von Florian Bonn | 04.05.2008
„Ich muss mehr Sport machen!“, sagen sich viele, wenn man mal wieder liest, dass Deutschland immer dicker wird. Aber dieser fromme Wunsch erledigt sich für viele schon mit der Anmeldung zum Hochschulsport. Zusammenbrechende Server, überfüllte Kurse und unpassende Trainingszeiten sind nun mal kein Freund des schwindenden Bauches.
Guckt man sich aber mal etwas um, stellt man fest, dass es in Greifswald eine große Auswahl an Sportvereinen gibt, die vielfältige Sportangebote zum (großteils) günstigen Preis bieten und zudem nicht an Semesterzeiten gebunden sind. Das Angebot beinhaltet hochklassigem Leistungssport, aber auch für reine Freizeitsportler ist einiges dabei.
Eine Übersicht bietet die Vereinsliste auf www.greifswald.de. Allerdings fehlen dort oftmals die Webseiten. Eine Suchmaschine kann hier aber schnelle Abhilfe schaffen.
Der größte Sportverein in Greifswald ist die HSG (Ja, die Homepage ist grenzwertig). Dort gibt es von Aerobic bis Volleyball 22 Sportarten, die auch als Nichtleistungssportler machbar sind. Die Mitgliedschaft gibt es ab circa 50 € pro Jahr (Abteilungsabhängig, kann auch mehr sein), aber dafür gibt es im allgemeinen auch mehrere Trainingstermine in der Woche. (mehr …)
von Archiv | 04.05.2008
Uni Greifswald würdigt die Verdienste eines außergewöhnlichen deutsch-amerikanischen Geisteswissenschaftlers
Er gilt als Provozierer und Polarisierer und als einer der allgegenwärtigen Zwischenrufer in der intellektuellen Debatte Deutschlands. Seine Publikationsliste ist über 45 Seiten stark. Seine Bücher erschienen nicht nur in deutscher und englischer Sprache, sondern auch auf Chinesisch, Niederländisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch. In einem Akademischen Festakt würdigt die Philosophische Fakultät der Universität Greifswald am Mittwoch, dem 14. Mai 2008, die langjährigen Verdienste des an der amerikanischen Eliteuniversität Stanford lehrenden Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Ulrich Gumbrecht mit der Verleihung einer Ehrendoktorwürde
Mit der Ehrenerweisung zeichnet die Universität Greifswald die prägnante geisteswissenschaftliche Forschung Gumbrechts auf dem Gebiet der Allgemeinen und Romanischen Literaturwissenschaft aus. Durch seine umfassenden Arbeiten und bahnbrechenden Publikationen zur Philosophie des Verstehens sowie zur Philosophie der Präsenz eröffnete er den Geisteswissenschaften bisher ungeahnte Wege.
Prof. Hans Ulrich Gumbrecht (geb. 1948 in Würzburg) ist seit 1989 Lehrstuhlinhaber für Komparatistik (Lehrstuhl für italienische, französische und Vergleichende Literaturwissenschaft) an der amerikanischen Universität Stanford. Er studierte Romanistik, Germanistik, Philosophie und Soziologie in Deutschland, Italien und Spanien. Bereits im Alter von 26 Jahren wurde der Geisteswissenschaftler ordentlicher Professor an der Ruhr-Universität Bochum, an der er zwischen 1975 und 1982 wirkte. Von 1983 bis 1989 lehrte und forschte er an der Universität in Siegen. Gumbrecht nahm Gastprofessuren an zahlreichen ausländischen Universitäten wahr. Seit März 2000 ist er US-Bürger. Der Wissenschaftler, der seit über zehn Jahren in Kontakt mit der Greifswalder Philosophischen Fakultät steht, gehörte 2004 (bis 2007) zu den Gründungsmitgliedern des Greifswalder Universitätsrates.
Gumbrecht ist Mitherausgeber der Grundrisse der romanischen Literaturen des Mittelalters, Figurae – Readings in Medieval Culture, Writing Scene und Espaces Metisses. In regelmäßigen Abständen schreibt er für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und für Merkur – Zeitschrift für europäisches Denken. In einem ZEIT-Artikel aus dem Jahr 2007 bezeichnet er es selbst als größte Frustration, keine Resonanz zu finden.
