von Archiv | 23.04.2008
Prof. Jutta Limbach neu in das Hochschulgremium gewählt
Der Vorstandschef der Sparkasse Vorpommern, Jürgen Hahn, ist vergangene Woche in Berlin zum neuen Vorsitzenden des Greifswalder Universitätsrates gewählt worden. Der Finanzexperte und langjährige Förderer der Greifswalder Hochschule löst an der Spitze Johan Almqvist ab. Der Informatiker und frühere Vorsitzende der „National Union of Students in Europe“ arbeitet jetzt in Norwegen und gehört dem Uni-Rat weiterhin als stellvertretender Vorsitzender an.
Die ehemalige Präsidentin des Goethe-Institutes und des Bundesverfassungsgerichtes, Prof. Jutta Limbach, und der renommierte Karlsruher Physikprofessor Prof. Armin Grunwald sind ebenso wie der Sparkassenvorstand Jürgen Hahn neu in den Uni-Rat aufgenommen worden. Der Greifswalder Generalmusikdirektor am Theater Vorpommern, Prof. Mathias Husmann, und Johan Almqvist wurden wiedergewählt. Die Amtszeit des 2004 gewählten Universitätsprofessors und ehemaligen Rektors der Universität Tartu, Peeter Tulviste, aus Estland läuft noch bis zum Jahr 2010. „Die hochkarätige Zusammensetzung des Hochschulrates sehen wir als eine Wertschätzung der traditionsreichen Alma Mater“, betonte Rektor Prof. Rainer Westermann. „Die Unterstützung des Gremiums ist willkommen und sehr förderlich, wenn eine kleine Universität wie Greifswald im internationalen Vergleich mithalten will.“ Der Universitätsrat hat die Einladung des Rektors angenommen, an den Immatrikulationsfeierlichkeiten am Montag, dem 13. Oktober 2008, anlässlich des Beginns des neuen Wintersemesters im Dom St. Nicolai teilzunehmen.
Hintergrund Universitätsrat
Ende Juni 2002 beschloss der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern ein neues Landeshochschulgesetz. Darin wurde das neue Gremium eines Hochschulrates verankert. Der Hochschulrat berät die Uni in der Entwicklungsplanung sowie bei der Einrichtung, Änderung und Aufhebung von Studiengängen. Darüber hinaus schlägt er Maßnahmen vor, die der Profilbildung und Erhöhung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit dienen.
Der Universitätsrat, dem neben nationalen und internationalen Experten auch Vertreter aus der Wirtschaft und von Verbänden angehören sollen, besteht aus sechs Mitgliedern, die vom Senat gewählt werden. Die Mitglieder des Universitätsrates werden für die Dauer von sechs Jahren bzw. drei Jahren gewählt. Der Universitätsrat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden.
von Archiv | 23.04.2008
Vom 9. Mai bis zum 2. Juli können wieder künstlerische Arbeiten jeglicher Art bestaunt werden: die Studierenden des Caspar-David-Friedrich-Instituts stellen ihre Projekte des vergangenen Jahres in der IPP-Galerie des Max-Planck-Instituts aus und vor. Zur Eröffnung der Ausstellung werden geneigte Besucher gebeten, in grüner Kleidung und Fahrrad vor dem Pommerschen Landesmuseum zu erscheinen, um dann – getreu des diesjährigen Mottos – die Ausstellung per Pedale zu erleben.
Während dieser Wochen werden die kulturellen Einrichtungen Greifswalds von den Studierenden der bildenden Kunst und Kunstwissenschaft besetzt: Im Foyer des Theaters Vorpommern ist die Ausstellung „Inszenierung“ der Gewinner der letzten INSOMNALE zu sehen, in der Galerie des Koeppen-Hauses werden Workshopergebnisse gezeigt und im Pommerschen Landesmuseum findet am 22. Mai das Kunstwissenschaftliche Kolloquium statt.
Den Höhepunkt bildet die Preisverleihung mit anschließenden Feierlichkeiten, die am 20. Juni zur Sonnenwende stattfindet – dieser längsten Nacht des Jahres verdankt das Festival schließlich auch seinen Namen (insomnia = lat. für Schlaflosigkeit). Dabei bleibt neben dem Küren der Gewinner des Wettbewerbs noch ausreichend Zeit, die Kunst und ihre Liebhaber zu feiern.
Geschrieben von Jennifer Seelig
von Archiv | 23.04.2008
Nicht allein für die studentische Unternehmensberatung Capufaktur war die erste und von ihnen organisierte Firmenkontaktmesse „StartGreifbar“ ein Erfolg. Selbst die Messeteilnehmer zeigten sich bestens begeistert.
