von Jan Faulbrück | 18.05.2009
Am Samstag, den 16.05, war es mal wieder soweit. Zum 3. Greifswalder Citylauf starteten über 300 Teilnehmer.
Mitlaufen konnte man nicht nur den 10-Kilometerlauf, sondern auch beim Nordic Walking und als Team beim Staffellauf. Außerdem fand die Vorpommersche Schulmeisterschaft statt. Bereits ab 13.oo präsentierten, anlässlich des 60jährigen Gründungsjubiläums der Hochschulsportgemeinschaft Universität Greifswald, Nachwuchssportler der Bereiche Handball, Tennis und Leichtathletik auf dem Marktplatz ihr Können.
Nachdem die Schülerinnen und Schüler beim Kampf um die Schulmeisterschafft noch mit Regen zu kämpfen hatten, wurde es zum Nachmittag hin immer trockener, so dass spätestens zum Hauptlauf fast ideale Bedingungen herrschten. (mehr …)
von moritz.magazin | 18.05.2009

Gute Noten zählen. Nicht nur für Studenten, sondern auch für Dozenten. Die Evaluation der Lehre macht es möglich, dass Studenten in die Rolle der Prüfer schlüpfen und ihren Professoren Zeugnisse ausstellen können. Bewertet wird die Qualität der Lehre. Auf dem Prüfstand stehen Anschaulichkeit, Verständlichkeit, Medieneinsatz und Strukturierung der Lehrveranstaltung. Was in der Theorie gut klingt, ist aber in der Praxis noch längst nicht angekommen. (mehr …)
von moritz.magazin | 18.05.2009
Hussien Al-Haushaby (25, Medizinstudent im 4. Semester) wurde am 27. Mai 2008 in das AStA-Referat für Ausländerfragen gewählt. Seitdem ist ein Jahr vergangen. Anlass für moritz, mal nachzufragen, wie es um die Lage der internationalen Studenten bestellt ist.
moritz Wird „Ausländer“ als Schimpfwort wahrgenommen?
Hussien Al-Haushaby Das würde ich gern selber genau wissen. Ich habe von einigen gehört, dass das Wort für manche Menschen einen negativen Beiklang hat. Und dass es deswegen besser ist, nicht von ausländischen, sondern von internationalen Studenten zu sprechen.
moritz Mit welchen Anliegen sind Studenten im Laufe des Jahres zu dir gekommen?
Hussien Es gibt viele Studenten, die finanzielle Probleme haben. Sie können keine BAföG-Unterstützung beanspruchen und ihre eigenen Stipendien reichen hier nicht zum leben. Hier Arbeit zu finden ist aber sehr schwer. Und es war oft wirklich schwer für mich, weil ich den Studenten da nicht helfen konnte.
moritz Welche Probleme hast du gesehen, die man auf lokaler, beziehungsweise auf Hochschulebene lösen kann?
Hussien Da gibt es zum Beispiel die Lernpatenschaften. Das gab es früher zu DDR-Zeiten, denn viele erzählen mir von damals. Und sie sagen auch, dass das sehr gut funktioniert hat. Es wäre gut, wenn so ein Projekt auch außerhalb des AStA Unterstützung finden würde, also an den entscheidenden Stellen. (mehr …)
von moritz.magazin | 18.05.2009
Verehrte Herrschaften!
Unzufrieden mit der Zahl von Zuschriften an unsere Redaktion veröffentlichten wir im letzten Magazin am gewohnten Platz einen wirklich sehr schönen Beitrag, der über die Herkunft und Funktion des Leserbriefes aufklärte. Anhand von Untersuchungen auf Pinnwänden im StudiVZ konnten wir zwar feststellen, dass euch die Lust zum Schreiben nicht grundsätzlich abhanden gekommen ist. Und auch wenn ich keine herzlichen Kommentare über Qualität, Sinn und Zweck der gesichteten Beiträge verliere, führte ein weiteres Ausbleiben von Leserbriefen zu Spekulationen meinerseits. Denn wo vor allem wegen der oft zweifelhaften Qualität von Internetinhalten neuerdings Schulkinder im Umgang mit Medien unterrichtet werden sollen, offenbart sich hier ein möglicher Mangel in euren Schlüsselfähigkeiten – trotz des sehr verschulten Bachelor-Studiensystems, das nicht einmal unser Rektor mag. Gemeint sind Mängel in eurer Medienkompetenz. Diese umfasst schließlich nicht nur die kompetente Rezeption, sondern auch die Fähigkeit zur aktiven Kommunikation. Mit uns und auch sehr gern via E-Mail. Vielen Dank deshalb an Dr. Frank Oliver Sobich für die einzige Zuschrift, wir schätzen das sehr. (mehr …)
von Carsten Schönebeck | 18.05.2009
Mit hauptsächlich studentischen Kandidaten für die Bürgerschaft veranstaltet der webMoritz am Dienstag, dem 19. Mai um 20 Uhr eine Podiumsdiskussion im St. Spiritus.
Am 7. Juni wählt Greifswald eine neue Bürgerschaft. Fast 30 Prozent der Greifswalder sind Studenten, Professoren oder sonstige Mitarbeiter der Ernst-Moritz-Arndt-Universität. Kein Wunder also, wenn auch jene in diesen Wochen in den Wahlkampf ziehen und ebenso als wichtige Wählerzielgruppe intensiv umworben werden.
Um im Speziellen auf die Schnittstellen zwischen Universität und Bürgerschaft und die Belange der Studenten einzugehen, laden wir euch ein: Informiert euch, diskutiert, fragt nach!

Teilnehmer: v.l.n.r. Franz-Robert Liskow (CDU), David Wulff (FDP), Klaus Stampa (SPD), Anja Reuhl (Grüne), Dr. Gerhard Bartels (Linke), Ludwig Spring (BG)
Alle antretenden Parteien und Bündnisse wurden eingeladen, einen Kandidaten mit besonderem Bezug zur Hochschule zu entsenden. Bisher zugesagt haben uns die Studenten Franz-Robert Liskow (CDU), Klaus Stampa (SPD), Anja Reuhl (Bündnis 90/Die Grünen), David Wulff (FDP), der Sprachwissenschaftler Dr. Gerhard Bartels (Die Linke) und Gymnasiallehrer Ludwig Spring (Bürgerliste Greifswald). Die Moderation übernimmt Frederic Beeskow, der bis Januar 2009 Präsident des Studierendenparlaments war. (mehr …)