Mehr als nur eine 40-Stunden-Woche
Das Leben als Universitätsprofessor
Geschrieben von Jakob Schmidt-Hieber
Das Leben als Universitätsprofessor
Geschrieben von Jakob Schmidt-Hieber
AStA und Studentenwerk engagieren sich für Studierende mit Kind
Das Studentenwerk und der AStA interessieren sich für die Lebensführung von Studierenden mit Kindern in Greifswald und hatten deshalb zu einem Treffen von Studierenden mit Kind am 14. Juni eingeladen. Denn laut der 16. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks von 2001 haben etwas mehr als 100 000 (6,7 Prozent) Studierende in Deutschland ein oder mehrere Kinder. Damit ist ungefähr jede 14. Studentin bzw. jeder 16. Student gefordert, zusätzlich zum Studium, nicht selten auch zur Erwerbstätigkeit, der Rolle als Mutter bzw. Vater gerecht zu werden. So überrascht es kaum, dass der Studienverlauf von Studierenden mit Kindern in der Regel weniger geradlinig ist. Aufgrund der Kinderbetreuung und -erziehung ist weniger Zeit für das Studium in der Woche vorhanden. Weiterhin steigt der Finanzbedarf, der einen erhöhter Zeitaufwand für die Erwerbstätigkeit mit sich bringt.
Wie ergeht es also unseren Studierenden mit Kindern in Greifswald war unsere zentrale Frage. Wo und wie können wir helfen und Unterstützung leisten? Gleichzeitig sollten die Studierenden erfahren, dass wir die Ansprechpartner für Ideen und Probleme sind. Was wir zu erwarten hatten, wussten wir nicht. Gibt es überhaupt einen Bedarf an so einem Treffen?
Der Bedarf ist vorhanden. Fünf Mütter und ein Vater kamen mit ihren Kindern, um sich auszutauschen. Im Gespräch wurde deutlich, dass die Hälfte der Anwesenden an Betreuungsmöglichkeiten interessiert ist.
Es könnte ein Netzwerk initiiert werden, das den Studierenden erlaubt, ihr Kind von anderen Studierenden mit Kind im gegenseitigen Austausch betreuen zu lassen. Vordergründig ist in jedem Fall der Kontakt zu anderen Studierenden mit Kind, der Austausch über bisherige Erfahrungen mit Kinderbetreuung, Studium und Alltagsorganisation. Aus diesem Grund ist geplant, sich regelmäßig am ersten Freitag im Monat um 15 Uhr zu treffen. Das nächste Treffen ist am Freitag, den 5. Juli. Allerdings ist die Räumlichkeit noch nicht bekannt.
Interessierte Studierende setzten sich bitte mit dem Sozialreferenten des AStA Marcus Laugsch unter Tel. 86 17 50 (soziales.asta-greifswald@web.de) oder der Sozialberaterin des Studentenwerks Claudia Biba unter Tel. 82 03 70 (beratung@studentenwerkgreifswald.de) in Verbindung. Es wäre schön, wenn sich der Kreis der interessierten Studierenden erweitern würde.
Geschrieben von Claudia Biba, Marcus Laugsch
Die Fachschaftskonferenz (FSK), das Beratungsgremium aller Fachschaften, tagte am 10. Juni und beriet dabei in der Hauptsache über den vorgelegten Entwurf einer Geschäftsordnung. Eine solche wurde als notwendig angesehen, um den Sitzungen
eine bessere Struktur zu geben. Zudem soll damit die Beutung der FSK in der Studentischen Selbstverwaltung angehoben werden. Bisher hatte sie über die reine Koordination der Fachschaftsarbeit hinaus keinerlei Funktion. In Zukunft, so lässt sich der Geschäftsordnung entnehmen, will die FSK ihre Stimme auch zu hochschulpolitischen Fragen geltend machen. Beschlüsse sollen empfehlenden
Charakter für das Studierendenparlament bekommen. Zudem ist die Wahl eines Vorsitzenden vorgesehen, der die Sitzungen leitet und die FSK nach außen vertritt.
Die Satzung wurde mehrheitlich angenommen und muss nun vom StuPa bestätigt werden.
Der Bachelor mit der Maus
Das ist die Susanne. Die Susanne arbeitet als Projektmanagerin an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät.
In dieser Funktion schreibt sie mit an den Studienordnungen und betreut die Studierenden der neuen Bachelor- und Master-Studiengänge.
Das finden alle ganz toll, eigentlich weiß aber keiner so genau, was die
Susanne den lieben langen Tag so tut. Macht aber nix, wir haben uns die
Zeit genommen und erklären Euch, warum alle die Susanne bald vermissen
werden.
Ein Projektmanager managt ein Projekt. Verwaltet also die materiellen,
finanziellen und personellen Faktoren des Projekts. In diesem Fall sind
dies Werbematerial und Studienordnungen 250.000EUR Stiftungsgelder
sowie die Dozierenden und Studierenden des LL.B.-Studiengangs.
Doch offen gesagt werden es auch nicht die regulären Tätigkeiten sein,
die wir vermissen werden. Fehlen wird uns Susanne. So heißt es auch
von offizieller Seite die Stelle einer Projektmanagerin werde nicht mehr
benötigt, da das Projekt gut angelaufen und die kritische Zeit überwunden
ist. Eine permanente Ansprechpartnerin sei in dieser Form nicht
mehr erforderlich. Der weitere Klärungsbedarf wird in Zukunft durch
den Studiendekan und die Studienberatung aufgefangen. Doch gerade
der Studiendekan kann sich ohne Susanne als Seelsorgerin der Studierenden
auf etwas gefasst machen.
Und nächstes Mal erklären wir Euch wieso ein Zitronenfalter keine Zitronen
faltet.
Geschrieben von Georg Bauer
Ab Herbst kann man in Greifswald Master studieren
Darauf haben zumindest die Bachelorstudierenden unter uns schon lange gewartet: Ab dem Wintersemester 2002/03 wird es in Greifswald möglich sein, den zweiten Schritt zu machen und seinen Bachelor mit dem Master zu krönen. Höchste Zeit, denn in diesem Sommer wird die Uni die ersten B.A.-Absolventinnen in die Freiheit entlassen. Einige von diesen haben bereits Interesse an dem weiterführenden Abschluss bekundet. (mehr …)