von Stefan Streiche | 30.04.2008
Auch dieses Jahr wird Greifswald wieder „zur südlichsten Stadt Skandinaviens“. Den Besucher erwartet auch beim 17. Nordischen Klang eine bunte Mischung aus Theater, Konzerten, Filmen, populärwissenschaftlichen Vorträgen, Ausstellungen und Lesungen. Unter dem Motto „bunt, schräg, frech“ steht der Nordische Klang dieses Jahr ganz im Zeichen der Insel Island. Die Kulturwoche liegt in der Zeit vom 1. bis zum 9. Mai.
Die offizielle Eröffnung findet an diesem Freitag, dem 2. Mai, im Theater Vorpommern statt. Es werden der Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff und der isländische Botschafter aus Berlin, Ólafur Davidson, anwesend sein. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgt das deutsch-isländische Ensemble adapter. (mehr …)
von Jabbusch | 29.04.2008

Aus der Ostsee-Zeitung:
„Eine Halbierung auf 800 Megawatt wird es nicht geben“, sagte der Projektleiter des geplanten 1600-Megawatt-Kraftwerks, Peter Gedbjerg, heute. Ein Kraftwerk mit 800 Megawatt Leistung sei unwirtschaftlich und würde nicht in die Strategie des Unternehmens passen[…]. Es gebe aber Ideen, die Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern. […] Genauere Angaben machte Gedbjerg nicht. […] (mehr …)
von Archiv | 29.04.2008
Parallel zu den ?it-tagen Mecklenburg-Vorpommern? findet in Rostock in
diesem Jahr zum ersten Mal eine internationale E-Learning-Konferenz
stattf. Vom 17.-19. Juni 2008 kommen führende Wissenschaftler,
Bildungsexperten und Wirtschaftsvertreter auf der ?E-Learning Baltics
2008? (eLBa 2008) zum Erfahrungsaustausch über aktuelle Trends im
Kontext des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien zusammen und
stecken gemeinsam Erwartungen an zukünftige Entwicklungen ab.
Die E-Learning-Branche wächst. Kaum ein Weiterbildungsseminar kommt
heute noch ohne digitale Medien aus. Längst wurden Stift und Füller
durch die Tastatur ersetzt und der Bildschirm ist zum digitalen
Schreibblock geworden. Doch E-Learning bietet weitaus mehr
Möglichkeiten. So können sich Lernende heute, unabhängig von Ort, Zeit
und Raum, komplexe Sachverhalte kostengünstig in Eigenregie aneignen.
Darüber hinaus sind Lernszenarien möglich, die in traditionellen
Seminaren nicht verwirklicht werden können — gerade das macht E-Learning
interessant für Wirtschaft und Wissenschaft.
Im Norden Deutschlands haben sich eine Anzahl von Instituten und
Unternehmen bereits seit Jahren für die Erforschung, Entwicklung und
Anwendung von E-Learning in einer Arbeitsgruppe zusammengefunden. Mit
der "E-Learning Baltics" organisieren das Fraunhofer-Institut für
Graphische Datenverarbeitung (IGD), die ANOVA Multimedia Studios, die
Landesinitiative Neue Kommunikationswege LiNK, das Institut für
Informatik und VIRTUS Institut für Neue Lehr- und Lernmethoden erstmals
gemeinsam eine international ausgerichtete Fachkonferenz auf diesem
Gebiet. Die dreitägige Veranstaltung fungiert als Schnittstelle zwischen
Wirtschaft und Forschung. Mit Prof. Hermann Maurer und Prof. Peter
Baumgartner konnten zwei hochkarätige und renommierte
E-Learning-Experten als Hauptredner für die Konferenz gewonnen werden.
In zwei Pre-Conference Workshops zu den Themen "E-Learning for Visually
Impaired People" (E-Learning für Blinde und sehbehinderte Menschen) und
"Intercultural Training" haben die Teilnehmer am 17. Juni 2008
Gelegenheit zum ausführlichen Erfahrungsaustausch. Am 18. und 19. Juni
werden auf der "International Scientific e-Learning Conference"
(eLBa-Science) unter dem Motto "Lernen im Prozess der Arbeit" Aspekte
wie E-Learning im Arbeitsprozess, computergestütztes kooperatives Lernen
(CSCL) und Game-Based Learning (spielebasiertes Lernen) beleuchtet. Auf
dem Anwenderforum "e-Learning Business" (eLBa-Business) stehen Lehr- und
Lernszenarien sowie Lernplattformen auf dem Prüfstand und es werden
erfolgreiche Beispiele aus der Anwenderpraxis vorgestellt. Weiterhin
können sich die Teilnehmer in Fachvorträgen und im Austellungsbereich
der parallel stattfindenen Computermesse "it-tage
Mecklenburg-Vorpommern" über Produkte und Innovationen im
Anwendungsbereich digitaler Trainingslösungen in Unternehmen bzw.
