Eine Pariserin in Greifswald

Design-Studentin unterstützt GrIStuF

In knapp zwei Monaten wird die Greifswalder Innenstadt mal wieder einen Kopfstand machen. Ganz unabhängig davon, ob Team Deutschland die Kirsche ins Netz haut oder nicht. Zweihundert Studenten aus aller Welt werden zum vierten Greifswald International Students Festival (GrIStuF) von den Organisatoren erwartet. Derzeit läuft das Auswahlverfahren über die 800 eingegangenen Bewerbungen. Gäste, Gastgeber, Themen und Kultur unter einen Hut zu zaubern, ist eine anspruchsvolle Herausforderung für den studentischen Festivalverein.

Im Februar kam mit Laure Saint-Yves Verstärkung aus Paris. Sie ist 22 Jahre alt, naturblond und charmant, trinkt lieber Bier statt Rotwein und hat nach eigener Aussage Sarkozy nicht gewählt.

Beim GrIStuF e.V. arbeitet sie als Spezialistin für Layout und Gestaltung. Ihr Metier sind fortan am Computer zu entwerfende Handzettel und Plakate. Als Absolventin der Ecole Superieure des Arts et Industrie Graphique kennt sich Laure besonders mit Graphic Design aus – Schriftarten waren ihr Hauptfach. Nach dem Studium verbrachte sie eine mehrmonatige Ausspannzeit an der südfranzösischen Atlantikküste in Biarritz. Unter anderem hat sie dort für Edel-Marken Handtaschen entworfen, die man auch in einem Greifswalder Taschenladen kaufen kann, wie die Gast-Greifswalderin bei einem Stadtbummel feststellte. Warum aber tauschte sie Meer und Palmen gegen Bodden und Pappeln? Beim Feten in Biarritz traf sie eine Freundin, die Laure für die Vorzüge des European Volunteer Service (EVS) begeisterte: Auslandserfahrung, Gutes und Nützliches tun und dabei nicht verhungern. Als Nordeuropa-Fan entschied Laure sich für ein ausgeschriebenes Ein-Jahr-Praktikum in Norddeutschland und wohnt in einer Vierer-Studenten-WG, dank der Vermittlungshilfe der neuen GrIStuF-Kollegen. Das Einleben scheint trotz fehlender Deutschkenntnisse kein Problem darzustellen. Auch Franzosen können exzellentes Englisch und ein Deutschkurs wird bereits besucht. Und schließlich: Was wenn nicht Integration wird beim GrIStuF tagtäglich buchstabiert. Wer wie Laure dabei sein will, trifft die Festival-Truppe oft im Ravic, Laures Greifswalder Lieblingskneipe. Hier, sagt sie, fühlt sie sich auch ein bisschen an Pariser Kneipen erinnert.

Geschrieben von Robert Tremmel

Was lange wehrt, wird endlich gut

Keine Rückmeldegebühr mehr an der Greifswalder Universität

Über zweieinhalb Jahre dauerte das Normenkontrollverfahren. Am 19. März dieses Jahres gab nun das Oberverwaltungsgericht Greifswald das Urteil bekannt. Der erhobenen Verwaltungsgebühr von zehn Euro an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität fehlt die notwendige Rechtsgrundlage. Und wurde somit als rechtsungültig erklärt.

