewesen sein, denn bis dato saß die OZ die meisten ihrer redaktionellen und journalistischen Fehler einfach aus, die Korrektur übernehmen schon seit langer Zeit andere für sie. So wurde auch das falsche „Wahlergebnis“ aus der Montags-Ausgabe in den Folgeausgaben nicht adäquat korrigiert. Auch die Grünen waren sichtlich verwundert über Amlers Reaktion und erwiderten sie dann gleich zweimal. (mehr …)

Serverprobleme beim webMoritz

Nach dem es scheint als hätten wir die schlimmsten Probleme mit dem Kommentar-System hinter uns, gab es heute den nächsten technischen Rückschlag.

kaputt-255x88-christina_spitzmuellerZwischen 11 und 18 Uhr war der webMoritz fast durchgängig nicht erreichbar. Wir bitten unsere Leser um Verzeihung, wie auch alle Mitarbeiter, die in dieser Zeit im Backoffice arbeiten wollten.

Bereits in den letzten Wochen, war es gelegentlich zu kürzeren Ausfällen gekommen. Der Betreiber unseres Servers hat uns jedoch zugesichert, dass diese Probleme bald der Vergangenheit angehören werden.

In der Hoffnung, dass die Experten dort recht haben, wünschen wir euch jetzt wieder viel Spaß beim Lesen!

Der Zaun ist weg – Die „Steinbecker“ feiern

Am kommenden Samstag, dem 13. Juni ab 14 Uhr veranstalten die Anwohner und Gewerbetreibenden der Steinbeckerstraße ein buntes Fest für alle Altersgruppen. Der Grund dafür: Die Entfernung eines Bauzauns, der acht (!) Jahre lang ein unbebautes Grundstück absperrte. Vor wenigen Wochen erst lies die Stadt den Zaun entfernen.

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Dieser Bauzaun blockierte acht Jahre die Sicht in der Steinbeckerstraße.

Erst vor wenigen Wochen hatte Buchhändler Dr. Rose dazu aufgerufen den Abbau des Zauns zum Anlass für ein großes Straßenfest zu nutzen.

In der Pressemitteilung heißt es:

Auftakt und erster Höhepunkt ist die Reeperbahn, die die Seilerei Sembritzky um 14 Uhr einrichtet. Ein dreißig Meter langes Seil wird geschlagen, in das Tücher mit allen guten Wünschen hineingedreht werden können. Der Stoff kommt von Villwock, die Farbe vom Bastelladen und die Anleitung vom Welt-Bazar, der auch für trommelnde Musikuntermalung sorgt.

Desweiteren wird im Bereich Loeffler-Straße und in der Schalterhalle der Volksbank  Kinderprogramm und -betreuung angeboten. Daneben gibt es Filmvorführungen, Musikeinlagen und eine Spray-Akion am letzten Stück des Bauzauns. Für das leibliche Wohl sorgen das Grill-Schwien, das Comix und das Publicity.

Auf und an der Bühne an der Loefflerstraße wird bis Mitternacht getanzt und musiziert. Das Programm laut Pressemitteilung:

15:00-15:30 Uhr: Präsentation des Ballhaus Goldfisch: Salsa, Ruedo und Tango
15:30-16:00 Uhr: Breakdancer, zwei Vorführungen: Für Kinder und für Jugendliche
16:00-17:00 Uhr: Buntes Programm der Musikschule Greifswald mit Bläsern, Gitarren, Streichern
17:00-17:30 Uhr: Kinderchor Ostseegymnasium und Musikschule Greifswald
17:30-17:50 Uhr: Theatergruppe Ostseegymnasium
18:00-18:30 Uhr: John Silver & The Nude Family (Rock/Pop/Alternative)
18:30-20:00 Uhr: Die Briefträger (Ska)
20:00-22:00 Uhr: Swingband „Jasper“ der Musikschule Greifswald
22:00-22:30 Uhr: Samba-Trommelgruppe „Chilli Peppers“
Und ganz aktuell: Nach der Trommelgruppe wird es noch eine Überraschung geben! Bis 24 Uhr geht der Spaß weiter…

Allen Organisatoren und Mitfeiernden wünschen wir viel Vergnügen!

Foto:

Blog der Greifswalder Grünen