Unser Programm am 21.10.

Das Magazin – Am Puls der Stadt – ab 19.00 Uhr

Im Magazin hört Ihr heute eine Bericht über die Kinderuniversität in Wismar, die jeden Monat Vorlesungen für Acht- bis Zwölfjährige anbietet. Dort werden spannende Themen kindgerecht gestaltet und die von Kindern häufig gestellten “Warum-Fragen“ für die Kleinen beantwortet. Außerdem erfahrt Ihr etwas über die Entstehung und die Geschichte des Geldes. In den Spotlights dreht sich wieder alles um aktuelle Themen und News aus Greifswald und Umgebung.

neosphaere* – Unerhörtes für musikalische Freischwimmer – ab 20.00 Uhr

Ob experimentell, poppig, rockig oder doch eher ruhig – wie immer thematisch frei hält sich neosphaere* auch heute Abend nicht an die Grenzen der Musikgenres. Wenn es uns um etwas geht, dann um Alternatives jeglicher Art. Neben den aktuellen Neuveröffentlichungen von zum Beispiel: Bodi Bill, Cold War Kids oder der neuen Kitsune Maison Compilation, bekommt ihr von uns auch noch ein neues Bandsalat Thema serviert. Seid gespannt zu welchem Thema ihr diesmal ein Mixtape basteln könnt.

Nacht am Meer – Der Talk im Strandkorb – ab 22.00 Uhr

Das Thema bei Nacht am Meer ist heute das Festival für zeitgenössischen Tanz im Nordosten der Bundesrepublik Deutschland, namens „TanzTendenzen“. Dazu wird uns die Leiterin des Ballettensembles des Theater Vorpommerns, Sabrina Sadowska (Foto), Rede und Antwort stehen. Die Musik unserer Sendung passt natürlich auch heute wieder zum Thema und mit unserer „Meer-Geschichte“ testen wir die Kreativität unseres Studiogastes.

Aktionen gegen Kohlekraftwerk Lubmin

Am morgigen Mittwoch, 22. Oktober, entscheidet der Schweriner Landtag über die Volksinitiative gegen das geplante Steinkohlekraftwerk in Lubmin. Bereits 32.000 Bürger aus Mecklenburg-Vorpommern haben diese unterzeichnet.

Um der Forderung noch einmal Nachdruck zu verschaffen, haben die Bürgerinitiative Kein Kohlekraftwerk Lubmin, WWF, BUND, Klima Allianz und das Online-Netzwerk Campact eine Eilaktion gestartet. Über eine eigens dafür eingerichtete Internetseite können den Mitgliedern der SPD-Fraktion im Landtag Protestmails geschickt werden. Diese fordern die Abgeordneten dazu auf, den Willen der Volksinitiative zu berücksichtigen und nicht gegen diese zu stimmen.

"Kohlosaurus" im Einsatz in Düsseldorf; Quelle: campact.de

Parallel zur Sitzung der Abgeordneten ist eine Demonstration gegen das Kohlekraftwerk geplant. Die Aktivisten planen Mittwoch ab 8.30 Uhr am Alten Garten vor dem Landtag das geplante Kohlekraftwerk als fünf Meter großen Dinosaurier, den „Kohlosaurus“, entstehen zu lassen. Aus seinem Bauch sollen dann tausende schwarze „CO2-Ballons“ aufsteigen und somit die Gefahr für das Klima verdeutlichen. Außerdem ist eine öffentliche Debatte geplant. An dieser Diskussion sollen Dr. Gottfried Timm (Vize-Landesvorsitzender der SPD), Brick Medak (WWF) und Torsten Jelinski (Bürgerinitiative „Kein Steinkohlekraftwerk in Lubmin“) teilnehmen. Gegen 10.30 Uhr soll die Aktion dann vorbei sein.

Der „Kohlosaurus“ war vorher schon an zehn anderen geplanten Standorten von Kohlekraftwerken. Von diesen Aktionen gibt es hier Bilder und Videos im Blog der Aktivisten.

