Greifswalds Gönner muss vier Jahre in Haft – *update*: Adam unter Druck

n Greifswald haben sie fast alle von ihm Geld, Spenden oder Gefälligkeiten bekommen. Greifswalds Bundestagsabgeordneter Ulrich Adam (CDU) laut Spiegel über 200.000 Euro, die Kreis-CDU über mehrere Jahre mehr als 50.000 Euro, Bürgermeitser König immerhin 8000 DM für seinen ersten Wahlkampf (webMoritz berichtete).

Dunkle Wolken über Siemens - Urteile im Schelsky-Prozess

Schelsky machte sich aber auch als großer Gönner des Vorzeigefußballvereins GSV 04 und als Unternehmer (Siemenswerk Ml&S) einen Namen. Nun wurde er vor Gericht zu vier Jahren Haft verurteilt.

Der Prozess dreht sich um Schmiergelder und Steuerhinterziehung. Diese soll Schelsky von der Siemens AG erhalten haben, um u.a. in Greifswald eine Pseudogewerkschaft namens AUB aufzubauen. Das Landgericht Nürnberg hat am Montag zwei laut Spiegel-Online zwei „milde Urteile“ gefällt.

Der ehemalige Siemens-Vorstand Johannes Feldmeyer wurde zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Wilhelm Schelsky, der die umstrittene Betriebsräteorganisation AUB leitete, muss insgesamt viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Schelsky sitzt bereits seit 21 Monaten in Untersuchungshaft. Das Gericht blieb damit deutlich unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft. (mehr …)

60 Mio Euro WVG-Deal geplatzt: KWG vom Vertrag zurückgetreten

lt=““ width=“247″ height=“112″

/>Soeben wurde folgende Pressemitteilung der Stadt veröffentlicht:

Anteilsverkauf der Greifswalder WVG mbh kommt nicht zustande – KWG vom Vertrag zurückgetreten

Die KWG Kommunale Wohnen AG ist heute vom Vertrag über den Anteilskauf an der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Greifswald mbH zurückgetreten. Das teilte soeben der Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt, Dr. Arthur König, mit. In einem Schreiben der KWG hieß es zur Begründung, dass aus ihrer Sicht die Vertragsbedingungen nicht erfüllt seien und insbesondere ein wirksamer Zustimmungsbeschluss der Bürgerschaft fehle.

Dr. König zeigte sich vom Vorgehen der KWG überrascht und enttäuscht: „Im Vorfeld hatte es keinerlei Signale gegeben, dass die KWG vom Vertrag zurücktreten würde. Vielmehr hatte sie in allen Gesprächen betont, dass sie an der vertraglich vereinbarten Partnerschaft festhalten will. Bis zuletzt wurde an einer gemeinsamen Lösung gearbeitet, um die vermeintlichen rechtlichen Probleme zu beseitigen.“

Der Oberbürgermeister machte deutlich, dass die Stadt den von der KWG erklärten Rücktritt für unbegründet hält, da der Bürgerschaftsbeschluss entgegen der fehlerhaften Rechtsauffassung der KWG wirksam ist. Dies haben auch das Innenministerium sowie ein in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten des Städte- und Gemeindetages bestätigt. Vor dem Hintergrund des vertragswidrigen Verhaltens der KWG behält sich die Stadt vor, die neue Situation rechtlich zu prüfen.“

(mehr …)

PolenmARkT 2008 neigt sich dem Ende zu

Das Magazin – Am Puls der Stadt – ab 19 Uhr

Heute ist der letzte Tag des PolenmARkTes 2008. Natürlich berichten wir für Euch über den Abschluss der polnischen Kulturtage in Greifswald. Außerdem gibt es einen Bericht über den „Engagementatlas 2009“, der das überdurschnittliche, bürgerschaftliche Engagement der Greifswalder beschreibt. In diesem Sinne zeigen wir, wie Greifswalds Bürgerinnen und Bürger sich für ihre Stadt einsetzen. Dazu hört Ihr wie immer die Veranstaltungstipps und die Spotlights, die Nachrichten für Greifswald und Umgebung, mit dem Wetter. Also, ab 19 Uhr radio 98eins einschalten, zurücklehen und den prallgefüllten Sendungen lauschen!

CampusCharts – Ganz nach oben gewählt – ab 20 Uhr

Und wieder buhlen die Bands dieser Welt um die Rangfolge in den CampusCharts: Es geht um die Plätze elf bis eins, dazu wie jedes Mal acht Neuvorstellungen. Also, lasst Euch nicht lumpen und infiltriert die Campuscharts mit dem gepflegten Geschmack des Nordens! Klickt rein und wählt mit unter www.campuscharts.de!

Schlagerexpress – Musik auf gut deutsch – ab 21 Uhr

Heute gibt es bei uns die neuesten Informationen rundum den deutschsprachigen Schlager. Diese werden nicht einfach nur dargestellt, sondern vom Moderator mit viel Insider- und Hintergrundwissen angereichert. Außerdem gibt es wieder die CD der Woche und es werden auch die Musikwünsche unserer HörerInnen erfüllt.

Kulturbeutel – Für den gepflegten Hörer – ab 22 Uhr

Im Gepäck hat der Kulturbeutel für Euch auch heute wieder: Skurriles, Hörbares, Gedankliches, Aufgenommenes und live Erquatschtes, Witziges, Abenteuerliches, Ehrliches, Neues und Altes, Natürliches und aufgemotztes, Künstlerisches, Dramatisches, Kulturelles. Um die Ohren bekommt ihr Dinge des Alltags und Dinge, die aus der Reihe tanzen.

Diebe klauen Nackte am Landesmuseum

Bild aus der Ausstellung (wurde nicht gestohlen).

Die Ausstellung „Nackt und natürlich“ im Greifswalder Landesmuseum hatte in den Wochen nach ihrer Eröffnung Anfang Oktober für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Auch der webMoritz berichtete. Langsam wurde es ruhig um die Bilderschau. Doch jetzt gibt es neue Schlagzeilen:

Am Wochenende „entführten“ vier Diebe bei Dunkelheit ein sechs mal drei Meter großes Plakat, das für die Ausstellung warb. Es handelte sich um eins der charakteristischen Nacktbilder, mit denen in der ganzen Stadt für die Ausstellung geworben wird.

Obwohl mindestens einer der vier Diebe Schmiere stand und aufpasste, dass niemand etwas von dem dreisten Diebstahl mitbekam, entging den Tätern, dass sie unter dem wachsamen Auge einer Videokamera standen. Das Landesmuseum erstattete Anzeige gegen die Täter. Die Polizei ermittelt – auch anhand der Videoaufnahmen. Über die Motivation der Täter ist nichts bekannt.

Links:

Bilder: Pressematerial der Ausstellung via über webMoritz-Archiv

Erfolg für Bürgerinitiative: StraZe wird nicht abgerissen

Die Wolken lichten sich in der Debatte um das Haus „Stralsunder Straße 10“: Auch der Eigentümer will das Gebäude inzwischen nicht mehr abreißen. Gegen den geplanten Abriss des historisch wertvollen Hauses durch seinen neuen Eigentümer, das Berliner Petruswerk, hatte sich in Greifswald Widerstand gebildet. Letzte Woche stellten die Abrißgegner einen Nutzungsplan für das Gebäude im Rathaus vor (wir berichteten).

(mehr …)