Positiv für die Studenten

Seit dem Wintersemester 2005/2006 zahlt jeder Student der Greifswalder Universität zusätzlich zum Semesterbeitrag von 40,50 Euro eine Rückmeldegebühr in Höhe von zehn Euro. Die Einführung dieser Gebühr wurde im Dezember 2004 im Senat trotz der Einwände der studentischen Vertreter beschlossen. Als Grund führte man die hohen Verwaltungskosten an, die die Universität nicht mehr allein tragen wollte und konnte. Von der Rechtswidrigkeit dieser Gebühr überzeugt, zog der damalige hochschulpolitische Referent Simon Sieweke unterstützt vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) vor Gericht. Der AStA argumentierte, dass es sich um eine „versteckte Studiengebühr“ handle. Ein Studium in Mecklenburg-Vorpommern sei aber sowohl nach der Landesverfassung als auch nach dem Landeshochschulgesetz gebührenfrei. „Damals hat sich niemand anderes gefunden, der klagen wollte und den Mut hatte, das über Jahre zu machen“, sagt Sieweke. Inzwischen ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Hamburg tätig. Die gewonnene Klage sieht er als sehr positiv für die Studentenschaft, gesteht aber gleichzeitig: „Ich bin auch froh, dass es jetzt vorbei ist.“ Doch der Triumph kann nicht vollständig genossen werden. Die endgültige Reaktion der Universität gilt es noch abzuwarten. Der Rektor Rainer Westermann äußert: „Die Universität akzeptiert zwar das Urteil, hält es aber nicht für richtig.“ Jedes Semester gingen der Hochschule dadurch rund 100.000 Euro verloren. Geld, mit dem vergleichsweise 2,5 Wissenschaftlerstellen finanziert werden könnten. Wenn das schriftliche Urteil bei der Universitätsleitung vorliegt, will die Hochschule erst den Urteilsbeschluss überprüfen, um dann zu entscheiden, ob sie eine Zulassungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einreicht, berichtet Westermann.  

Rückzahlung bei Widerspruch

Zudem ist die Frage noch unbeantwortet, was mit den Einnahmen aus der Rückmeldegebühr geschehen wird. Mit dem Einsetzen des Gerichtsverfahrens blieben diese Gelder unangetastet und wurden separat zurückgelegt. Da die Rechtsgrundlage nicht vorhanden ist, fordert der AStA die Rückerstattung der Gebühr an alle Studenten. Wer seit 2005 die Gebühr bezahlt, dem würde folglich der Maximalbetrag von 60 Euro zustehen. An wen aber die Rückzahlung letztendlich erfolgt, ist eine Rechtsfrage und wird voraussichtlich über das Urteil geregelt. Nach derzeitigen Informationen sind nur die Studenten berechtigt, die einen schriftlichen Widerspruch gegen die Verwaltungsgebühr eingelegt haben. Aussagen des Studentensekretariats zufolge sind circa 1500 Einwände seit Beginn der Klage eingegangen. Auch jetzt ist es rechtlich für jeden Studenten noch möglich einen Widerspruch einzulegen. Rückwirkend zählt dieser für den Zeitraum von einem Jahr, wodurch immerhin 20 Euro erstattet werden könnten. Definitiv haben auch die Studenten ein Rückzahlungsrecht, die bereits die Universität verlassen haben, „denn so ein Widerspruch verlöscht nicht, nur weil man an der Uni nicht mehr eingeschrieben ist“, weist der Referent für Hochschulpolitik Konstantin Keune hin.

Erfolgt eine Regelung über das Urteil nicht, so müssen AStA und Universität miteinander verhandeln. Was aber mit dem restlichen Geld passiert, das die Universität nicht zurückzahlen muss, ist ungewiss.

Tragweite des Urteils

Mit Interesse ist ebenfalls die Reaktion an den anderen staatlichen Hochschulen des Landes zu verfolgen. Während sich die Universität Rostock bereits vor drei Jahren gegen eine Erhebung der Verwaltungsgebühr ausgesprochen hat, sieht das an den Fachhochschulen in Stralsund, Wismar und Neubrandenburg anders aus. Keune sagt hierzu: „Die Tragweite des Urteils ist abzuwarten. Ich könnte es mir aber vorstellen, dass auch an den anderen Hochschulen die Verwaltungsgebühr gekippt wird, da auch hier die Rechtsgrundlage nicht vorhanden ist.“

Geschrieben von Cornelia Bengsch

Fernweh Ade!

