Jetzt: StuPa Live Ticker – AStA-Vorsitzender ist zurückgetreten

20.10 Uhr: DIe StuPa Sitzung hat begonnen. Heute allerdings ist die Elektronik (Beamer / Sound) ausgefallen.

20.13 Uhr: Der StuPa-Präsident erklärt, dass es ein Treffen mit muslimischen Studenten gab, die sich üb

er den letzten Tapir beschwert hatten. Dieses Treffen sei konstruktiv verlaufen.

20.15 Uhr: Es wird bekannt, dass der stellv. AStA-Vorsitzende zurück getreten ist. Dies gab er heute nachmittag in einer Rund-E-Mail bekannt. Grund: Angeblich ist das Amt zu aufwendig. Bisher galt Sebastian Nickel als aussichtsreicher Kandidat für das Amt des Vorsitzenden.

20.20 Uhr: Der AStA Referent Tim Krätschmann wird zurzeit vermisst. Der stellv. AStA Vorsitzender Sebastian Nickel hat den Kontakt gestern Nachmittag gehabt.

20.24 Uhr: In einer Tischvorlage bewirbt sich Scarlett Faisst um den AStA-Vorsitz

20.29 Uhr: Es geht durch die AStA Rechenschaftsberichte…

20.33 Uhr: Scarlett Faisst berichtet über die neue Initiative des AStA zur kostenlosen Rechtsberatung. Kostenlos wird sie jedoch nur für Studenten. Das günstigste Angebot liegt offenbar bei 50 Euro pro Stunde.

20.38 Uhr: Der Haushaltsausschuss schlägt vor im nächsten Haushaltsjahr für die Rechtsberatung einen eigenen Topf in Höhe von über 2000 Euro einzurichten.

20.40 Uhr: weitere Berichte…

20.24 Uhr: Zahlreiche Fragen zum webMoritz.

20.49 Uhr: Der neue stellv. FSK-Vorsitzende stellt sich vor

20.52 Uhr: Es geht zur Kontrolle der Protokolle… (langweilig!)

21.05 Uhr: Jetzt geht es die Tagesordnung… Hier die vorläufige aus dem Internet. Dazu kommen noch die neuen RCDS-Anträge, die wir hier schon vorgestellt hatten.

21.11 Uhr: Kleines Debakel für RCDS: Beide Anträge wurden nicht auf die Tagesordnung genommen. Daraufhin verschwand aus dem Besucherraum eine ganze Reihe von Gästen. Offenbar wollten sie die DKP vertreten… Wie mir gerade zugetragen wird, waren dies Vertreter der Liberalen Hochschulgruppe (LHG), der Jusos und von Die Linke.SDS. DKPler waren keine da. Auch StuPist Phil Ramke ist heute nicht da.

21.13 Uhr: Nun geht es zu den Wahlen. Scarlett Faisst bewirbt sich für den AStA-Vorsitz. Sie hat die Unterstützung Ihres Vorgängers Sebastian Nickel.

21.23 Uhr: Die Wahl läuft… (Auszählung läuft)

21.28 Uhr: Eine weitere AStA-Wahl steht an. Diesmal geht es um das Co-Referat für Finanzen und Nachhaltigkeit. Es bewirbt sich Paul Berespatzki.

21.32 Uhr: Scarlett Faisst wurde soeben zur neuen AStA-Vorsitzenden gewählt. Herzlichen Glückwunsch! Die Wahl war jedoch denkbar knapp. Von den 19 anwesenden Studenten stimmten 14 mit ja, drei mit nein und zwei mit Enthaltung. 14 Stimmen sind die Minimalvoraussetzung.

21.39 Uhr: Paul Berespatzki wurde in das Amt gewählt. Herzlichen Glückwunsch!

21.52 Uhr: Jens Pickenhan wurde in das Amt des AStA-Coreferenten für politische Bildung gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Alexander Köcher an, der sich ins Auslandssemester verabschiedet hatte.

22.00 Uhr: Carsten Schönebeck wurde mit 15 Ja-Stimmen und vier Nein-Stimmen zum neuen stellv. Chefredakteur des webMoritz gewählt. Damit ist unser Team jetzt endlich vollständig. Darüber freuen wir uns ganz besonders!

