von radio 98eins | 12.01.2009

Erscheinungsdatum: 05.01.2009
Label: Lauberecords
Die CD der Woche bei radio 98eins:
Lumières Claires mit dem Album „Please don’t focus on my mistakes. Please don’t focus on my mistakes“
Die Lumieres Claires sind die beiden Studenten Christin und Nico, die sich vor zirka 6 jahren dazu entschieden zusammen Musik zu machen. Sie wollten Musik schaffen die gleichzeitig melancholisch, aber auch in irgendeinerweise lebendig ist. Genau das, haben sie nun mit ihrem ersten Album erreicht. Komplett in Eigenregie und nur mit wenig Hilfe von Freunden und Bekannten entstand in tage- und nächtelanger Arbeit ihr Debüt „Please don’t focus on my mistakes. Please don’t focus on my mistakes“. Diese Arbeit wurde nicht etwa in irgendeinem wohltemperierten Studio aufgenommen, sondern zum Großteil in einer simplen Greifswalder Laube.
Erstaunlicher- und Glücklicherweise hört man davon allerdings im Endeffekt recht wenig. Alles was man hört, ist eine wunderbare Vereinigung fragiler Stimmen mit unwiderstehlichen Frickeleien mit wiederum starken Melodien. Ein durchweg schönes Album, dass dem Spruch „Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah“ mit Leichtigkeit zur Wahrheit verhilft.
Auch diese Woche könnt ihr wieder ein Exemplar des Albums gewinnen. Um dieses zu gewinnen müsst ihr nur die Frage aus unserer Sendung “Das Magazin” zwischen 19-20 Uhr beantworten und die Lösung an musik@98eins.de schicken.
Der Gewinner oder die Gewinnerin wird unter den richtigen Einsendungen ausgelost und am Montag, den 19.01., benachrichtigt.
Die Verlosung läuft bis Sonntag den 18.01.08, 12 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
von Carsten Schönebeck | 12.01.2009
Wie in jedem echten Wahlkampf haben sich die Greifswalder Jusos für die Woche der Gremienwahlen prominente Unterstützung aus der Partei gesichert. Am heutigen Montag, dem 12. Januar, besucht die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel die Hansestadt. In der Pressemitteilung heißt es dazu:

Franziska Drohsel - Quelle: Regani via Wikipedia
Die Juso-Bundesvorsitzende bereist zur Zeit verschiedene Standorte von Juso-Hochschulgruppen und folgt mit ihrem Besuch der Einladung der Greifswalder Gruppierung. Und so stellt sich die Jura-Studentin Drohsel am 12. Januar ab 18.00 Uhr in der Jugendherberge (Pestalozzistr. 11/12) zum Thema „Was ist heute links?“ der Diskussion – aber auch die Hochschulpolitik wird mit Sicherheit nicht zu kurz kommen, finden doch ab dem kommenden Montag an der Universität Greifswald Wahlen, unter anderem zum Studierendenparlament (StuPa), statt.
von Gabriel Kords | 12.01.2009
Vor gut einer Woche sind die Bahnübergänge an der Gützkower Landstraße und am Gorzberg „für immer“ geschlossen worden. Seitdem ist die Bahnlinie mehr als je zuvor im Wortsinne eine Trennlinie zwischen der Innenstadt und den östlichen Stadtteilen. Besonders hart trifft die Sperrung auch die Studenten aus dem Wohnheim Wilhelm-Holtz-Straße. Wer von dort mit dem Fahrrad in die Innenstadt fahren will, hat seit der Sperrung ein Problem.

Für immer geschlossen: Der Bahnübergang auf der Gützkower Landstr
Wer diese Strecke nun meistern will, muss durch die neue Unterführung für Fußgänger und Radfahrer an der Scharnhorststraße. (mehr …)
von Oliver Wunder | 12.01.2009
War der typische Neonazi früher an einem kahlgeschorenem Kopf, Bomberjacke und Springerstiefeln zu erkennen, so hat sich der Dresscode der rechtsextremen Szene in den letzten Jahren einem Wandel unterzogen.

"Thor Steinar" Logo
Die Mitglieder der Szene geben sich bürgernaher und verstecken ihre Botschaften nun subtiler im Bekleidungsstil. Mit diesem Wandel ist auch die Modemarke „Thor Steinar“ verbunden. Kleidungsstücke, die auf den ersten Blick nicht als Ausstattung für Rechtsextreme in Betracht gezogen werden.
Thor Steinart bietet hochpreisige Artikel, die mit guter Qualität werben und professionell mit Bildern von coolen Snowboardern in Szene gesetzt werden. Und doch wird diese Marke hauptsächlich von Neonazis getragen. An dieser Stelle sei auf den weiterführenden Artikel „Des Nazis schicke Sportklamotte“ aus dem Moritz Magazin (Dezmeber 2004) verwiesen.
Auch in Greifswald laufen Menschen mit „Thor Steinar“ Bekleidung durch die Innenstadt, und sitzen – das ist besonders erschreckend – in politikwissenschaftlichen Vorlesungen.
Im September 2007 wurde bekannt, dass das Geschäft „MCS-Fashionshore“ in der Dompassage Artikel der Marke verkaufte. Dies sorgte für einige Diskussion in der Stadt. Der Laden schloß Ende November 2007 seine Tore. Seit Juli 2008 aber hat Mandy Schöndorf, die ehemalige Besitzerin des „MCS-Fashionshore“, wieder Produkte der Marke „Thor Steinar“ in ihrem Geschäft „Fashion Store“ an den Bäckerwiesen aufgenommen.
Zu diesem Thema veranstaltet das Koeppenhaus am Mittwoch, den 14. Januar um 19 Uhr (s.u.) den Vortrag „Der Nazis neue Kleider – die rechte Modemarke „Thor Steinar“ und ihr Verkauf in Greifswald„. Darüber hinaus empfiehlt sich die Lektüre der kritischen Auseinandersetzung „Investigate Thor Steinar“ (PDF).
Termin: 14.01. (s.u.)
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: Spende
Veranstaltungsort: Koeppenhaus (Bahnhofsstraße 4)

Tipp: Endstation Rechts hat auf die T-Shirt-Marke eine schöne Satire gestartet. Zu finden hier mit dem Namen Storch Heinar.
Update vom 14.1., 12:30 Uhr:
Wie heute bekannt wurde, muss der Vortrag wegen Krankheit der Referentin verschoben werden. Der neue Termin ist uns derzeit noch nicht bekannt – wir bemühen uns aber, ihn hier mitzuteilen, sobald wir davon Kenntnis erhalten.
Update vom 14.1., 21:30 Uhr:
Die Veranstaltung findet nun am kommenden Dientag, dem 20. Januar, um 19 Uhr
im St. Spiritus (Lange Straße 49/51) statt.
von Jockel Schmidt | 11.01.2009
Montags im Zweiwochentakt findet im Café Koeppen das TresenLesen statt. Dabei handelt es sich um eine Kooperationsveranstaltungsreihe mit dem Theater Vorpommern. Diese Woche gibt sich die Schauspielerin Marta Dittrich die Ehre und wird ausgewählte Texte des norwegisch-walisischen Schwarzhumoristen Roald Dahl lesen.
Termin: 12.01.
Beginn: 22 Uhr
Eintritt: 1,19 Euro +
Veranstaltungsort: Café Koeppen