Live Ticker: StuPa-Sitzung vom 2. Dezember

Am 2. Dezember ist es wieder soweit, das Studierendenparlament (StuPa) tagt. Diesmal wird sich eine wahre Antragsflut über die Abgeordneten und die Gäste ergießen. Es ist zu erwarten, dass einige Punkte vertagt werden.

Wie gewohnt wird webMoritz.de möglichst zeitnah (wir versuchen es live, wenn die Technik mitspielt) und ausführlich über die Sitzung berichten.

Wie immer sind Gäste auch eingeladen selbst vorbeizukommen. Das StuPa tagt dieses mal erstmals im Hörsaal der Löfflerstraße 70.

Hier schon einmal die angedachte Tagesordnung: (mehr …)

Locas In Love – Winter

Erscheinungsdatum: 28.11.2008
Label: Sitzer Records

Die CD der Woche bei radio 98eins: 

Locas in Love mit dem Album "Winter"

Pünktlich zum Dezemberanfang bringt die Band Locas in Love ihr neustes Werk „Winter“ in die Läden. Dieses enthält passenderweise auch noch ganz viele Lieder zum Thema Winter, frieren und Schnee. Fast könnte man sagen es sei ein Konzeptalbum, dagegen spricht allerdings, dass das Album so eigentlich gar nicht geplant war. Anfang des Jahres überlegten sich die vier Mitglieder der Band, das es eine gute Idee wäre zum Winter noch eine EP zu veröffentlichen. Diese sollte die Zeit zum neuen Album, das im nächsten Jahr erscheinen soll, überbrücken. Wie das aber manchmal so ist, kam alles ein wenig anders als gedacht.

Denn anstatt der vier bis fünf Songs, die so auf einer EP normalerweise draufsind, waren plötzlich zehn Songs im Kasten und man entschied sich gegen die schwere Aufgabe, des sich entscheiden gegen oder für Songs und verwarf den ursprünglichen Plan und veröffentlicht nun das „Winter“-Album. Eine sehr gute Entscheidung, denn trotz der eher zufälligen Entstehung ist es ein wundervoll stimmungvolles Album geworden, das herrlich die Winterzeit versüßt.

Auch diese Woche könnt ihr wieder ein Exemplar des Albums gewinnen. Um dieses zu gewinnen müsst ihr nur die Frage aus unserer Sendung “Das Magazin” zwischen 19-20 Uhr beantworten und die Lösung an musik@98eins.de schicken.

 Der Gewinner oder die Gewinnerin wird unter den richtigen Einsendungen ausgelost und am Montag, den 08.12., benachrichtigt.

Die Verlosung läuft bis Sonntag den 07.12.08, 12 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Rund 280 HIV/Aids-infizierte Menschen in Mecklenburg-Vorpommern – Das Magazin im Zeichen des Weltaidstages

Das Magazin – Am Puls der Stadt – ab 19 Uhr

Heute hört Ihr im Magazin einen Bericht zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes in Greifswald, wo mit Schmuckbuden und Bratwurstständen der Beginn der Weihnachtszeit eingeläutet wird. In diesem Sinne sprechen wir für Euch mit Standbetreibern und greifswalder Weihnachtsmarktbesuchern. Außerdem gibt es einen Bericht über den Weltaidstag. Rund 280 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sind nach Informationen des Rober Koch-Institus HIV/Aids-infiziert. In diesem Jahr gab es rund 35 Neuinfektionen und 10 Todesfälle wurden beklagt. Natürlich hört Ihr auch heute die Veranstaltungstipps und die Spotlights, die Nachrichten für Greifswald und Umgebung, mit dem Wetter. Also, ab 19 Uhr zurücklehnen, radio 98eins einschalten und Ohren spitzen!

CampusCharts – Ganz nach oben gewählt – ab 20 Uhr

Und wieder buhlen die Bands dieser Welt um die Rangfolge in den CampusCharts: Es geht um die Plätze elf bis eins, dazu wie jedes Mal acht Neuvorstellungen. Also, lasst Euch nicht lumpen und infiltriert die Campuscharts mit dem gepflegten Geschmack des Nordens! Klickt rein und wählt mit unter www.campuscharts.de!

Schlagerexpress – Musik auf gut deutsch – ab 21 uhr

Heute gibt es bei uns die neuesten Informationen rundum den deutschsprachigen Schlager. Diese werden nicht einfach nur dargestellt, sondern vom Moderator mit viel Insider- und Hintergrundwissen angereichert. Außerdem gibt es wieder die CD der Woche und es werden auch die Musikwünsche unserer HörerInnen erfüllt.

Kulturbeutel – Für den gepflegten Hörer – ab 22 Uhr

Im Gepäck hat der Kulturbeutel für Euch auch heute wieder: Skurriles, Hörbares, Gedankliches, Aufgenommenes und live Erquatschtes, Witziges, Abenteuerliches, Ehrliches, Neues und Altes, Natürliches und aufgemotztes, Künstlerisches, Dramatisches, Kulturelles. Um die Ohren bekommt ihr Dinge des Alltags und Dinge, die aus der Reihe tanzen.

