von Archiv | 06.07.2007
Vortrag zu Ehren des 300. Geburtstags des bedeutenden schwedischen Naturforschers Carl von Linné
Er war es, der als erster den Tieren und Pflanzen eindeutige Namen gab – Carl von Linné (1707-1778). Vor 300 Jahren wurde er in der südschwedischen Provinz Småland geboren. Aus diesem Anlass hält Dr. Irmgard Blindow, Leiterin der Biologischen Station Hiddensee, am Mittwoch, dem 11. Juli, um 18:00 Uhr, im Hörsaal des Botanischen Institutes Greifswald (Grimmer Straße 88) einen öffentlichen Vortrag: „Der Fürst der Botaniker. Porträt des Wissenschaftlers und Menschen Carl von Linné“.
Wer war dieser Mann, der in einer enormen Fleißarbeit insgesamt 4.400 Tier- und 7700 Pflanzenarten beschrieb? Der schon zu Lebzeiten große Anerkennung erntete, aber auch Kritik – nicht zuletzt wegen seiner „pornografischen“ Artbeschreibungen? Linné klassifizierte die Pflanzen nach ihren sexuellen Merkmalen. Auch wenn seine Einteilung heute stark überholt ist, stellen noch immer diese Blütenmerkmale wie die Anzahl von „Männern“ (Staubbeuteln) in einer Blüte wichtige Bestimmungskriterien dar. Im Vortrag wird der große Linné als Naturforscher, aber auch als Lehrer und ganz privat, als Mensch, vorgestellt.
von Archiv | 05.07.2007
Sing‘ mir den Kohlendioxid-Blues: Dutzende Stars werden am Samstag bei den weltumspannenden Live-Earth-Konzerten auftreten: Doch im Vorfeld gibt es Ärger. Greenpeace kritisiert, dass ausgerechnet DaimlerChrysler die Klima-Gala sponsert. Ist das smart?
von Archiv | 05.07.2007
Die Kritik zum Film + Trailer.
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von Archiv | 05.07.2007
Nun ist auch das geschafft; Es gibt Pressefotos von MoritzTV.
Wir danken der Fotografin Maria Solveig Himmel.
von Archiv | 05.07.2007
Das Deutsche Studentenwerk registriert immer mehr Studenten, die vom Burn-Out-Syndrom betroffen sind.
Das Burn-Out-Syndrom bezeichnet den Zustand berufsbezogener chronischer Erschöpfung sowie Leistungsschwäche und tritt vorwiegend bei Menschen in sozialen Berufen mit hoher Arbeitsbelastung und hohem Leistungsdruck auf. Die charakteristischen Merkmale sind vor allem Depressionen bis hin zu körperlichen Symptomen wie Dauermüdigkeit und Schlafstörungen.
In den letzten zwei bis drei Jahren seien auch immer mehr Studenten von diesem Syndrom betroffen und klagten über Versagensängsten, Magenschmerzen, Schlafstörungen und Angstattacken, so das Deutsche Studentenwerk in Berlin (DSW).
Das Brisante an dieser beunruhigenden Entwicklung ist allerdings, dass der Trend erst mit Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge einsetzte. Wilfried Schumann von der psychosozialen Beratungsstelle von der Universität in Oldenburg geht davon aus, dass das auf die Strukturveränderungen, durch welche die Studenten wesentlich mehr Arbeit hätten und ständigen Leistungskontrollen unterzogen würden, zurückzuführen sei. Durch diesen erhöhten Leistungsaufwand und die ausschließliche Konzentration auf das Studium verbrauchen die Studenten ihre gesamten Energiereserven, gönnen sich aber gleichzeitig keine Pause um diese wieder aufzufüllen. Die Folge ist, dass sich mittlerweile fast jeder 7. Student mit psychischen Problemen an eines der 43 Studentenwerken mit Beratungsstelle wendet.
Während einem Großteil der Betroffenen schon durch eine Umstrukturierung der Arbeitsorganisation geholfen ist, gibt es auch Fälle, die an einen Arzt verwiesen und mit Medikamenten behandelt werden müssen.
Geschrieben von Isabell Siewert