Gastgeberdienste im Internet

Die Sommersonne wirft ihre Schatten voraus. Doch beim Blick auf das geschröpfte Konto lösen sich eventuelle Urlaubspläne von sonnenbestrahlten Stränden oder aufregenden Abenteuertrips schnell wieder in Rauch auf.

Dabei ist billiges Reisen heute kein Problem mehr. Das Internet macht es möglich. Dort finden sich sogenannte Online-Gastgeberdienste. Hier können sich Abenteuerlustige mit wenig Geld, kostenlos registrieren und weltweit Reisenden kurzfristig eine Bleibe anbieten oder selbst irgendwo unterkommen.
Casey Fenton, Begründer der seit 2004 bestehenden Non-Profit-Organisation  Couch Surfing, ermöglicht Reisenden mehr als den üblichen Tourismus. Das finden wohl auch die 83 Greifswalder, die auf den Seiten dieses Portals ihre ganz persönlichen Mitgliederseiten erstellt haben. Ob mit richtigem oder Fantasienamen, dazu ein paar Informationen über sich und seine Interessen, ein Foto hochgeladen und los geht’s.
Wenn nicht bei couchsurfing, dann bei einem anderem Gastgeberdienst. Sehr bekannt ist der Hospitality Club, der im Juli 2000 von Veit Kühne gegründet wurde. Neben Austauschportalen zu den unterschiedlichsten Themen rund um´s Reisen, lernen sich Menschen unterschiedlichster Kulturen kennen und knüpfen ihre ganz persönlichen internationalen Netzwerke.
Die Gastgeberdienste beruhen auf einer freiwilligen Organisationsstruktur und finanzieren sich über Spenden. Andere Arten des Gebrauchs, wie Dating, Jobsuche oder kommerzielle Nutzungen sind in den Richtlinien explizit verboten. Bewertungssysteme ermöglichen dabei eine transparente Verwendung.
Übrigens gibt es keinen Aufnahmezwang, oft reicht es schon Reisenden die Stadt zu zeigen oder ihnen ein paar gute Insider-Tipps, fernab vom Reiseführer, mit auf den Weg zu geben. Und wenn es doch mal die Übernachtung sein sollte: Vorher wird sich über Dauer des Aufenthalts geeinigt und ob Mahlzeiten oder zusätzliche Leistungen ebenfalls kostenlos sind.

Geschrieben von Franziska Korn

Interview: „Ein Experiment“

Couch Surfing-Repräsentant über Überbrückung von Grenzen und Flirtkulturen

moritz: Warum sollten Bagpacker diese Reisemöglichkeit nutzen?
Leonardo Silveira: Die Verwendung eines sozialen Netzes ist allemal besser als alleine zu reisen. Es stärkt den Sinn der personalen Identität und entwickelt eine menschliche Gemeinschaft. Es hilft, Differenzen zwischen  Menschen zu überbrücken und eine Welt zu erfahren, die sie sonst nicht kennen. Zudem können zwischenmenschliche Grenzen überbrückt werden und es ermöglicht, die Welt und seine Bewohner zu entdecken und zu genießen.

moritz: Eine kurze Anmerkung: Globalisierung, Kommerzialisierung und Tourismus – wie kann Couch Surfing diese Dinge auf eine gute Weise verbinden.
Silveira: Ich neige dazu zu denken, dass der moderne Mensch ein konfuses Lebewesen ist, da er denkt, dass das Leben geführt werden sollte, wodurch er sich zu einer hilflosen Beute von sich selbst macht. Das bedeutet, ich glaube schon, dass Menschen einen Mentor im Leben haben sollten, um Liebe in dieser Welt zu sehen. Können Sie Karate ohne einen Master lernen? Ich denke nicht. Also soll ein soziales Reisenetz wie Couch Surfing der Mentor von Reisenden sein? Soll Couch Surfing eine Organisation sein, die Leute anregt humanitäre Arbeit zu tun, auffordert mit einem Gewissen zu reisen, welchen jeden  persönlichen Spaß verbietet?
Im Moment sind wir eine sehr offene Organisation, ein Ort des  Selbstausdrucks ohne jedes Urteil oder einer Leitung. Also wird die Zeit entscheiden, was wir sein werden. Ein einfacher Weg für junge Leute, um die Welt zu bereisen und sozial und persönlich daran zu wachsen.