22.05 Uhr: 10 Minuten Pause

22.15 Uhr: Das StuPa wählte erfolgreich einen Wahlleiter für die kommende StuPa-Wahl im Januar 2008.

22.18 Uhr: Jetzt geht es um den

Finanzantrag um das „Colloquium Balticum“. Sie beantragen 720 Euro.

22.22 Uhr: Details der Förderung… Beantragt wird eine Förderung von 720 Euro…

22.36 Uhr: Endabstimmung zum Colloqium Balticum. Der Antrag voll gefördert.

22.40 Uhr: Debatte über ein webMoritz Thema. Da wir selbst betroffen sind, halten wir uns für zu befangen, um darüber zu berichten.

23.22 Uhr: Interne Debatte über webMoritz läuft weiter

23.26 Uhr: Debatte ist zu Ende. Die StuPa-Debatte geht weiter, der webMoritz verlässt nun jedoch aus Termingründen die SItzung.

Talk im Strandkorb über Akademischen Börsenverein Greifswald e.V.

Das Magazin – Am Puls der Stadt – ab 19.00 Uhr

Auch heute informiert Euch Das Magazin wieder über aktuelle Themen aus Greifswald und Umgebung.

neosphaere* – Unerhörtes für musikalische Freischwimmer – ab 20.00 Uhr

Ob experimentell, poppig, rockig oder doch eher ruhig – wie immer thematisch frei hält sich neosphaere* auch heute Abend nicht an die Grenzen der Musikgenres. Wenn es uns um etwas geht, dann um Alternatives jeglicher Art.

Akademischer Börsenverein Greifswald e.V.

Nacht am Meer – Der Talk im Strandkorb – ab 22.00 Uhr

Heute lautet das große Thema in Nacht am Meer „Der Akademische Börsenverein Greifswald e.V.“ Dazu haben wir Studenten dieses Vereins, aus dem Bereich Public Relations bzw. Finanzen, für Euch zu Gast.

Kino: Let’s make money – Kapitalismus extrem

Seit Donnerstag läuft der neue Film von Erwin Wagenhofer, dem Regisseur von „We feed the world„, im Greifswalder Kino. Wir haben ihn uns für Euch angeschaut:

„Let’s make money“ versucht seinen Zuschauern einen Einblick in den Irrsinn unserer Finanzwelt zu geben und setzt damit die Globalisierungskritik aus Wagenhofers erstem Film fort. Gedreht wurde der Film bereits einige Zeit vor der aktuellen Finanzkrise, die sich damals allerdings schon andeutete.

Der Film beginnt mit der Suche nach Gold: Ohne Worte wird jeder einzelne Schritt der Herstellung gezeigt. Anschließend kann der Zuschauer die Verteilung des Kapitals auf der Leinwand lesen. Schon hier wird die Hauptthese des Filmes deutlich: die Armen werden immer ärmer, während die Reichen unserer Erde immer reicher werden.

Überhaupt arbeitet der Film vor allem mit Bildern. Gesprochen wird nur von den Personen, die sich und ihre Arbeit vorstellen: Männer in schwarzen Anzügen sitzen im Auto und reden von „emerging markets“ und von Investitionen. Eine indische Wirtschaftsstudentin führt durch ein Slum, afrikanische Frauen zeigen ihre Arbeit auf Baumwollplantagen. Die Szene in einem afrikanischen Steinbruch bleibt besonders in Erinnerung. Vor allem Frauen und Kinder verrichten hier körperliche Schwerstarbeit für einen Hungerlohn.

Zudem arbeitet Wagenhofer mit Kontrasten. Während der Banker im Auto von günstigen Bedingungen für Investitionen in Indien spricht, fliegen hinter den Fenstern die Wellblechhütten indischer Slums vorbei. Dann berichtet der Investor Mark Mobius in seinem Büro, wie günstig die Steuern für sein Unternehmen in Singapur seien. Danach afrikanische Arbeiter in einem Steinbruch gezeigt.

Mit diesen Kontrasten führt Wagenhofer einmal mehr den Zuschauern vor Augen, wie die Spanne zwischen reich und arm auf unserer Welt immer größer wird und wie sehr die Vermehrung von Kapital die Geschäfte der westlichen Welt dominiert.