StuPa-Live Ticker: Heute ab 20 Uhr!

Auf un

serer Vorgängerseite gehörte der StuPa Live-Ticker ein bisschen als Tradition dazu. Die Idee dahinter ist, das Parlament und seine Tätigkeit transparenter zu machen.

Heute Abend tagt das StuPa wieder. Und auch wir vom webMoritz glauben, dass nur die regelmäßige Berichterstattung über das StuPa am Ende zu einer sinnvollen Wahl führen kann. Daher sind wir heute Abend wieder im StuPa und berichten für Euch live, über die neuesten Entscheidungen und Entwicklungen.

Ein Blick auf die Tagesordnung verrät jedoch bisher kaum spannende Themen:

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TOP 1 Berichte (Sonderbericht Erstiwoche) [Dieser Tagesordnungspunkt allein dürfte mindestens eine Stunde wenn nicht mehr Zeit einnehmen, da sämtliche AStA-Referenten und Medien-Vertreter dem StuPa ausführlich rechenschaftspflichtig sind]

TOP 2 Formalia [Formelle Feststellung der Beschlussfähigkeit etc.]

TOP 3 Finanzantrag „polenmARkT 08“ (Drs.18/67) [webMoritz.de wird über den polenmARkT ausführlich berichten!]

TOP 4 Besetzung offener Stellen

TOP 4.1 AStA Hauptreferate [Hier wird erwartet, das der bisherige stellv. AStA-Vorsitzende Sebastian Nickel sich für den bisher nicht besetzten Posten den Vorsitzenden bewirbt]

TOP 4.2 AStA Co-Referate [Unter anderem nicht besetzt sind das Amt des Co-Referentin für Finanzen und Nachhaltigkeit, das Amt des Co-Referenten für politische Bildung und (nach 4.1.) das Amt des stellv. AStA-Vorsitzenden. Alle Stellen sind noch offen]

TOP 4.3 moritz-Geschäftsführung [Auch nach einer Geschäftsführung wird noch immer verzweifelt gesucht!]

TOP 4.4 moritz-web Stellvertreter [Dito]

TOP 4.5 Nachwahl Haushaltsausschuss [Ein Gremium des StuPa selbst]

TOP 5 Ernennung des Wahlleiters der StuPa-Wahlen [Stehen im Januar 2008 an]

TOP 6 Beanstandung Beschluss „Förderung Brandopfer“ [Die Förderung der Brandopfer des Studentenwohnheims wurde auf Grund von rechtlichen Problemen von der Rechtsabteilung kassiert. Mehr siehe hier]

TOP 7 Ausblick Perspektiven [Hier könnte der StuPa Präsident erklären welche Themen er in diesem Semester für wichtig hält. Es ist außerdem die Festsetzung einer Sondersitzung in der darauffolgende Woche zu erwarten]

TOP 8 Änderung der Geschäftsordnung (Drs. 18/66)

TOP 9 Bestätigung der AStA Beschlüsse in der Vorlesungsfreienzeit [In der Regel ohne Probleme]

TOP 10 Sonstiges

[Mehr Infos und alle Drucksachen unter stupa.uni-greifswald.de.]

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Diese Tagesordnung wird jedoch erst durch das Parlament beschlossen. Es ist gut möglich, dass noch Gäste zur Veranstaltung auftauchen (jeder Student hat Rederecht) und neue Tagesordnungspunkte vorschlagen. Der webMoritz hat bereits Kenntnis von weiteren Anträgen. Mehr dazu heute Abend…

*Update*

  • 20.14 Uhr:

Die StuPa-Sitzung ist eröffnet. Zurzeit laufen die Berichte. Das Präsidium ist bereits damit durch. Jetzt ist der AStA dran.

  • 20.16 Uhr:

Alexander Schulz-Klingauf lobt den AStA für geleistete Arbeit.

