Theater: Nur politisch?

In die Reihe der Gratulanten an Koeppens Wiege und Bahre gesellt sich im Jubiläumsjahr auch das Theater Vorpommern. Mit der Uraufführung des für die Bühne eingerichteten Romans „Das Treibhaus“ erweist es dem Greifswalder Ehrenbürger und –doktor die Ehre und legt besonderen Wert auf die politische Dimension seines Schaffen.

Zwischen Wiederaufbau und Restauration öffnet sich für den Abgeordneten Keetenheuve Anfang der 50er Jahre in der BRD die Kluft an hohen moralischen Ansprüchen und der eigenen Unfähigkeit zum Handeln. Innerhalb einer Gesellschaft, die die Humanität durch Orientierung am Profit zerstört, sieht der im privaten und öffentlichen Leben gescheiterte Politiker im Suizid seinen letzten heroischen Abgang. Die Inszenierung von Michael Baumgarten versucht die dramatischen Strukturen des Romans, viel mehr noch die sinnliche, klangvolle Sprache für die Bühne behutsam freizulegen. Ob Keetenheuve sich allein als ein moralischer Hamlet der frühen 50er Jahre vermarkten lässt, mag letztlich an Koeppens vielschichtiger Sprache gemessen werden.

Geschrieben von Uwe Roßner

In Planung

Der Neubau der Mensa steht zur Diskussion

Die Mensa ist ein Problem“, sagt Eric Kibler, Vorsitzender des Verwaltungsrates des Studentenwerks. „Neubrandenburg und Stralsund sind bereits saniert. Greifswald bleibt als Sorgenkind übrig.“

Seit 1973 steht die Mensa am Schießwall. Die Kapazitätsgrenzen des damals für 1250 Essen pro Tag ausgelegten Gebäudes sind durch die veränderten Studierendenzahlen bereits ausgeschöpft. Doch ein vorübergehendes Ausweichen ist bei laufendem Tagesgeschäft nicht möglich, weil ein entsprechender Ort fehlt. Die Sanierung selbst würde fast ein Jahr dauern, was einen Betrieb deutlich behindern würde. Ein Neubau und die spätere Sanierung der Mensa am Wall bestehen gegenwärtig als Alternative.

Offen geblieben

Im bisherigen Rahmenplan für den Hochschulbau ist das Vorhaben vorerst nicht enthalten. „Seit Jahren wurde es nach hinten verschoben“, so Eric Kibler. Für den neuen Plan wurde es zwar mit eingereicht, fand sich allerdings im Entwurf nicht wieder. In der am 27. April  zwischen dem Land Mecklenburg-Vorpommern und der Universität Greifswald  unterzeichneten Zielvereinbarung taucht der Neubau der Mensa am Berthold-Beitz-Platz als Dringlichkeit nicht auf. „Der Entwurf der Zielvereinbarung kam von Ministeriumt“, sagt Kanzler Dr. Thomas Behrens. „Das Rektorat unterstützte nur Vorhaben, die es für durchsetzbar hielt.“ Bedarf erkannt Bisher finanzierten Land und Bund die Bauvorhaben. Ab 2007 entfällt diese Aufgabenverteilung durch die Föderalismusreform für den Bund. Dann erhalten die Länder nur noch einen Pauschalbetrag, der gegenüber den bisherigen Zuweisungen des Bundes deutlich niedriger ausfallen soll. Über 280 Mio. Euro flossen bereits in den Ausbau des neuen Campus am Beitz-Platz für die Naturwissenschaften und die Medizin. In einem Schreiben erkannte die Landesregierung den Bedarf eines Mensaneubaus mittlerweile an.