Geschrieben von Constanze Steinke
von Archiv | 04.05.2008
Das Uniklinikum Greifswald hat zweieinhalb Jahre nach Abschluss des Anteilskaufvertrages die vereinbarte Summe für den Erwerb von 94,9 Prozent der Gesellschafteranteile an der Kreiskrankenhaus Wolgast gGmbH in Höhe von 6,1 Mio. Euro an den Landkreis Ostvorpommern überwiesen, informierte heute Gunter Gotal, Kaufmännischer Direktor des Uniklinikums Greifswald. 5,1 Prozent verbleiben beim jetzigen Träger, dem Landkreis Ostvorpommern. Damit gilt die Fusion als vollzogen.
Nachdem das Bundeskartellamt Ende 2006 die Fusion des Uniklinikums Greifswald mit dem Kreiskrankenhaus Wolgast untersagt hatte, wurde 2007 Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf eingereicht sowie eine Sondererlaubnis im Bundeswirtschaftsministerium beantragt. Die Gremien haben inzwischen grünes Licht für das Zusammengehen beider Einrichtungen gegeben.
„Mit der Empfehlung der unabhängigen Monopolkommission, einer klaren Entscheidung des Oberlandesgerichtes Düsseldorf und einer Sondererlaubnis des Bundeswirtschaftsministers ohne Auflagen im Rücken ist die Rechtslage hinreichend geklärt“, unterstrich Gotal. „Es gibt aus Sicht des Uniklinikums nun keine weiteren Gründe, die lange überfällige Zahlung an den Landkreis, der jetzt die Gelder für eigene Zwecke einsetzen kann, weiter aufzuschieben.“
Geschrieben von Constanze Steinke
von Archiv | 04.05.2008
In der Sitzung am 28. April hat das Studierendenparlament den Beschluss gefasst, sich als Vertreter der Studierendenschaft und damit als Herausgeber des Sommermoritz 2008, vom ?Tapir-Comic? mit dem Titel ?Gott und die Welt? entschieden zu distanzieren. Der Herausgeber hält weder die Zeichnungen noch den Text für akzeptabel.
Die freie, inhaltliche und künstlerische Gestaltung der studentischen Medien ist ein sehr hohes Gut. Der Erfolg der studentischen Medien ist genau auf diese Freiheiten zurückzuführen.
Die Grenzziehung zwischen redaktioneller Freiheit auf der einen Seite und Haftungsansprüchen von Dritten, (auch wenn nur eine mittelbare Verletzung von Rechten vorliegt), auf der anderen Seite, ist das Spannungsfeld, indem sich das Verhältnis zwischen Herausgeber und Medien abspielt.
Da Grenzen, historisch gesehen, weder endgültig noch unverschiebbar sind, ist es die Aufgabe der Studierendenschaft, den Vertretern der Studierendenschaft und damit des Herausgebers sich ständig über diese Grenzen auszutauschen und wenn nötig, sie neu zu bestimmen.
Das Studierendenparlament hat sich entschieden gegen die Form und den Inhalt des oben genannten Artikels gestellt und damit klar Position bezogen.
von Jabbusch | 03.05.2008
Versuchen wir es kurz: Nach der Wahl des Studentenparlaments wird – wie jedes Jahr im Mai – das komplette AStA-Team neu zusammengestellt.
Der jetzige ASTA (Quelle: Asta-Greifswald.de)
Während sich der AStA in den letzten Jahren jedoch dank eng verknüpfter Netzwerke meist aus den selben Personen und deren Freunde immer wieder selbst zusammensetze, gibt es dieses Jahr nur wenige Referenten, die weitermachen wollen. Also werden jetzt jede Menge neue Kräfte gebraucht! Auch das frisch zusammengesetzte StuPa ist hochmotiviert neue und kompetente Referenten in AStA-Ämter zu heben.
Unter diesen Ämter sind auch die zwei Spitzenpositionen: Der AStA-Vorsitzende und sein neu eingeführter Stellvertreter. Dafür gibt es derzeit noch nicht mal einen Bewerber (ja wirklich – niemanden!!).
Vielleicht ist das eine gute Chance, dass wir die (wohl?) erste wieder eine weibliche AStA-Vorsitzende bekommen? (Ergänzung: Karen Flügge war im Jahr 2000 AStA-vorsitzende.) (mehr …)