Nordischer Klang: Bunt, schräg und frech

Festivalchef Prof. Walther Baumgartner, Christine Nickel und Dr. Fritjof Strauß vom Organisationsteam des diesjährigen Nordischen KlangsMit diesem Motto, einem breit gefächerten Programm und gut 150 Künstlern lädt der Nordische Klang vom 1. bis 9. Mai zum 17. Veranstaltungsjahr nach Greifswald ein

Das Festival ist eine Institution. Nicht allein für die am Bodden gelegene Universitäts- und Hansestadt. Weit über die Stadtgrenzen hinaus besitzt der Nordische Klang einen klangvollen Namen. „Wir haben in Skandinavien einen guten Ruf“, bestätigt der Festivalchef Prof. Walther Baumgartner.

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Dank für Hauptwohnsitznahme: Segeltörn für Studierende

Universität zum Segeln auf die GREIF ein. Die Bewerbungfrist läuft noch bis zum 5. Mai

Vierzig Studentinnen und Studenten können am Tagestörn, der am Donnerstag, 5. Juni vom Heimathafen Greifswald-Wieck hinaus auf die Ostsee führt, teilnehmen. Noch bis zum 5. Mai können sich Studierende, die sich mit Hauptwohnsitz in Greifswald angemeldet haben, um einen der begehrten Mitsegelplätze auf dem stadteigenen Schiff bewerben. Bewerbungsunterlagen finden sich im Internet unter www.greifswald.de. Die Kosten für den Törn übernimmt seit 2007 ein renommiertes Greifswalder Unternehmen. Mit an Bord sind Oberbürgermeister Dr. Arthur König und Vertreter der Universitätsleitung. (mehr …)

Uni wirbt für Sparkassen-Konzert

Seit einigen Wochen findet sich auf der Startseite der Uni-Website ein „Tipp“. Darin wird auf das SCORPIONS-Konzert (Archiv) der Sparkasse hingewiesen. Außerdem erhielten am 28. April alle Studenten eine persönliche E-Mail mit den Konzertterminen in ihr Uni-Postfach. Selbst im Büro des Rektorats im Uni-Hauptgebäude liegt ein großes Scorpions-Plakat über dem Tisch im Vorzimmer…


Konzert-Plakat (Quelle: Sparkasse)

Was daran schlimm ist? Zunächst nichts. Außer, dass vielleicht die Grenze zwischen Werbung für die Sparkasse (bzw. deren Konzert) und dem redaktionellen Inhalt der Uni-Website verschwimmt. (mehr …)

Fakultätsrat der PhilFak konstituiert

Eine ganz kurze Kurzmeldung. An 30. April kamen folgende Mitglieder der Philosophischen Fakultätsrat endgültig in Amt und Würden:

  • Prodekan Nummer 1 ist Thomas Stamm-Kuhlmann
  • Prodekan 2 ist Prof. Dr. Horst Krist
  • Studiendekanin ist Prof. Dr. Amei Koll-Stobbe
  • Dekan bleibt Prof. Dr. Matthias Schneider

Die Wahlen hatten sich durch Nicht-Anwesenheit von Herrn Stamm-Kuhlmann und einen fehlenden Kandidaten für den Platz des Studiendekans um eine Sitzung verzögert. Mehr zu diesem Fakultätsrat erfahrt ihr hier.

Greifswalds unrühmlicher Spitzenplatz

Greifswald-Uecker-Peene sehen mit Unbehagen, dass Greifswald eine Spitzenstellung beim Sanktionieren von ALG II ? Beziehern einnimmt. Im Osten der Republik ist Greifswald einsam an erster Stelle zu finden, selbst im bundesweiten Vergleich sind lediglich vier Kreise oder kreisfreie Städte zu verzeichnen, die härter gegen Langzeiterwerbslose vorgehen.

Mit der Vorlage des neuesten Sanktionsberichtes der Bundesagentur für Arbeit von April 2008 wird deutlich, dass die ARGE Greifswald mit einer Sanktionsquote von 5,2 % aller erwerbsfähigen Hilfebedürftigen im Osten der Republik den ersten Rang einnimmt. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt unterliegen 1,9 % aller erwerbsfähigen Hilfebedürftigen (mindestens) einer Sanktion, Ostdeutschland hat eine Quote von 1,5 %, Mecklenburg-Vorpommern eine von 1,7 %. Damit sanktioniert die ARGE Greifswald dreimal so häufig im Vergleich zum Landesdurchschnitt.

Wir glauben nicht, dass die Menschen in Greifswald integrationsunwilliger als die Menschen im Rest der Republik sind?, so der sozialpolitische Sprecher des Kreisverbandes, Gregor Kochhan. Eher stehe zu befürchten, dass die in den letzten Wochen häufig beschriebenen Missstände bei der ARGE Greifswald die Ursache für die extrem hohe Sanktionsquote ist. Keine andere ARGE in Mecklenburg-Vorpommern käme nach dem Bericht der Bundesagentur für Arbeit auch nur annähernd in die Nähe der Quote in Greifswald, so Kochhan weiter.

Hartz IV steht bekanntlich unter dem Motto ?Fördern und Fordern?. Zum Fordern gehören auch die Sanktionen. Trotz des starken Forderns seitens der ARGE Greifswald – wenn man denn die hohe Sanktionsquote als Ausdruck des ?Forderns? begreifen will -, ist Greifswald die einzige Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, die im April eine leichte Zunahme der Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen hatte. Während im Landesdurchschnitt die Quote sank (von 15,6 % im März auf 15,3 % im April), stieg der Anteil der Erwerbslosen in Greifswald von 15,2 % im März auf 15,3 % im April – trotz der überproportional häufigen Sanktionen!

Geschrieben von Stefan Fassbinder (Bündnis 90/Die Grünen)