Vision des Rektorats

„Wir sind dabei ein Modell zu finden“, so Dr. Thomas Behrens.„Es gibt die Idee, eine neue Mensa im Private Public Partnership Verfahren zu bauen.“ Ein Grundstück steht am Beitz-Platz bereits zur Verfügung. Eine private Planungsfirma entwirft derzeit eine Idee, die dem Rektorat und dem Studentenwerk in den kommenden Wochen vorgestellt werden soll. Dann wird darüber
diskutiert. Die Frage nach den Gesamt- und laufenden Betriebskosten sieht der Kanzler gelassen: „Ein privater Bauherr kalkuliert anders und zudem ist privates Bauen billiger als staatliches.“ Seitens der kaufmännischen Leitung des Klinikums besteht derzeit ein Interesse, da neben der Versorgung der Studierenden am neuen Campus auch die Patienten und Verpflegung der Mitarbeiter des Klinikums abgedeckt werden könnte. Deutschlandweit würde erstmalig eine Mensa komplett aus privaten Mitteln finanziert werden. „Das ist ein weicher Faktoren bei der Wahl des Studienortes“, unterstreicht Behrens als Mitglied des Rektorates.

Gesprächsbereit

Den öffentlichen Auftrag für die Bewirtschaftung von Mensen und Cafeterien erfüllt nach dem Studenten-werksgesetz das Studentenwerk. „Wir sehen einen privat finanzierten Neubau als schwierig an“, so Dr. Cornelia Wolf-Körnert, Geschäftsführerin des Studentenwerks. Das Betreiben solcher Einrichtungen sei erfahrungsgemäß defizitär und die laufenden Unterhaltungskosten problematisch. Bislang leistete der Staat seinen Beitrag zur Förderung der Studierenden, in dem er Mensen baute, den Studentenwerken mietfrei zur Verfügung stellte sowie für die Bauunterhaltung aufkam. Bei einer privaten Investition müssen diese Kosten zusätzlich aus dem laufenden Betrieb erwirtschaftet werden.
Eine mögliche finanzielle Beteiligung beim Bau einer neuen Mensa  durch das Studentenwerks bietet  die Geschäftsführerin ausdrücklich an. Weiterhin betont Cornelia Wolf-Körnert: „Das Studentenwerk sollte mit in den Entscheidungsprozeß einbezogen werden.“

Geschrieben von Uwe Roßner

Leben in Fragmenten

„Schriftstellerjubiläen sind ja eigentlich immer ein Anlass, daran zu erinnern, warum ein Autor immer noch aktuell ist“, sagt Prof. Walter Erhart, Leiter des Greifswalder Koeppen-Archivs, „zu Wolfgang Koeppen müssen wir allerdings anmerken, dass es dafür fast noch zu früh ist. Sein genauer Platz in der Literaturgeschichte ist noch nicht endgültig geklärt.“

Im Jubiläumsjahr des Greifswalder Schriftstellers (der Romanautor wäre am 23. Juni 100 Jahre alt geworden) und 3 Jahre nach Einrichtung des Wolfgang-Koeppen-Archivs hat der Suhrkamp Verlag mit ‚Ich bitte um ein Wort’ den Briefwechsel zwischen Koeppen und seinem Verleger Siegfried Unseld veröffentlicht. Die entscheidende Frage nach Koeppens viertem Roman blieb dabei am Ende ungeklärt, ein Fazit, das noch am Ende vieler Detailfragen rund um den Nachlass Koeppens steht. Stattdessen entstand bei der Aufarbeitung der Dokumente ein unmittelbarer Einblick in die Arbeitsweise des Schriftstellers. Koeppen schrieb viel, aber selten strukturiert oder mit einem klaren Ziel. Ungeordnete Notizzettel und Projektskizzen zeigen, wie der Schriftsteller immer wieder versuchte, eine Figur zu schaffen und Texte zu konstruieren. „Das interessanteste ist, dass man anhand dieser kleinen Fragmente nachvollziehen kann, wie Koeppen an einem Text gearbeitet hat, erklärt Anja Ebner, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Archivs. „Diese kleinen Notizen sind die Grundlage seines Lebens und Schreibens, so dass eines dieser Fragmente einen ganzen Text entschlüsseln kann“, ergänzt die Literatur-wissenschaftlerin.
Koeppen war sich der Problematik dieser Arbeitsweise durchaus bewusst, nachzulesen in einigen seiner Texte über die Schwierigkeiten des Schreibens. Das zeigen  auch seine essayistischen Schriftstellerportraits, die er vor allem Autoren widmete, die in ihrer Zeit nur wenig Anerkennung und Beachtung fanden. Gesammelte Rezensionen und Anmerkungen zeigen, dass Koeppen genau wusste, was im literarischen Leben vor sich ging, sich aber mit Äußerungen zurückhielt. „Koeppen war ein Außenseiter,“ resümiert Erhard, „er hatte kaum freundschaftliche Kontakte zu anderen Autoren und hat sich meistens ausgegrenzt. Außerdem gilt er heute  als ein typischer Nachkriegsautor der 50er Jahre. Was die Forschung angeht, wissen wir noch zu wenig von ihm, besonders über die kleinen Erzählungen, um sein komplettes Werk eindeutig bewerten zu können.“