  • 20.21 Uhr

Kritische Frage an den AStA-Referenten für Technik, warum noch immer Fehler auf der AStA-Seite sind…

  • 20.25 Uhr

Finanzreferent Tim Krätschmann berichtet. Er bestätigt u.a., dass die Gruppe der DKP vom Markt der Möglichkeiten verwiesen wurde. Gegenüber dem webMoritz erklärte er im Vorfeld, dass Parteien generell nicht auf dem Markt der Möglichkeiten erlaubt sind. Zudem habe sich die DKP im Vorfeld nicht angemeldet.

  • 20.32 Uhr

Der Co-Referent für politische Bildung, Alexander Köcher, ist jetzt in Indien. Das Referat wird bisher nicht vertreten. Zum AStA-Burschenschaftsflyer stellt der stellv. AStA-Vorsitzende Sebastian Nickel fest, dass es auf dem webMoritz positive Kommentare gibt. Außerdem hätten einige Burschen den AStA besucht, sich „positiv geäußert“ und noch ein paar Flyer mitgenommen. „Wir haben ihnen aber nicht viele mitgegeben, weil wir nicht wissen, was sie damit vorhaben“, so Nickel.

  • 20.37 Uhr

Die Referentin für Studium und Lehre weist darauf hin, dass entgegen ihren Rechenschaftsberichtes die Zukunft der Vorlesung mit Videoübertragung noch nicht sicher ist. Dies soll erst morgen im Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät entschieden werden.

  • 20.42 Uhr

Referentin für Ausland & Internationalisierung berichtet, dass noch zu wenig Studenten ins Ausland gehen. Die freien Plätze werden nur zu 40 Prozent ausgenutzt.

  • 20.47 Uhr

Referent für Kultur, Sport und Erstsemester berichtet, dass neue Räumlichkeiten für Sport gesucht werden.

  • 20.50 Uhr

Jetzt folgt ein Sonderbericht zur Erstsemesterwoche von Diana Berndt.

  • 20.53 Uhr

Der Vortrag geht durch die Erstsemesterwoche – Tag für Tag…

  • 20.56 Uhr

Es wird sehr detaliert über Partys, Grillkohle, und diverse Veranstaltungen berichtet. Fazit: Alles super (so AStA).

  • 20.59 Uhr

Die Referentin Diana Berndt erhält Applaus für ihr Engagement und die Präsentation. Jetzt geht es in die Fragerunde. Martin Hackober fragt, warum bei einigen Veranstaltungen keine Veranstaltungsorte angegeben wurden.

Matthias Krüger kritisiert, dass bei der Ersti-Party die Leute an Bauzäunen teils gequetscht wurden und die gesamte Einlass ungünstig gelöst wurde. Der Chefredakteur des Moritz-Magazins weist darauf hin, dass er es unangemessen findet, die Verantwortung dafür dem AStA zuzuschieben. Er kritisiert stark das Verhalten der vor dem Einlass wartenden Gäste und spricht von “ teils tierhaften“ Ausfällen seitens der auf Einlaß wartenden Studenten. Matthias Krüger betont, dass er nur das Problem ansprechen wollte, er dies jedoch nicht als Kritik am AStA verstanden haben will.

Die Referentin äußert abschließend aber auch massive Kritik zur Beteiligung der AStA-Referenten in der Erstsemesterwoche: „Vielleicht bin ich zu ehrgeizig, aber von manchen Referenten bin ich bodenlos enttäuscht.“

  • 21.01Uhr

Der Bericht ist zu Ende. Jetzt geht es über zum Bericht des Referats für Queer und Gleichstellung.

  • 21.12 Uhr

Der Referent äußert Fortschritt bei der Kinderbetreuung im Kooperationskindergarten des AStA. Dieser soll in Zukunft ausschließlich für Eltern zur Verfügung stehen, die auf Gleitzeiten angewiesen sind.

  • 21.18 Uhr

Ein Juso-StuPist Stephan Schumann fragt nach Zwischenfällen mit rechtsextremen Hintergrund. Der Referent für Ausländerfragen bestätigt, dass es mehrere Zwischenfälle gab.

