Ganz international

Das 2007 in Kopenhagen gegründete Jazzquintett „à la Cour“ gastiert am 31. Mai ab 21 Uhr in der Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Institutes in der Bahnhofstraße 50. Die internationale Crew, die sich aus Mads la Cour (Flügelhorn/Trompete), Philipp Gropper (Saxophon), Harvard Wiik (Piano), Andreas Lang (Bass) und Kresten Osgood (Schlagzeug) zusammensetzt, wird sie auf ihre ganz eigene unverwechselbare Art faszinieren. Durch verführerische strahlende Tonkaskaden und fortschreitende Varianz gestalten Sie aus den zerbrechlichen Strukturen mitreißende Klangräume. Jeder einzelne hat ein perfektes Gespür für die rhythmische Vertracktheit, so dass sie in der Lage sind mehrschichtige Melodiebögen zu einer Einheit zu verschmelzen aber auch harmonische Spannungen in ungeahnte Weiten ausufern zu lassen.

Von zehn aus rückwärts

Die erste von vier Countdown-Partys startete am vergangenen Freitag als erster Vorgeschmack auf das diesjährige Greifswald International Students Festival (Gristuf).

Mit einer Lesung begann sie. In Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung MV und auf Vorschlag der Veranstaltungsleiterin Anett Hauswald des Koeppenhauses las der als freier Autor und Regisseur in Leipzig lebende Thomas Podhostnik am vergangen Freitagabend im Koppenhaus aus seinem Debütroman „Der gezeichnete Hund“. (mehr …)

Von zehn aus rückwärts

Die erste von vier Countdown-Partys startete am vergangenen Freitag als erster Vorgeschmack auf das diesjährige Greifswald International Students Festival (Gristuf).

Mit einer Lesung begann sie. In Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung MV und auf Vorschlag der Veranstaltungsleiterin Anett Hauswald des Koeppenhauses las der als freier Autor und Regisseur in Leipzig lebende Thomas Podhostnik am vergangen Freitagabend im Koppenhaus aus seinem Debütroman „Der gezeichnete Hund“. Darin zeichnet der Absolvent des Deutschen Literaturinstituts die Geschichte einer aus Slowenien eingewanderten Familie nach, deren Sohn Sivo in der neuen Heimat geboren wird. Mit markanten Strichen und einem prägnanten, sich in kurze Sätze ergießender Stil erzählt Thomas Podhostnik von dem Zurücklassen einer eigenen Kultur der Elterngeneration und ihrer dem Sohn bewusst werdenden Brüche, Nöte und Einsamkeiten. Nicht ohne eine gute Prise Situationskomik hier und da. Mit einer regen Diskussion zwischen Autor und Publikum über Stil, Autobiographisches und der Situation von Einwandererfamilien in Deutschland ging die Auftaktveranstaltung der Countdown-Reihe des Gristuf zu Ende.

Geschrieben von Uwe Roßner

Politik-Professor Buchstein über Rechtsextremismus im Podcast

Die Sendung Sternstunde von Radio 98eins hat einen sehr interessantes Radio-Interview mit dem Greifswalder Politikwissenschaftler Hubertus Buchstein produziert. Das Thema sorgt gerade in M-V und Greifswald für Aufsehen: Rechtsextremismus – eben auch bei uns in der Region.

Damit passt das Interview perfekt zu unserer Berichterstattung der letzten Wochen. Der Professor geht dabei besonders auch auf die zunehmenden Sprayereien in Greifswald ein und auf die offenbar neue „Gruppe“, die seit Dezember letzten Jahres in Greifswald aktiv ist. Aber hört selbst:

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In diesem Zusammenhang wollen wir auf neu aufgetauchte rechtsextreme Sprayer hinweisen.

Nun wollen wir hier nicht den Antifa-Seiten ersetzen und auch nicht jede rechte Schmiererei dokumentieren. Aber auch dieser Sprayer sollte erneut alarmieren, da er offenbar sehr aktuell auf den 60igsten Geburtstag Israels Bezug nehmen soll. Die Fotografen, die sich hinter dem Pseudonym „Das Gaunerpack“ (Website) an uns wandten schreiben dazu:

„Heute auf einer Erkundungstour durch Greifswald fand ich folgende Spüherei am Rewe/Fettenvorstadt und dem Eckhaus gleich nebenan. Wie auch im bild zu sehen steht dort „iSrael du Opfer“ unterschrieben mit der Wolfsangel, deren Verwendung verfassungswidrig ist und aus deren Zusammenhang diese Sprayerei dem rechten kreisen Greifswalds zuzuordnen ist. Das Zeichen vor „Israel“ kann ich nicht deuten. Ich schätze, es ist eine ‚4‘ (im sinne von „for“) –> „4 iSrael du opfer“. „

Das Foto wurde uns bereits am Montag, dem 19.5. zugeschickt.

2. Internationaler Tag in der Mensa

Im vergangenen Jahr führte das Akademische Auslandsamt der Universität Greifswald (AAA) den 1. Internationalen Tag durch. Diese junge Messe verfolgt das Ziel, alle interessierten Studenten unserer Universität über die Möglichkeiten, ein Studium oder Praktikum im Ausland aufzunehmen, zu informieren.

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