Menschenrecht Artikel 26: Recht auf Bildung

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Der webMoritz stellt zusammen mit der Greifswalder Gruppe von amnesty international vom ersten bis zehnten Dezember jeweils ein Menschenrecht vor. Heute das Recht auf Bildung:

Artikel 26

  1. Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach. Und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muss allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offen stehen.
  2. Die Bildung muss auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung von den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muss zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen den Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.
  3. Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.

Ein Beispiel: Deutschland

Diverse Untersuchungen machen deutlich, dass in Deutschland die Bildungschancen stark durch die soziale Schicht bestimmt ist.

Nur 17 Prozent der Jugendlichen aus Arbeiterfamilien besuchen eine Hochschule. Die Wahrscheinlichkeit eine Hochschule zu besuchen, sinkt mit parallel zum Einkommen der Eltern. Darüberhinaus hat Deutschland auch generell zu wenig Studenten. Während 2005 in Deutschland nur 36 Prozent eines Jahrgangs ein Studium begannen waren es in Finnland mit 73 Prozent und in Schweden mit 76 Prozent mehr als doppelt so viele.

Amnesty International schreibt:

„Als der UNO-Sonderberichterstatter Vernor Muñoz 2007 seinen Bericht über das deutsche Bildungssystem vorlegte, ging ein Aufschrei der Empörung durchs Land: Reflexartig wurde die schmerzliche Kritik zunächst von vielen politisch Verantwortlichen zurückgewiesen.

Das deutsche Bildungssystem ist nicht inklusiv, sondern exklusiv, so der wesentliche Befund des Menschenrechtsbeobachters, und es benachteiligt besonders Kinder mit Behinderung und Kinder, deren Muttersprache nicht deutsch ist. Vor allem die frühe Aufteilung auf das mehrgliedrige Schulsystem war Stein des Anstoßes […]

Damit leistet aber das Bildungssystem offenbar der Ausgrenzung Vorschub, statt dazu beizutragen, sie zu überwinden: Die Benachteiligten, so Muñoz, seien am Ende doppelt benachteiligt. Sofern Bildung nicht als Menschenrecht betrachtet werde, das jedem Kind zusteht, dürfte es schwierig sein, besonderen Bedürfnissen gerecht zu werden.“

Mehr Infos dazu:

Artikel von Amnesty zur Bildung in Deutschland

Fotodokumentation des Zerfalls: Die alte Chemie

Im Sommer 2006 zog das Institut für Chemie und Biochemie in ein prachtvolles neues Gebäude aus Stahl und Glas am neuen Campus. Doch was ist mit dem altem Chemie-Gebäude geschehen? webMoritz-Redakteur Markus Hildner griff zur Kamera und begab sich auf die Suche.

Ehemailges Institu für Chemie

Die alte Chemie

Seit dem Umzug des Institutes für Chemie und Biochemie an den neuen Campus arbeiten nur noch die Glasbläser der Universität im alten Chemiegebäude in der Soldtmannstraße.

Unter abenteuerlichen Bedingungen werden in der Werkstatt Glasgefäße für die naturwissenschaftlichen Institute gefertigt. Es fehlt an essentiellen Dingen wie fließend Wasser oder einer Heizung. Mit Engagement und Kreativität wissen sich die beiden zu helfen: Bei Bedarf holen sie in alten 50l Fässern Wasser aus einem benachbarten Gebäude und schließen diese mit einer selbstentwickelten Schlauchkonstruktion an die Wasserhähne an. Wärme spendet ein Heizstrahler.

Seit einiger Zeit schon bereiten sich die Glasbläser auf den Umzug in ihre noch im Bau befindliche neue Werkstatt am Campus Beitz-Platz vor. Wann der Umzug jedoch stattfinden soll wissen die beiden noch nicht. Der Termin wird immer weiter nach hinten verschoben.

Unterdessen zerfällt das Gebäude, während es gleichzeitig wie eingefrohren wirkt. Dies dokumentieren unsere Fotografien aus dem Inneren des Gebäudes:

Die Galerie findet ihr auch hier.

Die Chemie wurde von 1904 bis1907 mit einem Mittelaufwand von 540.000 Reichsmark errichtet, nachdem das erste Chemiegebäude in der Löffler-Straße (heute Pharmakologie) zu klein geworden war.

Damit wurde die Greifswalder Chemie zu einer der modernsten in Deutschland seiner Zeit. Der damalige Bau umfasste das große Laborgebäude mit Vollunterkellerung und eine Direktorenvilla.

1955 erhielt das Institut für Organische Chemie einen Neubau, der mit dem alten Gebäude verbunden wurde. Das Institut für Physikalische Chemie bezog 1959 ebenfalls ein neues Gebäude in der Soldmanstraße 23/25.

Blick in die derzeitige Glaswerkstatt

Glaswerkstatt im alten Chemiegebäude

Seit August 2006 arbeiten nur noch die Glasbläser in dem alten Gebäude.

Die alte Chemie steht nun zum Verkauf. Die Sparkasse Vorpommern hat einen Verkaufspreis von 590.000 Euro angesetzt. Wer allerdings ein solch abgewirtschaftetes Gebäude kaufen soll ist fraglich.

Quellen:

Sparkasse Vorpommern
chemie.uni-greifswald.de

Fotos: Markus Hildner