Stadt sägt erfolglos am Stuhl des Theater-Intendanten *update*

Die monatelangen Eskapaden um den Vertrag von Prof. Anton Nekovar, Intendant des Theaters Vorpommern, haben ein vorläufiges Ende gefunden. Bereits im November hatte sich der Aufsichtsrat des Theaters mit 7 zu 2 Stimmen gegen eine Verlängerung seines Vertrags über den 31. Juli 2010 hinaus ausgesprochen.

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Anton Nekovar (Foto: Vincent Leifer)

Das letzte Wort in dieser Sache hatten allerdings die Gesellschafter des Theaters – die Städte Stralsund, Greifswald und der Landkreis Rügen. Während Greifswald, vertreten von Kulturdezernent Ulf Dembski (SPD), entsprechend der Empfehlung des Aufssichtsrats votierte, berücksichtigten die Vertreter Stralsunds und Rügens den Vorschlag des Gremiums nicht. Daher wurden mit der Mehrheitsentscheidung Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit dem Intendanten eingeleitet. (mehr …)

Neue Ausweise: Innovation oder Nullnummer?

In der vergangenen Woche dürften auch bei den letzten Studenten die umgestalteten Leporellos mit den neuen Ausweisen in den Briefkasten geflattert sein. Bereits im Januar hatten wir über die Planungen des Studierendensekretariats berichtet.

In den letzten Wochen war dann vermehrt Kritik an der Umsetzung und dem Nutzen der neuen Ausweise aufgekommen. Auch eine Umfrage, die derzeit unter den Lesern des webMoritz läuft, ergab bis zum 10.3. gegen 11 Uhr ein klares Meinungsbild:  70 von 80 Lesern (also über 85 %) sind mit den neuen Ausweisen insgesamt oder mit ihrer Umsetzung unzufrieden.

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Vorderseite (zum Vergrößern klicken)

Kritikpunkte: Klebetechnik, schlechtes Foto

Ein wesentlicher Kritikpunkt war und ist die grundsätzliche Gestaltung des Ausweises. Dass sich dessen Größe sich fast um die Hälfte reduziert hat, wird zwar allgemein begrüßt, damit hört der Jubel aber auch schon auf. Denn der neue Ausweis ist genau wie der alte aus Papier. Wer sich halbwegs geschickt anstellt, kann ihm allerdings mit zwei Folien, die mit dem Ausweis zusammen versandt wurden, eine einigermaßen beständige Hülle verpassen. (mehr …)

Baubeginn im Schuhhagen

Im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags am gestrigen 8. März gab Bürgermeister Arthur König offiziell den Startschuss für die Bauarbeiten im Schuhhagen. Greifswalds Haupteinkaufsstraße soll in den kommenden Monaten komplett umgestaltet werden. Granit-Pflasterung mit Leuchtkacheln, neue Fahrradständer, Sitzbänke und Spielgeräte sollen den Einkaufsbummel attraktiver machen. Zusätzlich sollen Leitlinien für Blindenleitsysteme eingebaut werden.

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Baustart im Schuhhagen - OB Arthur König und Jürgen Teichmann, der Vorsitzende des Innenstadtvereins

Die Gesamtkosten von etwas über einer Million Euro werden zu knapp 90% aus Mitteln der Städtebauförderung getragen. Diese Kosten teilen sich Bund, Land und Stadt zu je einem Drittel. Die restliche Summe wird von den Hauseigentümern des Schuhhagens übernommen. In der Pressemitteilung der Stadt bedankt sich Bausenator Reinhard Ahrenskrieger ausdrücklich bei den Spendern:“Ohne ihr Engagement hätte der Umbau des Schuhhagen jetzt noch nicht starten können“.

In mehreren Abschnitten soll der Gesamtumbau bis Weihnachten abgeschlossen sein, kündigte König an. Zunächst werden die Arbeiten zwischen Markt und Brüggstraße und zwischen Kustraße und Mühlentor beginnen. Das Zwischenstück folgt im Sommer. Bis Weihnachten, so kündigte der Bürgermeister an, sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. (mehr …)

Vernissage zu „Nebeneinander II“

Im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik gibt es schon seit einiger Zeit eine Galerie, in der am 10.März ab 18 Uhr eine Vernissage stattfinden wird. Dort werden Abschlussarbeiten mehrerer Studierender des Caspar-David-Friedrich-Instituts unter dem Titel  „Nebeneinander II“ ausgestellt. Malereien von Katja Ezhkova, Stefan Matschuk und Iris Vitzhum, sowie Fotografien von Heiko Krause und Stefanie Riech werden dort bis zum 30. April zu sehen sein. (mehr …)

Steinmeier in Stralsund: Keine Studiengebühren

Bei einer Parteiveranstaltung in Stralsund hat Vize-Kanzler, Außenminister und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier die Ablehnung von Studiengebühren bekräftigt.

Für den webMoritz waren in Stralsund: Christine Fratzke und Gabriel Kords

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moritz-Redakteurin Christine Fratzke im Gespräch mit Steinmeier

Im Anschluss an seine Rede, bei der er sich bereits gegen Studiengebühren ausgesprochen hatte, konkretisierte er auf Nachfrage des webMoritz, dass er glaube, die Studiengebühren, die in den meisten CDU-regierten Ländern eingeführt wurden, ließen sich auch zügig wieder abschaffen, wenn die SPD dort an die Regierung komme: „Bei allen unrühmlichen Eskapaden, die die Hessen-SPD letztes Jahr hingelegt hat – die Studiengebühren haben sie da ja wieder abgeschafft.“

Dass er als Bundespolitiker direkt keinen Einfluss auf die Gebühren habe, weil Bildungspolitik Landessache ist, war ihm aber natürlich auch klar. (mehr …)