Würzburg hat die beste Hochschul-Mensa Deutschlands

Burse des Studentenwerks Würzburg Siegerin beim Bundeswettbewerb „Mensa des Jahres“ des Campus-Magazins UNICUM. Mehr als 33.000 Studierende wählten ihre Lieblingsmensa Geschmack, Service, Auswahl, Freundlichkeit, Atmosphäre: Studierende vergaben Tabletts in fünf Kategorien Deutsches Studentenwerk: „Studium und Mensa gehören zusammen“

In der Burse des Studentenwerks Würzburgs schmeckt es den Studierenden am besten. Sie wurde von mehr als 33.000 Studierenden beim bundesweiten Wettbewerb des Campus-Magazins UNICUM zur „Mensa des Jahres 2007“ gewählt. Damit geht das wichtigste „Goldene Tablett“ für den Gesamtsieg nach vielen Jahren der Dominanz norddeutscher Studentenwerke erstmals wieder in den Süden der Republik. In der Gesamtwertung folgen auf den Rängen zwei und drei die Unimensa am Boulevard des Studentenwerks Bremen und die neue Mensa Moltke des Studentenwerks Karlsruhe, die alleine schon wegen ihrer bahnbrechenden Architektur Schlagzeilen gemacht hat.

Die Leserinnen und Leser von UNICUM vergaben „Goldene Tabletts“ in fünf Kategorien: Geschmack, Service, Auswahl, Freundlichkeit, Atmosphäre. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) als Dachverband der 58 Studentenwerke in Deutschland freut sich über die Auszeichnung. Bei der Preisverleihung heute in Würzburg sagte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Studium und Mensa, das gehört zusammen. Der UNICUM-Wettbewerb bestätigt: Die Studierenden schätzen die Mensa und wissen die Angebote der Studentenwerke differenziert zu beurteilen.“

Laut der jüngsten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks nutzen 83% aller Studierenden im Laufe einer Woche eine Mensa oder Cafeteria der Studentenwerke. 40% der Studierenden (49% der Studenten, 30% der Studentinnen) sind Stammgäste, die mindestens dreimal die Woche dort essen. Mit einem Anteil von 60% bleibt das Mittagessen für die Studierenden die wichtigste Mahlzeit.

Bundesweit betreiben die 58 Studentenwerke an den deutschen Hochschulen mehr als 700 Mensen, Cafeterien und Bistros. Im Jahr werden in den Mensaküchen mehr als 85 Millionen Essen zubereitet. Im Jahr 2006 erzielten die Studentenwerke als Hochschulgastronomen einen Gesamtumsatz von 313 Millionen Euro. Mehr als 20 Studentenwerke arbeiten nach der EG-Ökoverordnung und tragen das offizielle Bio-Siegel.

Beim UNICUM-Wettbewerb „Mensa des Jahres“ gab es außerdem zwei Sonderpreise: Die Mensa am Schlossgarten des Studentenwerks Osnabrück, die Zentralmensa des Studentenwerks Siegen sowie die UniMensa des Kölner Studentenwerks liegen in der Kategorie „Big Player“ für Mensen mit mehr als 3.000 Essen täglich gleichauf. Als „Shooting star“ wurde die Zeughaus-Mensa im Marstall des Studentenwerks Heidelberg ausgezeichnet; sie machte in der Gunst der Studierenden gegenüber 2006 den größten Sprung nach vorne.

Praktische Hilfe für bedürftige Studenten

Es ist eine richtig gute Sache, die heute via Pressemitteilung (Danke an Lisa) aus dem AStA kommt:

Der AStA will finanziell schlechter gestellte Studenten unterstützen. Zoran Vasi, AStA-Referent für Soziales und Wohnen hat mit Vertreter des Studentenwerks Greifswald das so genannte „Freitischkarten“-Konzept entwickelt. Hinter dem komplizierten Titel verbirgt sich ein 50 Euro Gutschein für Mahlzeiten in der Mensa.

Um seine Bedürftigkeit nachzuweisen, ist entweder der BAföG-Ablehnungsbescheid, der Wohngeldbescheid oder andere aussagekräftige Dokumente dem Antrag beizufügen. Den Antrag für eine Freitischkarte gibt es beim Studentenwerk. Pro Semester ist derzeit nur ein Antrag möglich.

Weitere Informationen gibt es telefonisch beim AStA unter 03834/861750 oder via E-Mail an soziales @ asta-greifswald.de.

Medienfeedback zur StuPa-Wahl

In einer Pressemitteilung, die bei MV Regio veröffentlicht wurde, erklärt sich die Liberale Hochschulgruppe mal eben fix zum Wahlsieger* (zumindest könnte man diesen Eindruck gewinnen):

Wahlerfolg für LHG – Erneut ziehen Liberale ins Studierendenparlament ein.