moritz: Ist das Geben und Nehmen Wirklichkeit oder Trugbild von Couch Surfing?
Silveira: Couch Surfing ist sicher ein Experiment, das gegen das Gewöhnliche geht. Die Menschen heutzutage misstrauen sich sehr stark, verklagen sich und fordern Geld. Daher ist es ungewohnt, irgendetwas von Leuten frei anzunehmen ohne zu zweifeln. Ich denke, dass es Zeit wird, sich zu ändern, da wir immer mehr sehen, dass wir alle gleich sind. Daher ist das Geben und Nehmen und sein endloser Zyklus meine Wirklichkeit.

moritz: In einigen Fällen wurde Couch Surfing zur Flirt-Plattform und einige Reisende hatten schlechte Erfahrungen mit ihren Gastgebern. Wie ernst und sicher kann Couch Surfing sein?
Silveira: Couch Surfing ist äußerst sicher und negative Vorkommnisse sind selten. Wir sind in einer Welt des Statistikmissbrauchs. Die Gesellschaft schafft sich ein Trugbild von der Sicherheit. Das ist nicht das, was wir wollen. Wir versuchen Transparenz zu schaffen und eine sichere Umgebung zu fördern. Wir haben auch eine freiwillige Sicherheitsmannschaft, die 24 Stunden am Tag arbeitet und bestimmte Sicherheitseigenschaften erfüllt. Natürlich können wir weder kontrollieren, ob sich zwei Menschen verstehen, noch ob wir sie attraktiv finden. Was wir tun können, ist die Förderung interkulturellen Verstehens. Einige Länder haben eine Flirtkultur, die vielleicht andere nicht haben. Also ich glaube, dass wir uns in die Leute hineinversetzen müssen  und ihnen notfalls sagen:  „Hey, das kenne ich nicht so, tut mir leid aber daran bin ich nicht interessiert.“ Aber, solange es Männer und Frauen in diesem Weltall gibt … .

Geschrieben von Franziska Korn

Einsam, gestresst, hemmungslos

Studie über den übermäßigen Alkoholkonsum unter Studenten

An einem grauen Mittwoch sitzt Joshua*, Student der Politikwissenschaft, in einem Seminarraum. Sein Kopf dröhnt. Er hat nur zwei Stunden geschlafen. Gestern fand eine ausschweifende Feier in seiner Wohnung statt. An Details kann er sich nicht erinnern. Seine Augenlider werden schwer und er schläft ein.

Joshua bestätigt die Ergebnisse einer Studie über den Alkoholkonsum. Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim hat sie unter der Leitung von Josef Bailer durchgeführt und im Januar veröffentlicht. Demnach besuchen Studenten teilweise noch betrunken oder verkatert Lehrveranstaltungen. Sie vernachlässigen Studium oder Arbeit und sind einsam. Auch Joshua fühlt sich oft alleine, er führt eine Fernbeziehung. Laut der Studie hat fast jeder dritte Student von den 1130 Befragten in Mannheim ein Alkoholproblem. Das sind 44 Prozent der Männer und 19 Prozent der Frauen. Der Konsum ist bereits dann kritisch, wenn ein Befragter angibt, im letzten halben Jahr sein Studium oder andere Pflichten auf Grund von Alkohol vernachlässigt zu haben. Das trifft allerdings auf einen Großteil der Studenten zu.

