von Marius Külzer | 09.11.2008
Am 12. November findet um 20 Uhr in der Mensa am Schießwall eine Vollversammlung der Studierendenschaft statt (Nähere Informationen findet ihr hier). In Zeiten von drohenden Studiengebühren, überfüllten Hörsälen und obdachlosen Kommilitonen tragen nicht nur Interessensvertretungen, sondern auch jeder einzelne Student Verantwortung für Uni und Studium. Hoffen wir, dass mindestens fünf Prozent der Greifswalder Studierenden dies ähnlich sehen und mit ihrer Anwesenheit dafür sorgen, dass die Versammlung beschlussfähig ist.
Webmoritz sprach mit dem AStA-Referenten für Hochschulpolitik, Fabian Freiberger, über Hintergrund, Themen und Ziele der Vollversammlung:
Fabian, was ist der Grund für diese Vollversammlung?
Laut der Satzung der Studierendenschaft ist es Pflicht, dass diese Versammlung einmal pro Semester stattfindet. Der Anlass ist also erstmal ein rein formaler. Sie wird vom Asta organisiert, der als ausführendes Organ der studentischen Selbstverwaltung von den Beschlüssen des StuPa abhängig ist. [Ergänzung F.F.11.10.: Natürlich hab ich davon gesprochen, dass die Vollversammlung Formsache (nicht Pflicht) ist. Damit meine ich aber nicht, dass es ein REIN formaler Anlass ist. Ich will die Vollversammlung nicht abwerten.]
Was bedeuten die Abstimmungsergebnisse dieser Tagung für die Hochschulpolitik?
Die Ergebnisse gelten als Empfehlung für das StuPa (Studierendenparlament), sie sind nicht verbindlich. Als Repräsentation der Meinung der Studierenden kommt ihnen allerdings die Ausdruckskraft einer urdemokratischen Institution zu.
Wie muss man sich den Ablauf der Versammlung am nächsten Mittwoch vorstellen?
Generell kann sich jeder einbringen. Man muss einen Antrag stellen, um in die Rednerliste aufgenommen zu werden. Der Reihe nach, tragen dann die Antragssteller ihre Anliegen vor und dann wird abgestimmt. Die Form der Anträge ist jedoch vorgeschrieben, das heisst, es steht vorher fest, ob jemand eine Frage stellen, einen Kommentar abgeben oder einen Vorschlag einbringen will. [Ergänzung F.F.11.10.: Der beschriebene Ablauf stimmt gar nicht. Jeder hat jederzeit das Recht zu jedem Thema einen Redebeitrag (Antrag, Frage, Kommentar, Kritik usw.) zu leisten. Gerade darum geht es doch auf einer Vollversammlung.]
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von Gabriel Kords | 08.11.2008
Am Campus Beitz-Platz wird eine neue große Mensa gebaut. Das neue Gebäude entsteht direkt gegenüber der Universitätsklinik und schräg gegenüber der der Universitätsbibliothek. Jetzt steht die Architektur fest.

der Mensa-Neubau in der Planung
In einem international ausgeschriebenen Architekturwettbewerb konnte sich am Freitag ein Entwurf des Architekturbüros MGF aus Stuttgart durchsetzen. Der Baubeginn ist für Anfang 2009 geplant. Die Fertigstellung soll 2010 folgen. Das Architekturbüro ging als Sieger aus über 100 Bewerbungen hervor.
Der 15 Millionen Euro teure Mensa-Neubau wird gleichzeitig auch die Großküche für das Uniklinikum. Der Speisesaal soll 1200m² groß sein. Neben einer Cafeteria soll außerdem ein öffentliches Restaurant mit 50 Plätzen eingebaut werden. Die Speisen, die die Klinik benötigt, sollen durch einen Tunnel dorthin transportiert werden. Es wird damit gerechnet, dass die Küche werktäglich 6600 Studentenessen anfertigt sowie weitere 850 Essen fürs Krankenhaus.
Da die Gerichte fürs Krankenhaus praktisch rund um die Uhr zubereitet werden müssen, besteht zudem Hoffnung, dass die neue Mensa deutlich längere Öffnungszeiten haben wird. Das sind zurzeit aber nur Spekulationen. Über konkrete Planungen ist noch nichts bekannt. (mehr …)
von Carsten Schönebeck | 08.11.2008
James Bond ist eine Filmlegende, daran gibt es wohl kaum etwas zu deuteln, doch spätestens „Stirb an einem anderen Tag“ kratzte am Image: Zu schrill, zu inszeniert, zu poppig-übertrieben-bunt prügelte sich Pierce Brosnan durch seinen letzten Auftritt als geleckter Sunnyboy-Agent.