Bildungseinrichtungen informieren. Am Abend des 18. Juni sind die
Besucher zu einer Party in lockerer Atmosphäre direkt am Ostseestrand
eingeladen.
Die "E-Learning Baltics" wird vom Fraunhofer IGD und seinen Partnern
sowie von der IT-Initiative Mecklenburg-Vorpommern e.V. im Rahmen der
"it-tage Mecklenburg-Vorpommern" vom 17.-19. Juni 2008 veranstaltet. Die
jährlich stattfindende "kleine CeBIT" bringt regelmäßig IT-Entwickler
und -Anwender aus dem gesamten Nordosten in der Stadthalle Rostock
zusammen. "Mit der E-Learning- Baltics, dem Ausstellungsschwerpunkt
E-Learning und Veranstaltungen zum Thema Telemedizin wollen wir in
diesem Jahr neue Akzente setzen und Mecklenburg-Vorpommern als
Kompetenzregion auf diesen Gebieten international in Szene setzen", sagt
Prof. Bodo Urban, Vorstandsmitglied der IT-Initiative e.V. und Leiter
des Fraunhofer IGD Rostock.
Weitere Informationen zur Teilnahme und Anmeldung sowie das komplette
Veranstaltungsprogramm gibt es unter: www.e-learning-baltics.de.
Wir würden uns sehr freuen, Sie als Medienvertreter auf der
Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Die Veranstaltung ist für Sie
selbstverständlich kostenlos, um eine Anmeldung wird jedoch gebeten.
Geschrieben von Kathleen Christochowitz (Frauenhofer Institut für grafische Datenverarbeitung ro
von Archiv | 29.04.2008
Ministerin Schavan startet Programm zur Förderung von Promotionsstellen
Um die Qualität im Bildungssystem zu sichern, wird die Bildungsforschung immer wichtiger. Denn die Bildungspolitik bindet zunehmend Erkenntnisse aus der Wissenschaft mit ein. Aus diesem Grund startet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein neues Programm, mit dem bis 2015 jedes Jahr bis zu 30 Promotionsstellen gefördert werden. Hierfür stehen in den nächsten sieben Jahren insgesamt 22,5 Millionen Euro zur Verfügung. ?Wir brauchen exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in der Bildungsforschung?, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Dienstag in Berlin. Die neue Initiative ist wesentlicher Bestandteil des Rahmenprogramms zur Förderung der empirischen Bildungsforschung, das die Ministerin im November vergangenen Jahres vorgestellt hatte.
Das neue Programm beinhaltet Promotionsvorhaben, die Forschungslücken in drei Bereichen schließen sollen: Erstens geht es um die empirische Untermauerung der Fachdidaktiken, die Lehrerinnen und Lehrern besseres Handwerkzeug liefern und damit letztlich die Qualität des Unterrichts verbessern soll. Zweitens geht es um die Bildungsforschung, die Daten der Statistik für wissenschaftliche Fragestellungen, vor allem für die nationale und internationale Bildungsberichterstattung, nutzt und auswertet. Drittens geht es um die zuverlässige Messung von Kompetenzen in unterschiedlichen Bildungsbereichen. Die Kompetenzerfassung ist im Schulbereich am weitesten fortgeschritten, wird aber auch bei der beruflichen Bildung und bei den Hochschulen immer wichtiger.
Anträge für alle drei Bereiche müssen bis zum 16. Juni eingereicht werden.