Geschrieben von Marlene Sülberg

Tarifstreit im Gesundheitsland

Mediziner legen Arbeit in Greifswald und Rostock nieder

Rostock. 12. Juni, 8 Uhr irgendwas. Tosender Applaus schallt durch den Hörsaal der Inneren Medizin in der Schillingallee. Auf dem Podium: Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender der Ärztegewerkschaft Marburger Bund. Das Publikum: Mediziner der beiden Universitätskliniken in Mecklenburg-Vorpommern und eine große Anzahl Studierender.

Am Verhandlungstisch

Der Ärztestreik an den beiden Universitätskliniken in Greifswald und Rostock geht in die dritte Woche. Bisher wurde sieben Tage lang gestreikt, dann eine Woche pausiert, aber die gesundheitliche Notfall-versorgung der Bevölkerung wurde gewährleistet. Während dieser Wochen verhandelte die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) unter dem Vorsitz von Hartmut Möllring mit dem Marburger Bund. Der erste Verhandlungspartner ist der Arbeitgeberverband von 14 Bundesländern. Mecklenburg-Vorpommern läßt seine Tarifverträge für den öffentlichen Dienst ebenfalls durch die TdL verhandeln. Auf der anderen Seite des Verhandlungstisches sitzt der Marburger Bund als Arbeitnehmervertreter für rund 100.000 Ärzte in Deutschland. Beide Streithähne diskutieren schon seit Wochen, treten vor die Öffentlichkeit und versprechen eine schnellen Tarifabschluss für die an den Universitätskliniken angestellten Ärzte. Eine Einigung blieb aber bisher aus. Die streikenden Mediziner in M-V fahren nun einen schärferen Kurs und drohen mit der ununterbrochen Arbeitsniederlegung bis ihre Forderungen erfüllt werden. In Süddeutschland läuft der Streik an den Universitätskliniken schon seit fast drei Monaten.

