Da ist es wieder: Das Sommerloch. Es ist eine gute Gelegenheit für Minister und Politiker aller Art sich bei bestem Wetter unters Volk zu mischen. Nachdem vor kurzem uns bereits Erwin Sellering beehrte, besuchte uns letzte Woche auch der Aufbau-Ost-Beauftragte des Bundeskabinetts, Wolfgang Tiefensee. Er schaute sich das Uni-Klinikum an und unterhielt die angereisten Journalisten, die auf ein paar wichtige Worte warteten.
Doch diese Hoffnungen wurden enttäuscht. Einzig der Rektor konnte um eine bessere Bahnanbindung bitten. „Wird weitergegeben“, so die Antwort des Ministers. Zum Schluss dann doch noch ein paar warme Worte: Ein Erfolg für Greifswald – so zitiert die Ostsee-Zeitung den Minister – könnte er sich in einer zweite Runde der bundesweiten Exzellenzinitiative (Elite-Universitäten) „sehr gut vorstellen“. (mehr …)
In der Wochenendausgabe bat die Universität in der Ostsee-Zeitung die Studenten, auf die Rückforderung der zu viel gezahlten 60 Euro Verwaltungsgebühren zu verzichten (Webmoritz berichtete). In dem OZ-Artikel heißt es, dass die Uni dieses Geld für viele Zwecke, wie etwa die Förderung des Hochschulsports und zur Anschaffung von Lehrbüchern bräuchte. In dem Artikel steht auch, dass der AStA diese Initiative unterstützen würde.
„Das stimmt nicht“, stellte der stellvertretende AStA-Vorsitzende Sebastian Nickel in der heutigen AStA-Sitzung fest. Er werde eine entsprechende Gegendarstellung verfassen und die Ostsee-Zeitung um eine Berichtigung bitten.
Die Vereinnahmung des AStA für den Verzicht ist verwunderlich, wenn man puchase propecia online bedenkt, dass es der AStA selbst war, der gegen die Verwaltungsgebühr geklagt hatte und so die Rückforderung erst ermöglichte.
Derweil plant der AStA eventuell eine weitere Klage gegen die Universität. Diesmal soll e
s um die Immatrikulationsgebühr von 10 Euro gehen, die genauso wie die Verwaltungsgebühr mangels gesetzlicher Grundlage rechtswiedrig sei. Sebastian Nickel dazu in der AStA-Sitzung: „Wenn wir mit dem Kanzler der Universität keine außergerichtliche Lösung finden, werden wir notfalls klagen“. Von Verzicht also keine Spur.
Auch die Liberale Hochschulgruppe reagierte ungehalten auf die Aufforderung der Universität auf die Rückforderung der Verwaltungsgebühren zu verzichten. Sie fordern inzwischen eine Entschuldigung des Rektors ().
*Update*
Wie der AStA gerade gegenüber dem Webmoritz verlauten ließ, wird eine Klage gegen die Immatrikulationsgebühr zwar ernsthaft in Betracht gezogen, ob jedoch tatsächlich geklagt wird, ist noch nicht sicher. Eine endgültige Entscheidung darüber soll erst fallen, wenn der AStA sich mit dem Rechtsanwalt abgestimmt hat und alle Möglichkeiten einer außergerichtlichen Einigung mit der Universität ausgeschöpft wurden.
Am Mittwoch, dem 6. August ist von 10.30 Uhr bis 18 Uhr der Nanokosmos in Form einer doppelstöckigen Erlebniswelt auf dem Marktplatz zu Gast. Das Roadshow-Fahrzeug ,der sogenannte nanoTruck, ist die neue Informationskampagne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Nanotechnologie.
Der nanoTruck bietet ein vielfältiges Angebot mit einer interaktiven Exponatenschau, Labormodul für Workshops und Praktika, Infoterminals und multifunktionalem Veranstaltungsraum, zu dem ist der Zugang kostenfrei. Wer sich auf einen Rundgang begibt erlebt in elf Stationen das Reich der winzigen Materienstrukturen, die millionenfach kleiner sind als ein Stecknadelkopf.
Die Informationskampagne ist eingebunden in die „Nano-Initiative-Aktionsplan 2010″ des BMBF, einschließlich sieben weiteren Bundesministerien und soll die Öffentlichkeit über die Fortschritte und das große Entwicklungspotential der Nanotechnologie informieren. Der nanoTruck soll Wissen über fachspezifische Studiengänge und Ausbildungsmöglichkeiten, die verschiedenen Anwendungsfelder und die begleitende Risikoforschung vermitteln. Die Querschnittstechnologie wird weltweit als die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts angesehen.
Das alternative Jugendcamp Ajuca findet dieses Jahr zum fünften Mal vom 5. bis 10. August auf dem ehemaligen Militärflughafen Lärz statt. Das Camp wird wie jedes Jahr durch Jugendliche eigenverantwortlich organisiert und stellt eine Veranstaltung zum politischen und gesellschaftlichen Engagement gegen Rechtsextremismus in unserem Land dar. Dieses Jahr steht das Camp unter dem Motto „Politics.People.Party“. (mehr …)
Skateboard-Videos sind im Normalfall relativ langweilig. Zu dumpf-dröhnigem HipHop drehen (meist amerikanische) Jugendliche ihre Pirouetten. Das ist beim Zuschauen ein kurzweiliges Vergnügen, erschöpft sich aber nach wenigen Minuten. Nun gibt es aber auch in Greifswald Jugendliche, die sowohl skaten als auch filmen. Ebensolche haben ein kleines Filmchen veröffentlicht, dass weder durch Goldkettenmusik, noch durch sportbegeisternde Langeweile negativ auffällt. Es ist wirklich humorvoll und mit Liebe zum Detail gestaltet.
Auch die Ostsee-Zeitung hat das Video aufgegriffen. Am vergangenen Mittwoch erschien darüber ein Artikel von Anke Lübbert, den ich der Vollständigkeit wegen hier ausstellen möchte.
[Dieser Beitrag wurde mit freundlicher Genehmigung von Fleischervorstadt Blog übernommen.]