Den Text zur Förderbekanntmachung finden Sie unter www.bmbf.de/de/6880.php
Geschrieben von Bundesministerium für Bildung und Forschung
von Archiv | 29.04.2008
Mit diesem Motto, einem breit gefächerten Programm und gut 150 Künstlern lädt der Nordische Klang vom 1. bis 9. Mai zum 17. Veranstaltungsjahr nach Greifswald ein
Das Festival ist eine Institution. Nicht allein für die am Bodden gelegene Universitäts- und Hansestadt. Weit über die Stadtgrenzen hinaus besitzt der Nordische Klang einen klangvollen Namen. „Wir haben in Skandinavien einen guten Ruf“, bestätigt der Festivalchef Prof. Walther Baumgartner.
Seit vergangenem Herbst bereiten Dozenten und an die 600 Studierende des Nordischen Institutes zusammen den neuntägigen Höhepunkt im Mai vor. Eine für Festivals vergleichsweise kurze Vorlaufzeit. Abgesehen vom verpflichtendem Lehrbetrieb. Künstler werden angefragt, die Zimmer reserviert, die Texte für das Programmheft geschrieben. Und die Schirmherrschaft angefragt. In diesem Jahr prägt Island die Veranstaltungsreihe, die das moderne und kosmopolitische Skandinavien repräsentiert. Immer am Puls der Zeit. Immer höchste künstlerische Ansprüche fordernd.
Die gern in Tourismusbranche vermarkteten Elche, Fjorde, Trollen und weitläufigen Seenlandschaften fehlen komplett. Dafür prangen auf dem frühlingsgrünen Plakat schwarz-weiße Papageientaucher mit knallbunten Schnäbeln. Ein drolliger Vogel, der auf Island und in Nordnorwegen lebt und von seinem Aussehen her eher in die tropischen Breiten passen würde. Ein gutes Beispiel von Grenzüberschreitungen aus der Natur. Davor hat sich der Nordische Klang seit Jahren nicht gescheut.
„Wir erwarten wieder 8.000 bis 10.000 Gäste“, sagt Prof. Walther Baumgartner. Natürlich hauptsächlich aus Greifswald. „Einige Neubrandenburger und Stralsunder fragen immer im Festivalbüro nach“, erzählt er. Jedes Jahr kämen zudem Festivalliebhaber aus Süddeutschland, der Schweiz und Hamburg. Nicht umsonst wird der Nordische Klang respektvoll als das größte nordische Festivals außerhalb Skandinaviens bezeichnet.
Angesichts des schmalen Budgets von 100.000 Euro fällt die Programmausbeute opulent aus. „Das ist ein absoluter Rekord“, bestätigt der Vereinsvorsitzende des Nordischen Klangs Walter Baumgartner. Ehrenamt lautet das Zauberwort. Und: die von der Universität gestellte Infrastruktur. Ohne das, wäre es nicht möglich. Auch nicht ohne die enge Zusammenarbeit mit anderen Greifswalder Institutionen.
Highlights wie das Kammerkonzert mit dem Baltica Quartett und der Greifswalder Klarinettistin Annette Fischer in der gediegenen Aula der Universität, die peppige Inszenierung der Verkleidungskomödie „Jeppe vom Berge“ des in Deutschland einst bekannten, heute zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Ludvig Holberg durch das Studententheater StuThe im Pommerschen Landesmuseum, ein großzügiger Weltmusikabend im Theater Vorpommern, das klangfarbenreiche Konzert der schwedisch-amerikanischen Soulsensation LaGaylia Frazier in der Dompassage und der Auftritt der isländischen Sängerin, Songwriterin und Pianistin Ragnheidur Gröndal im St. Spiritus stehen an.
Unübertroffen sticht dabei der Auftritt der bildschönen schwedischen Jazzsängerin Victoria Tolstoy heraus. Erstmals tritt sie zusammen mit dem Grand Old Men Svante Thuresson außerhalb Schwedens auf. Und das in Greifswald! Obwohl sie im Heimatland ein eingespieltes und von Vielen geliebtes Duo sind.
Eines steht jetzt bereits fest: Es wird wieder intensiv. Für Dozenten, Studierende, die Künstler verschiedenster Sparten und natürlich für das neugierige Publikum. Und selbst für den Festivalleiter Prof. Walther Baumgartner, der bei jeder Veranstaltung wieder dabei sein wird: „Es beeindruckt schon sehr.“
Gerade, wenn nach einem nach einem halben Jahr intensiver Vorarbeit die angereisten Eingeladenen im Rampenlicht auf der Bühne stehen und der Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff den Nordischen Klang eröffnet.
Geschrieben von Uwe Roßner