Kam:as »Neverstate«

kw15_kamas

Erscheinungsdatum: 03.04.2009
Label: Sinnbus Records

Die CD der Woche bei radio 98eins:

Kam:as mit dem Album „Neverstate“

Kam:as kommen aus Berlin und mit Neverstate veröffentlichten letzten Freitag ihr bereits viertes Album. Seit 2003 macht die Band als Quartett Musik und war damals eine der ersten Bands, die auf dem Berliner Label Sinnbus Records erschienen sind.

Neverstate ist ein Album voller Tücken. Es scheint in den ersten Tönen wie ein typisches Postrockalbum zu sein, doch zeigt es relativ schnell, dass es in der Musik noch mehr zu entdecken gibt.

Einerseits die wunderbaren eher nachdenklichen Texte, anderseits die musikalischen Ecken und Kanten zwischen Noise und Punk. Allerdings scheint nie etwas unpassend oder gar überflüssig zu sein. Ein durchweg in sich stimmiges Album, bei dem sogar die mitgelieferte zweite CD mit der 40minütigen „Jamsession“ namens One Hour Hotel (Part 2) nicht wirklich seltsam erscheint.

Wer noch mehr zum album erfahren will, sollte sich auf die Seite unserer Neuvorstellungssendung neophaere* machen. Dort gab Selbic Hep von der Band vor Kurzem persönlich Aukunft über das Album. Das Interview findet ihr im Menüunterpunkt Interviews.

Kam:as auf Tour:

11.04. – Erfurt, Endpilot Festival
02.05. – Greifswald, Ikuwo
04.05. – Köln, Blue Shell
05.05. – Dresden, Ost-Pol
06.05. – Frankfurt/M., Clubkeller
07.05. – Hamburg, AstraStube

Gewinnen:

Auch diese Woche könnt ihr wieder ein Exemplar des Albums gewinnen. Um dieses zu gewinnen müsst ihr nur die Frage aus unserer Sendung “Das Magazin” zwischen 19-20 Uhr beantworten und die Lösung an musik@98eins.de schicken.

Der Gewinner oder die Gewinnerin wird unter den richtigen Einsendungen ausgelost und am Montag, den 13.04., benachrichtigt.

Die Verlosung läuft bis Sonntag den 12.04.09, 12 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Das volle Programm – auf radio 98eins

das_magazin_-jule_berlin1Das Magazin – Am Puls der Stadt – ab 19 Uhr

Heute erfahrt Ihr im ersten Magazin nach der Prüfungszeit in den Veranstaltungstipps, was in Greifswald so los ist. Dazu gibt es wieder die CD der Woche und die Spotlights, die Nachrichten rund um Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern, mit dem Wetter. Also heißt es ab heute wieder: zurücklehnen,  radio 98eins einschalten und Ohren spitzen!

CampusCharts – Ganz nach oben gewählt – ab 20 Uhr

Und wieder buhlen die Bands dieser Welt um die Rangfolge in den CampusCharts: Es geht um die Plätze elf bis eins, dazu wie jedes Mal acht Neuvorstellungen. Also, lasst Euch nicht lumpen und infiltriert die Campuscharts mit dem gepflegten Geschmack des Nordens! Klickt rein und wählt mit unter www.campuscharts.de!

Schlagerexpress – Musik auf gut deutsch – ab 21 uhr

Heute gibt es bei uns die neuesten Informationen rundum den deutschsprachigen Schlager. Diese werden nicht einfach nur dargestellt, sondern vom Moderator mit viel Insider- und Hintergrundwissen angereichert. Außerdem gibt es wieder die CD der Woche und es werden auch die Musikwünsche unserer HörerInnen erfüllt.

Kulturbeutel – Für den gepflegten Hörer – ab 22 Uhr

Im gepäck hat der Kulturbeutel auch heute wieder Skurriles, Hörbares, Gedankliches, Aufgenommenes und live erquatschtes, Witziges, Abenteuerliches, Ehrliches, Neues und Altes, Natürliches und aufgemotztes, Künstlerisches, Dramatisches, Kulturelles. Um die Ohren bekommt ihr Dinge des Alltags und Dinge, die aus der Reihe tanzen.

