von radio 98eins | 17.11.2008

Erscheinungsdatum: 07.11.2008
Label: Hazelwood
Die CD der Woche bei radio 98eins:
The Audience mit dem Album "Dancers and Architects"
Kreativ, authentisch, einzigartig und in ihrem Temperament kaum zu bändigen – das sind sie, die 5 Musiker von The Audience aus Hersbruck. Das kleine 12.000-Seelen-Städtchen bei Nürnberg scheint nahezu prädestiniert junge, engagierte Musiker hervorzubringen und sie auf die Bühnen der Welt zu katapultieren, denn unter anderem nennen auch The Robocop Kraus und Hidalgo diesen zunächst unscheinbaren Fleck Erde ihr zu Hause.
Pulsierend mystische Orgelklänge gepaart mit turbulenten Rhythmen und dramatischen Gitarrenriffs ergeben einen geschickt geknüpften Teppich aus Vielklängen, der durch die Melodieführung der Vocals an Farbe gewinnt und seine fantasievollen Muster zu erkennen gibt.
Genau wie der Tänzer, der seine innersten Gefühle während der Darbietung nach Außen kehrt und der Architekt, dessen abstrakte Vorstellungen in seinen Bauten eine reale Form annehmen, scheinen auch die Jungs von The Audience in ihrer Musik vollkommen aufzugehen und all ihren Gedanken Ausdruck zu verleihen.
Auch diese Woche könnt ihr wieder ein Exemplar des Albums gewinnen. Um dieses zu gewinnen müsst ihr nur die Frage aus unserer Sendung “Das Magazin” zwischen 19-20 Uhr beantworten und die Lösung an musik@98eins.de schicken.
Der Gewinner oder die Gewinnerin wird unter den richtigen Einsendungen ausgelost und am Montag, den 24.11., benachrichtigt.
Die Verlosung läuft bis Sonntag den 23.11.08, 12 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
von Jabbusch | 17.11.2008
Die Vollv
ersammlung letzte Woche sorgte für Schlagzeilen. Nicht im nur im webMoritz: Die Vollversammlung hat es am Samtag auch als Aufmacher in die Anzeigen-Zeitung „Greifswalder Blitz“ geschafft. Für viel Diskussion sorgte dabei der Antrag von StuPa-Mitglied Eric Hartmann (Jusos).
Er möchte, dass in Zukunft die Ergebnisse einer beschlussfähigen Vollversammlung (erfordert mindestens fünf Prozent der Studierenden der Universität) für das Studierenden Parlament (StuPa) bindend sind. Auf der (nicht-beschlussfähigen) Vollversammlung stimmte nach einer hitzigen Debatte die Mehrheit dem Vorschlag zu.
Der webMoritz sprach mit Eric über seinen Antrag, Motivation und die Erfolgsaussichten.
webMoritz: Hallo Eric, auf der letzten Vollversammlung hast Du spontan einen Antrag eingebracht. Worum geht es in dem Antrag?

Eric Hartmann
Eric: Das Ziel ist es, dass Entscheidungen einer beschlussfähigen Vollversammlung durch das Studierendenparlament umgesetzt werden müssen. Zurzeit sind diese Entscheidungen leider nur „Empfehlungen“. In der Konsequenz bedeutet dies, dass sich das StuPa darüber hinwegsetzen kann, wenn es die Ansinnen der Vollversammlung nicht unterstützt. Aus meiner Sicht und derjenigen, die diesen Antrag mit eingebracht haben, wird die Vollversammlung damit überflüssig. Und diesem Umstand wollten wir Abhilfe schaffen.
webMoritz: Wie kam es zu dem offenbar spontanen Antrag?
Eric: Es war einfach den Umständen geschuldet. Auslöser war die Diskussion um den Antrag, der darauf hingewiesen hat, dass der Wunsch der letzten Vollversammlung, nach einer Auseinandersetzung mit dem Namensgeber der Universität, nicht behandelt wurde. Die Nicht-Behandlung wurde dabei mit der Aussage, dass „sei eben Demokratie“, abgebügelt. (mehr …)
von Oliver Wunder | 16.11.2008
Letzten Freitag war wiedermal Party im beliebten Studentenclub Geokeller. Doch diesmal war etwas anders. Im Club hingen zahlreiche Din A4 Zettel mit der Aufschrift: „Achtung! Warnung vor K.O.-Tropfen“. Was K.O.-Tropfen sind, verriet die Warnung nicht.
Doch dies ließ sich im Laufe des Abends unter den Gästen schnell herausfinden. K.O.-Tropfen oder Knockout-Tropfen sind eine Art Droge, die darauf abzielt Menschen zu betäuben. In Amerika ist sie deshalb als „date rape drug“ bekannt – als Vergewaltigungsdroge. (mehr …)
von Jockel Schmidt | 16.11.2008
Vor wenigen Tagen wurde der PolenmARkT eröffnet. Karbido sorgten im IKuWo mit ihrer quadrophonen Klangperformance zwischen Theater und Soundfrickelei für offene Münder und staunende Blicke. Was aus einem modifizierten und elektrifizierten Küchentisch nicht alles herausgeholt werden kann. (mehr …)
von Gabriel Kords | 16.11.2008

Am 8. Juli dieses Jahres verkaufte die Greifswalder Bürgerschaft die größte städtische Wohnungsgesellschaft WVG zur Hälfte. Die Stadtvertreter hofften, mit dem Verkaufserlös von 60,1 Millionen Euro den millionenschweren Schuldenberg der Hansestadt über Nacht ablösen zu können. Doch daraus wurde bisher nichts. Die Käuferin – die KWG AG aus Bremerhaven – zahlte bis heute nicht.
Nun rechnet die Stadt auch im offiziellen Haushaltsentwurf für 2009 nicht mehr mit den KWG-Millionen. Das ist ein Eingeständnis der Stadtverwaltung und des Bürgermeisters, die bis vor kurzem noch fest mit dem Geld rechneten. (mehr …)