Unter großem Andrang startete gestern im Konferenzsaal des Hauptgebäudes der Ernst-Moritz-Arndt-Universität die erste von der studentischen Unternehmensberatung Capufaktur organisierte Firmen- und Kontaktmesse. Gut 500 Studierende kamen mit den 15 beteiligten über- und regionalen Firmen ins Gespräch. „Es hat alles super geklappt“, resümierte Verena Lilge vom PR-Team von Capufaktur den diesjährigen Auftakt. „Das Projektteam hat dafür eine tolle Vorarbeit geleistet.“ Bereits kurz vor Messebeginn am Vormittag tummelten sich viele interessierte Studierende vor dem Eingangsbereich. Nicht allein aus Greifswald. „Es waren einige Leute aus Stralsund und Neubrandenburg da“, sagte Verena Lilge. Selbst der Schirmherr und Prorektor Prof. Wolfgang Joecks ließ es sich nicht nehmen, nach seiner Eröffnungsrede im Laufe des Tages immer mal wieder in die Domstraße 11 vorbei zu schauen.
„Es ist auch für uns das erste Mal“, gesteht Richard Schuler vom Siemens offen. Besonders die Vielfalt an Studierenden unterschiedlicher Fächer freue ihn.
Mit vorerst zurückhaltenden Erwartungen kam Kathrin Stenzel von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers nach Greifwald. „Es lief besser als erwartet“, meinte sie. „Ich bin über so viele und so viele passende Studenten überrascht.“ Zudem schätze sie die Vorbereitung und die Betreuung im Laufe des gestrigen Tages. „Es hat sehr gut geklappt“, bekräftigte Kathrin Stenzel.
„Es ist bisher das Beste, was wir auf Messen erlebt haben“, lobte Alexandra Martin von der Debeka-Versicherung die Premiere von Capufaktur. Und ihr Kollege Karsten Masur bestätigte: „Das kann sich sehen lassen.“ Denn selbst bei großen und durch professionelle Agenturen ausgerichteten Firmen- und Kontaktmessen andernorts würde längst nicht alles so wie gestern im Konferenzraum im Uni-Hauptgebäude stimmen. Nicht allein das. „Wir sind seit 18 Jahren vor Ort“, erklärte Masur. Präsent seien sie beispielsweise immer auch beim Markt der Möglichkeiten während der Erstsemesterwochen gewesen. Und fügte dennoch hinzu: „Wir freuen uns, dass es zu dieser Messe gekommen ist.“ Gerade für die Wirtschaft vor Ort sei dies besonders wichtig. Denn: „In Greifswald fehlte das bisher“, unterstreicht Masur.
„Es wäre wünschenswert, wenn die Fachkräfte vor Ort blieben“, äußerte Sandra Neumann von HanseYachts. Auch das Engagement der bei Capufaktur engagierten Studierenden sei im Hinblick auf die Firmenkontaktmesse nicht zu unterschätzen. Gerade für die lokal ansässigen Unternehmen. „Wir finden es gut, denn viele kennen uns teilweise nicht.“ Auch wenn bei ihr vorerst ein Großteil von Studierenden der Wirtschaftswissenschaften am Messestand vorbeischauten. Eindeutig fällt daher Sandra Neumanns „Ja“ bei der Frage nach der möglichen Beteiligung im kommenden Jahr aus.
„Es ist ein toller Erfolg“, fasste Moritz Petsch, Vorsitzender von Capuktur zusammen. Und sein Mitstreiter Henning Mielke meinte: „Wir sind froh, dass alles so gut gelaufen ist.“
Geschrieben von Uwe Roßner
von Jabbusch | 23.04.2008

Die guten, alten 60er kehren am Donnerstag zurück in den Geologenkeller am Jahn-Campus. Die Greifswalder Studentenband The Seatbelts spielen die frühen Beat-Nummern der Beatles. Die vier Kommilitonen in Schlips und Anzug greifen ab 20 Uhr in die Saiten. Der Eintritt ist frei.
Gefunden bei: www.geologenkeller.de
Foto: Johanna Loose
von Jabbusch | 23.04.2008
Die gestrige StuPa-Sitzung lässt sich schwer zusammenfassen. Nach einigen formellen Festlegungen und Wahlen (Sitzungstermine, Wahlen zum Haushaltsausschuss & Präsidium [gewählt wurden Jaana-Leena Rode & Paul Dederer]), folgte die angekündigte Debatte über die Struktur des neuen AStA.
Vier Stunden lang verlief die recht zähe Diskussion, die sich von Referat zu Referat hangelte. Mit dem Gesamtergebnis war ein erstaunlich hoher Anteil der StuPisten nicht zufrieden (4 Gegenstimmen und 3 Enthaltungen bei Schlussabstimmung). Einzige Meinungen: „Schlechter als der alte AStA“, oder „Die Sammlung aller negativen Aspekte der vier Entwürfe“ waren die Kommentare mancher StuPisten. (mehr …)