Doch das ganze Problem findet nicht nur weit weg vom Zuschauer, in den großen Finanzzentren der Welt oder auf Plantagen in Afrika statt, sondern auch in Europa. Dies verdeutlicht der Filmemacher vor allem an Hand der Immobilienblase in Spanien. Mit den Erklärungen eines Bauherrn und mit erschreckenden Fakten wird dem Zuschauer vermittelt dass sich dieser finanzielle Irrsinn direkt vor seiner Haustür abspielt.

Doch das Finanzsystem unserer Welt, das sich aufgrund der Globalisierung immer weiter international verstrickt, ist ein komplexes Thema. Vielleicht zu komplex für einen Kinofilm und auf jeden Fall zu komplex für einen Film, der hauptsächlich mit Bildern arbeitet.

Der Zuschauer bekommt einen Einblick in die Finanzstruktur unserer Banken und erfährt ungefähr welchen Weg sein Geld nimmt, nachdem es auf die Bank gebracht wurde. Doch zusammenhängende Erklärungen kommen zu kurz.

Es ist wichtig den Menschen die Probleme der aktuellen Politik vor Augen zu führen, doch der Erkenntnisgewinn des Zuschauers von „Let’s make money“ wäre mit weniger Bildern und komplexeren Erklärungen sicherlich größer gewesen.

  • Wer sich intensiver für das Thema interessiert, kann zu einer Veranstaltung im IKuWo am 13.11. gehen. Dort wird ebenfalls ein Film gezeigt und danach über Privatisierung diskutiert. Mehr Infos in unserem Kulturtipp hier
  • Filmwebsite: Let’s make Money

Erstsemester obdachlos

Laut Aussage des AStAs ist die Wohnungsmarktlage nicht ganz so schlimm wie befürchtet, doch es gibt immer noch Komillitonen die keine Bleibe gefunden haben:

Szenen wie in den USA? Zum Glück noch nicht in Greifswald

Tobias Takke zum Beispiel hat sich sein Studium so sicher nicht vorgestellt: Seit Monaten wartet der 22-jährige auf eine Wohnung. Die Nächte verbringt er im Auto oder bei Freunden. Nach etlichen Bewerbungen, verbleiben nichts als Absagen. Langsam schwindet bei ihm die Hoffnung. Statt eines ausgelassenen Studentenlebens, erwarteten ihn bislang vor allem verschlossene Türen.

An Lernen ist unter diesen Umständen nicht zu denken. Dass es in Deutschlands Universitätsstädten vielen wie ihm ergeht, ist da nur ein schwacher Trost. Vor zwei Monaten war noch alles in Ordnung. Damals hätte er nie daran gedacht, dass er bis heute auf der Straße stehen würde. Seinen Zulassungsbescheid erhielt er sehr spät, die meisten Unterkünfte waren schon vergeben. (mehr …)

Privatisierung: „Armut für alle“

Am 13. November findet im IKuWo eine Informationsveranstaltung zum Thema „Glauben sie, dass durch Privatisierung alles besser wird?“ statt. Das IKuWo bezieht sich mit der Veranstaltung auf lokale Ereignisse. Im Pressetext heißt es zur Veranstaltung:
„Wohnungen, Bahnverkehr, Kliniken, Straßen, Wälder und vieles mehr kommen unter den Hammer. Was vorher allen gehörte, wird Privateigentum. In Greifswald ist der Anteilsverkauf der Kommunalen Wohnungsverwaltung WVG an die Kommunale Wohnen AG (KWG) umstritten. Schon der von den Befürwortern des Anteilsverkaufes gelenkte Volksentscheid zum Anteilsverkauf sorgte für Diskussionsstoff. Nun zahlt der Investor nicht und die Stadt will möglicherweise die Einnahmen nicht für die Schuldentilgung nutzen.“
Das Programm sieht einen Vortrag und Film mit anschließender Diskussionsrunde vor. Referenten sind unter anderem Mitarbeiter des „Rostocker Soziale Bildung e.V„. Die Veranstaltung ist offen für alle und kostenlos.
Das Gebäude des IKUWO befindet sich in der Goethe-Straße 1. Beginn ist 21 Uhr.