[…] Vier Mitglieder der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) zogen direkt in das höchste nur von Studenten gebildete Gremium der Universität ein. Reinhard Müller, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Vorpommern, erklärte dazu:

„Es ist wichtig, dass sich wieder Liberale im Studierendenparlament für die Interessen der Studenten einsetzen. So kann eine konstruktive und nachhaltige Sach- und Finanzpolitik fortgesetzt werden. Und wie die LHG ankündigte, werden sie sich für den Hochschulsport einsetzen.“

„Mit etwas Glück rücken noch Isabell Bujak und Max Adams nach, sodass wir mit 6 Vertretern wieder stark präsent wären. Dies zeigt uns den Erfolg der liberalen Arbeit in Greifswald und dass ein liberales Interesse besteht. Mit der Unterstützung der JuLis Vorpommern werden wir in eine weitere starke und erfolgreiche Legislaturperiode gehen.“ […]“

* Update: Die Liberale Hochschulgruppe möchte daraufhinweisen, dass sie sich keineswegs selbst zum Sieger erklärt hat, sondern die betreffende Pressemitteilung vom Landesverband der Jungen Liberalen stammt.

In der Ostseezeitung gab man sich etwas objektiver und schrieb heute folgendes zur StuPa-Wahl:

( Zum Vergrößern bitte drauf klicken)

Erste Trends

Über die Wahlen 2008 sprach moritz web mit Thomas Schattschneider, dem Vorsitzenden des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA).

moritz web: Der Wahlkampf 2008 war heißer!
Thomas Schattschneider: Nein, dreckiger. In den letzten Jahren war es bislang ein Austausch von Positionen und Zielen. In diesem Jahr ging viel stärker um Personen.

moritz web: Was erstaunt daran?
Thomas Schattschneider: Es gab eine Plattform, um Frust abzubauen. Zudem ist ein Blog dafür kein geeignetes Diskussionsforum. Debatten sollten lieber im hochschulpolitischen Raum geführt werden.

moritz web: Wo ist der?
Thomas Schattschneider: Natürlich im Studierendenparlament (StuPa), auf Sitzungen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA), der Fachschaften oder des Fakultätsrates. Die Treffen sind hochschulöffentlich. Jedes Mal.

moritz web: Den Studierenden kann eine erhitzte Debatte beim späteren Setzen ihres Kreuzes helfen.
Thomas Schattschneider: Nicht ganz. Denn leider passiert das immer nur kurz vor oder während der Wahlen. Eine Legislatur dauert allerdings ein volles Jahr.

moritz web: Was ist zudem 2008 anders?
Thomas Schattschneider: Eine starke Fraktionsbildung. Die Aufstellung der Kandidaten machte dies deutlich. Es geht weg von Einzelbewerbern, hin zu hochschulpolitischen Gruppen. Es ist ein derzeitiger Trend.

moritz web: Warum wird die Zeit nach der Wahl schwierig?
Thomas Schattschneider: Die Auseinandersetzungen im Rahmen der Gremien- und die StuPa-Wahlen haben der späteren Zusammenarbeit einige Knüppel in den Weg gelegt. Wir werden sehen.

moritz web: Was heißt das?
Thomas Schattschneider: Ich befürchte, die künftige Arbeit wird leiden. Anstelle von  Sachthemen könnte es nur darum gehen, wer den politischen Gegner am besten durch den Kakao zieht. Das wäre ein Armutszeugnis.

moritz web: Nur das?
Thomas Schattschneider: Ich hoffe, man kommt im April zur neuen Legislatur im Guten zusammen. Mit einer Blockade ist am Ende niemanden geholfen. Geschrieben von Uwe Roßner

Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft

Beste Ideen und Projekte im Land gesucht-Einladung zum ersten Ideenwettbewerb 2008

Die Ministerien für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus rufen Unternehmer, Netzwerke und Einrichtungen aus der Gesundheitswirtschaft zur Teilnahme am ersten Ideenwettbewerb 2008 auf. Ziel ist es, die besten Ideen zu finden und u. a. mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung zu unterstützen, um Wachstumspotentiale effektiver nutzen und vermarkten zu können. Gegenstand der Förderung sollen Netzwerkprojekte und Marketingmaßnahmen sein, die sich im Rahmen der Zielstellung ?Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern 2010? bewegen. Bewerbungen können bis zum 22. Februar beim BioCon-Valley-Projektbüro Gesundheitswirtschaft in Rostock eingereicht werden.