Das geänderte Hochschulgesetz ist beschlossen

Über den Beschluss des geänderten Landeshochschulgesetzes am vergangenen Mittwoch, dem 1. April, hatten wir bereits in einer Nachricht informiert. Hier nun ein ausführlicher Bericht aus Schwerin.

Um sieben Uhr versammelten sich einige Greifswalder Studierende am AStA-Gebäude der Domstraße. Zwei Busse standen bereit – angesichts der 14 Mitfahrer sehr optimistisch.

Nach einer zweistündigen Fahrt gesellten sich die Greifswalder zu den etwa 50 Studierenden der Fachhochschule Neubrandenburg, die bereits vor dem Schweriner Schloss demonstrierten. Der Sprecher der Landeskonferenz der Studierendenschaften (LKS), Thomas Schattschneider, moderierte indessen Gespräche mit Oppositionspolitikern der Linkspartei und der FDP. Der Liberale Sebastian Ratjen aus Greifswald sprach sich gegen eine „Flatrate-Hochschulgebühr“ aus. „Das ist unehrlich. Wie ihr schon immer sagt, ist das eine Einführung von Studiengebühren durch die Hintertür“, unterstrich der FDP-Abgeordnete.

(mehr …)

Vernissage-Woche am Caspar-David-Friedrich-Institut

In dieser Woche ergibt sich die für Greifswalder Verhältnisse seltene Gelegenheit, mehreren Vernissagen beizuwohnen. Studierende des Caspar-David-Friedrich-Instituts werden an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Zeiten ihre Arbeiten ausstellen. Diese werden von den Dozenten des Institutes benotet und stehen anschliessend zur öffentlichen Rezeption zur Verfügung. Der webMoritz möchte Euch an dieser Stelle eine kleine Übersicht der Veranstaltungen bieten. Die aufgeführten Termine können leider nur einen Auszug des tatsächlichen Vernissage-Geschehens widerspiegeln und erheben daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. So werden zum Beispiel in der Nexö-Passage gleich drei Studentinnen ausstellen.

vernissage1_normal

06. April
Entspurt. Charlotte Ringmann.
18 Uhr, Nexö-Passage (Lange Reihe / Bleichstrasse)
offen: 07. -10.April 10 – 14 Uhr

07. April
Maria-Friederike Schulze.
18 – 20 Uhr, Dompassage
offen: 08. April 12-14 Uhr

mädchen, ich. Stephanie Lebahn.
19 Uhr, Romanistik
offen: bis 30. April (ausgestellt werden Malerei, Zeichnung, Keramik, Fotografie und Installation)

07. bis 09. April
mittags, Hunnenstraße 22a
It echoes in me. Julia Bierbüße

09. April
18 Uhr, Begegnungszentrum, Bahnhofstraße 2/3 (neben Cafe Koeppen)
Sichtweiten. Michaela Zeaiter.

Link: Caspar-David-Friedrich-Institut

Bild: Maria Friederike Schulze

TITEL Seelendrama auf Droge: „Peer Gynt“ von Hendrik Ibsen

moritz-print-mm76-36-feuilleton-theater-rubrikstarter-peer-gynt-vincent-leiferkDer Mensch ist eine Zwiebel, mit vielen Schichten – und manchmal findet sich darunter nichts als die innere Leere. Die finale Erkenntnis, die Peer Gynt (und mit ihm der Zuschauer) im legendären „Zwiebelmonolog“ beim Rückblick auf sein Leben erlangt, folgt einem Leben, das einer einzigen Odyssee des vorsätzlichen Scheiterns gleicht: Ob als brautraubender Taugenichts und Aufschneider, verstoßener Wildnisbewohner und angehender Trollprinz, als Sohn oder Liebender, selbst als skrupelloser Waffenhändler in Übersee – nichts, was Peer anfängt, bringt er zu Ende. Nie steht er für etwas ein, sei es nun gut oder schlecht. Am Ende seiner Tage muss sich Peer von einer Reihe metaphysischer Entitäten vor Augen führen lassen, dass sein Dasein „nichts halbes und nichts ganzes“ war, und dies nicht ohne Folgen bleiben könne.

Das nach der Hauptfigur benannte „dramatische Gedicht“ von Henrik Ibsen, 1876 uraufgeführt, gilt in Norwegen als literarisches Nationalgut und zählt nicht nur dort zu den Konstanten in der Theaterlandschaft. (mehr …)