Eingefordert

Montgomerys Visite in Rostock am 17. Juni sollte die anwesenden Ärzte noch mehr zusammen schweißen. „Fahren Sie einen härteren Kurs gegenüber ihrer Finanzministerin Sigrid Kehler“, forderte der Vorsitzende des Marburger Bundes, „denn nur so kann Einfluß auf den Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, Möllring, ausgeübt werden.“ Dieser soll den Forderungen des Marburger Bundes schließlich entgegenkommen. Der Streik richtet sich nicht gegen die Patienten, die rund 1.500 Medizinstudenten in Greifswald, die einzelnen Klinikchefs und den Vorstand, das Dekanat der Medizinischen Fakultät oder die nicht-akademischen Mitarbeiter. Gegner ist die TdL.
Mehrere Ziele möchte die Ärzte-gewerkschaft erkämpfen. Dazu zählt zum einen eine Verbesserung der  Arbeitsbedingungen. Jährlich fallen allein unter den Ärzten im Universitäts-klinikum Greifswald 150.000 unbezahlte Überstunden an. Außerdem soll der Verwaltungs-aufwand reduziert werden: Das Abrechnen und Dokumentieren der ärztlichen Leistungen kostet wertvolle Arbeitszeit. Des weiteren setzt sich der Marburger Bund für längerfristige Arbeitsverträge vor allem für Mediziner in der Facharztausbildung ein.
Als weiteres Ziel zählt die Anrechnung der Forschungs- und Lehrleistung der Uniärzte zu ihrer Arbeitszeit. „Der Vorbereitungsaufwand für Lehrveranstaltungen darf nicht als Privatsache abgetan werden“, fordert Dr. Wolf Diemer, Mitglied des Greifswalder Streikkomitees und Vertreter im Landesverband des Marburger Bundes. Die Gewerkschaft fordert eine signifikante Gehaltserhöhung für die Mediziner. Ein zustande kommender höhere Tarifabschluss wird aber weiterhin unterschiedliche Vergütungen an ost- und westdeutschen Universitätskliniken enthalten. Diese Unterschiede sollen aber langfristig verschwinden. Deshalb darf der für die in der TdL organisierten Bundesländer geltende Flächentarifvertrag nach Maßgabe der Interessenvertretung der Ärzte nicht aufgekündigt werden. Ansonsten wird ein Verlust von qualifizierten Mediziner aus M-V an Krankenhäuser anderer, mit besseren Tarifverträgen ausgestatteten Bundesländern, befürchtet. Das Ende des Gesundheitslandes Mecklenburg-Vorpommern?

Bezahlbare Forderungen?

Wenn die Wünsche des Marburger Bundes erfüllt werden, wie werden diese dann bezahlt? Die Kosten medizinischer Versorgung werden zukünftig nicht sinken. Schlagwörter wie der demographische Effekt und das Ungleichverhältnis zwischen in die Sozialsysteme Einzahlenden und Empfangenden sind zu nennen. „Die Gesundheitsreform ermöglicht die Verbesserung der Einnahmeseite“, hofft Diemer. Der Ärztliche Direktor des Greifswalder Universitätsklinikums, Prof. Claus Bartels, hält dagegen die Tariferhöhung für nicht finanzierbar. „Woher soll diese kommen?“, fragt er. „Viele Forderungen des Marburger Bundes, wie zum Beispiel langfristige und übertarifliche Arbeitsverträge mit Leistungsträgern haben wir schon erfüllt.“  

Unterm Strich

Die ersten beiden Streikwochen im Universitätsklinikum schlagen mit Erlöseinbüssen in Höhe von etwa 300.000 Euro zu Buche. Ungefähr 150 Mediziner beteiligten sich an den Ausständen. Dabei wurden nicht alle Kliniken bestreikt. In der Chirurgie hieß es business as usual, als wenn es keinen Ausstand gäbe.
moritz erfuhr aus der universitären Gerüchteküche, dass streikende Mediziner mit Sanktionen, wie zum Beispiel nicht gewährten Vertragsverlängerungen zu rechnen haben. Auch sollen Namenslisten der Streikenden angefordert worden sein. „Aus dem Finanzministerium kam eine Anfrage nach einer solchen. Das Klinikum wird keine Maßnahmen gegen Streikende einleiten. Dies wäre inakzeptabel“,  so Bartels. In Schwerin weiß man von einer Anfrage nichts. „Wir haben kein Gesuch nach Namenslisten gestellt“, erklärt Julius Geise, Pressesprecher des Ministeriums.
Die universitäre Ausbildung der Medizinstudenten ist durch den bisherigen Streik nicht in Gefahr gewesen. „Es sind keine Lehrveranstaltungen ausgefallen“, sagt Prof. Heyo Kroemer, Dekan der Medizinischen Fakultät. „Die Medizinstudenten sind sowohl Mitstreiter, könnten aber auch Opfer des Streiks werden. Dies würden wir aber in Kauf nehmen“, so Montgomery über die
Rolle der Studierenden.