Der Referent berichtet auch von fortgesetzten Problemen mit dem Studienkolleg. Die Lehrkräfte dort behandeln einige Studenten „wie Kinder“.

Es wird auch kurz das Thema „Tapir“ im wintermoritz angesprochen.

Der moritz-Chefredakteur Arik Platzek bittet darum, sich in Zukunft bei Problemen oder Beschwerden vorrangig und direkt an die Chefredaktion zu richten, statt sich zuerst an StuPa-Präsidium und Rektorat zu wenden, über welches er letztendlich informiert wurde. Der Ausländerreferent weist darauf hin, dass er nicht der Initiator der Beschwerden ist, sondern nur den Studenten beratend zur Seite stand. Sebastian Nickel weist darauf hin, dass nicht nur Ausländer, sondern auch Deutsche mit muslimischen Glauben betroffen sind. Alexander Schulz-Klingauf weist auf die Sorgfaltspflicht des moritz hin. Der StuPa-Präsident weist darauf hin, dass der Tapir kein Tagesordnungspunkt ist und bricht die Debatte ab.

Ab hier kann Sebastian leider nicht mehr berichten, da sein Internetzugang nicht mehr funktioniert. [Info Seb. Jab.: Der Internetzugang im gesamten Saal fiel aus!]

Nachtrag von Arik Platzek: Einen ergänzenden Bericht über die StuPa-Sitzung findet ihr ab Mittwochnachmittag hier auf webMoritz.de!

Studenten stimmen für Videoübertragung

Auch bei der zweiten Veranstaltung in der General Studies Vorlesungsreihe gab es Schwierigkeiten bei der Videoübertragung.

Dennoch wird sich am status quo wohl nichts mehr ändern: Die Studenten wurden in der Vorlesung vor die Wahl gestellt, ob alles so beibehalten wird, oder ob dieselbe Vorlesung zwei Mal unmittelbar hintereinander (montags von 18-20 und von 20-22 Uhr) im Hörsaal „Kiste“ stattfindet. Die Studenten entschieden sich in beiden Hörsälen mit großer Mehrheit für eine Beibehaltung der Videoübertragung.  Wohl auch deshalb, weil angekündigt wurde, dass bei einer Aufspaltung der Veranstaltung zentral festgelegt werde, wer welche Vorlesung zu besuchen habe. Anhand des Meinungbildes soll nun in den nächsten Tagen endgültig entschieden werden. Professor Geo Siegwart, der die Vorlesung koordiniert, geht jedoch ausdrücklich nicht davon aus, dass nach dem Votum etwas geändert wird. (mehr …)

Kommentar: Was kostet Kultur?

Ein kritischer Kommentar zu den anstehenden Kürzungen am Theater Vorpommern

Der Aufschrei ist groß in Greifswald und ganz Vorpommern. Die Kürzungspläne der Landesregierung im Theater- und Orchesterbereich werfen viele Fragen auf, über die Zukunft von Kunst und Kultur in unserm Land. Dies ist auch notwendig, denn neue Lösungen müssen gefunden werden, um in den nächsten Jahren mit weniger Geld auszukommen. Den Untergang des Abendlandes, wie er von manch kritischer Stimme beschworen wird, wird Minister Tesch mit seinen Plänen aber wohl kaum herbeiführen.

Mein letzter Theaterbesuch in Greifswald liegt nun etwa zwei Wochen zurück. Die Karten gibt es für Studenten ab sieben Euro, für „Normalsterbliche“ ab elf Euro. Mit Abos geht es noch etwas günstiger – da kann sich wohl niemand beschweren. Und wir alle könnten uns freuen, dass die Vorstellungen so stark subventioniert sind, wenn es denn auch dazu führen würde, dass sie gut besucht sind. Doch dies ist nicht der Fall. Der zu zwei Dritteln leere Saal gähnte mich an, und das obwohl Dürrenmatts „Die Physiker“ durchaus das Potential hat alte wie junge Zuschauer zu begeistern. (mehr …)