Film: „Step Up to the Streets“

Mit „Step Up to the Streets“ wagt Constantin Film einen Nachfolger zum Tanzfilm „Step Up“, der im Oktober 2006 über 700.000 Zuschauer anlockte.

Die Figurenkonstellation hat sich leicht geändert. Sorgte einst Tyler Gage (Channing Tatum) als junger Draufgänger aus Baltimore an der renommierten Ballettschule beim Ableisten seiner gesetzlich verpflichten Stunden Sozialarbeit für Aufsehen, so rückt jetzt die junge und rebellische Andie (Briana Evigan) ins Rampenlicht. Trotz ihres Prinzips Ablehnung ergreift sie anfangs widerwillig ihre letzte Chance: die Aufnahmeprüfung und kurz darauf den Schulbetrieb an der elitären Kunstschule Maryland. Nicht allein das. Der bevorstehende Streetdance-Wettbewerb gerät für Andie immer mehr zu einem Kampf um allseitigen Respekt und wachsendes Selbstvertrauen. (mehr …)

Buch: „In den Vereinigten Staaten von Afrika“

Mit „In den Vereinigten Staaten von Afrika“ gelingt dem 1965 in Dschibuti geborenen Abdourahma A. Waberi ein nicht allein fiktiv ungewöhnlicher und zugleich aufrüttelnder Roman über den drittgrößten Erdteil.

Die Welt steht auf dem Kopf. Europa und die Vereinigten Staaten von Amerika nagen am Hungertuch während auf dem Schwarzen Kontinent Fortschritt und Wohlstand herrschen. Keinerlei Spur von Aids oder Kriegen. Und: die afrikanischen Finanzmärkte geben weltweit den Takt an. Dem nicht genug. Denn die Flüchtlingsströme kommen vom ausgedörrten Norden über das Mittelmeer. (mehr …)

TresenLesen im Café Koeppen

„Innenräume“ lautet der Titel des Tresenlesens am Montag, dem 21.April, ab 22 Uhr im Café Koeppen und nimmt bezug auf die aktuelle Ausstellung in der Galerie des Literaturzentrums Vorpommern.

Diese Ausstellung im Rahmen der „Insomnale 2008“ zeigt grafische Arbeiten von Studierenden des Caspar-David-Friedrich-Instituts, die durch literarische Vorlagen angeregt wurden. Beim Tresenlesen sollen diese literarischen Anregungen vorgestellt werden. Die Schauspielerin Anke Neubauer und der Schauspieler Markus Voigt lesen Texte von Haruki Murakami, Wolfgang Koeppen, Viktor Pelewin, Amanda Aizpuriete, Tanja Dückers, Andri Snær Magnason u. a.

Der Eintritt kostet 1,19 Euro.

Kuriosum am Wochenende

Auch wenn die Baustelle Grimmer Straße überwiegend für Bauchschmerzen sorgt (siehe OZ-Archiv hier und hier) und es vor allem bei dem Greifswalder Permanentregen eine Qual ist, sie zu durchqueren, gab es an diesem Wochenende zum ersten Mal Grund zum Schmunzeln.

Nun bewiesen die Bauarbeiter außerordentliche Kreativität im Verrammeln ihres mobilen Werkzeugschuppens. Damit kein Langfinger der Geräte habhaft werden könnte, haben sie ihn kurzerhand mit dem Bagger verbarrikadiert.

Wir finden das sensationell, unabhängig davon, ob die Deformation mutwillig oder doch eher ungeplant geschehen ist und küren es zum Kuriosum der Woche.

[Mit diesem Artikel begrüßt der Uni-Blog ganz herzlich Stefan Streiche als neuen Redakteur!]

Hooligans und ein 65.000 € teurer Zaun ohne Sinn

Gestern war viel los in Greifswald… Grund war der Besuch des Ex-DDR-(Dauer-)Meisters BFC Dynamo, der gegen den Greifswalder Sportverein aus der Amateur-Oberliga spielte.

Um dieses Spiel zu ermöglichen hatte man zuvor extra, eilig einen Sicherheitszaun im Stadtion erreichten lassen (OZ-Bericht vom 4. April). Doch dann, passierte gestern folgendes:

BFC-Dynamo Fan-Liveticker:

„Noch nicht einmal die Mannschaftsaufstellung in der heutigen Begegnung des BFC Dynamo vs. Greifswalder SV ist bekannt, da ereilen uns dennoch schon die ersten unangenehmen Nachrichten vom Käfig.

Der Greifswalder SV hat unserem Fanbeauftragten Rainer unter der Woche mitgeteilt, dass der Untergrund des miserablen Gästeblocks zumindest befestigt wird. Dies ist allerdings nciht der Fall, ein großes Schlammfeld befindet sich nämlich dort wo der Gästefanbereich organisiert wurde.

Der komplette Fananhang des BFC Dynamo weigert sich diesen wahrlich unzumutbaren Bereich zu betreten, währenddessen kam der Vereinpräsident von Greifswald den Gästefans entgegen und bot an, diese auf der Haupttribüne neben dem einheimischen Fanblock zu platzieren, wenn der BFC selbst für die Sicherheit sorgt. Da spielt die Polizei aber nicht mit und so ist es noch ungeklärt wo die zahlreichen Anhänger unserer ruhmreichen nun schlussendlich Platz nehmen werden.

13:33Uhr Endlich hat man einen gemeinsamen Nenner gefunden. Unseren Leuten steht die komplette gegengerade zur Verfügung!“

Ergo: Die teuer errichtete Sicherheitszaun wurde gar nicht genutzt, sondern links liegen gelassen. Das lässt einmal mehr ein fales Licht auf die vom Oberbürgermeister Arthur König genehmigte Maßnahmen fallen.

Der Zaun soll angeblich ca. 25.000 Euro gekostet haben. (mehr …)