Geschrieben von Björn Buß

Lehrerbildung retten, Ostseeraum wiederbeleben

Der Fakultätsrat der PhilFak einigte sich auf einer Klausurtagung über die Ziele der Politik der nächsten zwei Jahre

„Wir reden sehr freundlich miteinander“, gab der neue Dekan der Philosophischen Fakultät, Professor Matthias Schneider, im letzten moritz als Losung für die künftige Zusammenarbeit unter den Fakultätsratsmitgliedern aus. Der neue Kommunikationsstil scheint geboten, nach zwei Jahren des Hickhacks, in denen jeder mehr auf die eigenen Interessen als auf das Ganze schaute.

Um wieder einen klaren Kurs der Fakultät mit ihren 16 Instituten und rund 4.200 Studierenden zu finden, lud der neue Steuermann kurzerhand den ganzen Fakultätsrat Mitte Mai zur Klausurtagung nach Zinnowitz ein – und alle kamen und diskutierten.
Um das Abarbeiten der Kürzungspläne aus den vergangenen Jahren kommt die Fakultät nicht herum. Drei Master-Studiengänge müssen dran glauben, der Mediävistik-Master, der Master Deutsch als Fremdsprache sowie der Master Green Politics. „Der Mediävistik-Master tut uns besonders weh, weil er eigentlich ein gutes Programm enthält“, bedauert Schneider, „allerdings laufen die beteiligten Professorenstellen an den jeweiligen Instituten aus.“
Dann steht das große Thema Lehrerbildung vor der Tür. Dekan Matthias Schneider ist selber einer der Architekten des Greifwalder B.A./M.A.-Modells, so wirkte er als damaliger Studiendekan intensiv an deren Umsetzung mit. Noch sieht er Spielräume, die man nutzen könne. Allerdings müsse das schnell geschehen und vor allem müsse die landesweite Debatte wieder in Gang gebracht werden. „Das Land will ab 2007 die bisherigen Lehramtsstudiengänge einstellen“, so Schneider, „und im Moment sieht es so aus, als ob sich das Rostocker Modell durchsetzt.“ Das wäre aber für Greifswald nur bedingt tauglich, außerdem hatte die Greifswalder Uni mit ihren spezifischen B.A./M.A.-Studiengängen auch ihr eigenes neues Lehrerbildungsmodell, das „Y-Modell“ entworfen. Dafür fanden sich aber bisher keine Studenten und die spezifischen Master of Education standen im letzten Herbst auf der Kippe. Definitiv geschlossen ist das Institut für Erziehungswissenschaft, ein Restbestand wird dennoch bleiben, sich wohl aber nur noch mit der Lehre angehender Lehrer beschäftigen. Ebenfalls aus der Lehrerbildung zurückgezogen hat sich die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, was der neue Dekan sehr bedauert. „Letztlich hat sie vor dem Problem kapituliert und bildet jetzt einfach keine Lehrer mehr aus“, so Schneider.
Den „Life Sciences“ von Alt-Dekan Manfred Bornewasser erteilte die Klausurtagung eine Absage. Stattdessen soll jetzt inhaltlich wieder an einem Schwerpunkt gearbeitet werden, der seit Jahren durch Konzeptpapiere geistert: am Ostseeraum. „Wir planen unverbindlich einen „Master of Baltic Studies“, der Kulturkompetenz, Sprachkompetenz und fakultätsübergreifend auch wirtschaftswissenschaftliche Kompetenz vermittelt“, so Schneider.
Nachdem die inhaltlichen Punkte im Wesentlichen geklärt waren, regte Schneider noch auf der Klausurtagung eine erneute Strukturdebatte an, bei der er aber noch viel Diskussionsbedarf vermutet. „Dennoch wollen wir etwas ändern“, erläutert er den vorläufigen Konsens, „und zwar hin zu größeren Einheiten und mehr Zusammenarbeit.“ Bis zum Herbst soll diese neue Struktur dann auf dem Tisch liegen, damit sie noch in den nächsten eineinhalb Jahren umgesetzt werden kann.

Geschrieben von Ulrich Kötter