Ein völlig neuer Bond - Daniel Craig (Quelle: www.ein-quantum-trost.de)
Es war Zeit Bond ein neues Image zu verpassen. Was bei Batman funktionierte, kann für den Spion im Dienste ihrer Majestät nicht falsch sein. Und so wurde auch Bond in „Casino Royale“ zu seinen erzählerischen Ursprüngen zurückgeführt.
Nicht nur weil es chronologisch sein erstes Abenteuer war, sondern auch weil er näher an Ian Flemmings Beschreibung heranrückte: Kälter, düsterer, brutaler spielte Daniel Craig den Agenten mit der Lizenz zum Töten. Ähnliches hatte Timothy Dalton bereits in den 80er Jahren versucht und war mit dem Konzept gescheitert.
Auch 2006 gab es zunächst geteilte Meinungen zum 21. Film der offiziellen Serie. Doch selbst hartgesottene Fans konnten sich schließlich mit ihrem alten/neuen Helden abfinden. Der Nachfolger „Ein Quantum Trost“ setzt diesen Weg konsequent fort, nicht weniger, aber leider auch kein bisschen mehr.
Doch zunächst die guten Nachricht: An der ein oder anderen handwerklichen Stelle stellt sich der Film gegen die aktuellen Hollywoodtrends: Endlich traut sich ein großes Kino-Franchise mal wieder einen Spielfilm zu produzieren, der nicht mindestens zweieinhalb – und damit oft gefühlte fünf Stunden läuft. Zugegeben: Mehr als die Spielzeit von gut 100 Minuten gibt die Story auch nicht her, aber nicht jeder Regisseur lässt sich von solchen Kleinigkeiten aufhalten.
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von Jabbusch | 08.11.2008
Sky4energy~ New Free Energy Product~ 100% Commission~ 1st Of Its Kind!0.jpg“ alt=““ width=“200″ height=“150″ />Mit einer nachdenklichen Trauerfeier verabschiedeten sich am Samstag Eltern, Verwandte, Kommilitonen, Professoren und Dozenten von der verstorbenen Studenten Janine Blaul. Ungefähr 100 Gäste, darunter viele Studenten, erwiesen ihr im Greifswalder Dom die letzte Ehre. Janine galt zunächst als vermisst und wurde mit einem Großaufgebot der Polizei gesucht. Vor einer Woche wurde sie jedoch ertrunken geborgen.
Prorektor und Juraprofessor Wolfgang Joecks fand persönliche Worte. Ihr fröhliches, fast jungenhaftes Lächeln sei ihm im Kopf. Janine sei eine von jenen Studentinnen, die aufgefallen seien – nicht nur durch ihr Engagement in den Gremien der Universität, sondern auch in Kolloquien
und Vorlesungen. Es falle ihm schwer, Abschied zu nehmen.
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von Laura Brehme | 08.11.2008
In der Sonderausstellung des Pommerschen Landesmuseums in Greifswald sind seit dem 12. Oktober Werke von vier Künstler zu dem Thema Aktfotografie/Aktgemälde zu sehen. Wir haben Besucher gefragt, wie sie die Ausstellung finden.
Im Mittelpunkt steht Günther Rössler, der schon in der DDR als Modefotograf unter anderem für die Zeitschrift „Das Magazin“ tätig war. In der Sonderausstellung treffen seine Fotografien auf die Gemälde von Sabine Curio, Susanne Kandt-Horn und Otto Niemeyer-Holstein. Teilweise standen den Künstlern die gleichen Frauen Modell. Die Bilder lassen somit einen direkten Vergleich zu, wie Rösslers Aktfotografien malerisch umgesetzt werden können. Gerade Otto Niemeyer-Holstein und Sabine Curio arbeiten viel mit verschwommenen, unklaren Perspektiven, während Susanne Kandt-Horn die Frauen mit markanten Formen und klaren Linien zeichnet.
Bisher stößt die Ausstellung auf gute Kritik. Einige Besucher kennen Rösslers Bilder noch aus dem Magazin, andere sind besonders an dem Künstler Otto Niemeyer-Holstein interessiert, der in Mecklenburg-Vorpommern hohes Ansehen genießt.
Wir fragten nach, wie die Besucher auf die Ausstellung reagieren:
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