Auch in Greifswald

„Studenten fallen oft durch einen hohen Alkoholkonsum auf, aber der Umgang mit Alkohol ist generell problematisch in dieser Altersgruppe und nicht nur auf Studenten begrenzt“, sagt Bailer in einem Interview mit morgenweb.de. Auch Untersuchungen an anderen deutschen Universitäten kamen zu ähnlichen Schlüssen. Beobachtungen im eigenen Umfeld bestätigen das.

In Greifswald gibt es 110 Kneipen, vergleicht man die Preise für Getränke in den Bars und Clubs mit anderen Städten, fallen sie gering aus. Im Mensaclub gibt es Bier ab studentenfreundlichen 1,50 Euro, Wasser kostet 50 Cent. Doch nur wenige tanzen mit einem Glas Wasser in der Hand. Auch Joshua nicht.

Als er nach Hause kommt, lädt seine Mitbewohnerin gerade die Fotos vom gestrigen Abend bei StudiVZ hoch. Auf vielen Fotos ist der Student zu sehen. Wie er tanzt und auf fast jedem Bild ein Bier in der Hand hält. Er nimmt eine Aspirin und geht ins Bett.

Anlass zur Hemmungslosigkeit

Laut der Studie ist der hohe Alkoholkonsum auf private Probleme, wie Schwierigkeiten mit den Eltern, Partnern oder Einsamkeit zurückzuführen. Aber auch Prüfungsängste und der stressige Studienalltag sind mögliche Ursachen. „Meine privaten Probleme vergesse ich, wenn ich mit Freunden trinke. Außerdem kann ich dann endlich vom Lernen abschalten“, meint der 20-Jährige,  „und manchmal möchte ich einfach nur Spaß haben.“ Studienleiter Bailer stellt fest, dass Studenten Alkohol oft wegen seiner stimulierenden oder enthemmenden Wirkung trinken. „Außerdem wird Alkohol hauptsächlich dann getrunken, wenn er leicht verfügbar ist und es einen Trinkanlass gibt“, so Bailer, „ zudem steigt die Kontakt- und Kommunikationsbereitschaft.“ Seit Joshua studiert, ist sein Konsum gestiegen. „Das hat mit den zahlreichen feierlichen Anlässen und der erreichten Unabhängigkeit von meinen Eltern zu tun“, vermutet er.

Folgenreich

„Ich trinke ein- bis zweimal wöchentlich, etwa vier Bier und hochprozentigen Alkohol“, sagt der Greifswalder Student. Auch bei dieser Menge können Folgen für den Konsumenten auftreten, so die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Auf gesundheitlicher Ebene bedeutet dies eine sinkende Lebenserwartung, Organschäden und ein erhöhtes Krebsrisiko. Zu dem wird das Gehirn gefährdet. So zerstört jeder Rausch Millionen von Gehirnzellen. Darunter leiden Gedächtnis, Konzentration, Kritik- und Urteilsfähigkeit, später die Intelligenz.
Auch psychische Folgen während eines länger dauernden Alkoholkonsums können auftreten. Reizbarkeit, Depressionen bis zu einer Suizidgefährdung sind nur einige Beispiele.

Ein Wegweiser

Bailer fordert, dass Studenten dringend mehr psychologisch versorgt werden sollten, wie mit einer speziellen Suchthilfe. In Greifswald bietet das Studentenwerk eine allgemeine bzw. psychologische Beratung an, die Studenten auch bei privaten Problemen nutzen können. Dr. Jana Kolbe von der Sozialberatung berichtet, dass in ihrer beruflichen Laufbahn bisher nur ein oder zwei Studenten wegen des Alkoholkonsums zu ihr kamen. „Die Beratung sieht sich daher auch als erste Anlaufstelle, als einen Wegweiser, der die Studenten mit einem Alkoholproblem an bestimmte Institutionen weiterleitet“, sagt Kolbe. „Zum Beispiel pflegen wir die Zusammenarbeit mit der Suchtberatungsstelle oder leiten an die psychische Beratung des Studentenwerks weiter.?

*Name geändert

Geschrieben von Christine Fratzke